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Der GenderInnenwahnsinn
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Sigmar Salzburg
13.02.2014 11.09
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Kinder-Sprachschänder

Wir Deutsche sind in der glücklichen Lage, noch die urindogermanischen drei Geschlechter in unserer Sprache zu haben. Bis jetzt waren die Versuche von Gender-Ideologen, das Neutrum als allein zulässig zu propagieren, wenig erfolgreich. Nur der Alt-Revoluzzer und Ex-Außenminister Joschka Fischer war einmal für „das Mensch“ öffentlich eingetreten.

Wie viele europäische Sprachen hat auch das Schwedische nur zwei Geschlechter. Es gibt nur „han“ (er) und „hon“ (sie). Das ließ die Gleichmacher dort nicht ruhen. Sie erfanden ein Neutrum dazu, „hen“ (es), und bleuen es den Kindern schon im Kindergarten ein. Das ferne Ziel ist natürlich, die anderen beiden Geschlechter in der Sprache zu beseitigen.


In Sweden there is a current debate regarding the invented pronoun hen which is gender neutral. The hope is that it will replace or at least be a substitute to hon (she) and han (he). It is being taught in some preschools so that children learn to think gender free. The gender ideology behind this is of course grounded in the linguistic turn and social constructionism.
haecceities.wordpress.com

Youtube 07.02.2014
Die schwedische Regierung beschloss im Jahre 1998, dass die Gleichstellung der Geschlechter bereits im Kindergarten umgesetzt werden sollte. Kinder sollten in ihrer Entwicklung nicht durch geschlechtsspezifische Stereotypisierungen eingeschränkt werden. Zwei Einrichtungen, die dieses Ziel konsequent verfolgen, sind die Nicolaigården-Vorschule und die Egalia-Kinderkrippe in Stockholm. Beide werden von Lotta Rajalin geleitet, die für diese Dokumentation die Tore zu ihren Schulen öffnete.



Man braucht sich nur die ersten Minuten anzusehen.
15.2.14: Das ARTE-Video v. 7.2.14 wurde gesperrt, weil es zu aufklärend wirkte.
Die Zwangsgebührenzahler dürfen also nicht alles für ihr Geld sehen.


Nachtrag: Seit 26.3.15 sind auf youtube 2 Minuten daraus zu sehen:
https://youtu.be/FgG-If6IOFI

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Sigmar Salzburg
12.02.2014 18.34
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Bildungsplan 2015

Wenn Maischberger mit dem Styropor-Gemächt hantiert
Die Aufregung drehte sich um den Titel der Sendung. „Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht die moralische Umerziehung?“, hatte die Redaktion getitelt und sorgte damit für Entrüstung bei Schwulen, Lesben, Trans- und Intersexuellen. Man mache sich damit schon die Argumentation der Gegner des umstrittenen Bildungsplans in Baden-Württemberg zu Eigen¹, so der Vorwurf.
focus.de 12.2.2014

¹) überholte Großschreibung der „Reform” 1996-2006

Wolfgang Thierse
... Mit Blick auf den Streit um die geplanten Leitlinien des Bildungsplans 2015 in Baden-Württemberg sagte Thierse, es gebe in dem Entwurf ein Ungleichgewicht: Darin sei viel von der Akzeptanz von Homosexuellen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen und Intersexuellen die Rede. Die «stinknormale Ehe und Familie» werde aber nicht erwähnt. Dieses Ungleichgewicht wecke Ängste und schaffe ein Klima der Intoleranz. KNA
kath.net 10.2.2014

Wolfgang Thierse hat hier ausnahmweise recht:
Die Bedürfnisse der sich zu 97 Prozent normal entwickelnden jungen Menschen und die Perspektiven ihrer Zukunft, die für das ganze Volk entscheidend sind, spielen keine Rolle in diesem „Bildungsplan“. Ganz gleich, ob es sie belastet oder belästigt – alle sollen in allem Unterricht ständig mit den geplanten Vielfalts-Cumshots berieselt werden:


Berufliche Orientierung – (6 Seiten) ...
- Zusätzlich zu berücksichtigen unter dem Gesichtspunkt der Akzeptanz sexueller Vielfalt ...

Bildung für nachhaltige Entwicklung – (2 Seiten) ...
- Zusätzlich zu berücksichtigen unter dem Gesichtspunkt der Akzeptanz sexueller Vielfalt ...

Medienbildung – (10 Seiten) ...
- Zusätzlich zu berücksichtigen unter dem Gesichtspunkt der Akzeptanz sexueller Vielfalt...

