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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
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Sigmar Salzburg
27.02.2015 08.50
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Gut integriert:

Mindestens sieben Menschen hat er enthauptet, ihre Hinrichtungen grausam inszeniert...
Der Terrorist mit dem Spitznamen „Jihadi John“ soll der Engländer Mohammed Emwazi (Kampfname: Muhammad ibn Muazzam) sein... Er soll Mitte 20 sein, aus einer Familie der englischen [?] Mittelklasse kommen und einen College-Abschluss in Computer-Programmierung haben... Die US-Bundespolizei FBI hatte bereits Ende September 2014 verkündet: „Wir wissen, wer Jihadi John ist.“ Mithilfe ehemaliger ISIS-Geiseln und Sprach-Analysen sei der Killer identifiziert worden ... bild.de 26.2.2015

Gemeint ist „mit Hilfe ehemaliger ISIS-Geiseln ...“

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) sind sich darin einig, dass Bildung Voraussetzung für gelungene Integration ist. bundesregierung.de 8.3.2012

Integrierende Bildung, an einer Hamburger Hochschule genossen, ermöglichte es auch dem Attentäter Mohammed Atta, am 11. September 2001 die Passagierflugzeuge in die New Yorker WTC-Türme zu lenken.

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Sigmar Salzburg
03.02.2015 14.17
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Reformiertes Spaltungsirresein

Fertig hingestellt oder fertiggestellt?
Urlaub im Karton: Franzosen bauen erstes Ferienhaus aus Pappe
In der Bretagne ist das erste Ferienhaus aus Karton entstanden. Die Erbauer haben das leichte und preisgünstige Gebäude in nur fünf Tagen fertig gestellt – trotzdem soll es Stürmen und Regen standhalten.
spiegel.de 3.2.2015

Ganz reformgerecht wäre nun „…soll es Stürmen und Regen Stand halten“.

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Sigmar Salzburg
05.01.2015 16.31
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Ist das Ekel erregend?

In Michel Houellebecqs neuem Roman „Unterwerfung“ wird Frankreich von einem islamischen Präsidenten und seiner Muslimbruderschaft beherrscht. Kreativer Tabubruch – oder einfach nur rassistisch?

Schon 2001 hatte er bei Erscheinen seines Romans „Plattform“ im Literaturmagazin „Lire“ für Polemik gesorgt: „Die dämlichste Religion ist auf jeden Fall der Islam. Wenn man den Koran liest, dann bricht man zusammen…" Und im „Figaro“ hatte der Autor seine Einschätzung unterstrichen: „Die Lektüre des Koran ist Ekel erregend ...“
spiegel.de 5.1.2015

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Sigmar Salzburg
21.12.2014 10.17
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„Gewaltverherrlichend“ standardisiert

Irgendwann ist die Bereitschaft, sich die Realität schön_zu_reden oder schön_reden zu lassen, erschöpft. Die Menschen da draußen im Lande finden es auch nicht witzig, als „Rassisten“ bezeichnet zu werden, während ein Gewalt verherrlichender Berliner Rapper für seine Verdienste um die Integration mit einem Preis geehrt wird.
welt.de 20.12.2014 (Henryk M. Broder)

Man zuckt immer noch zusammen, wenn man solche Getrenntschreibung sieht, die ja einmal generelle Pflicht in der unseligen Rechtschreib„reform“ werden sollte. Aber manchmal ist sie sinnvoll...

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Sigmar Salzburg
12.12.2014 06.36
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Außerirdisches Leben

Der Grund für unsere Einsamkeit
Intelligentes Leben ist im Weltall offenbar nicht besonders häufig.
[auch auf der Erde nicht, wo manche immer noch der saudummen Reform-Spaltung von „sogenannt“ folgen.]
Kein Wunder, sagen jetzt zwei Forscher: Ganze Galaxien werden von extremen Strahlungsausbrüchen sterilisiert. Sind diese Gammablitze die Lösung für das Fermi-Paradoxon der fehlenden Außerirdischen? ...

