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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
06.07.2014 10.09
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Es gibt keine Rassen!

Mit dem Dalai Lama im Exil war den Tibetern der Mittelpunkt ihrer Existenz als Volk und als Religion genommen worden. Und in diese Verunsicherung hinein wirkten die Umerziehungspläne der chinesischen Machthaber, Pläne, die Heinrich Harrer 1959 so beschrieb:

„Das Wichtige ist im Augenblick, dassß die Chinesen daran sind, die Rasse der Tibeter, diese Nation, zu vernichten. Die Tibeter sind nämlich eine völlig eigene Rasse, eigene Nation, sie haben eine eigene Sprache, eine eigene Schrift, sie haben eigene Kleider, Nahrung, Religion Kultur, alles ist ein völlig geschlossenes, eigenes Tibet, und das vernichten jetzt die Chinesen und da müssßte man einschreiten.“
Deutschlandradio Kultur 18.03.2009

Noch haben die Correctness- und Gleichmacher-Fraktionen ihre Absicht, das Wort Rasse aus dem Grundgesetz zu streichen, nicht aufgegeben, da beweist die Wissenschaft, daß zum Beispiel die Tibeter eine einzigartige Rasse sind:

Wer im Himalaya überleben will, muss gut angepasst sein. Den meisten Tibetern hilft eine Genvariante, mit dem geringen Sauerstoffgehalt der Höhenluft zurechtzukommen. Ein internationales Forscherteam hat sich diese genetische Besonderheit genauer angeschaut und enthüllt jetzt Erstaunliches: Offenbar erbten die Tibeter dieses Gen von einem rätselhaften frühen Vetter des Homo sapiens, dem Denisova-Menschen. Denn außer diesem Frühmenschen gibt es keine andere Menschengruppe, weder heute noch früher, die diese Genvariante besitzt...
Wie die Analysen zeigten, tragen heute 87 Prozent der Tibeter diese Hochgebirgsversion von EPAS1 in ihrem Erbgut. Unter den Han-Chinesen, die eng mit den Tibetern verwandt sind, sind es dagegen nur neun Prozent, wie die Forscher berichten...
wissenschaft.de 2.7.2014

Jedoch stellt sich nicht nur der linksextreme Propagandist Jörg Kronauer auf die Seite der chinesischen Imperialisten und spricht den Tibetern ein besonderes Heimatrecht in ihrer Hochgebirgsregion ab:

Die Ethnokarte zieht die GfbV [Gesellschaft für bedrohte Völker] besonders häufig gegenüber China. Die Volksrepublik unterdrücke die tibetische Kultur. So heißt es etwa: Letztere drohe »unterzugehen, da chinesische Siedler ihrem Land immer stärker ihre eigene Prägung geben«. »Überfremdung« in Tibet? Sollen Han-Chinesen nicht mehr in das Gebiet ziehen dürfen, damit es als romantischer Ethnozoo für die westliche Bourgeoisie erhalten bleibt?
junge Welt 5.12.2013

Siehe dazu auch dies und das.

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Sigmar Salzburg
04.07.2014 16.29
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Wenn der Nikolaus zum Rassisten wird

... Das Amsterdamer Verwaltungsgericht hat die schwarzen Helfer des Nikolaus als rassistische Karikaturen eingestuft. Streit hierüber hatte es in den Niederlanden schon seit mehreren Jahren gegeben ...

Der „Zwarte Piet“ zeichnet sich durch rot geschminkte Lippen, goldene Ohrringe und schwarze Gesichtsfarbe aus. Diese Darstellung hatte bereits die Vorsitzende im UN-Rassismusausschuss, Verene Shepherd, als „Rückkehr zur Sklaverei“ bezeichnet... [:-(]

Verboten ist der Zwarte Piet durch die Entscheidung, die am Donnerstag erging, allerdings nicht. Denn eigentlich ging es in Amsterdam nur um die Genehmigung einer Nikolaus-Veranstaltung. Traditionell kommt „Sinterklaas“ mit einem Schiff in den Niederlanden an. Das Gericht hat den Einzug für diese Jahr aber untersagt. Wenn so viele Bürger den Nikolaus-Helfer als rassistische Darstellung empfänden, hätte der Bürgermeister prüfen müssen, ob diese Tradition gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt, so das Gericht.
lto.de 4.7.2014

Wie es scheint, sind die schwarzen Helfer niemals in bösartiger Absicht dargestellt worden. Wer sich durch diese Tradition gestört fühlt, ist in den Niederlanden fehl am Platz. Bald wird wohl jede Karikatur verboten, zum Beispiel die Darstellung des US-Amerikaners als „Uncle Sam“.

