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Verantwortungslose Politiker
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Sigmar Salzburg
06.09.2014 16.12
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Greenscreen Festival

Im Rahmen des Greenscreen-Festivals in Eckernförde werden Dutzende von Naturfilmen gezeigt, von denen einige auch Preise erhalten werden. Heute mittag lotste mich eine meiner Töchter, Bienenfreundin wie ihre Großmutter, in den Filmbeitrag „More Than Honey“:

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verläßlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. MORE THAN HONEY entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen.

Hier ein kleiner Eindruck.

Der Film könnte den bei Focus besprochenen Anteil des Kapitalismus an der Naturzerstörung illustrieren, besonders in den USA, wäre da nicht auch das Beispiel der Planung des „Fortschritts“ im kommunistischen China. Mao befahl 1957, die Spatzen auszurotten, da sie den Menschen das Getreide wegfräßen. Dieses Vorhaben wurde auch ziemlich erfolgreich durchgeführt, hatte aber zur Folge, daß sich nun die Schädlinge unmäßig vermehrten. Daraufhin wurde das Land mit Insektiziden überschwemmt. Heute gibt es in weiten Teilen Chinas keine Bienen mehr. Da aber die meisten Blütenpflanzen auf die Bestäubung durch sie angewiesen sind, konnte man nun im Film das absurde Schauspiel beobachten, daß Heerscharen von Arbeitern im Geäst der Obstbäume herumklettern, um mit Wattetupfern den Blüten die Pollen einzuimpfen, die nun in kleinen Tütchen und Säckchen eingekauft werden müssen.

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Sigmar Salzburg
01.09.2014 05.56
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Zur „Demokratieabgabe“

Theodor Ickler heute bei Sprachforschung.org:

Die AfD scheint die einzige Partei zu sein, die die Haushaltsabgabe abschaffen will. Das hätte eigentlich die FDP fordern müssen, aber die hat sich ja praktisch abgeschafft.

Die Rundfunkfinanzierung ist für mich ein krasses Symptom unendlicher Bürgerverachtung. Das ist mir viel wichtiger als der finanzielle Schaden, den ich wie ein bis zwei Millionen weitere Nichtfernsehteilnehmer erleide. [...]

„unendliche Bürgerverachtung“ – wie die Durchsetzung der Rechtschreib„reform“.

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Sigmar Salzburg
14.08.2014 06.47
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„Demokratieabgabe“

Nach der perfiden Einführung der „Rechtschreibreform“ und der Abschaffung der D-Mark gegen den Willen des Volkes hat das dreiste Politikerpack wieder zugeschlagen: Jeder Wohnungsinhaber wird gezwungen, die staatliche Volksbelaberung und Indoktrinierung durch die Rundfunkanstalten zu finanzieren, auch wenn dies seinen politischen und religiösen Überzeugungen zuwiderläuft und obwohl er selber diese „Dienstleistung“ weder verlangt hat noch in Anspruch nehmen will. Die „junge Welt“ berichtet (in undeformierter Rechtschreibung) über ein Interview mit einem Betroffenen:

»Infotainment eben«
Kein Bock auf realitätsfernen Promi-Talk: Familie eines Klägers gegen den neuen Rundfunkbeitrag lebt unter dem Existenzminimum. Anwalt durch Spenden finanziert. Ein Gespräch mit Benjamin Kaiser

Interview: Gitta Düperthal
[...]
Am 19. August werden vor dem Verwaltungsgericht Potsdam alle dort anhängigen Klagen gegen den neuen Rundfunkbeitrag gesammelt verhandelt. Sie sind einer der Kläger – argumentieren Sie mit abnehmender Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?

