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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
23.08.2014 09.21
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Die Kopfabschneider sind auch unter uns

Nicht nur die Islamisten von Boko Haram und ISIS schneiden Köpfe ab, auch die politisch Korrekten vom Westfälischen Anzeiger, jedenfalls bildlich. Am Donnerstag wurde dort eine Einschulung gezeigt:

Das Foto zeigt die i-Männchen an der Gutenbergschule in Heessen – sitzend zwischen Tornistern und Schultüten. wa.de 21./23.8.2014

Dahinter saß die Reihe ihrer Mütter, alle mit islamischem Kopftuch. Nachdem das Foto auch auf dem Antiislam-Portal pi-news auftauchte mit der Unterschrift „Nein, es gibt keine Islamisierung…“, schnitt die WA-online-Redaktion kurzerhand den Frauen die Köpfe ab, um den Lesern ein Weiterdenken zu ersparen.

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Sigmar Salzburg
20.08.2014 11.21
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Angeklagter führte Doppelehe

28-Jähriger will Ehefrau zurückgeben

Waiblingen/Fellbach – Die Geschichte klingt pikant: Ismail C. (alle Namen geändert) hat zwei Ehefrauen. Angeklagt ist er vor dem Amtsgericht Waiblingen allerdings wegen Körperverletzung, weil er Ayshe P. geschlagen hat. Mit ihr ist er nach islamischem Recht verheiratet. Der 28-Jährige hat aber seit sechs Jahren auch noch eine „schwäbische Ehefrau“, wie er vor Gericht betont...
Der schwierige kulturelle Hintergrund könne hier jedoch nicht berücksichtigt werden, betonte die Richterin. Es gehe allein um die Körperverletzung...
stuttgarter-nachrichten.de 15.8.2014

Verkehrte deutsche Welt: Die Schwulenehe wagt kaum noch jemand in Frage zu stellen. Die seit Urzeiten übliche Mehrehe aber ist nicht legal. Die „legalisiert“ der Imam in der Parallelgesellschaft.

„Der schwierige kulturelle Hintergrund könne hier jedoch nicht berücksichtigt werden ...“ Das ist aber nicht die gängige Praxis der Gerichte.

Dabei wäre zu berücksichtigen, ob die Ehefrau nach dem Koran zulässig „verbleut“ (ḍuribat) wurde oder im Sinne der neuen Rechtschreibung „verbläut“, was unzulässig wäre, da sichtbare Spuren nicht zurückbleiben sollen. Zielt das arabische Wort „schlagen“ (ḍaraba) gemäß Koran jedoch auf den Hals von Ungläubigen (z.B. Sure 8,12), dann darf der Kopf gerne fallen ...

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Sigmar Salzburg
17.08.2014 11.21
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Hasserinnen und Hasser

Üblicherweise werden bei den feministisch-korrekten Doppelnennungen Wörter mit positiven Eigenschaften bevorzugt, während negativ besetzte Benennungen oft und gerne unterschlagen werden: Vorsicht vor Taschendiebinnen und Taschendieben! Plündererinnen und Plünderer suchten das Katastrophengebiet heim! Arschlöcherinnen und Arschlöcher ...

Eine Ausnahme macht die Fraktion der Linken mit ihrer Kleinen Anfrage am 14.5.2014 im Bundestag, die federführend von der bekannten Ulla Jelpke eingereicht wurde:


Aus Sicht der Islamhasserinnen und Islamhasser, die weder zwischen den verschiedenen islamischen Richtungen noch zwischen militanten Djihadistinnen und Djihadisten und friedlichen Gläubigen unterscheiden, ist der Islam keine Religion, sondern eine zu bekämpfende politische Ideologie.

In den Fokus der Islamhasserinnen und Islamhasser geraten auch all diejenigen, die sich öffentlich für das Recht auf freie Religionsausübung für Muslime einsetzen. In einem Leserkommentar auf PI heißt es bezüglich des aufgrund seiner differenzierten Betrachtungsweise des Islam immer wieder von Islamhasserinnen und Islamhassern attackierten Erlanger Juristen und Islamwissenschaftlers Mathias Rohe ...