Prävention und Gesundheitsförderung – (6 Seiten) ...
- [Zwei ausführliche Kataloge mit Themen der sexuellen Vielfalt...]

Verbraucherbildung – (2 Seiten) ...
- Zusätzlich zu berücksichtigen unter dem Gesichtspunkt der Akzeptanz sexueller Vielfalt...

http://www.kultusportal-bw.de (pdf)

Bettina Röhl meint, „dass ideologisch „gleichgeschaltete“ (ein Lieblingsausdruck des 68er-Halbgott Marcuse), durchgegenderte, durchpsychologisierte und durchnormierte, Klugscheißerlis heran_gezogen werden sollen. Hier soll der stromlinienförmige grüne Bessermensch der Zukunft zusammen_gebacken werden, der eigeninitiativ alle Individualisten in der Zukunft genauso aggressiv platt macht, wie die Bildungsideologen es jetzt voraus_planen.“

wiwo.de 28.1.2014, siehe auch wiwo.de 12.2.2014 und hier

Nachtrag – „fortschrittliche“ Sexualerziehung: Basler Zeitung 13.2.14
Siehe auch Basler Zeitung 14.2.14

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Sigmar Salzburg
11.02.2014 09.19
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Endlich wahre Vielfalt:

Vielweiberei in den USA bald legal?
Salt Lake City, 10.02.14: Nachdem ein Bundesgericht das Polygamie-Verbot für unvereinbar mit der Religionsfreiheit erklärt hat, dürfen die Mormonen auf eine Quasi-Legalisierung der Vielweiberei hoffen...
tagesspiegel.de

Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
10.02.2014 10.25
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Putin und die Lach-Parade der bunten Gockel

Da ich weder Fernseher noch Radio besitze und nutze, ist mir ein besonderer „Genuß“ entgangen.
Peter Helmes (*1943, CDU) schreibt in traditioneller Rechtschreibung (inzwischen auch bei der „angepassten“ CDU bemerkenswert) über den Mißbrauch der deutschen Mannschaft für politische Propaganda, nicht nur in Sotschi:


In fast allen Internetforen, auch in diesem, und in den Leserbriefspalten der Gazetten wird der Auftritt der deutschen Olympia-Mannschaft in Sotschi leidenschaftlich diskutiert. Mit gutem Grund! Wir haben allen Anlaß zu fragen, ob hier die deutsche Nation ganz bewußt „vorgeführt“ werden sollte.

Selbstverständlich teile ich die religiösen Beweggründe der Kritik von Herrn Helmes nicht.
Ich lasse nur Vernunftgründe gelten, die ich aber bei den Bunten noch weniger finde.

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Sigmar Salzburg
06.02.2014 10.43
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Von Dr. Andreas Unterberger

Auf in den Kampf um die Freiheit

Die Zukunft Mitteleuropas verdunkelt sich ...
Das Diktat der Political Correctness hat sich in den letzten Jahrzehnten schleichend, aber umso wirksamer ausgebreitet...

Die USA waren das erste Land, in dem man die Political Correctness auch in der Sprache nachweisen kann...
Vor allem im deutschsprachigen Raum hat diese P.C. dann im Verlauf der Zeit Verkrampfungen auf vielen Gebieten ausgelöst. So ist es in der staatsoffiziellen Variante der deutschen Sprache zu viel schlimmeren Folgen als in den USA gekommen. Kann man doch nur im Deutschen sprachliches mit biologischem Geschlecht verwechseln (was die Bürokratie prompt getan hat). Gibt es doch nur im Deutschen nach Sprachgeschlechtern unterschiedliche Artikel. Wird doch hier jedes auf -er endende Wort als böse abgestempelt und in die Faschiermaschine des Genderns gesteckt. Hat sich doch nur im Deutschen die amtlich angeordnete Schriftsprache mit dem unleserlichen Binnen-I total von der gesprochenen wegentwickelt. Hat sich doch nur im deutschsprachigen Raum die hässliche Unsitte entwickelt, zahllose Substantiva durch hässliche Partizipia zu ersetzen (also etwa „Lehrende“ statt Professoren). Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass diese Sprachdekonstruktion von fast allen Literaten, Medien und sprachsensiblen Menschen abgelehnt wird.