Die starke Variante der Gammablitze könnte durch eine so genannte Hypernova ausgelöst werden, eine extreme Form der Supernova, die ihren Ausgang im Kollaps außerordentlich massereicher Sterne hat...
[Bild]
Der Stern Eta Carinae gilt als Kandidat für eine Hypernova – und wäre damit auch ein möglicher Verursacher eines Gammastrahlenausbruchs. Rund um den Stern befinden sich Wolken aus Staub und Gas, der so genannte Homunkulusnebel.
spektrum.de 10.12.2014

Die Annahmen über die Häufigkeit von intelligentem Leben im All sind rein spekulativ. Vielleicht ist noch nirgends der Stand unseres 20. Jahrhunderts erreicht. Wenn es dann soweit wäre, würde uns ein Signal von dort vielleicht in 50000 Jahren erreichen, wenn wir uns schon längst wieder ausgerottet haben:

Vor 40 Jahren schickten Forscher eine Nachricht an Außerirdische in den Weltraum.
Mit Lichtgeschwindigkeit sandte der Reflektor diese Botschaft in Richtung des Kugelsternhaufens „Messier 13 ", oder kurz „M13“ genannt, der sich zum Sendezeitpunkt in idealer Position befand. 1679 Nullen und Einsen umfasste die irdische Mitteilung. Was da mittels Radiowellen ins All hinauseilte, war eine Art Flaschenpost mit allerhand Informationen über die Erde und die Menschheit ...
Zahlreiche weitere Informationen kann der begabte außerirdische Codeknacker über uns gewinnen: die wichtigsten chemischen Elemente für das Leben auf der Erde wie auch den Aufbau der menschlichen DNA. Außerdem könnten die Aliens herausfinden, dass ein Mensch im Schnitt 176,4 Zentimeter groß ist, und dass gut vier Milliarden von uns auf der Erde lebten – jedenfalls im Jahr 1974.
spiegel.de 14.11.2014
Heute sind es sieben Milliarden, von denen eine Milliarde nach Europa will.

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Sigmar Salzburg
07.12.2014 06.26
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„Zurzeit“ braucht keiner

Zu Hunderttausenden protestieren die Mexikaner, seit in Iguala 43 junge Demonstranten von der Polizei beschossen wurden und dann verschwanden. Drei Studenten erzählen, warum sie sich wehren ... „Ich habe mich immer für Politik interessiert, aber mich nicht beteiligt“, sagt Marco, der Visuelle Kunst studiert. „Die Parteipolitik hat mich abgeschreckt.“ ... Zur Zeit ist er Sprecher einer Studentenvereinigung, organisiert Performances ...
spiegel.de 6.12.2014

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Sigmar Salzburg
13.11.2014 08.42
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Bescheuerte Zusammenschreibung

"Mithilfe Allahs die Hunde schlachten“
Sie sollen für al-Qaida Bombenanschläge in Deutschland geplant haben. Jetzt fällt das Urteil gegen Abdeladim el-K. und seine drei mutmaßlichen Komplizen. Der Prozess sorgte für großes Aufsehen – auch wegen der Rolle der NSA.
An einem Apriltag im Jahr 2011 ging Abdeladim El-K. in ein Düsseldorfer Internetcafé. Er setzte sich an einem Computer und begann zu schreiben: „Oh, unser Scheich“, trug der Marokkaner verschlüsselt in ein Islamisten-Forum ein, „wir halten noch unser Versprechen, entweder Sieg oder Märtyrertum.“ Er trainiere einige Jugendliche, und seien die Vorbereitungen endlich abgeschlossen, würden sie "mithilfe Allahs mit dem Schlachten der Hunde anfangen“.
spiegel.de 13.11.2014

Die Reformschreibung „mithilfe” macht aus „Allah“ ein Werkzeug – wie ein Hackebeil. Das kann doch wohl nicht im Sinne der Erfinder sein! Hinzu kommt die Schrecksekunde am Anfang: Ist es ein Substantiv?

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Sigmar Salzburg
27.10.2014 07.45
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Lange Findezeit

Sensationsfund! Frau findet 400 Jahre lang
vermisstes Gemälde in Privatsammlung


Mindestens acht Kopien gibt es von Caravaggios Gemälde „Maria Magdalena in Ekstase“ – jetzt hat eine italienische Expertin das Original entdeckt...

focus.de 27.10.2014

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Sigmar Salzburg
21.10.2014 14.22
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Bettina Röhl schreibt vernünftig ...

Es gibt zur Zeit nur ein Amerika und einen singulärem US-Präsidenten, der, ob es ihm passt oder nicht, mindestens tatsächlich gesehen, eine globale Führungsrolle spielt. Ein Präsident, der diese Führungsrolle nicht annimmt, vor ihr flieht, nicht weiß, was er mit ihr anfangen soll, lieber ein Gutmensch sein möchte, dem die Schuhe zu groß sind ...