Islamhasserinnen und Islamhasser bemühen sich derzeit, Einfluss auf die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu erlangen. Mehrere hundert ehemalige Mitglieder der Partei „DIE FREIHEIT“ sollen mittlerweile der AfD beigetreten sein ...

dipbt.bundestag.de

Das letzte Beispiel weist noch auf etwas anderes. Die Partei DIE LINKE schreit seit langem Zeter und Mordio, daß immer noch vereinzelte Mitglieder ihrer „demokratischen“ Partei vom Verfassungsschutz beobachtet würden. Hier aber fordert sie von der Bundesregierung Beobachtungsergebnisse entsprechender Stellen im Hinblick auf die mindestens genauso demokratische AfD – wohl nur, um die Partei im Text zwölfmal nennen zu können, natürlich als am verfassungsfeindlichen „Rechten Rand“ angesiedelt:

9. Inwieweit hat die Bundesregierung Erkenntnisse über eine Einflussnahme von islam- und muslimfeindlichen Organisationen, Strömungen und Einzelpersonen auf die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD)?

a) Inwiefern liegen der Bundesregierung Erkenntnisse über eine Übernahme von Funktionärsposten von (ehemaligen) Mitgliedern der Partei „DIE FREIHEIT“ bei der AfD vor?

b) Inwiefern liegen der Bundesregierung Erkenntnisse über eine Übernahme von Funktionärsposten von (ehemaligen) Mitgliedern des Dachverbandes „Die Pro-Bewegung“ (PRO) einschließlich ihrer Teilorganisationen, wie „Pro Deutschland“, „Pro NRW“, „Pro Köln“, „Pro Berlin“ etc., bei der AfD vor?

c) Inwiefern liegen der Bundesregierung Erkenntnisse über eine Übernahme von Funktionärsposten von (ehemaligen) Mitgliedern der „Bürgerbewegung Pax Europa“ bei der AfD vor?

d) Inwiefern liegen der Bundesregierung Erkenntnisse über eine Übernahme von Funktionärsposten von (ehemaligen) Mitgliedern der „German Defence League“ bei der AfD vor?

e) Welche Haltung nehmen der Bundesvorstand sowie die Landesvorstände nach Kenntnis der Bundesregierung bezüglich einer möglichen Unterwanderung oder Einflussnahme von islam- und muslimfeindlichen Organisationen, Strömungen und Einzelpersonen auf die Partei ein?

f) Sind der Bundesregierung Äußerungen rassistischen, fremdenfeindlichen oder volksverhetzenden Charakters durch Vertreterinnen und Vertreter der AfD oder deren Veröffentlichungen bekannt, und wenn ja, welche, wann, und von wem?

g) Bestehen nach Erkenntnissen der Bundesregierung Kontakte der Partei AfD oder ihrer Führungsfunktionärinnen und Führungsfunktionäre zu rechtsextremen, rechtspopulistischen und verfassungsfeindlichen Personen im In- und Ausland, und wenn ja, zu welchen, und welcher Art sind diese Kontakte?

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Sigmar Salzburg
07.08.2014 10.28
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Ablösung von „Aufwiegler“ Nicolaus Fest gefordert!

Die kritischen Worte des Vize-Chefredakteurs von „Bild am Sonntag“ anläßlich der antiisraelischen und antijüdischen Demonstrationen verleiteten einen „Emigranten“ aus Marokko zu einem Leserbrief:

... Wenn der Axel Springer Verlag und mit ihm jegliche einflussreichen Medien ein ernsthaftes Interesse am förderlichen Beitrag des Islam für die Zukunft unseres Landes besitzen, braucht es einen Wertekanon, der dazu verpflichtet, sich dem Miteinander von Muslimen und Nichtmuslimen dienlich zu zeigen. Dementsprechend gilt es jegliche islamfeindlichen Aufwiegler, die gegen diesen Kanon verstoßen, aus den Redaktionen zu entfernen...
Dr. Mohammed Khallouk, Zentralrat der Muslime in Deutschland
welt.de 2.8.2014

Wikipedia: Nach dem Erwerb der Hochschulreife studierte Khallouk von 1993 bis 1997 Arabistik und Islamwissenschaft an der Mohammed-V.-Universität Rabat. Die Bewunderung für Nietzsche animierte ihn daraufhin, nach Deutschland zu emigrieren... Gefördert durch ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung*, promovierte Khallouk ... Khallouk präsentierte sich in Publikationen als überzeugter Verfechter eines bekenntnisorientierten islamtheologischen Diskurses an deutschen Hochschulen...

