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Der GenderInnenwahnsinn
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Sigmar Salzburg
09.01.2014 07.02
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Die Indoktrinationsmaschinerie von Presse und Parteien läuft

Thomas Hitzlsperger hat sich geoutet und wird dafür deutschlandweit gefeiert – doch mehrere zehntausend Bürger in Baden-Württemberg wollen mit einer Petition verhindern, dass an Schulen Homosexualität ausführlicher im Unterricht besprochen wird. ...

Auslöser sind Pläne der grün-roten Landesregierung, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Ziel im Bildungsplan 2015 festzuschreiben. Die Pläne zielten „auf eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen“, kritisieren die bisher knapp 60.000 Unterzeichner der Petition.

Gegen den Initiator, einen Realschullehrer, gebe es inzwischen eine Strafanzeige und eine Dienstaufsichtsbeschwerde, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums.

Die Grünen kritisierten, viele Kommentare auf der Petitionsseite ließen auf „ein erschütterndes Maß an Homo- und Transphobie“ schließen. Es sei wichtig, die Schule zu einem Ort der Vielfalt und Akzeptanz zu machen, sagte Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand. Ähnlich äußerte sich Stefan Fulst-Blei, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Die SPD steht für eine offene und tolerante Gesellschaft. Die jetzige Online-Petition birgt den Geist massiver Intoleranz und ist pädagogisch wie politisch unterste Schublade“, sagte er.

focus.de 8.1.2014

Ein erschütterndes Maß ist tatsächlich festzustellen – aber als Mangel an Demokratieverständnis bei den grün-roten Parteien, die nach ihrem Fehlschlag in der Pädophiliedurchsetzung den Hebel nun an aussichtsreicherer Stelle ansetzen wollen. Wieder soll das Volk degradiert werden zu beschränkten Untertanen, die jede Indoktrination hinzunehmen haben.

Dreist sind die Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Initiator der demokratischen Petition – aber mit Genugtuung berichtet das Kultusministerium davon. Ähnliche Pressionen kennen wir von der „Rechtschreibreform“, bei der das Kulturbanausenpack tatsächlich Disziplinarmaßnahmen gegen selbstdenkende Lehrer ergriff.

Die genannte Petition richtet sich ja ausdrücklich nicht gegen eine normale, angemessene Information, die mit wenigen Sätzen abgetan wäre, sondern gegen die „ausführlichere Behandlung“ des Themas. Worin kann diese Ausführlichkeit denn schon bestehen? Wie mann „es“ macht? Die Begriffe „Toleranz“ und „Akzeptanz“, gegen die kaum jemand etwas einwenden kann, sind dabei das Trojanische Pferd für die grün-roten Gesellschaftsveränderer, um in bewährte Strukturen zerstörerisch einzudringen. Deswegen auch das Umfunktionieren des Wortes „Ehe“ für entsprechende Gruppenbildungen. „Darkroom“ ist in einigen Bundesländern ja wohl schon Unterrichtsstoff.

Es gibt auch ein Recht der 97 Prozent sich normal entwickelnden Jugendlichen, nicht belästigt zu werden durch die Vorführung und Anpreisung aller möglichen Abirrungen, um sich unverwirrt dem Ideal einer guten Liebesbeziehung annähern zu können, wie es für die Erzeugung von Nachkommen als edelste Aufgabe seit Jahrmillionen üblich und notwendig ist.


Noch ist nicht mal klar, was Kinder laut neuem Bildungsplan genau über Homosexualität lernen sollen. Trotzdem tobt bereits ein Sturm der Entrüstung. zvw.de 8.1.2014

Proteste können eben nicht früh genug kommen. Die Überrumpelungstaktik der regierenden Ideologen kennen wir schon von der Schreibreform: Erst einmal alle erschwitzten Abartigkeiten den Schülern aufdrücken und dann gnädigerweise das Schlimmste zum Schein etwas abmildern.

Nachtrag: Spiegel online gebraucht auf seiner Seite auf gleicher Textgrundlage fünfmal das Wort „hetzen“ – wie ein linkes Kampfblatt.– Ansonsten zum Thema hier.