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Sigmar Salzburg
26.06.2014 15.02
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Korrekter Hexensabbath

Eben fiel mir Otfried Preußlers Buch „Die kleine Hexe” in die Hände. Meine Frau hat es sorgsam aufbewahrt, nachdem es vier Kindern als Lese- und Vorlesestoff gedient hat. Auf Seite 86 liest man unter der Überschrift „Wollen wir wetten?“:

Wie kamen die beiden Negerlein auf die verschneite Dorfstraße? Und seit wann gab es Türken und Indianer in dieser Gegend? Türken mit roten Mützen und weiten Pluderhosen – und Indianer, die greulich bemalte Gesichter hatten und lange Speere über den Köpfen schwangen?
„Sie werden vom Zirkus sein“, meinte der Rabe Abraxas.
Aber die beiden Negerlein waren nicht vom Zirkus und ebensowenig die Türken und Indianer. Auch die kleinen Chinesinnen und der Menschenfresser, die Eskimofrauen, der Wüstenscheich und der Hottentottenhäuptling stammten nicht aus der Schaubude. Nein, es war Fastnacht im Dorf! Und weil Fastnacht war, hatten die Kinder am Nachmittag schulfrei bekommen und tollten verkleidet über den Dorfplatz.
Die kleinen Türken warfen Papierschlangen. Der Hottentottenhäuptling brüllte: „Uaaah! Uaah!“ Der Menschenfresser schrie: „Hungärrr! Hungärrr! Wer will sich frrressen lassen?“

Was mag die Correctness-Afferei daraus gemacht haben? Die „Welt“ brachte den Vergleich von „alt“ und „neu“ – „alt“ allerdings schon in der schreibdeformierten Fassung, die 40 Jahre nach dem ersten Erscheinen des Buches erpreßt wurde, so daß dort schon angegraute Gesichter auftauchen und daß „ebenso“ Türken und Indianer nur „wenig“ vom Zirkus sind.

Die reformierte und politisch korrekte Fassung lautet dann so:


„Wie kamen die beiden Messerwerfer auf die verschneite Dorfstraße? Und seit wann gab es Cowboys und Indianer in dieser Gegend? Messerwerfer mit roten Mützen und weiten Pluderhosen – und Indianer, die gräulich bemalte Gesichter hatten und lange Speere über den Köpfen schwangen?
,Sie werden vom Zirkus sein‘, meinte der Rabe Abraxas.
Aber die beiden Messerwerfer waren nicht vom Zirkus und ebenso wenig die Cowboys und Indianer. Auch die kleinen Chinesinnen und der Menschenfresser, die Indianerinnen, der Wüstenscheich und der Seeräuber stammten nicht aus der Schaubude. Nein, es war Fastnacht im Dorf! Und weil Fastnacht war, hatten die Kinder am Nachmittag schulfrei bekommen und tollten verkleidet über den Dorfplatz.
Die kleinen Messerwerfer warfen Papierschlangen. Der Seeräuber brüllte: ,Uaaah! Uaah!‘ Der Menschenfresser schrie: ,Hungärrr! Hungärrr! Wer will sich frrressen lassen?‘“