... der überhaupt nicht an deutsche Hochschulen gehört. Khallouk betrieb und betreibt auch die Ablösung der gemäßigten Hochschullehrer Kalisch und Khorchide.

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Sigmar Salzburg
07.08.2014 08.21
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stern-Umfrage

Knappe Mehrheit lehnt Islam als Teil Deutschlands ab
Ex-Bundespräsident Wulff prägte den Satz: „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ Eine knappe Mehrheit der Deutschen sieht das laut einer stern-Umfrage allerdings immer noch anders.

Zur Frage „Gehört der Islam zu Deutschland?“ sind die Bundesbürger geteilter Meinung. Etwas mehr als die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) ist der Ansicht, dass der islamische Glauben nicht Teil der deutschen Gesellschaft ist. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für den stern geben dagegen 44 Prozent der Deutschen dem früheren Bundespräsidenten Christian Wulff recht, dass der Islam inzwischen zu Deutschland gehört. Wullf hatte diesen Satz während seiner Amtszeit geprägt...
Insgesamt vertritt [jedoch] mit 53 Prozent eine knappe Mehrheit der Deutschen die Ansicht, dass Muslimfeindlichkeit und Antisemitismus in gleicher Weise geächtet werden sollten... 42 Prozent der Bundesbürger sind dagegen nicht dieser Ansicht, da sie finden, beide Haltungen seien nicht zu vergleichen.
stern.de 6.8.2014

Wulffs vieldeutiger Satz erzeugt erwartungsgemäß zweifelhafte Umfrageergebnisse. – Die Gleichstellung von Antisemitismus und Moslemfeindlichkeit ist jedoch Falschmünzerei. Der Antisemitismus verfolgt Menschen jüdisch-rassischer Herkunft unabhängig von ihrem Glauben. Die Islamgegner bekämpfen dagegen eine rassen- und nationenübergreifende militant-religiöse Ideologie.

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Sigmar Salzburg
29.07.2014 08.21
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Gegner aggressiver religiöser Ideologien sind jetzt „Rassisten“

Nicolaus Fest, der Sohn von Joachim Fest (Hitler-Biograph), ist stellv. Chefredakteur bei „Bild am Sonntag“ und meldete sich am Sonntag zu den moslemischen judenfeindlichen Haß-Orgien in Deutschland zu Wort:

Ich bin ein religionsfreundlicher Atheist. Ich glaube an keinen Gott, aber Christentum, Judentum oder Buddhismus stören mich auch nicht.

Dann schrieb er ganz vorsichtig und zurückhaltend, was wohl jeder realistisch sehende Deutsche unterschreiben würde:

Nur der Islam stört mich immer mehr. Mich stört die weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund. Mich stört die totschlagbereite Verachtung des Islam für Frauen und Homosexuelle. Mich stören Zwangsheiraten, „Friedensrichter“*, „Ehrenmorde“*. Und antisemitische Pogrome stören mich mehr, als halbwegs zivilisierte Worte hergeben. Nun frage ich mich: Ist Religion ein Integrationshindernis? Mein Eindruck: nicht immer. Aber beim Islam wohl ja. Das sollte man bei Asyl und Zuwanderung ausdrücklich berücksichtigen! Ich brauche keinen importierten Rassismus, und wofür der Islam sonst noch steht, brauche ich auch nicht.
bild.de 27.7.2014

Nun wälzt sich die BILD-Chefetage vor politischer Korrektheit im Staub und läßt den ehrlichen Fest zerreißen, u.a. von dem grünen Bundestagsabgeordneten Özcan Mutlu:

BILD Gastkommentar

... Als überzeugter Demokrat in einem liberalen Land bin ich stolz auf unser Grundgesetz und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Der Kommentar ist jedoch für mich Rassismus pur. Die Hasstiraden des Autors schüren ohne Not Vorurteile, Ängste und Menschenfeindlichkeit.
bild.de 27.7.2014

Erkennbar wird hier die Strategie, die Ablehnung aggressiver religiöser Ideologien in einer Begriffsfälschung als (modernen) „Rassismus“ zu diffamieren:

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat den 1. Juli zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus erklärt... focus 27.06.14

Dabei bekennen sich neben halsabschneidenden Boko-Haram-Negern und ISIS-Truppen zunehmend auch deutsche Konvertiten aggressiv zum Islam.

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Sigmar Salzburg
06.07.2014 10.09
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Es gibt keine Rassen!

Mit dem Dalai Lama im Exil war den Tibetern der Mittelpunkt ihrer Existenz als Volk und als Religion genommen worden. Und in diese Verunsicherung hinein wirkten die Umerziehungspläne der chinesischen Machthaber, Pläne, die Heinrich Harrer 1959 so beschrieb:

„Das Wichtige ist im Augenblick, dassß die Chinesen daran sind, die Rasse der Tibeter, diese Nation, zu vernichten. Die Tibeter sind nämlich eine völlig eigene Rasse, eigene Nation, sie haben eine eigene Sprache, eine eigene Schrift, sie haben eigene Kleider, Nahrung, Religion Kultur, alles ist ein völlig geschlossenes, eigenes Tibet, und das vernichten jetzt die Chinesen und da müssßte man einschreiten.“
Deutschlandradio Kultur 18.03.2009

Noch haben die Correctness- und Gleichmacher-Fraktionen ihre Absicht, das Wort Rasse aus dem Grundgesetz zu streichen, nicht aufgegeben, da beweist die Wissenschaft, daß zum Beispiel die Tibeter eine einzigartige Rasse sind:

Wer im Himalaya überleben will, muss gut angepasst sein. Den meisten Tibetern hilft eine Genvariante, mit dem geringen Sauerstoffgehalt der Höhenluft zurechtzukommen. Ein internationales Forscherteam hat sich diese genetische Besonderheit genauer angeschaut und enthüllt jetzt Erstaunliches: Offenbar erbten die Tibeter dieses Gen von einem rätselhaften frühen Vetter des Homo sapiens, dem Denisova-Menschen. Denn außer diesem Frühmenschen gibt es keine andere Menschengruppe, weder heute noch früher, die diese Genvariante besitzt...
Wie die Analysen zeigten, tragen heute 87 Prozent der Tibeter diese Hochgebirgsversion von EPAS1 in ihrem Erbgut. Unter den Han-Chinesen, die eng mit den Tibetern verwandt sind, sind es dagegen nur neun Prozent, wie die Forscher berichten...
wissenschaft.de 2.7.2014

Jedoch stellt sich nicht nur der linksextreme Propagandist Jörg Kronauer auf die Seite der chinesischen Imperialisten und spricht den Tibetern ein besonderes Heimatrecht in ihrer Hochgebirgsregion ab:

Die Ethnokarte zieht die GfbV [Gesellschaft für bedrohte Völker] besonders häufig gegenüber China. Die Volksrepublik unterdrücke die tibetische Kultur. So heißt es etwa: Letztere drohe »unterzugehen, da chinesische Siedler ihrem Land immer stärker ihre eigene Prägung geben«. »Überfremdung« in Tibet? Sollen Han-Chinesen nicht mehr in das Gebiet ziehen dürfen, damit es als romantischer Ethnozoo für die westliche Bourgeoisie erhalten bleibt?
junge Welt 5.12.2013

Siehe dazu auch dies und das.

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Sigmar Salzburg
04.07.2014 16.29
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Wenn der Nikolaus zum Rassisten wird

... Das Amsterdamer Verwaltungsgericht hat die schwarzen Helfer des Nikolaus als rassistische Karikaturen eingestuft. Streit hierüber hatte es in den Niederlanden schon seit mehreren Jahren gegeben ...