Geändert 10.1.14 7.00

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Sigmar Salzburg
03.01.2014 08.42
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Von wegen schrille Minderheit

Als erste offen lesbische Ministerin wird Barbara Hendricks am Kabinettstisch sitzen. Hoffentlich setzt sie sich in der Koalition auch für die Rechte der Homosexuellen ein. ... Denn obwohl die Pflichten sich fast gleichen, sind die Schwulen und Lesben vom Steuer- bis zum Adoptionsrecht noch immer Bürger zweiter Klasse...
berliner-zeitung.de 2.1.14

Von wegen „Bürger zweiter Klasse“. Zuvor sollten doch wohl erstklassige Bürger wie unser Bundespastor Gauck das Recht erhalten, legal ihre Zweitfrau zu ehelichen, zumal das doch im Sinne der Religion wäre, die seit seinem Vorgänger Wulff zu Deutschland gehört.

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Sigmar Salzburg
15.12.2013 21.22
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Keine „Kanzlerinnen- und Kanzler-Limousine“?

Schrecksekunde für Merkel: Kanzler-Limousine in Autounfall verwickelt
Bei einer Fahrt durch Brandenburg ist der Wagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Informationen von SPIEGEL ONLINE in einen Unfall geraten: Ein anderes Auto streifte beim Spurwechsel die Kanzlerlimousine.
spiegel.de 15.12.2013

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Sigmar Salzburg
08.12.2013 10.50
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Entnervend: Redundanter Doppelsprech

Den Bürgerinnen und Bürgern ihre Rechte

Damit Politik gelingen kann, bedarf es des ständigen Kontaktes und Austausches mit den Bürgerinnen und Bürgern. Dazu sind viele Gespräche notwendig, aber auch gesetzliche Regelungen, die Bürgerinnen und Bürgern Instrumente in die Hand geben, um ihre Meinung und ihre Anliegen auch gegenüber dem Landtag äußern zu können.

Was bedeutet das in Oberösterreich konkret:

Bürgerinnen- und Bürgerrechte
Bürgerinnen- und Bürger-Initiative sowie die Bürgerinnen- und Bürger-Abstimmung:
Diese Bürgerinnen- und Bürgerrechte hat der Landtag geschaffen, um den Oberösterreichern und Oberösterreicherinnen mehr Möglichkeiten zur direkten Mitsprache zu geben.

Bürgerinnen- und Bürgerbegutachtung
Gesetze können in Oberösterreich den Bürgern und Bürgerinnen zur Begutachtung vorgelegt werden. Dies geschieht über Aufrufe in den Medien. Jeder Bürger und jede Bürgerin hat dann die Möglichkeit, zum jeweiligen Gesetzesentwurf Stellung zu nehmen. Alle Stellungnahmen werden gesammelt und von den Abgeordneten in ihre Beratungen einbezogen.

• Ausschuss für Petitionen und Rechtsbereinigungen
Die Bürgerinnen und Bürger können sich mit allgemeinen Anliegen an den Landtag wenden.

land-oberoesterreich.gv.at

Der Doppelnennungshumbug erfordert in diesem kurzen Text deutlich mehr Platz:
mit Zwischenräumen 10x16+17+26=203 Anschläge, ...

... dazu leicht fehlleitend: „Bürgerinnenbegutachtung“!

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Sigmar Salzburg
06.12.2013 06.11
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Aus der Kolumne von Jan Fleischhauer

Kuschelsprache der Großen Koalition
Mit Pofalla zur Regenbogenfamilie


Die Pläne der neuen Regierung für die vier kommenden Jahre zeigen: Den Christdemokraten ist nicht nur eine ganze Ideenwelt abhandengekommen, sondern auch eine eigene Sprache. Selbst bei der CDU ist jetzt von „Willkommenskultur“ und „Diversity“ die Rede.