Dahinter steht doch die Frage: Darf der Bürger seine Meinung zur politischen Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks frei äußern, indem er ihn gezielt nicht nutzt und keine Beiträge entrichtet. Oder wird er gegen seinen Willen gezwungen, ihn mitzufinanzieren. Beispiel: Wenn ich Ihre Zeitung abonniere und sie mir nicht gefällt, kann ich kündigen und so meiner Meinung Ausdruck verleihen. Beim öffentlichen Rundfunk kann ich nicht aussteigen, muß weiter Kunde bleiben: Weil er angeblich Grundversorgung an Information und Unterhaltung leistet. Wenn wir aber kritisieren, daß er dies nicht angemessen praktiziert – weshalb müssen wir dann trotzdem zahlen? Es muß die Möglichkeit geben, Kritik an Medien zu üben. An das Fernsehen kann ich nicht mal einen einflußreich publizierten Leserbrief schreiben.

Es heißt, Ihre Familie mit fünf Kindern, die wegen Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit keine Sozialleistungen bezieht, müsse unter dem Existenzminimum leben, aber für einen Rundfunk zahlen, den sie nicht braucht…
[...]
Ja, auch das soziale Argument ist entscheidend. Wir hatten mit Hartz IV aufgestockt, erhalten aber seit 2012 keine ergänzenden Leistungen mehr. Seit 2005 haben wir sowieso keinen Fernseher. Die Rundfunkgebühr von rund 18 Euro monatlich müssen wir zahlen. Laut Eigenwerbung von ARD und ZDF kostet der Rundfunk nur soviel wie drei Brötchen am Tag – für uns viel Geld.

Nicht genug zu essen, zerschlissene Kleidung – aber jeden seichten Talk, wenn eine gesättigte Prominenten-Upper-Class telegen miteinander plaudert, kann die Familie anschauen?

Wir kommen halbwegs über die Runden; können Miete, Strom und Gas finanzieren, aber uns fehlen monatlich etwa 500 Euro ...

Mit welcher Argumentation haben bisher die Gerichte für den Zwangsbeitrag entschieden?

Das Stichwort ist Demokratieabgabe: Weil dieser Rundfunk besteht, sollen wir einen essentiellen Beitrag zur demokratischen Meinungsbildung in Deutschland leisten, haben der bayerischen und der rheinland-pfälzische Verwaltungsgerichtshofs geurteilt, aufgrund der jeweiligen Landesverfassungen: Ohne die Rundfunkgebühr keine politische Debatte, keine kritische Auseinandersetzung. So als stünden wir Bürger der politischen Lage völlig hilflos gegenüber – wenn wir den öffentlichen Rundfunk nicht hätten, der uns aufklärt.

Wären Sie mit dem Rundfunkbeitrag einverstanden, wenn ausgewogener berichtet würde…?

Journalismus ist grundsätzlich subjektiv gefärbt. Wir leben glücklich ohne Fernsehen, informieren uns über Zeitungen und Internet. Printmedien stellen die Dinge in den gesellschaftspolitischen Zusammenhang. In Potsdam werden leider zehn sehr unterschiedliche Klagen gebündelt verhandelt. Falls wir verlieren sollten: Ich habe Spender gefunden, die mir den Rechtsanwalt finanzieren, und werde die Instanzen hoch bis vor das Bundesverfassungsgericht gehen.

jungewelt.de 14.8.14

Auch mich hat letzte Woche ein Schreiben einer scheinheilig „Beitragsservice“ genannten Stelle der Rundfunkanstalten erreicht. Das Heimtückische an dieser staatlichen Erpressung ist, daß nur eine Minderheit betroffen ist, weil die Mehrheit schon von jeher zahlt. Man rechnet also damit, eventuellen Widerstand leicht brechen zu können. – Die Dreistigkeit des Staates wird immer unverschämter. Demnächst könnten auch hundelose Familien zu einem Hundebeitrag verpflichtet werden.