Das Gendern war anfangs nur eine verschmockte und belächelte Höflichkeitsfloskel. Heute ist es im bürokratischen und universitären Bereich zum absoluten Diktat mit rechtlichen Zwangsfolgen geworden. Studenten – auch weiblichen – werden noch so gute Diplomarbeiten zurückgeschmissen, wenn diese nicht gegendert sind. Dass ein totales Gendern lange Texte noch viel länger macht*, ist dem P.C.-Diktat egal. Ebenso wie die Tatsache, dass es so wie die ebenfalls politisch-bürokratisch diktierte Rechtschreibreform mitschuldig daran ist, dass sinnerfassendes Lesen für Jugendliche immer schwieriger wird, vor allem für jene mit Bildungsdefiziten.

Der Universitätsbereich ist ein besonders guter Nährboden für Genderisten geworden. Dort gibt es nicht nur immer mehr Gender-Institute und Professuren – auf Kosten der seriösen Wissenschaften und auf Kosten der Glaubwürdigkeit der Universitäten bei ihrem Kampf um mehr Geld. Dort werden auch Gendervorlesungen immer mehr zur Pflicht für die unterschiedlichsten Studienrichtungen. Das ist ähnlich wie einst in den kommunistischen Ländern, wo alle Studenten Marxismus-Leninismus belegen mussten...

Insbesondere der Islam hat in der Political Correctness einen intensiven Verbündeten gefunden. Während man etwa nach einem Delikt der „Christophobie“ oder „Katholophobie“ vergebens sucht (das würde ja reihenweise Grüne, Pinke und Rote vor Gericht bringen), wird von Linken seit einigen Jahren „Islamophobie“ als Schwerverbrechen dargestellt. Alle Fakten, die dieser Sichtweise des Islam widersprechen, werden totgeschwiegen...

Weder die demographische Katastrophe noch die Einschränkung der Meinungsfreiheit scheinen die Menschen derzeit sonderlich zu erregen.

Das tun derzeit offenbar nur jene, die sich an das Jahr 1848 erinnern. Das war die einzige Revolution, die ganz Europa erfasst hat, die Bürger und Arbeiter Seite an Seite gebracht hat. Das oberste Ziel dieser Revolution war der Ruf nach Meinungsfreiheit. Oder wie es damals meist hieß: nach „Preßfreiheit“.

Zwar sind die meisten der 1848 formulierten Verfassungen damals nicht Wirklichkeit geworden. Aber langfristig haben sich ihre Forderungen total durchgesetzt...

Heute aber ist die Freiheit der Bürger fundamental bedroht, weil all diese Prinzipien unterminiert werden, weil im Strafrecht die Politische Korrektheit langsam zur dumpfen General-Klausel wird...

Weiterlesen auf: andreas-unterberger.at

freiewelt.net 5.2.2014

Andreas Unterberger war bis 2004 Chefredakteur der „Presse”, die sich anfänglich der „Rechtschreibreform“ verweigerte, dazu sogar eine Leserabstimmung durchführte, aber dann doch (ohne Leserbefragung) einknickte.

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Sigmar Salzburg
24.01.2014 22.01
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Bildungsplanreform 2015

S.25
Identität und Identitätsentwicklung
- Abgleich von Selbst- und Fremdbild
- eigene Stärken entde-cken und entwickeln
- Menschenbild und Menschenwürde
- Vielfalt in der sexuellen Identität und Orientierung (Hetero-, Homo-, Bisexualität; Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle)
- Erkennen der eigenen sexuellen Identität und Respektieren anderer sexueller Identitäten und Lebensentwürfe
- Zusammenhänge von Sexualität, Geschlechtsidentität und gesellschaftlichen Mus-tern in Bezug auf die Identitätsentwicklung
(erlebtes Geschlecht, biologisches Geschlecht, soziales Geschlecht, juristisch zugeschriebenes Geschlecht)

S.29
- Geschichte der Unterdrü-ckung von bi-, homo-, trans- und intersexuellen Menschen, der Emanzipations-und Befreiungsbewegung,
gelungene gesellschaftliche Integration (indigene Völker, polynesische Völker, EU)
- herausragende historische und zeitgeschichtliche LSBTTI-Menschen
- Ausprägungen schwuler, lesbischer, transgender und intersexueller Kultur (Musik, Bildende Kunst, Literatur, Theater, Film und neue Medien)
- Rechte von LSBTTI-Menschen (abgeleitet aus den grundlegenden Menschenrechten, internationalem und nationalem Recht,
z.B. UN-Grundrechtscharta, europäisches Recht, Grundgesetz, Allgemeines Gleichstellungsgesetz, Transsexuellengesetz)

http://www.kultusportal-bw.de (pdf)

Michelangelo, Leonardo – sollen ihre zeitlosen Meisterwerke nun in den Schulen als Beispiele „schwuler Kultur“ vorgeführt werden?