Schluss mit der Transphobie. Auch dieses Problem kann in Deutschland bald als erledigt betrachtet werden: „Wir verurteilen Homophobie und Transphobie und werden entschieden dagegen vorgehen“, verspricht die neue Regierung – es sei denn, die SPD-Mitglieder fallen ihr auf den letzten Metern noch in den Arm, dann wäre dieses Projekt wieder aufgeschoben.

Ich musste erst nachschlagen, was Transphobie ist. „Viele Formen von Transidentität stellen die herrschende Zwei-Geschlechter-Ordnung in Frage“, las ich dazu bei Wikipedia. „Darauf reagieren Menschen oft mit Abwehr.“ Schon die Frage, ob es sich bei Menschen, die sich weder als Frauen noch als Männer sehen wollen, wirklich um die Vertreter eines neuen Geschlechts handelt, deutet auf tiefsitzende Ängste hin.

Keine Ahnung, was man dagegen tun kann. Ängste sind bekanntlich nur schwer heilbar, oft braucht es lange Therapien, um sie loszuwerden. Trotzdem steht der Kampf gegen die Transphobie jetzt auf Seite 105 des Koalitionsvertrages im Abschnitt „sexuelle Identität respektieren“, gleich neben dem Bekenntnis zur „Regenbogenfamilie“ und dem Versprechen, die „Willkommens- und Anerkennungskultur“ in Deutschland zu stärken. Es ist in jedem Fall gut zu wissen, dass wir von Menschen regiert werden, die mit der Auflösung der Geschlechterordnung angstlos umgehen beziehungsweise alles in ihrer Macht stehende tun wollen, um auf dem „Weg zur inklusiven Gesellschaft“ voranzukommen...

spiegel.de 5.12.2013

Zur „Willkommenskultur“ siehe auch hier, zur „Mehr-als-Zwei-Geschlechter-Ordnung“ siehe dort.

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PL
04.12.2013 21.40
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Re: Die „Silly Walks“ der Gendermafia

Im Wörtchen „wer“ steckt die bedeutsame Silbe „er“.

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Sigmar Salzburg
04.12.2013 12.00
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Die „Silly Walks“ der Gendermafia

Der Germanist Prof. Peter Eisenberg schrieb zur Rechtschreib-„Reform“: „Aus der Geschichte des Deutschen ist kein vergleichbarer Angriff auf das Sprachsystem bekannt.“ (Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes, 4/1997).

Da war dem Meister die parallel laufende Machtergreifung der Gender-OchlokratInnen entgangen, die einen vielfach verstümmelnderen Angriff auf die deutsche Sprache vorbereiteten. Ein Beispiel liefert die Uni Köln mit ihrem neuen Leitfaden:


ÜberzeuGENDERe Sprache ¹
Die Gleichstellungsbeauftragte
der Universität zu Köln

Leitfaden für eine geschlechtersensible
und inklusive Sprache

...
[Nur eine Kostprobe:]

3.2. Genderspezifische Personenbezeichnungen vermeiden
Genderspezifische Personenbezeichnungen vermeiden durch genderneutrale Pronomen
Durch genderneutrale Pronomen wie zum Beispiel „wer“, „alle“, „niemand“, „jemand“ lassen sich genderspezifische Personenbezeichnungen ersetzen.
...

Es ist nicht bekannt, wer das Werk verfasst hat.
statt
Der Verfasser des Buches ist unbekannt.
....
ACHTUNG Gender-Falle:
Der Gebrauch von Pronomen (wer, alle, niemand, jemand) ist allerdings in manchen Fällen, zum Beispiel bei Relativsätzen, problematisch. Siehe hierzu Kapitel 5.3.

[Schlampiger Verweis, gemeint ist Kapitel 5.2:]

5.2. Pronomina – „wer“, „niemand“, „jemand“, „man“
Neben dem generischen Maskulinum gibt es in der deutschen Sprache weitere grammatikalische Bereiche, die eine historisch begründete männliche Dominanz widerspiegeln. Ein Beispiel hierfür sind die Pronomina „wer“, „niemand“, „jemand“, „man“.