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Sigmar Salzburg
05.08.2014 12.50
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Ausgekocht:

Warum der Bilfinger-Chef wirklich gehen musste

Der Wechsel von Roland Koch zu Bilfinger war spektakulär. Und auch sein Abgang erfolgt mit einem Paukenschlag. Langsam wird bekannt, was zuletzt alles schief lief. Und es stellt sich die Frage, ob der Quereinsteiger Koch mit der Führung von 75.000 Mitarbeitern überfordert war...
Schon Kochs offizielle Berufung Ende Oktober 2010 hatte Bilfinger binnen eines Tages etwa 100 Millionen Euro an Börsenwert gekostet. So groß waren die Zweifel der Investoren.
focus.de 5.8.2014

Ausgekocht war Roland Koch vor allem als Opportunist, der mit seiner Unterschriftensammlung gegen die doppelte Staatsbürgerschaft (für den Papierkorb) und u.a. wegen seines Eintretens gegen die „Rechtschreibreform“ zum Ministerpräsidenten von Hessen gewählt worden war, dann aber mit der Vertretung der 6 Millionen Hessen scheinbar überfordert war. Stattdessen machte er lieber „Realpolitik“ und vertrat er die Interessen der spendablen Großkonzerne. Dies wurde aber erst mit dem Aufdecken der CDU-Parteispendenaffäre offenbar.

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Sigmar Salzburg
04.08.2014 07.57
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Verfassungsfeindlicher Stegner

Ralf Stegner @Ralf_Stegner3. Aug.
Habe mich gegenüber SPIEGEL dafür ausgesprochen, daß Menschen, die hier leben, arbeiten, Steuern und Beiträge bezahlen, auch wählen dürfen!

Spiegel:
SPD-Vize Stegner fordert Ausländerwahlrecht
Der Vizevorsitzende der SPD, Ralf Stegner, fordert grundlegende Veränderungen des Wahlrechts für in Deutschland ansässige Nicht-EU-Ausländer. „Menschen, die hier leben, arbeiten, Steuern zahlen, sollten auch wählen dürfen. Warum sollte man ihnen dieses Bürgerrecht noch länger vorenthalten?“, so Stegner. Er forderte die Große Koalition auf, „das wenigstens auf kommunaler Ebene zu ermöglichen“... Das Bundesverfassungsgericht hat allerdings ein solches Ausländerwahlrecht 1990 schon einmal für verfassungswidrig erklärt.
spiegel.de 3.8.2014

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Sigmar Salzburg
01.08.2014 06.30
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Sündenpfuhl

Th. Ickler notierte, wie ich eben sehe, am 9.7.14:

Aus gegebenem Anlaß:

Es stelle sich der SPD auch die Frage nach den Ursachen: „Was treibt einen gestandenen Bundestagsabgeordneten, der über viele Jahre hervorragende und engagierte Arbeit geleistet hat, dazu, Drogen zu nehmen?“ (SPD-Generalsekretär Jens Guth laut FAZ)

... Eine kleine Gruppe von uns Reformgegnern war ja vor gut 16 Jahren mal zu Gast im Bundestag. Abends saßen wir noch im Bundestagsrestaurant zusammen und waren in unserer ländlichen Unschuld doch erstaunt, wie viele Bundestagsabgeordnete, darunter bekannte Gesichter, sich regelrecht vollaufen ließen...

Dazu fällt mir ein: Die Tante meiner ersten Freundin war Ende der 50er Parlamentssekretärin in Bonn. Sie berichtete schon damals, die Abgeordneten hätten die provisorische Hauptstadt mit ihrer Sauferei und Hurerei in ein regelrechtes Sündenbabel verwandelt.