welt.de 18.5.2013

Nun paßt nichts mehr: Im ersten Satz sind die „Negerlein“ zu „Messerwerfern“ geworden, im zweiten die „Türken“ zu „Cowboys“, im dritten dagegen die „Türken“ zu „Messerwerfern“, aber immer noch osmanisch gekleidet. Nur die „Indianer“ blieben, unkorrekt nicht nach ihrer Selbstbezeichnung genannt, aber nun mit grauen Gesichtern. Im nächsten Abschnitt wurden wieder die „Negerlein“ zu „Messerwerfern“ und die „Eskimofrauen“ mutierten zu „Indianerinnen“, weil Kinder keine „Inuitfrauen“ kennen, so daß der kalte Norden nicht mehr vertreten ist. Während der „Menschenfresser“ unangetastet blieb, wurde der „Hottentottenhäuptling“ in einen „Seeräuber“ verwandelt. Am Ende werden die kleinen „Türken“ wieder „Messerwerfer“ (nicht „Messerstecher“!), aber der weiterhin diskriminierte Menschenfresser schreit unverändert. – Dabei wird von etlichen Ethnologen angezweifelt, daß es jemals echte Menschenfresser gegeben hat!

Kurz vor seinem Tod hat angeblich seine Familie Otfried Peußler die Zustimmung zu den absurden Änderungen abgerungen, die er zeit seines Lebens verweigert hat. Wenn in dem Welt-Artikel die Rede ist von dem „preußlerschen Familienbetrieb“, versteht man, warum er staats- und correctness-angepaßt weiterlaufen mußte.

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Sigmar Salzburg
19.06.2014 20.39
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Heillose heile Welt

Familien-Ministerin Schwesig will den Kampf gegen Neonazis und Ausländerfeindlichkeit verstärken. Die SPD fordert dafür nun sogar 50 Millionen Euro. (lt. taz 18.6.14)

Bei der letzten Bundestagswahl erhielt die NPD 1,5 Prozent der Stimmen, vier Jahre vorher waren es 20 Prozent mehr (1,8%). Bei der Europawahl bekam die Partei nur noch 1,0 Prozent. Die letzten „Unbelehrbaren“ werden sich auch mit 50 Mio. nicht belehren lassen. Man fragt sich, gegen wen der verstärkte Kampf denn wirklich gehen soll:

Kürzlich saß ich bei einem großen Essen im traditionellen „Riesby Krog“ einer alten Dame gegenüber, die von ihrer ostholsteinischen Kleinstadt schwärmte: „Dort wohnt man wunderbar, vor allem – ohne Ausländer.“

Bald darauf begegneten wir einer neu in Eckernförde zugezogenen Dame. Sie war aus Duisburg geflüchtet – wegen der dort überhandnehmenden Ausländer. Man wäre schon fremd im eigenen Land.

Alles empörende Fälle von Ausländerfeindlichkeit. Die jüngere Generation jedoch ist meist schon umgepolt:

In einem abgelegenen Kaff hat eine Bekannte gerade einen kleinen Job übernommen, an einer Grundschule – nette, unproblematische Kinder, auch sonst vieles noch wie früher. Sie ist begeistert. „Hier ist ja noch eine richtig heile Welt!“ Eine junge Lehrerin daraufhin: „Das finde ich aber gar nicht!“ „Wieso, was fehlt denn?“ „Ausländer ...“

Das erinnert an ein bekanntes Phänomen: Manche Leute glauben tatsächlich, zur Ananas gehöre der Geschmack nach Blechdosen, weil sie es nie anders kennengelernt haben.

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Sigmar Salzburg
19.06.2014 08.32
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Marius Jungs Buch

Darf ein Buch den Untertitel „Handbuch für Negerfreunde“ haben? Studentenvertreter der Uni Leipzig sehen darin einen Fall von Rassismus und klagen den Verlag an. Doch eines haben die Studenten offenbar nicht bedacht...

Der Carlsen Verlag kann sich die Peinlichkeit nur mit Schusseligkeit erklären: Die Preisstifter hätten offenbar übersehen, dass es sich bei Jungs Buch „um ein satirisches Werk handelt, in dem er sein Leben als schwarzer Deutscher schildert.“
spiegel.de 18.1.2014

Es fehlt uns wohl etwas Kultur der Schamanen. Mit deren Zeremonien hätte man das in Deutschland seit 1990 verfemte Wort vom bösen Fluch, den die Correctness-Eiferer darüber verhängt haben, wieder reinigen können.