Wenn sich auf diese Pronomina ein weiteres Pronom bezieht, so steht dies immer in der männlichen Form:

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Niemand darf wegen seines Geschlechts bevorzugt oder benachteiligt werden.
Hat gestern jemand seine Tasche im Labor vergessen?
Seine Gefühle hat man nicht immer unter Kontrolle.
...
Eine Umschreibung solcher Sätze ist häufig möglich, nicht selten jedoch aufwändig.
Eine gänzliche Vermeidung raten wir daher nicht an.

Eine Person, die zu spät kommt, wird vom Leben bestraft.
Keine/r darf wegen ihres/seines Geschlechtes benachteiligt werden.
Hat gestern eine/r seine/ihre Bücher in der Bibliothek vergessen?

http://www.gb.uni-koeln.de/e2106/e2113/e5726/2013_Leitfaden_UeberzeuGENDEReSprache_ger.pdf

¹) Man beachte den bemühten sprachunfähigen Sprachgag!

Anscheinend ist noch keine/r dieser Sprach-KZ-Wächter/innen auf den Gedanken gekommen, das Wörterpaar „wer – der“ um „wie – die“ zu ergänzen: „Wer oder wie zu spät kommt, den oder die bestraft das Leben.“ Das wäre doch mal bereichernd!

> Silly Walks

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Sigmar Salzburg
19.11.2013 11.59
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Neue Forschungsvorhaben der Pseudo-Wissenschaft „Gender“...

... meldete am 14.11.13 Henning Lindhoff im ef-Magazin:

Gender: Wagner und das holde Weib
Neue Zeitgeist-Blüte

Einen kleinen, aber feinen Einblick in die Hirnwindungen der steuergemästeten Gender-Verwissenschaftler gewährt in diesem Herbst eine kurze Meldung der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg.

Gemäß der Pressemitteilung wird am morgigen Freitag ein dreitägiges Symposium mit dem Titel „Wagner – Gender – Mythen“ beginnen. Veranstalter sind das Institut für Musik der Universität Oldenburg und das Oldenburgische Staatstheater. Was es mit der Veranstaltung wohl auf sich hat? Die Veranstalter erklären gerne und schreiben: „Die Geschlechterverhältnisse in der Opernwelt Richard Wagners scheinen klar. Strahlenden männlichen Helden oder genialen Künstlern stehen Urweiber gegenüber: Inkarnationen von Opfer oder Erlösung.“ Und Prof. Dr. Melanie Unseld, Hochschullehrerin für Kulturgeschichte der Musik sowie wissenschaftliche Leiterin der Tagung, stellt fest: „Die Wagnerrezeption hat sich in der Vergangenheit häufig mit Frauen um Wagner, Wagner-Sängerinnen und den Frauen in Wagners Werken beschäftigt. Dabei kam allerdings die kritische musikwissenschaftliche Genderperspektive auf Wagner zu kurz.“

Melanie Unseld gab in der Vergangenheit unter anderem Werke wie „Gender Studies in der Musikwissenschaft: Quo Vadis?“ und das „Lexikon Musik und Gender“ heraus. Literarische Werkzeuge, um die „gendersymmetrische Musikgeschichtsschreibung“ voranzubringen, wie es „Die Zeit“ im Sommer 2010 formulierte. Die Musikwissenschaftlerin arbeitete unter anderem von 2005 bis 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo sie sich ab 2006 am Forschungszentrum für Musik und Gender betätigte.
Mit dem Symposium will sie nun einiges ändern, die „Wagnerschen Mythisierungen von Weib, Held und Künstler“ unter die Lupe nehmen...

ef-magazin.de 14.11.2013

Frau Unseld will offensichtlich eine ergiebige Goldader ausbeuten, denn nirgendwo in der Musik sind die Frauen so präsent wie in der Oper. Dort sind sie jedoch auch meistens mächtiger, als es für die Befreiungstheologie der GenderologInnen nützlich ist. Aber mit diesem Problem wird die neue SchwätzerInnen-Wissenschaft schon fertig werden. Es eröffnet sich für sie das weite Feld der Oper seit 1600. Erscheint die Euridice in Claudio Monteverdis „Orfeo“ noch reichlich blaß, so ist in „L’Incoronazione di Poppea“ der römische Kaiser Nero schon völlig in der Hand seiner Geliebten Poppäa, aber immer noch als strahlender Herrscher – jedenfalls in den 1980er Aufführungen des Staatstheaters Oldenburg, in denen ich als Chitarronist mitwirkte. Es steht nun zu befürchten, daß mit der Machtergreifung der Genderideologie die ganze Opernwelt umgekrempelt und umgedeutet wird. Adé, alte Kultur!