Der „Zwarte Piet“ zeichnet sich durch rot geschminkte Lippen, goldene Ohrringe und schwarze Gesichtsfarbe aus. Diese Darstellung hatte bereits die Vorsitzende im UN-Rassismusausschuss, Verene Shepherd, als „Rückkehr zur Sklaverei“ bezeichnet... [:-(]

Verboten ist der Zwarte Piet durch die Entscheidung, die am Donnerstag erging, allerdings nicht. Denn eigentlich ging es in Amsterdam nur um die Genehmigung einer Nikolaus-Veranstaltung. Traditionell kommt „Sinterklaas“ mit einem Schiff in den Niederlanden an. Das Gericht hat den Einzug für diese Jahr aber untersagt. Wenn so viele Bürger den Nikolaus-Helfer als rassistische Darstellung empfänden, hätte der Bürgermeister prüfen müssen, ob diese Tradition gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt, so das Gericht.
lto.de 4.7.2014

Wie es scheint, sind die schwarzen Helfer niemals in bösartiger Absicht dargestellt worden. Wer sich durch diese Tradition gestört fühlt, ist in den Niederlanden fehl am Platz. Bald wird wohl jede Karikatur verboten, zum Beispiel die Darstellung des US-Amerikaners als „Uncle Sam“.

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Sigmar Salzburg
26.06.2014 15.02
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Korrekter Hexensabbath

Eben fiel mir Otfried Preußlers Buch „Die kleine Hexe” in die Hände. Meine Frau hat es sorgsam aufbewahrt, nachdem es vier Kindern als Lese- und Vorlesestoff gedient hat. Auf Seite 86 liest man unter der Überschrift „Wollen wir wetten?“:

Wie kamen die beiden Negerlein auf die verschneite Dorfstraße? Und seit wann gab es Türken und Indianer in dieser Gegend? Türken mit roten Mützen und weiten Pluderhosen – und Indianer, die greulich bemalte Gesichter hatten und lange Speere über den Köpfen schwangen?
„Sie werden vom Zirkus sein“, meinte der Rabe Abraxas.
Aber die beiden Negerlein waren nicht vom Zirkus und ebensowenig die Türken und Indianer. Auch die kleinen Chinesinnen und der Menschenfresser, die Eskimofrauen, der Wüstenscheich und der Hottentottenhäuptling stammten nicht aus der Schaubude. Nein, es war Fastnacht im Dorf! Und weil Fastnacht war, hatten die Kinder am Nachmittag schulfrei bekommen und tollten verkleidet über den Dorfplatz.
Die kleinen Türken warfen Papierschlangen. Der Hottentottenhäuptling brüllte: „Uaaah! Uaah!“ Der Menschenfresser schrie: „Hungärrr! Hungärrr! Wer will sich frrressen lassen?“

Was mag die Correctness-Afferei daraus gemacht haben? Die „Welt“ brachte den Vergleich von „alt“ und „neu“ – „alt“ allerdings schon in der schreibdeformierten Fassung, die 40 Jahre nach dem ersten Erscheinen des Buches erpreßt wurde, so daß dort schon angegraute Gesichter auftauchen und daß „ebenso“ Türken und Indianer nur „wenig“ vom Zirkus sind.

Die reformierte und politisch korrekte Fassung lautet dann so:


„Wie kamen die beiden Messerwerfer auf die verschneite Dorfstraße? Und seit wann gab es Cowboys und Indianer in dieser Gegend? Messerwerfer mit roten Mützen und weiten Pluderhosen – und Indianer, die gräulich bemalte Gesichter hatten und lange Speere über den Köpfen schwangen?
,Sie werden vom Zirkus sein‘, meinte der Rabe Abraxas.
Aber die beiden Messerwerfer waren nicht vom Zirkus und ebenso wenig die Cowboys und Indianer. Auch die kleinen Chinesinnen und der Menschenfresser, die Indianerinnen, der Wüstenscheich und der Seeräuber stammten nicht aus der Schaubude. Nein, es war Fastnacht im Dorf! Und weil Fastnacht war, hatten die Kinder am Nachmittag schulfrei bekommen und tollten verkleidet über den Dorfplatz.
Die kleinen Messerwerfer warfen Papierschlangen. Der Seeräuber brüllte: ,Uaaah! Uaah!‘ Der Menschenfresser schrie: ,Hungärrr! Hungärrr! Wer will sich frrressen lassen?‘“