Die viel gescholtenen Despoten von Ben Ali über Gaddafi bis zu Mubarak, Assad und Saddam Hussein, führten profane, so gesehen, laizistische Regierungen und dienten sich dem Westen jahrzehntelang als Garanten der In-Schach-Haltung der ohne sie explodierenden islamisch-islamistischen Kräfte an. Dann kam der sogenannte arabische Frühling, den Obama mit leichtfertigen Redereien unkontrolliert und unkontrollierbar mit angefacht und angeheizt hat...

... und auch sonst klarsichtig:

In Zeiten, in denen Assad seine Diktatur noch uneingeschränkt administrierte, war es eine nahe 100 %-Mehrheit der Syrer zufrieden. Niemand flüchtete, niemand wollte weg und die Zahl getöteter oder geschundener Menschen, die auf das Assadregime zurückgingen, war verschwindend gering im Verhältnis zu den Zahlen der ermordeten und getöteten Menschen seit der „arabische Frühling“ auf Syrien übergriff. In allen westlichen Hauptstädten gab es eine kindische Fixierung auf die wenigen westlich orientierten Umsturzkräfte in Tunesien, Ägypten, Libyen bis nach Syrien...
wiwo.de 21.10.2014

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Sigmar Salzburg
12.10.2014 10.14
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Leichter in die Falle tappen ...

... durch die Reformverwirrung:
Katzen töten Vögel, deshalb schießen Jäger die Räuber zu Tausenden ab. In Nordrhein-Westfalen ist damit demnächst Schluss – sehr zum Ärger der Waidmänner, die mit dem Vogelschutz argumentieren. Zurecht?

spiegel.de 12.10.14

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Sigmar Salzburg
05.10.2014 20.29
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Google-Translate & Ur-Reform?

[Nathan Bartlett] „Wenn wir auf das Molekül am Beginn dieser Kaskade abzielen, können wir vielleicht eine viel benötigte neue Therapie entdecken, um diese potenziell lebensbedrohliche Reaktion zu kontrollieren.“
Für Professor Tobias Bopp von der Universitätsklinik Mainz erklärt die Studie, warum Rhinoviren für Asthmatiker so gefährliche Folgen haben können. „Das war bisher nicht bekannt“, sagt der Immunologe. Die Blockade von IL-25 sei besonders viel_versprechend, weil dieser Stoff am Anfang der Kettenreaktion stehe.
welt.de 5.10.2014

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Sigmar Salzburg
11.09.2014 06.36
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Sogenannte Untote

Die so_genannten Nachzehrer waren ebenfalls häufig vorkommende Untote in den mittelalterlichen Legenden: Lag versehentlich ein Stück Stoff über dem Mund eines Toten, so saugte dieser daran – und holte so die Lebenskraft aus allen, die dieses Stück Stoff zuvor berührt hatten.
spiegel.de 10.9.2014

Auch „so_genannt“ ist ein Wiedergänger der „Reform”, beim Spiegel eigentlich schon anständig begraben. Vielleicht hat die Archäologin das noch nicht ganz mitgekriegt.

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Sigmar Salzburg
09.09.2014 06.53
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Zurückhaltender SPD-Politiker

Gabriel hält kritisches Gutachten zur Pkw-Maut zurück

Im Streit um die Pkw-Maut hält Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) offenbar ein kritisches Gutachten seines Hauses zurück. In der so genannten „Leitungsvorlage“ werde die Vereinbarkeit des Maut-Konzepts mit geltendem Europarecht bezweifelt, meldete die „Bild“-Zeitung.
t-online.de 9.9.2014

Die lächerliche, von niemandem verlangte Wortspaltung von „sogenannt“, die seit der Schreibreformflickerei nicht einmal mehr verbindlich ist, kann geradezu als Leitfossil für den Unterwerfungseifer und das mangelnde Sprachgefühl mancher Benutzergruppen gelten, von „Wikipedia“ bis zu „Spektrum der Wissenschaft“. Kritische „amtliche“ Gutachten zur Rechtschreib„reform“ hat es anscheinend nie gegeben. Sie wären auch von Leuten wie Sigmar Gabriel zurückgehalten worden. Dabei fällt auf, daß er sich anscheinend nie zu dieser Reform geäußert hat – wahrscheinlich aus Opportunismus.