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Sigmar Salzburg
13.06.2014 15.26
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Deutschland ist wirklich von Sinnen

Im Grundgesetz wurde 1949 die Todesstrafe abgeschafft. Dennoch wird das nicht gesondert gefeiert. Jemand, der für die Todesstrafe eintrat, durfte sogar Bundesjustizminister werden, Richard Jaeger, und auch 20 Jahre lang als Vizepräsident des Deutschen Bundestages amtieren.

Vor 20 Jahren wurde der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches abgeschafft. Ein junger Ortsbürgermeister, der sich jetzt kritisch über die Feierei dazu und die gegenwärtige
„Glorifizierung von Homosexualität“ geäußert hatte, verlor nun seinen Posten im Landesvorstand der Jungen Union, und weitere Maßnahmen werden folgen, bis zum Ausschluß aus der Partei. Wohlgemerkt, er hat nicht gefordert, daß der Paragraph 175 wieder eingeführt werden soll!

An die CDU-RP-Landesvorsitzende Julia Klöckner schrieb der grüne Oberschwule Volker Beck,
„derart menschenverachtende Aussagen hätten in einer demokratischen Partei nichts verloren“ (Spiegel)¹.

Wir sind auf dem Wege zu einer Correctness-Diktatur!

¹ PS: Unterschlagen wird dabei immer, daß der § 175 zuletzt nur noch Übergriffe auf Minderjährige bedrohte.


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Sigmar Salzburg
28.04.2014 07.22
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SPD-Neusprech: Angriff ist „Gegenwehr“

SPDler zum Hasskriminalitäts-Gesetz

Bei rassistischer Gewalt zeigt die Justiz Schwächen, sagt Burkhard Lischka [rechtspolitischer Sprecher der SPD]. Die Gesetzesreform von Justizminister Maas befürwortet er.

taz: Herr Lischka, die Große Koalition plant härtere Strafen für rassistische Gewalttäter. Bekommen wir nun ein Gesinnungsstrafrecht, wie die Bundesrechtsanwaltskammer befürchtet?

Burkhard Lischka: Natürlich nicht. Es geht hier um rassistische Beweggründe für eine konkrete Tat ...

Was ist, wenn jemand Rechtsradikale verprügelt, weil er Nazis hasst?

Mir ist nicht bekannt, dass die Antifa gezielt Nazis verprügelt. Jedenfalls zielt das Gesetz nicht auf solche Fälle der Gegenwehr ...

taz.de 22.4.2014

Mindestens zwölf Antifa-Anschläge auf SPD-Büros gab es im letzten Jahr. Auch nur legitime „Gegenwehr“?

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Sigmar Salzburg
19.04.2014 09.44
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Das Spiegel-Imperium schlägt zurück

Der Spiegel-Schreiber Georg Diez:

Sie haben sich selbst ihren Platz gewählt, die Pirinccis und Sarrazins dieser Welt, sie haben sich in einer freien Gesellschaft mit ihrer freien Meinung als sabbernde Vorbilddeutsche oder biologistische Kaltblüter präsentiert ...

Sie sprechen, ernsthaft, immer noch von „politischer Korrektheit“: Aber schon die von Martin Walser in den neunziger Jahren erfundene "Auschwitz-Keule" war eine Waffe, die niemand schwang, außer der Autor und Erfinder selbst, und als er sich selbst daran verletzte, fühlte er sich natürlich in seinem Wahn bestärkt ...

Die Autoren wollen ihre kulturelle Unterlegenheit durch biologistische Erklärungen widerlegen ...

spiegel.de 18.4.2014

Nun hat gerade der SPD-Emporkömmling Sigmar Gabriel die Auschwitzkeule besonders auffällig geschwungen und im Wahlkampf damit Stimmen zu fischen gesucht – bei den Moslems.

Nein, vielleicht ist „Auschwitzkeule“ schon nicht mehr der passende Ausdruck. Eben wollte die Ex-Bischöfin Käßmann den Deutschen die heidnischen Ostereier neben dem Gedenken an Jesu Kreuzestod und angebliche Auferstehung vermiesen. Ihre Religion hat jedoch für die meisten Deutschen keine praktische Bedeutung mehr.

Aber eine Ersatzreligion wird bereits installiert, der auch der renitenteste Atheist seine Unterwerfung nicht verweigern kann, die „Holocaust-Religion“.