welt.de 18.5.2013

Nun paßt nichts mehr: Im ersten Satz sind die „Negerlein“ zu „Messerwerfern“ geworden, im zweiten die „Türken“ zu „Cowboys“, im dritten dagegen die „Türken“ zu „Messerwerfern“, aber immer noch osmanisch gekleidet. Nur die „Indianer“ blieben, unkorrekt nicht nach ihrer Selbstbezeichnung genannt, aber nun mit grauen Gesichtern. Im nächsten Abschnitt wurden wieder die „Negerlein“ zu „Messerwerfern“ und die „Eskimofrauen“ mutierten zu „Indianerinnen“, weil Kinder keine „Inuitfrauen“ kennen, so daß der kalte Norden nicht mehr vertreten ist. Während der „Menschenfresser“ unangetastet blieb, wurde der „Hottentottenhäuptling“ in einen „Seeräuber“ verwandelt. Am Ende werden die kleinen „Türken“ wieder „Messerwerfer“ (nicht „Messerstecher“!), aber der weiterhin diskriminierte Menschenfresser schreit unverändert. – Dabei wird von etlichen Ethnologen angezweifelt, daß es jemals echte Menschenfresser gegeben hat!

Kurz vor seinem Tod hat angeblich seine Familie Otfried Peußler die Zustimmung zu den absurden Änderungen abgerungen, die er zeit seines Lebens verweigert hat. Wenn in dem Welt-Artikel die Rede ist von dem „preußlerschen Familienbetrieb“, versteht man, warum er staats- und correctness-angepaßt weiterlaufen mußte.

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Sigmar Salzburg
19.06.2014 20.39
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Heillose heile Welt

Familien-Ministerin Schwesig will den Kampf gegen Neonazis und Ausländerfeindlichkeit verstärken. Die SPD fordert dafür nun sogar 50 Millionen Euro. (lt. taz 18.6.14)

Bei der letzten Bundestagswahl erhielt die NPD 1,5 Prozent der Stimmen, vier Jahre vorher waren es 20 Prozent mehr (1,8%). Bei der Europawahl bekam die Partei nur noch 1,0 Prozent. Die letzten „Unbelehrbaren“ werden sich auch mit 50 Mio. nicht belehren lassen. Man fragt sich, gegen wen der verstärkte Kampf denn wirklich gehen soll:

Kürzlich saß ich bei einem großen Essen im traditionellen „Riesby Krog“ einer alten Dame gegenüber, die von ihrer ostholsteinischen Kleinstadt schwärmte: „Dort wohnt man wunderbar, vor allem – ohne Ausländer.“

Bald darauf begegneten wir einer neu in Eckernförde zugezogenen Dame. Sie war aus Duisburg geflüchtet – wegen der dort überhandnehmenden Ausländer. Man wäre schon fremd im eigenen Land.

Alles empörende Fälle von Ausländerfeindlichkeit. Die jüngere Generation jedoch ist meist schon umgepolt:

In einem abgelegenen Kaff hat eine Bekannte gerade einen kleinen Job übernommen, an einer Grundschule – nette, unproblematische Kinder, auch sonst vieles noch wie früher. Sie ist begeistert. „Hier ist ja noch eine richtig heile Welt!“ Eine junge Lehrerin daraufhin: „Das finde ich aber gar nicht!“ „Wieso, was fehlt denn?“ „Ausländer ...“

Das erinnert an ein bekanntes Phänomen: Manche Leute glauben tatsächlich, zur Ananas gehöre der Geschmack nach Blechdosen, weil sie es nie anders kennengelernt haben.