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Sigmar Salzburg
17.11.2013 08.39
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Schwule Kinderbeschaffung

Ein in Indien von einer unbekannten Leihmutter geborenes Kind besitzt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit seines biologischen Vaters. Dies entschied das Verwaltungsgericht Köln und wies damit die Klage des durch den biologischen Vater vertretenen Kindes auf Feststellung der deutschen Staatsangehörigkeit ab. (Az.: 10 K 2043/12) Das Kind war 2010 in Indien von einer unbekannten, nicht in die Geburtsurkunde eingetragenen indischen Leihmutter geboren worden. Kurz nach der Geburt reiste es mit seinem biologischen Vater nach Israel ein. Der biologische Vater lebt seit einigen Jahren in Israel und war vor der Geburt des Kindes eine in Berlin eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen...
t-online.de 13.11.2013

Und wer lieh die Eizelle?
Siehe auch hier, da und dort.

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Sigmar Salzburg
16.11.2013 07.46
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Das Unsägliche wahrgemacht: Reform und Gender

Das Unaussprechliche sprechbar gemacht

Rezension des Buches: Sechs mögliche Welten der Quantenmechanik
Übersetzung des Buches von John Stuart Bell: Speakable and Unspeakable in Quantum Mechanics von Wolfgang Köhler

John Bells Buch gehört zu den Standards einer jeden Physikerin (aus Gründen der besseren Lesbarkeit benutze ich nur eine Genderform), die auf den Grundlagen der Quantenmechanik arbeitet. Das bedeutet nicht, dass eine jede solche [und ein jeder solcher?] dieses Buch tatsächlich gelesen oder gar dessen Inhalt verdaut hat. Meine Aussage ist deshalb eigentlich ein Imperativ. So sollte es sein! Kein Physiker [außer Bell als Physikerin?] der Jahre 1950-1980 hat so großartig geschrieben, so präzise in der Wortwahl und so sicher in der Aussage und so kraftvoll und klar die wirren Weltbilder der Quantenmechanik entwirrt...

Bell ist ein Abtrünniger und jede Nähe zu den in seinen Papieren vertretenen Ansichten rücken den Sympathisanten [und die Sympathisantin?] in zweifelhaftes Licht. Ein Übersetzer oder eine Übersetzerin müssen aber Sympathien für Bells Weltsicht haben, sonst wird die Übersetzung ein Krampf. Um der Bellschen Denk- und Argumentationsweise nahe zu kommen, die niemals defensiv auftritt sondern immer subtil den Missstand aufzeigt, noch folgendes berühmte Zitat über Bohms Theorie, in der die Bewegung von Teilchen von der Wellenfunktion bestimmt wird, und deren Existenz von der orthodoxen Quantentheorie gerne als unmöglich deklariert wurde:

„Aber im Jahr 1952 sah ich, wie das Unmögliche getan wurde. Es geschah in Artikeln von David Bohm... Aber warum hat Born mir nichts über diese „Führungswelle“ gesagt? Bell hingegen geht es nicht um das Problem der Vollständigkeit, das ist ja durch das Meßproblem vollkommen klar vor Augen. Bell geht es um die Lokalitätsannahme, auf der das EPR Argument beruht. Bell zeigt, dass der Schluß von EPR fehl geleitet ist, Unvollständigkeit ja, aber nicht wegen EPR, sondern wegen des Meßproblems...

uni-muenchen.de

Siehe auch hier und da.