Ähnlichkeiten mit der christlichen Religion sind auffällig, nur daß hier nicht eines einzelnen zu Tode gekommenen Juden gedacht wird, sondern Millionen. Die Auferstehung ist allerdings aus einsichtigem Grund bislang ausgeblieben.

Ansonsten steigert sich, wie im Christentum, der Erinnerungskult mit dem Abstand von den Ereignissen. Statt Kreuzeszeichen überall Gedenktafeln, Stolpersteine und Gebetsformeln. Die „Erbsünde“ und selbst der Reliquienkult werden neu belebt, siehe Lea Roshs in Auschwitz gefundener Zahn. Es ist also eigentlich eine deutsche Religion. Die ersehnte Erlösung erfolgt in diesem Glauben durch Abschwören von jeglichem Deutschsein bis zur Selbstauslöschung.

Ungläubig vernimmt man dagegen, wenn Türken in Deutschland diese Religion adoptieren und auch eine Heilserwartung aus der Kenntnis „unserer Geschichte“ ableiten. Die jüdischen Urchristen wollten übrigens nicht, daß ihr Glaube den Heiden ausgeliefert wird.

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Sigmar Salzburg
14.04.2014 06.05
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Wie können die nur!

WIEN taz | Wenige Monate vor den Parlamentswahlen ist die ungarische Parteienlandschaft um zwei Mitglieder erweitert worden. Am vergangenen Wochenende erklärte die Ungarische Zigeuner-Partei (Magyarországi Cigány Párt, MCP), wie sie sich absichtlich politisch inkorrekt nennt, ihre Teilnahme. Nach eigenen Angaben hat sie rund 5.000 Mitglieder.
taz.de 18.12.2013

Der Vorsitzende der relativ neuen "Ungarischen Zigeunerpartei", der Menschenrechtsaktivist Aladár Horváth, sagte auf der Schlusskundgebung seiner MCP vor mehreren Hundert Anhängern in Budapests VIII. Bezirk, dass die größte ethnische Minderheit Ungarns mit „Vernichtungsaufrufen“ und der „konkreten physischen Vernichtungsgefahr“ auseinandersetzen müsse. Pester Lloyd 4.4.2014

Ungarns neue Romapartei gibt nicht auf
Trotz eines enttäuschenden Wahlergebnisses will die MCP zur »kraftvollen Stimme« aller Gedemütigten und Unterdrückten im Land werden ...
Erstmals hat sich beim jüngsten Urnengang in Ungarn mit der Magyarországi Cigány Párt (MCP) eine neue Roma-Partei zur Wahl gestellt. neues-deutschland.de 14.4.2014

Aber auch in Deutschland gibt es noch genügend unverantwortlich Unkorrekte: Eine Bekannte meiner Frau erzählte gerade, daß ihre Großmutter immer stolz darauf bestand, Zigeunerin zu sein.

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Sigmar Salzburg
02.04.2014 07.43
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Rassen gibt es trotzdem nicht

Der Neandertaler im Europäer

Gene von Neandertalern haben den Fettstoffwechsel von modernen Europäern offenbar stärker beeinflusst als den von Asiaten und Afrikanern. Die Bewohner des europäischen Kontinents dürften davon profitiert haben...


Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des CAS-MPG Partner Institute for Computational Biology in Shanghai...

Zudem untersuchten die Forscher, wie die Neandertaler-Varianten den Fettstoffwechsel beim modernen Menschen beeinflussen. Dabei fanden sie bei Menschen europäischer Abstammung evolutionäre Veränderungen in der Fettkonzentration und in der Bildung von Stoffwechselenzymen im Gehirn. „Wir wissen nicht, wie sich diese veränderte Fettkonzentration auf das Gehirn auswirkt. Aber schon die Tatsache, dass Neandertaler-Gene den Aufbau unseres Gehirns verändert haben könnten, ist äußerst interessant“, erklärte Khaitovich.
spiegel.de 2.4.14

Solche Befunde sind natürlich kein Grund, regionale Unterschiede in den menschlichen Fähigkeiten zu vermuten, weswegen wissenschaft.de diesen Teil des Ergebnisses gar nicht erst erwähnt.