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Sigmar Salzburg
19.06.2014 08.32
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Marius Jungs Buch

Darf ein Buch den Untertitel „Handbuch für Negerfreunde“ haben? Studentenvertreter der Uni Leipzig sehen darin einen Fall von Rassismus und klagen den Verlag an. Doch eines haben die Studenten offenbar nicht bedacht...

Der Carlsen Verlag kann sich die Peinlichkeit nur mit Schusseligkeit erklären: Die Preisstifter hätten offenbar übersehen, dass es sich bei Jungs Buch „um ein satirisches Werk handelt, in dem er sein Leben als schwarzer Deutscher schildert.“
spiegel.de 18.1.2014

Es fehlt uns wohl etwas Kultur der Schamanen. Mit deren Zeremonien hätte man das in Deutschland seit 1990 verfemte Wort vom bösen Fluch, den die Correctness-Eiferer darüber verhängt haben, wieder reinigen können.

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Sigmar Salzburg
13.06.2014 15.26
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Deutschland ist wirklich von Sinnen

Im Grundgesetz wurde 1949 die Todesstrafe abgeschafft. Dennoch wird das nicht gesondert gefeiert. Jemand, der für die Todesstrafe eintrat, durfte sogar Bundesjustizminister werden, Richard Jaeger, und auch 20 Jahre lang als Vizepräsident des Deutschen Bundestages amtieren.

Vor 20 Jahren wurde der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches abgeschafft. Ein junger Ortsbürgermeister, der sich jetzt kritisch über die Feierei dazu und die gegenwärtige
„Glorifizierung von Homosexualität“ geäußert hatte, verlor nun seinen Posten im Landesvorstand der Jungen Union, und weitere Maßnahmen werden folgen, bis zum Ausschluß aus der Partei. Wohlgemerkt, er hat nicht gefordert, daß der Paragraph 175 wieder eingeführt werden soll!

An die CDU-RP-Landesvorsitzende Julia Klöckner schrieb der grüne Oberschwule Volker Beck,
„derart menschenverachtende Aussagen hätten in einer demokratischen Partei nichts verloren“ (Spiegel)¹.

Wir sind auf dem Wege zu einer Correctness-Diktatur!

¹ PS: Unterschlagen wird dabei immer, daß der § 175 zuletzt nur noch Übergriffe auf Minderjährige bedrohte.


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Sigmar Salzburg
28.04.2014 07.22
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SPD-Neusprech: Angriff ist „Gegenwehr“

SPDler zum Hasskriminalitäts-Gesetz

Bei rassistischer Gewalt zeigt die Justiz Schwächen, sagt Burkhard Lischka [rechtspolitischer Sprecher der SPD]. Die Gesetzesreform von Justizminister Maas befürwortet er.

taz: Herr Lischka, die Große Koalition plant härtere Strafen für rassistische Gewalttäter. Bekommen wir nun ein Gesinnungsstrafrecht, wie die Bundesrechtsanwaltskammer befürchtet?

Burkhard Lischka: Natürlich nicht. Es geht hier um rassistische Beweggründe für eine konkrete Tat ...

Was ist, wenn jemand Rechtsradikale verprügelt, weil er Nazis hasst?

Mir ist nicht bekannt, dass die Antifa gezielt Nazis verprügelt. Jedenfalls zielt das Gesetz nicht auf solche Fälle der Gegenwehr ...

taz.de 22.4.2014

Mindestens zwölf Antifa-Anschläge auf SPD-Büros gab es im letzten Jahr. Auch nur legitime „Gegenwehr“?

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Sigmar Salzburg
19.04.2014 09.44
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Das Spiegel-Imperium schlägt zurück

Der Spiegel-Schreiber Georg Diez:

Sie haben sich selbst ihren Platz gewählt, die Pirinccis und Sarrazins dieser Welt, sie haben sich in einer freien Gesellschaft mit ihrer freien Meinung als sabbernde Vorbilddeutsche oder biologistische Kaltblüter präsentiert ...