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Sigmar Salzburg
13.11.2013 08.09
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Streit um Homo-Ehe

Die SPD setzt die CDU taktisch unter Druck. Sigmar Gabriel winkt demonstrativ zur linken Mauerschützenpartei hinüber (Spiegel), die fortschrittlich gottvoll gewordene Manuela Schwesig will den Homos Ehe und Kinder bescheren und dafür notfalls die Koalitionsverhandlungen platzen lassen. (Focus).

Gleichstellungsobsessionen und Adoptionsrecht habe ich hier bereits aufgespießt. Schon heute bleibt vielen normalen kinderlosen Elternpaaren der Wunsch nach einer Adoption aus Mangel an Kindern versagt. Ist die „Gleichstellung“ aber erst einmal Gesetz, dann wird auch bald eine Quotenregelung folgen, die einen Teil der Kinder für die Homopaare reserviert.

Der grundsätzliche Unsinn aller Gleichstellungen wird schon in den bisher in Kraft getretenen Gesetzen erkennbar:


Die Begründung einer Lebenspartnerschaft ist zulässig,
1. wenn die Erklärenden gleichen Geschlechts sind (§ 1 Abs. 1 LPartG);
2. wenn keiner der Erklärenden bereits eine noch bestehende Ehe oder Lebenspartnerschaft mit einem Dritten eingegangen ist (Monogamie, § 1 Abs. 3 Nr. 1 LPartG)
3. wenn sie nicht zwischen Verwandten gerader Linie oder voll- oder halbbürtigen Geschwistern geschlossen wird (Inzest, § 1 Abs. 3 Nr. 2, 3 LPartG).
Lebenspartnerschaftsgesetz

1. Die Monogamie ist – auch unchristlich gesehen – für Normalehen sinnvoll, denn sie folgt aus der naturgegebenen zahlenmäßigen Gleichheit der Geschlechter. Jeder hat die gleiche Chance auf einen Partner, sexualkapitalistische Vielweiberei wird unterbunden, die Aufzucht der Kinder bleibt ungeteilt. Dagegen hat die „Ehe“form bei Homo-Partnerschaften den Staat nicht das geringste anzugehen. Sie ist wohl nur wegen der Gleichstellungfiktion mit der Normalehe ins Gesetz hineingeraten und dient nur der bequemen juristischen Übersichtlichkeit.

2. Das Inzestverbot soll bei heterosexuellen Beziehungen vor allem die Anhäufung genetischer Fehlbildungen in der Nachkommenschaft verhindern. Auch in der höherentwickelten Natur wird es meist instinktiv beachtet. Es ist unsinnig, dies auf nichtproduktive gleichgeschlechtliche Verbindungen auszudehnen.

Dazu Beispiele der Homo-Zeitschrift „queer“:


Homo-Ehe für Blutsverwandte?
Ein Schwesternpaar aus England will die Homo-Ehe eingehen und darf nicht – beim Straßburger Euro-Gericht gehen die Beiden jetzt in Berufung.

Die 89-jährige Joyce Burden lebt seit Jahrzehnten mit der 81-jährigen Sybil in der südenglischen Grafschaft Wiltshire zusammen. Die Beiden wohnen auf einer Farm, gehen gemeinsam in den nahe gelegenen Markt einkaufen, teilen alle ihre Sorgen und Ängste. Und sie haben Angst: Denn sollte eine der Beiden sterben¹, verliert die andere die Farm. Grund: Die Überlebende könnte dann die Erbschaftssteuer nicht aufbringen ...

In Deutschland wurde 2004 ein ähnlicher Fall aus Schleswig-Holstein bekannt. Hier schlossen zwei Omis eine Eingetragene Partnerschaft ... Sie sagten klipp und klar, dass sie nicht lesbisch sind – allerdings durften sie sich verpartnern, weil sie im Gegensatz zu Joyce und Sybil nicht verwandt waren. Damit wollten sie sich finanziell absichern, da beim Tod einer Partnerin die Überlebende eine Rente erhält. Blutsverwandte dürften sich auch hierzulande nicht verpartnern...
queer.de 11.09.2007

Den Propagandisten der „Homo-Ehe” geht es aber, neben den finanziellen Vorteilen, wohl hauptsächlich darum, den Staat zu einer Ersatzkirche umzufunktionieren, die das uninteressierte bis ablehnende Volk zur Heiligung skurriler Verpaarungen zwangsmissionieren soll.