Bei dieser Meldung stört auch wieder die in den Medien beliebte Verwendung des Wortes „offenbar“, also „ziemlich sicher erkennbar“, wo „anscheinend“ richtiger wäre.

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Sigmar Salzburg
04.09.2014 16.41
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Noch zu Facebook

Neben der Geschlechtsangabe haben Nutzer die Möglichkeit auszuwählen, was bei anderen Nutzern steht, wenn zum Beispiel der eigene Geburtstag angezeigt wird: „Wünsche ihm alles Gute“, „Wünsche ihr alles Gute“ oder „Wünsche ihm/ihr alles Gute“. Während das bevorzugte Pronomen naheliegender Weiser auch andere Nutzer mitbekommen, kann man sein Geschlecht auf „benutzerdefiniert“ umstellen, ohne dass die eigenen Freunde und Bekannten dies mitbekommen.
spiegel.de 4.9.14

Die Wortbildung „naheliegenderweise“ kennt weder der 24. Duden noch Duden online. Der Schreiber hat die altertümliche, reformartige Getrenntschreibung versucht und vielleicht erst der Korrekturautomat oder Sprechschreiber daraus den Genitiv pluralis eines Weisen gemacht.

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Sigmar Salzburg
26.08.2014 13.42
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IS-Miliz tötet offenbar 700 Angehörige eines Stammes

... Der im Osten Syriens siedelnde Stamm der Schaitat hatte versucht, gegen die sunnitischen Dschihadisten aufzubegehren, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Unter den Toten seien hundert bewaffnete Kämpfer.
spiegel.de 16.8.2014

Wo hatte ich noch die Zahl 700 gelesen? Richtig, vor zehn Jahren in einem Artikel von Udo Ulfkotte, den ich mir damals wegen der „vorbildlichen“ neuen Reformschreibung kopiert hatte:

ISLAMISTEN können sich beim Köpfen vermeintlicher Feinde auf ein unangreifbares Vorbild berufen: Religionsstifter Mohammed, der beduinischer Tradition folgte. Sein Leben stellt für einen gläubigen Muslim das höchste Ideal und die Verwirklichung der Befehle Allahs dar. Ibn Ishaq, der bekannteste Biograf Mohammeds, hat uns eine viel_sagende Szene überliefert: „Schließlich mussten sich die Quraiza ergeben, und der Prophet ließ sie im Gehöft (...) einsperren. Sodann begab er sich zum Markt von Medina (...) und befahl, einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die Quraiza geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet. (...) Insgesamt waren es sechs- oder siebenhundert Männer; einige behaupten sogar, es seien zwischen acht- und neunhundert gewesen.“

Diese oft verdrängten und von Mohammed befohlenen Massenenthauptungen des jüdischen Stammes der Banu Quraiza fanden im Jahre 627 in Yatrib statt, jenem Dorf, das später Medina („Madinat el nabi“ also „Stadt des Propheten“) genannt wurde. Mohammed wohnte dem Massaker bis zum Ende bei. Islamisten, auch die Schlächter unter ihnen, wollen sich möglichst genau am authentischen Leben Mohammeds („Sirat rasul Allah“), aufgezeichnet von Ibn Ishaq, orientieren. Vor diesem Hintergrund ist es nahe_liegend, dass die Schlächter von Daniel Pearl, Nicholas Berg, Paul Johnson, Kim Sun-il und vielen anderen [jetzt James Foley] in der Auffassung handeln, dem Vorbild Mohammeds nachgeeifert zu haben – mithin in göttlichem Auftrag gehandelt zu haben. In der Koransure 47, Vers 4, heißt es: „4. Wenn ihr (in der Schlacht) auf die stoßet, die ungläubig sind, trefft (ihre) Nacken ...“ Die Dramaturgie dieser „Inspiration“ führte immer wieder zu Gräueltaten.

Im maurischen Spanien etwa wurden die abgeschlagenen Köpfe von Christen zu so_genannten „Schädel-Minaretten“ aufgestapelt. Und nach der Schlacht auf dem Amselfeld baten die Exekutoren vor dem Hintergrund der vielen tausend christlichen Delinquenten den türkischen Sultan, die aufwändige Methode des Enthauptens doch durch die Kraft_ sparendere des Kehledurchschneidens ersetzen zu dürfen...

cicero.de 1.8.2004

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