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Sigmar Salzburg
15.07.2014 16.22
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Die neue Verläßlichkeit

Gestern gehört aus Kreisen der Goethe-Gesellschaft: „Wir hatten mit Frau Waltraud Wende [jetzt Bildungsministerin SH] sechs oder sieben Vorträge in mehreren deutschen Städten vereinbart. Sie hat keinen einzigen gehalten und noch jeden mit fadenscheinigen Begründungen ausfallen lassen. Mitunter hat sie sogar erst am Tag der Veranstaltung abgesagt...Wir können von einer weiteren Zusammenarbeit nur abraten...“

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Sigmar Salzburg
12.07.2014 13.56
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Von der politisch korrekten zur islamischen Diktatur

Nach dem Versagen der SPD- und CDU-Politiker um 1982 mußte Helmut Schmidt vor zehn Jahren zugeben:

„Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multikulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, daß sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt. Insofern war es ein Fehler, daß wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“
(Helmut Schmidt im Hamburger Abendblatt, 24. 11. 2004)

Statt „starkem Obrigkeitsstaat“ könnte man nun genauso „moralisch begründete Diktatur“ sagen. Genau die wird zur Zeit in Düsseldorf ausgebaut:

Der Landtag [d.h. SPD, Grüne, Piraten] in Düsseldorf hat die Regierung aufgefordert, künftig Straftaten, die sich gegen Muslime richten, gesondert in der Polizeistatistik auszuweisen. Bisher sind sie dort unter Hasskriminalität miterfasst; Antisemitismus und Homophobie sind bereits eigene Kategorien... Dass sich Straftaten gegen Muslime immer noch unter der Rubrik „Fremdenfeindlichkeit“ versteckten, mache die Betroffenen zu Fremden. „Wir begrüßen es, dass diese Ausgrenzung endlich auf der Tagesordnung ist“, erklärte der Generalsekretär von Milli Görüs (IMG)*, Mustafa Yeneroglu...
tagesspiegel.de 9.7.2014

Die gesonderte Straferfassung von „Antiislamismus“ wird dem Islam die Machtergreifung gewiß erleichtern. Eine kritische Darstellung dieser Ideologie wird bald nicht mehr möglich sein. Der Schriftsteller Akif Pirinçci hat in zwar unanständig deutlicher Sprache, aber anständiger deutscher Rechtschreibung auf Facebook die unterwerfungssüchtigen Parteien angegriffen:

HOCHGESCHÄTZTE VOLLTROTTEL VON DER SPD, GRÜNEN und PIRATEN IN DER LANDESREGIERUNG NRW,
...
Der Islam ist keine Religion, sondern eine kollektivistische Sex- und Gewaltsekte, die im Allgemeinen geborenen Versagern ein Überlegenheitsgefühl verschaffen, im Besonderen jedoch die sexuelle und existenzielle Selbstbestimmung der Frau unterbinden soll. Er ist völlig diesseitig orientiert und entbehrt jeglicher Spiritualität. Sein Begründer Mohammed war keineswegs ein Prophet, so wir es im christlichen oder theologischen Sinne verstehen, sondern ein Kriegsherr, Massenmörder, cleverer Geschäftsmann und ein Lustmolch, der unter anderem ein sechsjähriges Mädchen geheiratet und es mit 9 Jahren gefickt hat. Also ein Pädophiler. Sämtliche Riten und Ge- und Verbote dienen im Islam dem Zwecke, das Individuum bis in seine intimsten Bereiche zu kontrollieren, es zu entmündigen ...

akif.pirincci 10.7.2014

Siehe auch dies.
Pirinçci unterschätzt aber die Kreativität unserer Gerichte: Man soll seine Meinung so äußern, daß dies nicht den Frieden stört. Wenn die Religiösen sich aber gestört fühlen wollen und zu Pickeln und Messern greifen, ist der Religionskritiker der Volksverhetzer. Manchmal genügt schon eine hochgehaltene Mohammed-Karikatur.