¹) Aber: ... sollte die Eine der Beiden sterben ...?

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Sigmar Salzburg
07.11.2013 12.05
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Sprachgender > Sprachschänder

Nein, männliche und weibliche Studenten sollen nicht „unter einem Dach“ zusammenleben, findet der türkische Premierminister Erdogan...

Beiläufig werden in dem Spiegel-Artikel aber auch Feinheiten deutscher Sprachgendereien erwähnt, die mir wenigstens bislang entgangen waren:

An deutschen Unis wabert die Geschlechterdiskussion seit Jahrzehnten. In guten Phasen hat sie zu mehr Gerechtigkeit geführt, zu mehr Respekt. In schlechten reduziert sie sich darauf, ob das Binnen-I in ProfessorInnen Sprachgerechtigkeit herstellt oder ob es nicht doch der Gender-Gap in Professor_innen sein muss. Besonders Progressive streiten für das flexible Gendern: Der Unterstrich fällt zufällig irgendwo ins Wort, um kein Geschlecht besonders zu betonen – also Prof_essorinnen oder Pr_ofessorinnen...
spiegel.de 7.11.2013

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Sigmar Salzburg
09.09.2013 08.33
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Leichter lesen

Das Wahl-Programm
von CDU und CSU. Für die
Bundes-Tags-Wahl.
In Leichter Sprache


Erklärung:
Das sind die wichtigsten Dinge
aus dem Wahl-Programm.
In Leichter Sprache.
Aber nur das Original-Wahl-Programm
ist wirklich gültig.

Was auch noch wichtig ist:
Wir schreiben hier immer nur
die männliche Form.
Zum Beispiel:
• Wir schreiben nur:
Lehrer.
• Und nicht:
Lehrer und Lehrerinnen.

Wir meinen aber auch alle Frauen.
Das machen wir,
weil man den Text
so besser lesen kann.
...
http://www.cdu.de/artikel/regierungsprogramm-leichter-sprache

Lese- und Lernbehinderten kann man also zumuten, den weiblichen Anteil geistig zu ergänzen, unbehinderten Normalbürgern aber nicht.

Bindestrich-„Erleichterung“: Hoch-Schule statt Hochschule usw. – Reform-„Erleichterung“: 20mal „muss“ statt „muß“, 6mal „Russland“ statt „Rußland“ , 3mal „dass“ statt „daß“

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Sigmar Salzburg
29.08.2013 05.17
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Bernhard Lassahn: „Frau ohne Welt“

von Florian Felix Weyh [Auszug]

Sexismus in Sprache – ein Thema, bei dem sich Bernhard Lassahn „an die Wäsche gegangen“ fühlt. Deshalb begann er, sich mit Männerfeindlichkeit in Sprache und Gesellschaft zu beschäftigen. Das Ergebnis „Frau ohne Welt“ soll nun nichts Geringeres als die Liebe retten.

„Frauenlob ist der durchgehende Ton in einer von Männern gemachten Kultur“, sagt der Mann.
...
„Die Sprachvorschriften waren für mich tatsächlich die Stunde Null, wo ich gesagt habe: 'Das find' ich jetzt nicht richtig, ja? Da muss ich jetzt gegen an!' Also ich finde weder diese Innen-Form richtig, noch finde ich richtig, dass man 'Studierende' sagt. Dahinter hab ich erst ziemlich spät erkannt, dass eine Ablehnung des Männlichen steckt. ...“