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Sigmar Salzburg
22.01.2014 12.56
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Homosexualität und Evolution

Der Humanistische Pressedienst brachte soeben ein Interview, das eine Bestätigung unserer Kritik an der Ansicht darstellt, daß Homosexualität von der Natur „vorgesehen“ sei und die Bonobos uns dies vorbildlich vorleben:

In einem Focus-Interview 2008 hat der Physiologe und Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera behauptet, Homosexualität gäbe es fast ausschließlich beim Menschen. Diese Aussage steht im Widerspruch zur [medial suggerierten] populären Annahme, gleichgeschlechtliche Partnerschaften seien bei Tieren häufig anzutreffen.

Der hpd unterhielt sich dazu mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises (AK) Evolutionsbiologie, Kutschera, zu diesem Thema. [Unter hpd.de 22.1.2014]

FOCUS Online 2008: Welche Phänomene in der Biologie lassen sich – zumindest bislang – nicht mit Hilfe der Evolutionstheorie erklären? Wie lassen sich Phänomene wie Suizid oder Homosexualität mit Hilfe der Evolutionstheorie erklären?

Kutschera: Die moderne Evolutionsforschung liefert pro Jahr viele tausend Publikationen in referierten Fachjournalen, d. h. unser Wissen steigt auf diesem Gebiet ins Unermessliche an. Suizide und Homosexualität gibt es nur (bzw. fast ausschließlich) beim Menschen, wobei hier neben der biologischen die kulturelle Evolution hineinspielt. Die evolutionäre Psychologie des Menschen sowie die Soziobiologie liefern zu beiden Phänomenen vorläufige Erklärungen (Hypothesen), wobei diese Befunde innerhalb der Evolutionswissenschaften kontrovers diskutiert werden. Focus 2008

Kutschera 2014: Der Begriff „Darwin’sche Fitness“ steht für Lebenszeit-Fortpflanzungserfolg (Kinderzahl): Hätten sich unsere Eltern nicht zweigeschlechtlich (sexuell) fortgepflanzt, so wären wir nicht hier. Interaktionen gleichgeschlechtlicher Individuen können aber die Darwin’sche Fitness erhöhen, so z. B. unter heranwachsenden männlichen Säugetieren als "Übung“, wenn es später einmal um die Konkurrenz um Weibchen geht. Der Begriff „Homo-Sex“ ist, evolutionsbiologisch betrachtet, fragwürdig – man sollte wohl eher von „homoerotischen Neigungen“ sprechen...

Das fordert die Frage regelrecht heraus: Ist Homosexualität beim Menschen somit von der Evolution vorgesehen oder eher als Sonderverhalten zu bewerten?

Die Evolution ist ein durch Zufall und Naturgesetzlichkeiten verlaufender Prozess und kennt keine „Vorsehung“ bzw. einen Plan oder Design. Neueste Forschungsergebnisse stehen im Widerspruch zur eingangs zitierten Annahme, homoerotische Beziehungen seien im Tierreich häufig anzutreffen...

Bei den männlich-dominierten Schimpansen konnten im Freiland keine homoerotischen Neigungen beobachtet werden, das hat bereits Jane Goodall 2007 in einem Interview ausgesagt. Die weiblich dominierten Bonobo-Gemeinschaften werden regelmäßig als Paradebeispiel angeführt. Die homoerotischen Spielereien der Bonobo-Weibchen simulieren aber den Sex-Akt mit einem Männchen (den sie mit derselben Zuneigung vollziehen). Das Verhalten dient der Hierarchie-Ordnung in der Weibchen-Gruppe...

hpd.de 22.1.2014

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Sigmar Salzburg
16.01.2014 16.13
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Widersprüche

Scienceblogs:
So überraschend es auch klingen mag, aber Homosexualität ist von der Evolution vorgesehen und verbreitet im Tierreich zu finden, zum Beispiel bei den Bonobos... Wer homosexuell ist, verzichtet auf eigenen Nachwuchs, um den der anderen zu fördern. “Helfer am Nest” nennen das die Evolutionsbiologen ... Der wichtige Punkt lautet, dass Homosexualität höchst natürlich ist und es sich niemand aussuchen kann, ob er hetero- oder homosexuelle Neigungen hat...
[Prof.] Ernst Peter Fischer
scienceblogs.de 11.1. 2014