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Sigmar Salzburg
24.06.2014 09.31
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SPD in guter Gesellschaft

Am Montag hat der Parteivorstand einen sogenannten Unvereinbarkeitsbeschluss getroffen, wie SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi mitteilte. Künftig ist es demnach ausgeschlossen, sowohl der SPD als auch einer Burschenschaft anzugehören, die im Dachverband Deutsche Burschenschaft organisiert ist. (spiegel.de 23.6.2014)

Nachdem im März 1936 Rudolf Heß schließlich allen studentischen Mitgliedern der NSDAP die Mitgliedschaft in einer studentischen Verbindung verbot, wurde ein öffentliches Aktivenleben unmöglich. Bis zum Ende des Jahres lösten sich die meisten noch bestehenden Burschenschaften auf. (Wikipedia)

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Sigmar Salzburg
20.06.2014 05.31
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Reformieren – Lieblingsbeschäftigung der Bildungspolitiker

Bologna-Bilanz: Was von der Baustelle übrig blieb

15 Jahre nach Unterzeichnung der Bologna-Erklärung haben sich Studenten an Druck und Vorschriften gewöhnt, doch sie trauen dem Bachelor nicht. Auch Auslandserfahrung und kritisches Denken kommen an Hochschulen seitdem zu kurz.


... Vor 15 Jahren unterzeichneten die Bildungsminister von 29 europäischen Staaten die Bologna-Erklärung. Die Studienreform krempelte das Hochschulwesen komplett um. Das Ziel: Es sollte schneller, strukturierter und internationaler studiert werden.

Unterzeichnet hat die Erklärung die damalige Bildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD). Zehn Jahre später kritisierte die Politikerin die Umsetzung des Planes: Die Ziele seien nicht erreicht worden ...

An folgenden Punkten hapert es noch:

• Ursprünglich sollte der Bachelor reichen, um einen Job zu finden. Doch jüngste Umfragen ergaben, dass 61 Prozent der Studenten nach dem Bachelor noch einen Master-Abschluss machen wollen. Denn als akademischer Titel wird der Bachelor nach wie vor kaum ernst genommen. Ein Bachelor in Physik „ist nie im Leben ein Physiker“, hat Horst Hippler einmal gesagt, Präsident der Hochschulrektoren und selbst studierter Physiker. 100 Prozent der Bachelor-Studenten der Physik hängen deshalb noch einen Master dran. In der Chemie sind es 90 Prozent. Mit einem Bachelor bekommt auch kein angehender Lehrer oder Jurist einen Referendariatsplatz...

• Auch ein Auslandssemester wird nach der europaweiten Angleichung der Abschlüsse nicht erleichtert...

• Forscher zeigten sich jüngst auch besorgt über die Haltung der Generation Bachelor. Es sei „problematisch“, dass Selbstständigkeit, kritisches Denken und Verantwortungsbewusstsein seit 2009 immer weniger gefördert würden, so das Ergebnis einer Studie ... Vor allem an Universitäten qualifiziert ein Bachelor-Studium laut der Studie nur „unzureichend“ für den Beruf.

spiegel.de 19.6.2014

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Sigmar Salzburg
12.06.2014 19.00
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Mehr Kleptokratie wagen

Energiewende
Alle sollen zahlen

Auch wer sich selbst mit Strom versorgt, soll Geld in den EEG-Umlagetopf geben – die Kritik ist heftig.

Alle Besitzer neuer Solaranlagen oder umweltfreundlicher Kraft- Wärme-Kopplungsanlagen sollen künftig eine Abgabe für selbst genutzten Strom zahlen. Darauf haben sich die Unterhändler von Unions- und SPD-Fraktion geeinigt, hieß es am Donnerstag aus Koalitionskreisen. Demnach sollen alle Selbstversorger – vom Industriekonzern bis zum Bürger – mit einer Solaranlage auf dem Dach 40 Prozent der Ökostromumlage je Kilowattstunde als „Soli“ entrichten.
Bisher war geplant, dass kleine Solaranlagen ausgenommen bleiben...