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Sigmar Salzburg
30.03.2014 15.59
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„Die Neger“ von Jean Genet darf nicht umbenannt werden

Umbenennung? Abgelehnt. Der Regisseur Johan Simons wollte für seine Inszenierung bei den Wiener Festwochen dem Drama „Die Neger“ von Jean Genet einen neuen Titel verpassen – doch der Theatermacher Peter Stein, der das Stück aus den Fünfzigern ins Deutsche übersetzt hat, lehnt einen solchen Eingriff ab.

Er habe das Stück umbenennen wollen, weil es „von einem weißen Autor für ein weißes Publikum geschrieben wurde, weil es um die rassistischen Klischees geht, die Weiße entwickelt haben, und weil ich das Stück bis zum Ende zeigen will“, erklärte Simons im Interview mit dem KulturSPIEGEL...

spiegel.de 30.3.2014

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Sigmar Salzburg
28.03.2014 11.16
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Bitte, es geht doch!

Blitz-Reaktion nach Elbers-Machtwort

Stadt löscht halben Gutmensch-Duden!


• Von G. ALTENHOFEN
Düsseldorf – Das ging blitzschnell! Der umstrittene Gutmensch-Duden der Stadt Düsseldorf, der uns lehren sollte, „geschlechtergerecht“ zu sprechen – wurde jetzt zur Hälfte von der Homepage des Düsseldorfer Frauenbüros gelöscht.

BILD-Berichte über die Internet-Broschüre „Klartext! Arbeitshilfe für geschlechtergerechtes Formulieren“ (z.B. „gerecht teilen“ statt „brüderlich teilen“) hatten eine scharfe Diskussion ausgelöst. OB Dirk Elbers (CDU) beendete die Kontroverse schließlich mit seinem Machtwort, dass der Gutmensch-Duden in Teilen überholt werden müsse.

Bis die neue Broschüre vorliegt, hat man bei der Online-Version schon mal etliche „alberne Formulierungen“ (so hatte Elbers sie genannt) diskret gelöscht. So fehlen plötzlich u.a. die Vorschläge „Besser ‚Notlage‘ als ‚Not am Mann‘“ oder „Besser ‚unscheinbare Person‘ als ‚Graue Maus‘“.

Auch „Nippes-Feminismus“ (O-Ton „Rheinische Post“) wie „Milchmädchenrechnung“ oder „Heulsuse“ steht jetzt nicht mehr auf dem Index...

bild.de 25.3.2014

Wenn BILD nun auch noch das dumme ss-Deutsch aus der Rechtschreibung streichen würde, wäre fast alles wieder beim alten (guten Deutsch).
40 km weiter südlich, an der Uni Köln, arbeiten die SprachverhunzerInnen jedoch noch ungestört weiter.

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Sigmar Salzburg
17.03.2014 17.10
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Vom Gleich-Stellungskrieg

Knapp die Hälfte der Studierenden an Österreichs Universitäten verfügen über Auslandserfahrung... 87 Prozent der Studierenden und Absolventen in Österreich stuften bei der Studie „Students First Choice 2013“ ihre Sprachkompetenz in Englisch mit „verhandlungssicher“ ein....
diepresse.com 14.03.2014

Man hat hier zu Recht vermieden, von „Studierenden und Absolvierenden“ zu sprechen. Daraus folgt, daß an der Stelle der „Studenten“ auch die „Studierenden“ nicht gleichwertig sind, sondern gen(der)-veränderte Sprachfälschungen.

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Sigmar Salzburg
13.03.2014 08.20
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N-Wörter sind heute das große Tabu!

Feridun Zaimoglu am 20.1.13 : Das politisch korrekte Sprechen ist eine Sprachstellung der bürgerlichen Verklemmungen... Alle wollen alles verbieten – was soll der Blödsinn? Ich fange gleich mal mit einem kleinen Regelverstoß an: Ficken ist schön...