Auf diese Wortmeldung war auf der Atheisten-Seite hpd.de hingewiesen worden. Die in diesem Zusammenhang frappierende Behauptung, daß die Homosexualität von der Evolution „vorgesehen“ sei, befördert diese doch zu sehr in die Rolle eines Ersatzgottes. Noch fragwürdiger ist die Wortwahl, daß die Homosexualität „höchst natürlich“ sei. Mit der gleichen Begründung könnte man nachweisen, daß Betrug, Diebstahl oder sogar Mord „höchst natürlich“ seien. Bekanntlich gibt es auch Affenbanden, die Artgenossen systematisch ermorden. Ebenso könnte man begründen, daß Homohaß und Rassismus höchst natürlich seien. Ersteren dürfte es evolutionär gar nicht geben, wenn die Theorie der historisch kaum nachweisbaren „Helfer am Nest“ stichhaltig wäre. Es hilft nichts: Nur fortgeschrittenes Denken kann hier zu einem vernünftigen Verhaltenskodex führen.

Auf einen anderen Widerspruch hat Jan Fleischhauer gerade bei Spiegel online aufmerksam gemacht:


Die eigentliche Pointe des grün-roten Bildungsplans ist auch seinen Verfechtern bislang entgangen. Die Vorgaben zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ gehen davon aus, dass Sexualität ein soziales Konstrukt sei, wie es die Gender-Forschung lehrt, kein genetisches Schicksal. Das aber ist ziemlich genau das, was auch die Vertreter der Konversionstherapie behaupten, die Homosexualität für etwas halten, das nicht natürlich sei und das man deshalb auch wieder ändern könne.
Der Fehler der Schwulenbewegung ist der Schulterschluss mit den Anhängern der Queer-Theorie. Wer die Biologie leugnet, eröffnet Fragen, die längst als beantwortet galten.
spiegel.de 16.1.2014

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Sigmar Salzburg
16.01.2014 08.46
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Früherziehung: Randerscheinungen sollen zentrale Bedeutung bekommen

Die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz begrüßt die deutliche Distanzierung des Kultusministers Andreas Stoch von der online-Petition „Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens“: „Wir wollen Schulen in unserem Land, an denen Toleranz, die Akzeptanz von Vielfalt und der Abbau von Diskriminierung gelehrt und gelebt werden. Nur wenn unsere Gesellschaft einer fundierten und frühen Sensibilisierung für die Vielfalt unserer Gesellschaft zentrale Bedeutung beimisst, kommt sie ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nach...“ bildungsklick.de 13.1.14

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat bereits viel Unheil mit ihrem Eintreten für die nichtsnutzige Rechtschreibreform angerichtet. Ganz ähnlich ist die Sexualität ein altes Lieblingsthema der GEW-Ideologen, eher im eigenen Interesse als in dem der Schulkinder. Schon vor vierzig Jahren klagte meine Schwiegermutter über diesen obsessiven Missionierungsdrang ihrer GEW-Kollegen, der bisweilen schon pädophile Züge zeigte.

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Sigmar Salzburg
10.01.2014 09.57
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Wolf Schneider und Gender-Deutsch

Luther Disput in Erfurt
...

Das Augustiner-Kloster in Erfurt war Schauplatz des Luther-Disputs zum Thema „Luther, die Sprache und der Pfarrer Predigt“...

Beim Luther-Disput stritten der deutsche „Sprachpast“ Wolf Schneider und der ehemalige Apoldaer Pfarrer Felix Leibrock über die geschlechter-gerechte Sprache:

Schneider: Ich habe dieser Sprache öffentlich den Krieg erklärt. Ich polemisiere dagegen, wo es nur geht. Ich finde sie Schwachsinn, von Alice Schwarzer [wohl weniger] durchgesetzten und von Gewerkschaften betriebenen und von Betriebsräten, Politikern und leider auch Theologen übernommenen Schwachsinn (weiblicher Applaus, aber nicht die Mehrheit).
Dazu muss ich sagen: Diese Sprache geht von der törichten Vorstellung aus, das natürliche Geschlecht habe mit dem grammatischen Geschlecht irgendetwas zu tun.
Nein! Bekanntlich heißt es „das Weib“, das ist schon ein Skandal; es heißt „der Löwe“, aber: „das Pferd“ und „die Schlange“. Das grammatische und das natürliche Geschlecht stehen in keinerlei Zusammenhang. Noch darf man sagen, München hat 1,3 Millionen Einwohner. Noch sagt man nicht Einwohnerinnen- und Einwohnermeldeamt, das ist gar nicht durchführbar.