Vielleicht hat er es falsch verstanden, damals, und heute erst richtig.... Doch schon vor der näheren Beschäftigung mit harsch männerfeindlichen Schriften ließ sich die Schreibklause kaum abdichten gegen den Neusprech-Diskurs, gegen Gender-Phrasen und geschlechtsorientierte Sprachdiktate. Bewertet man es männlich-strategisch à la Clausewitz, könnte es ein entscheidender Fehler engagierter Feministinnen gewesen sein, sich ihre größten Siege ausgerechnet auf dem Feld der Sprache zu sichern. Denn – man denke nur an die weitaus harmlosere Rechtschreibreform – bei Sprache geht es nie um bloß veränderbare Gewohnheiten, sondern stets um Identität. Und in Identitätsfragen wird jeder oktroyierte Veränderungsbefehl als brutale Aggression empfunden, die man – der Mann – mit Gegenaggression beantwortet:

„Also in dem Augenblick, wo sie mir an die Sprache gingen, gingen sie mir an die Wäsche! ... 'So, da mach ich nicht mit!'"

Bernhard Lassahn – Romancier, Liederschreiber, Kinderbuchautor und „Käpt'n Blaubär“-Texter ist ein äußerst angenehmer und friedlicher Geselle. Und doch trägt seine furiose Streitschrift „Frau ohne Welt“ den Untertitel „Der Krieg gegen den Mann“. ...
Wer Sexismus bislang nur als Kampfvokabel gegen Männer kannte, muss bei Bernhard Lassahn umdenken. Bei ihm umfasst der Begriff eine Spielart des Rassismus und ist damit geschlechtsneutral. Frauen können genauso sexistisch sein wie Männer:

„Sexismus – wie ich es meine – ist so, dass man die Sexualität als die Nummer 1 der Erkennung und der Beschreibung von Menschen sieht, und das ist das Kriterium, an dem sich die Menschen und die Welt scheiden.“

Einen scheinbar neutralen Ausweg – zurück zur Sprachdebatte – bietet die Form der Geschlechtsamputation, wie sie jüngst gerade etwa die Straßenverkehrsordnung vollzog, als sie aus Fußgängern „zu Fuß Gehende“ machte. Neben dem ästhetischen Kollateralschaden birgt dieses Verfahren viel Stoff für Satiriker. Trifft eigentlich die Bezeichnung „zu Fuß Gehende“ auch noch zu, wenn diese eindeutig an der Ampel stehen? Oder wie Lassahn schreibt: „Früher gab es noch protestierende Studenten. 'Protestierende Studierende' müssten mit erstaunlichen Fähigkeiten ausgestattet sein.“

„Möglich ist es! Sie könnten ja, während sie protestieren, ihren Laptop dabeihaben ...“ (lacht) "... wenn Sie auf der Straße sind, und dann auch dabei noch studieren.“

„Der Unterschied zwischen Tätigkeit und Status wird bis zur Unkenntlichkeit verwischt“, analysiert Lassahn, was zur ideologisch verursachten Verdummung beitrage. Feminismus sei ein Simplifizierungsprogramm und deswegen gefährlich:

„Weil es tatsächlich wie eine ansteckende Krankheit ist. Man kann sich daran gewöhnen. Die Vereinfachung ist das Verlockende daran, die Primitivität. Das ist wie das manichäische Weltbild, wo es hell und dunkel gab, das ist schon sehr verlockend!“

Spätestens hier werden sich die Meinungen spalten. „Frau ohne Welt“ ist ein Buch, über das man sich richtig schön aufregen kann oder – wie Leserkommentare im Internet zeigen – über das man vor Freude in die Hände klatscht. ...

Bernhard Lassahn: „Frau ohne Welt“
Manuscriptum Verlag, 174 Seiten, 14,90 Euro, ISBN 978-3937801803


dradio.de 28.8.2013

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Sigmar Salzburg
23.08.2013 13.39
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Schon gendert die Kirche ihre Kardinäle

ERZDIÖZESE WIEN

„Antworten“ von Kardinal Christoph Schönborn, in der Zeitung „Heute“, am Freitag, 23. August 2013...

Seit vergangener Woche wurden über 80 Kirchen, Klöster, Geschäfte und Häuser von Christen angezündet oder zerstört... Das Experiment eines muslimisch dominierten, demokratischen Staates ist in Ägypten blutig gescheitert...

AutorIn: Kardinal Christoph Schönborn

erzdioezese-wien.at

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