Industrieunternehmen, die sich ab 2015 mit neuen fossilen Kraftwerken selbst versorgen, oder Supermärkte, die künftig Anlagen montieren und Solarstrom selbst nutzen, sollten nach Plänen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zunächst eine Mindestabgabe von 50 Prozent der Ökostrom-Umlage zahlen. Nun sind 40 Prozent für alle geplant.
tagesspiegel.de 12.6.2014

Wer sich sein Unterhaltungsprogramm selber macht, dem wird die GEZ-„Demokratieabgabe“ abgepreßt.
Wer sein Geld zur Sparkasse bringt, dem werden Minuszinsen abgepreßt.
Wer sich seinen Strom selber macht, dem wird eine Ernergieumlage abgepreßt.

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Sigmar Salzburg
09.03.2014 05.16
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Fragwürdige Milliarden-Projekte

Im Streit um ein Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen zeigte sich Mehdorn kompromisslos. Er stellte das Milliarden-Projekt sogar grundsätzlich infrage, sollten die Gesetze verschärft werden. „Eine Ausweitung des nächtlichen Flugverbots halten wir nicht für erforderlich. Sollte es dennoch dazu kommen, dann hätte man diesen Flughafen gar nicht bauen müssen“, sagte Mehdorn der „Bild am Sonntag“. t-online.de 8.3.14

Auch ein anderes Milliardenprojekt hätten die Politiker gar nicht beginnen müssen – die „Rechtschreibreform“. Das Ziel der Reformer war die „gemäßigte“ Kleinschreibung. Die aber hatten die Kultusminister aus Angst vor dem Volkszorn ausgeschlossen:

„Als die Kleinschreibung vom Tisch war, bei der ja die meisten Diktatfehler gemacht werden, wollten viele von uns aufgeben“, erinnert sich Augst. „Aber ich dachte, es muss doch zumindest einmal versucht werden... Heute kann man sich nur noch wundern, dass die Kultusminister 1996 das Regelwerk überhaupt noch beschlossen haben.“ (Gerhard Augst in Spiegel 25.07.2005)

Daher wurden die Bürger nun ersatzweise mit unmäßiger Großschreibung und dem Dauerlärm der neuen „ss“ belästigt. Und niemand stand dem widerstrebenden Volk bei, am wenigsten die dreiste damalige SPD-Ministerpräsidentin Simonis, die den Volksaufstand in ihrem Land parlamentarisch niederschlagen ließ. Welch ein Gegensatz zum heutigen Brandenburg:

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) dringt nach einem erfolgreichen Volksbegehren auf eine längere Nachtruhe und ein Flugverbot von 22 bis 6 Uhr. Er stellt sich damit gegen die anderen beiden Flughafen-Eigentümer, das Land Berlin und den Bund. t-online.de 8.3.14

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Sigmar Salzburg
19.02.2014 21.18
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„Unsere“ Politiker

(Nach „Kinderpimmelgate” nun „Bombergate“)

„Seit 2009 war ich Mitglied, jetzt reicht’s mir aber leider.“ Enno Lenze, einer der angesehensten Piraten Berlins, wirft das Handtuch. Auch Birger Haarbrandt aus dem Landesverband Niedersachsen hat die Nase voll: „Mir blutet das Herz, aber das ist nicht mehr meine Vorstellung von einer Partei, die Dinge zum Besseren wendet.“ Wie die Beiden fühlen viele den Verlust der Identität der Piraten. Der Protest- folgt die Austrittswelle.

„Bombergate“ war für viele Piraten der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. „Bombergate“, so wird der Skandal um die Neuköllner BVV-Abgeordnete Anne Helm genannt. Diese hatte in Dresden zum 69. Jahrestag der alliierten Bombenangriffe auf Dresden mit blanker Brust dem britischen Befehlshaber Arthur Harris „gedankt“ – und so auf menschenverachtende Weise zehntausende Opfer verhöhnt.

berliner-kurier.de 19.2.14

Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
09.02.2014 07.01
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Inder statt Kinder?