Leibrock: Die Einwohnenden kommt demnächst!

Schneider: Ein Bedürfnis der deutschen Sprachgemeinschaft, dies zu tun, gab und gibt es nicht.¹) Ein Bedürfnis deutscher Schriftsteller und deutscher Journalisten gab und gibt es auch nicht. Es war eine ungeheuer geschickte PR-Kampagne einer Gruppe militanter Feministinnen, die diese Sprache durchgesetzt haben. Meine Behauptung ist: Das ist 90 Prozent der Deutschen völlig egal.

Pfarrer Seidel: Am verrücktesten wird es bei „Christinnen und Christen“, das gibt es in der Tat. Christ steht allerdings als Synonym zu Mensch und ist nicht biologisch zu verstehen. Mir hat Katrin Göring-Eckardt mal gesagt: „Ich sehe das auch so, aber man muss das heute so sagen.“ Das ist das Verrückte: Man muss das heute ebenso sagen – auch ohne Sachgrund.

Leibrock: Ich finde diese Sprache nicht ganz verkehrt, wenn sie den Sprachfluss nicht zerstört. Das tut es sehr oft.
Ich arbeite jetzt in einem Bildungswerk; wir haben ein Veranstaltungsheft und da kommen in jeder Veranstaltung fünf Berufsgruppen vor. Wir brauchen in der Vorschau doppelt so viel Platz, wenn wir jedes Mal die weibliche und männliche Form nutzen.
Ich habe meinen Mitarbeiterinnen gesagt: „Das ist absolut unverständlich, das kann ich nicht mittragen.“

Schneider: Stellenbeschreibung im Norddeutschen Rundfunk: „Der Intendant/ die Intendantin benennen seinen Stellvertreter/seine Stellvertreterin bzw. ihren Stellvertreter/ihre Stellvertreterin“ – das ist ein Satz der deutschen Sprache, der Unsinn ist. Dieser Unsinn muß [!] abgeschafft werden!

Leibrock: Es ist aber auch eine Geschichte der Emanzipation – und die ist auch gut. Dass Frauen gleichberechtigt sind, das ist das Ziel hoffentlich aller; das Ziel ist noch nicht erreicht, wir sind da noch in einem Prozess.
Insofern finde ich es nicht verkehrt und auch nicht anstrengend – eben wenn man den Sprachfluss nicht zerstört. Mir kommt es locker über die Lippen: „Die Predigerinnen und die Prediger“ – ich habe damit kein Problem und finde das auch nicht so verkehrt.²)

Schneider: Ich höre das mit wachsendem Misstrauen, dass es bereits Leute gibt, denen das locker über die Lippen geht. Ich dachte, Sie hätten sich wenigstens einen Rest von Widerwillen bewahrt.

Leibrock: Sie müssen es nur üben, Herr Schneider, wie guten Stil. Ich bin Mitglied einer Körperschaft und muss da auch gewisse Spielregeln anerkennen. Da gibt es auch Richtlinien, wie wir Texte schreiben – da können wir nicht einfach so schreiben, wie wir wollen. Sie, Herr Schneider, sind ein freier Mensch: Sie können schreiben, wie Sie wollen. [Naja, er muß aber auch ss-Anpassungen zulassen!]
Die Stadt Halle hat es per Ratsbeschluss untersagt, nur die männliche Form zu nutzen...

Leibrock: Die Universität Leipzig geht noch weiter: nur die weibliche Form – „Herr Professorin“.

Schneider: Schrecklich!

thueringer-allgemeine.de 10.1.2014

¹) ... ebensowenig wie einen Grund, eine „Rechtschreibreform“ durchzuführen.
²) ... aber Lapsus eines Lokalpolitikers vor einem katholischen Priesterseminar:
„Verehrte Priesterinnen und Priester“.

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Sigmar Salzburg
09.01.2014 07.02
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Die Indoktrinationsmaschinerie von Presse und Parteien läuft

Thomas Hitzlsperger hat sich geoutet und wird dafür deutschlandweit gefeiert – doch mehrere zehntausend Bürger in Baden-Württemberg wollen mit einer Petition verhindern, dass an Schulen Homosexualität ausführlicher im Unterricht besprochen wird. ...

Auslöser sind Pläne der grün-roten Landesregierung, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Ziel im Bildungsplan 2015 festzuschreiben. Die Pläne zielten „auf eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen“, kritisieren die bisher knapp 60.000 Unterzeichner der Petition.