Wie spießig! F-Wörter gehören doch seit Jahrzehnten zum Repertoire der Trivial-Realistik. N-Wörter sind das neue Tabu! Aus aktuellem Anlaß erweitere ich daher Zaimoglus Regelverstoß ins Zeitgemäße:

Seit Jahren suchen Negerbanden der Nigeria-Connection arglose Bürger mit großen Gewinnversprechungen zu finanziellen Vorleistungen zu übertölpeln. Einer davon, ein Jaja Ogolo,
„personal attorney to the Late Mr. P. Salzburg“ (mir unbekannt), will nun dessen hinterlassene 10,5 Millionen Dollar an den rechtmäßigen Erben bringen und hat mich deswegen angeschrieben ...

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Sigmar Salzburg
27.02.2014 12.11
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Deutsche Sprachpolizei

Hilfe, mein Name ist nicht korrekt!
Von bösen Straßenschildern und bösen Familiennamen
Von Reinhard Mohr

[Bild]
Das Schild der Mohrenstraße in Berlin-Mitte: Hier ist unter anderem das Bundesjustizministerium ansässig. (picture-alliance/ dpa)

Unser Autor Reinhard Mohr macht sich Gedanken über seinen politisch unkorrekten Nachnamen. Wenn schon die Berliner Mohrenstraße unter Rassismus-Verdacht steht, wie verhält es sich dann bei einem wie ihm, der auch so heißt?

Gestatten, mein Name ist Mohr. Reinhard Mohr. Mohr mit o-h, wohlgemerkt. Nie habe ich Stammbaumforschung oder Etymologie betrieben, aber soviel weiß ich: Mohr kommt von Maure, ein ursprünglich griechisches Wort, das dunkel- und schwarzhäutige Menschen bezeichnet. Ich aber bin weiß.

Unzählige Male bin ich in meinem Leben mit dem abgewetzten Zitat aus Schillers „Fiesco“ konfrontiert worden: „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.“ Haha. Ein Zitat übrigens, das falsch ist. Richtig muss es heißen: „Der Mohr hat seine Arbeit getan …" ...

Doch jetzt ist Schluss mit lustig. Seit Neuestem steht mein Familienname unter akutem Rassismus-Verdacht. Der Mohr soll gehen, und zwar für immer. Den Anfang soll die Mohrenstraße in Berlin-Mitte samt der gleichnamigen U-Bahn-Station machen. Weg damit! Das fordert jedenfalls der Berliner „Tagesspiegel“ und hat gleich eine sehr originelle Alternative parat: die Nelson-Mandela-Straße.

Das ist konsequent antirassistisch gedacht, nachhaltig, transparent, interkulturell sensibel, antifaschistisch und antimilitaristisch. Schließlich rührt der Straßenname aus jener Zeit vor rund 300 Jahren, als sogenannte „Hofmohren“ beim preußischen König und im Heer für Musik und Unterhaltung sorgten...

Auf Erden aber praktizieren die Namens- und Sprachreiniger noch eine ganz andere Strategie als die Denunziation vermeintlich rassistischer Bezeichnungen: Das neue Nebeldeutsch, ein vermeintlich fortschrittliches Kauderwelsch, das im Wortsinn keine Diskriminierung, also keine Unterscheidung mehr duldet. Der semantische Kern ist zum Schwamm geworden, der alles aufsaugt und neutralisiert.

Willkommenskultur, Inklusion, Gendergerechtigkeit, strukturelle Nachhaltigkeit, postkonventionelle Partizipationsformen, interkulturelle Sensibilität, Transparenz: Schaumgummi-Vokabeln wie diese sollen die freie Anschauung der vielfältigen und konfliktreichen Wirklichkeit apriori standardisieren und vereinheitlichen.

Die perfekte Sprachregelung: Alles soll vorgegeben, angeglichen, gleich gemacht werden. Ein tendenziell totalitäres Vodoo. Semantik als Religion der Guten und Gerechten, die rein begriffliche Beschwörung einer schönen neuen Welt, in der nur Böswillige und hoffnungslos Rückständige den gesellschaftlichen Frieden stören.

Schlimmstenfalls heißt der Uneinsichtige auch noch Mohr, Reinhard Mohr. Dann kann er wirklich gehen.

Reinhard Mohr ... geboren 1955, ist freier Journalist...

Deutschlandradio Kultur.de 26.2.2014

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