Sie sprechen, ernsthaft, immer noch von „politischer Korrektheit“: Aber schon die von Martin Walser in den neunziger Jahren erfundene "Auschwitz-Keule" war eine Waffe, die niemand schwang, außer der Autor und Erfinder selbst, und als er sich selbst daran verletzte, fühlte er sich natürlich in seinem Wahn bestärkt ...

Die Autoren wollen ihre kulturelle Unterlegenheit durch biologistische Erklärungen widerlegen ...

spiegel.de 18.4.2014

Nun hat gerade der SPD-Emporkömmling Sigmar Gabriel die Auschwitzkeule besonders auffällig geschwungen und im Wahlkampf damit Stimmen zu fischen gesucht – bei den Moslems.

Nein, vielleicht ist „Auschwitzkeule“ schon nicht mehr der passende Ausdruck. Eben wollte die Ex-Bischöfin Käßmann den Deutschen die heidnischen Ostereier neben dem Gedenken an Jesu Kreuzestod und angebliche Auferstehung vermiesen. Ihre Religion hat jedoch für die meisten Deutschen keine praktische Bedeutung mehr.

Aber eine Ersatzreligion wird bereits installiert, der auch der renitenteste Atheist seine Unterwerfung nicht verweigern kann, die „Holocaust-Religion“.

Ähnlichkeiten mit der christlichen Religion sind auffällig, nur daß hier nicht eines einzelnen zu Tode gekommenen Juden gedacht wird, sondern Millionen. Die Auferstehung ist allerdings aus einsichtigem Grund bislang ausgeblieben.

Ansonsten steigert sich, wie im Christentum, der Erinnerungskult mit dem Abstand von den Ereignissen. Statt Kreuzeszeichen überall Gedenktafeln, Stolpersteine und Gebetsformeln. Die „Erbsünde“ und selbst der Reliquienkult werden neu belebt, siehe Lea Roshs in Auschwitz gefundener Zahn. Es ist also eigentlich eine deutsche Religion. Die ersehnte Erlösung erfolgt in diesem Glauben durch Abschwören von jeglichem Deutschsein bis zur Selbstauslöschung.

Ungläubig vernimmt man dagegen, wenn Türken in Deutschland diese Religion adoptieren und auch eine Heilserwartung aus der Kenntnis „unserer Geschichte“ ableiten. Die jüdischen Urchristen wollten übrigens nicht, daß ihr Glaube den Heiden ausgeliefert wird.

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Sigmar Salzburg
14.04.2014 06.05
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Wie können die nur!

WIEN taz | Wenige Monate vor den Parlamentswahlen ist die ungarische Parteienlandschaft um zwei Mitglieder erweitert worden. Am vergangenen Wochenende erklärte die Ungarische Zigeuner-Partei (Magyarországi Cigány Párt, MCP), wie sie sich absichtlich politisch inkorrekt nennt, ihre Teilnahme. Nach eigenen Angaben hat sie rund 5.000 Mitglieder.
taz.de 18.12.2013

Der Vorsitzende der relativ neuen "Ungarischen Zigeunerpartei", der Menschenrechtsaktivist Aladár Horváth, sagte auf der Schlusskundgebung seiner MCP vor mehreren Hundert Anhängern in Budapests VIII. Bezirk, dass die größte ethnische Minderheit Ungarns mit „Vernichtungsaufrufen“ und der „konkreten physischen Vernichtungsgefahr“ auseinandersetzen müsse. Pester Lloyd 4.4.2014

Ungarns neue Romapartei gibt nicht auf
Trotz eines enttäuschenden Wahlergebnisses will die MCP zur »kraftvollen Stimme« aller Gedemütigten und Unterdrückten im Land werden ...
Erstmals hat sich beim jüngsten Urnengang in Ungarn mit der Magyarországi Cigány Párt (MCP) eine neue Roma-Partei zur Wahl gestellt. neues-deutschland.de 14.4.2014

Aber auch in Deutschland gibt es noch genügend unverantwortlich Unkorrekte: Eine Bekannte meiner Frau erzählte gerade, daß ihre Großmutter immer stolz darauf bestand, Zigeunerin zu sein.

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