Gegen den Initiator, einen Realschullehrer, gebe es inzwischen eine Strafanzeige und eine Dienstaufsichtsbeschwerde, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums.

Die Grünen kritisierten, viele Kommentare auf der Petitionsseite ließen auf „ein erschütterndes Maß an Homo- und Transphobie“ schließen. Es sei wichtig, die Schule zu einem Ort der Vielfalt und Akzeptanz zu machen, sagte Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand. Ähnlich äußerte sich Stefan Fulst-Blei, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Die SPD steht für eine offene und tolerante Gesellschaft. Die jetzige Online-Petition birgt den Geist massiver Intoleranz und ist pädagogisch wie politisch unterste Schublade“, sagte er.

focus.de 8.1.2014

Ein erschütterndes Maß ist tatsächlich festzustellen – aber als Mangel an Demokratieverständnis bei den grün-roten Parteien, die nach ihrem Fehlschlag in der Pädophiliedurchsetzung den Hebel nun an aussichtsreicherer Stelle ansetzen wollen. Wieder soll das Volk degradiert werden zu beschränkten Untertanen, die jede Indoktrination hinzunehmen haben.

Dreist sind die Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Initiator der demokratischen Petition – aber mit Genugtuung berichtet das Kultusministerium davon. Ähnliche Pressionen kennen wir von der „Rechtschreibreform“, bei der das Kulturbanausenpack tatsächlich Disziplinarmaßnahmen gegen selbstdenkende Lehrer ergriff.

Die genannte Petition richtet sich ja ausdrücklich nicht gegen eine normale, angemessene Information, die mit wenigen Sätzen abgetan wäre, sondern gegen die „ausführlichere Behandlung“ des Themas. Worin kann diese Ausführlichkeit denn schon bestehen? Wie mann „es“ macht? Die Begriffe „Toleranz“ und „Akzeptanz“, gegen die kaum jemand etwas einwenden kann, sind dabei das Trojanische Pferd für die grün-roten Gesellschaftsveränderer, um in bewährte Strukturen zerstörerisch einzudringen. Deswegen auch das Umfunktionieren des Wortes „Ehe“ für entsprechende Gruppenbildungen. „Darkroom“ ist in einigen Bundesländern ja wohl schon Unterrichtsstoff.

Es gibt auch ein Recht der 97 Prozent sich normal entwickelnden Jugendlichen, nicht belästigt zu werden durch die Vorführung und Anpreisung aller möglichen Abirrungen, um sich unverwirrt dem Ideal einer guten Liebesbeziehung annähern zu können, wie es für die Erzeugung von Nachkommen als edelste Aufgabe seit Jahrmillionen üblich und notwendig ist.


Noch ist nicht mal klar, was Kinder laut neuem Bildungsplan genau über Homosexualität lernen sollen. Trotzdem tobt bereits ein Sturm der Entrüstung. zvw.de 8.1.2014

Proteste können eben nicht früh genug kommen. Die Überrumpelungstaktik der regierenden Ideologen kennen wir schon von der Schreibreform: Erst einmal alle erschwitzten Abartigkeiten den Schülern aufdrücken und dann gnädigerweise das Schlimmste zum Schein etwas abmildern.

Nachtrag: Spiegel online gebraucht auf seiner Seite auf gleicher Textgrundlage fünfmal das Wort „hetzen“ – wie ein linkes Kampfblatt.– Ansonsten zum Thema hier.

Geändert 10.1.14 7.00

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Sigmar Salzburg
03.01.2014 08.42
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Von wegen schrille Minderheit

Als erste offen lesbische Ministerin wird Barbara Hendricks am Kabinettstisch sitzen. Hoffentlich setzt sie sich in der Koalition auch für die Rechte der Homosexuellen ein. ... Denn obwohl die Pflichten sich fast gleichen, sind die Schwulen und Lesben vom Steuer- bis zum Adoptionsrecht noch immer Bürger zweiter Klasse...
berliner-zeitung.de 2.1.14

Von wegen „Bürger zweiter Klasse“. Zuvor sollten doch wohl erstklassige Bürger wie unser Bundespastor Gauck das Recht erhalten, legal ihre Zweitfrau zu ehelichen, zumal das doch im Sinne der Religion wäre, die seit seinem Vorgänger Wulff zu Deutschland gehört.

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Sigmar Salzburg
15.12.2013 21.22
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Keine „Kanzlerinnen- und Kanzler-Limousine“?