Zuwanderung

Gauck lockt Inder – „Wir haben Platz in Deutschland“


Bei seinem Indien-Besuch ruft Joachim Gauck junge Inder zu Studium oder Arbeit in Deutschland auf. Weil die deutsche Bevölkerung immer kleiner werde, gebe es genug Platz, sagt das Staatsoberhaupt.

Bundespräsident Joachim Gauck hat vor indischen Schülern für die Zuwanderung nach Deutschland geworben. „Wir haben Platz in Deutschland“, sagte er am Samstag in Bangalore. Die deutsche Bevölkerung werde immer kleiner, weil viele Familien nur noch ein Kind oder gar keinen Nachwuchs hätten. „Deshalb warten wir auch auf Menschen aus anderen Teilen der Welt, die bei uns leben und arbeiten wollen. Darauf freuen wir uns schon.“

welt.de 8.2.2014

Der Amtseid des deutschen Bundespräsidenten lautet:
„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen ... werde“
und nicht „daß ich meine Kraft der Besiedlung Deutschlands mit Indern widmen werde.“

Vor 80 Jahren lebten in Deutschland im Mittel 140 Menschen auf einem Quadratkilometer.
Heute sind es infolge Gebietsverlusts und Zuwanderung 225 Menschen.

Wir brauchen also nicht mehr Menschen, sondern eine gesündere Bevölkerungsstruktur.

Sucht man aber im Internet mit „Gauck“ nach „Familienfreundlichkeit“, so findet man nur „Bundeswehr“.
Was hat man uns nur für einen Pastoralschwätzer als Bundespräsident vorgesetzt!


Nachtrag: Ist Henryk M. Broder Gaucks Ghostwriter?:
Zwei Millionen Chinesen und Inder nach Meck-Pomm!
welt.de 30.1.14


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Sigmar Salzburg
07.02.2014 15.05
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Das Gute läßt sich nicht unterdrücken

Der langjährige, zum Pazifisten gewordene Bundestagsabgeordnete
Jürgen Todenhöfer
hat unserem pastoralen Bundespräsidenten einen Brief geschrieben:


Jürgen Todenhöfer
2. Februar

LIEBER HERR BUNDESPRÄSIDENT, Sie fordern, dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch. Wissen Sie wirklich, wovon Sie reden? Ich bezweifle es und habe daher vier Vorschläge:

1. Ein Besuch im syrischen Aleppo oder in Homs. Damit Sie einmal persönlich erleben, was Krieg bedeutet.
2.Vier Wochen Patrouillenfahrt mit unseren Soldaten in afghanischen Kampfgebieten. Sie dürfen auch Ihre Kinder oder Enkel schicken.
3. Ein Besuch eines Krankenhauses in Pakistan, Somalia oder im Yemen – bei unschuldigen Opfern amerikanischer Drohnenangriffe.
4. Ein Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes El Alamein in Ägypten. Dort liegen seit 70 Jahren 4.800 deutsche Soldaten begraben. Manche waren erst 17. Kein Bundespräsident hat sie je besucht.

Nach unserem Grundgesetz haben Sie „dem Frieden zu dienen“. Angriffskriege sind nach Artikel 26 verfassungswidrig und strafbar. Krieg ist grundsätzlich nur zur Verteidigung zulässig. Sagen Sie jetzt nicht, unsere Sicherheit werde auch in Afrika verteidigt. So etwas ähnliches hatten wir schon mal. 100.000 Afghanen haben diesen Unsinn mit dem Leben bezahlt.

Wie kommt es, dass ausgerechnet Sie als Bundespräsident nach all den Kriegstragödien unseres Landes schon wieder deutsche Militäreinsätze fordern? Es stimmt, wir müssen mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Aber doch nicht für Kriege, sondern für den Frieden! Als ehrlicher Makler. Das sollte unsere Rolle sein. Und auch Ihre.

Ihr Jürgen Todenhöfer

PS: Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen.


facebook.com/JuergenTodenhoefer

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