Schrecksekunde für Merkel: Kanzler-Limousine in Autounfall verwickelt
Bei einer Fahrt durch Brandenburg ist der Wagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Informationen von SPIEGEL ONLINE in einen Unfall geraten: Ein anderes Auto streifte beim Spurwechsel die Kanzlerlimousine.
spiegel.de 15.12.2013

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Sigmar Salzburg
08.12.2013 10.50
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Entnervend: Redundanter Doppelsprech

Den Bürgerinnen und Bürgern ihre Rechte

Damit Politik gelingen kann, bedarf es des ständigen Kontaktes und Austausches mit den Bürgerinnen und Bürgern. Dazu sind viele Gespräche notwendig, aber auch gesetzliche Regelungen, die Bürgerinnen und Bürgern Instrumente in die Hand geben, um ihre Meinung und ihre Anliegen auch gegenüber dem Landtag äußern zu können.

Was bedeutet das in Oberösterreich konkret:

Bürgerinnen- und Bürgerrechte
Bürgerinnen- und Bürger-Initiative sowie die Bürgerinnen- und Bürger-Abstimmung:
Diese Bürgerinnen- und Bürgerrechte hat der Landtag geschaffen, um den Oberösterreichern und Oberösterreicherinnen mehr Möglichkeiten zur direkten Mitsprache zu geben.

Bürgerinnen- und Bürgerbegutachtung
Gesetze können in Oberösterreich den Bürgern und Bürgerinnen zur Begutachtung vorgelegt werden. Dies geschieht über Aufrufe in den Medien. Jeder Bürger und jede Bürgerin hat dann die Möglichkeit, zum jeweiligen Gesetzesentwurf Stellung zu nehmen. Alle Stellungnahmen werden gesammelt und von den Abgeordneten in ihre Beratungen einbezogen.

• Ausschuss für Petitionen und Rechtsbereinigungen
Die Bürgerinnen und Bürger können sich mit allgemeinen Anliegen an den Landtag wenden.

land-oberoesterreich.gv.at

Der Doppelnennungshumbug erfordert in diesem kurzen Text deutlich mehr Platz:
mit Zwischenräumen 10x16+17+26=203 Anschläge, ...

... dazu leicht fehlleitend: „Bürgerinnenbegutachtung“!

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Sigmar Salzburg
06.12.2013 06.11
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Aus der Kolumne von Jan Fleischhauer

Kuschelsprache der Großen Koalition
Mit Pofalla zur Regenbogenfamilie


Die Pläne der neuen Regierung für die vier kommenden Jahre zeigen: Den Christdemokraten ist nicht nur eine ganze Ideenwelt abhandengekommen, sondern auch eine eigene Sprache. Selbst bei der CDU ist jetzt von „Willkommenskultur“ und „Diversity“ die Rede.

Schluss mit der Transphobie. Auch dieses Problem kann in Deutschland bald als erledigt betrachtet werden: „Wir verurteilen Homophobie und Transphobie und werden entschieden dagegen vorgehen“, verspricht die neue Regierung – es sei denn, die SPD-Mitglieder fallen ihr auf den letzten Metern noch in den Arm, dann wäre dieses Projekt wieder aufgeschoben.

Ich musste erst nachschlagen, was Transphobie ist. „Viele Formen von Transidentität stellen die herrschende Zwei-Geschlechter-Ordnung in Frage“, las ich dazu bei Wikipedia. „Darauf reagieren Menschen oft mit Abwehr.“ Schon die Frage, ob es sich bei Menschen, die sich weder als Frauen noch als Männer sehen wollen, wirklich um die Vertreter eines neuen Geschlechts handelt, deutet auf tiefsitzende Ängste hin.

Keine Ahnung, was man dagegen tun kann. Ängste sind bekanntlich nur schwer heilbar, oft braucht es lange Therapien, um sie loszuwerden. Trotzdem steht der Kampf gegen die Transphobie jetzt auf Seite 105 des Koalitionsvertrages im Abschnitt „sexuelle Identität respektieren“, gleich neben dem Bekenntnis zur „Regenbogenfamilie“ und dem Versprechen, die „Willkommens- und Anerkennungskultur“ in Deutschland zu stärken. Es ist in jedem Fall gut zu wissen, dass wir von Menschen regiert werden, die mit der Auflösung der Geschlechterordnung angstlos umgehen beziehungsweise alles in ihrer Macht stehende tun wollen, um auf dem „Weg zur inklusiven Gesellschaft“ voranzukommen...

spiegel.de 5.12.2013

Zur „Willkommenskultur“ siehe auch hier, zur „Mehr-als-Zwei-Geschlechter-Ordnung“ siehe dort.

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