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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
25.08.2013 09.18
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„Zigeunersauce“: Umbenennung mit fadem Beigeschmack

Probleme mal deliziös, mal delikat
Angefangen hat es mit dem Negerkuss (Mohrenkopf) und während der „Zigeunerbaron“ auch weiterhin sein Publikum beglücken darf, soll der Zigeuner aus dem Universum der Küchen und Fertigsoßen verschwinden. Mir könnte es egal sein, ich geh' eh zum Griechen- und der hat kein „Sinti- und Roma-Schnitzel“ – aber einen Hirtenspieß. Wenn ich den esse, bin ich dann ein Kannibale? Mal im Ernst: Glauben Sie, in Frankreich fordert jemand die bekannte Zigarettenmarke „Gitanes“ (französisch für „Zigeuner“) umzubenennen? Auch die legendären „Gipsy Kings“ (Gipsy ist englisch für „Zigeuner“), selbst Roma, haben meines Wissens niemals über eine Namensänderung nachgedacht.

Ich denke, wir haben wichtigere Probleme ... Man bietet Erwachsenen Alphabetisierungskurse in der Volkshochschule an, während an unseren Schulen der Etat gekürzt wird. Meines Erachtens ein Grund, weshalb Eltern pro Jahr 1,5 Milliarden Euro für Nachhilfe ausgeben. Man hat über 50 Milliarden (!) für eine überflüssige Rechtschreibreform übrig und schmeißt Hunderte von Milliarden im Schnellverfahren den Bankern in den gierigen Rachen, aber Bildungs- und Sozialpolitik orientiert sich an der knappen Kassenlage...
Herbert Semsch, Brühl

Schwetzinger Zeitung 24.8.2013


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Sigmar Salzburg
16.08.2013 19.29
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Der Film zum Buch …

… mit den verbotenen Wörtern sollte hier nicht fehlen, obwohl den meisten schon bekannt:



Eine ältere Sendung. Für die neuen Zwangsgebühren kriegt man so etwas wohl nicht mehr.

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Sigmar Salzburg
16.08.2013 06.17
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Wann wurde „Neger“ zum Unwort?

Elf Prozent der US-Bürger sind Farbige. Als die Japaner Pearl Harbor überfielen, dienten aber kaum sechs Prozent Farbige in der Armee. Nur fünf Neger trugen die Offiziersuniform, drei von ihnen als Seelsorger.
spiegel.de 19.6.1967

Der Neger Charles („Sonny“) Liston durfte nach drei K.-o.-Niederlagen gegen Cassius Clay alias Muhammad Ali nur noch in Rahmenkämpfen für ein paar Dollar antreten. Er starb unter ungeklärten Umständen.
spiegel.de 21.11.1977

[Beate Uhse] Als sie sich (vor acht Jahren) bei einem Neger auf den Bahamas Lustgewinn verschaffte, entschloß sich der Kaufmann Ernst-Walter Rotermund zur Scheidung. „Ich halte“, klagte er, „Beates wahnsinnige Aktivität im Betrieb und im Bett nicht mehr aus.“
spiegel.de 04.06.1979

In Fachkreisen freilich herrscht einhellige Geringschätzung für die mindere Qualität der China-Waffen. Tenor: Für Neger gerade gut genug.
spiegel.de 15.06.1981

Wenn die Neger drei Takte Beethoven hören, machen sie Schluß mit ihrem Tamtam.
spiegel.de 22.08.1983

[Harlem] Für Weiße geplant – mit schmucken Musterhäusern, Biergärten und Poloplatz –, verwandelte es sich von 1910 bis 1930 in Amerikas Negermetropole, mit zeitweise unerträglicher Übervölkerung in unvorstellbaren Wohnhöhlen. Damals hießen die Schwarzen noch Neger.
spiegel.de 11.03.1985

Die eisenharten Impulse eines Drum-Computers lassen die Kalotten der Lautsprecher bis zum Anschlag schwingen, knallige Gitarrenriffs bohren sich in die Ohren des Publikums, zu einem holprigen Stakkato-Gesang stampfen drei grinsende Neger über die Bühne.
spiegel.de 20.04.1987

[Orson Welles] Ist der Mann etwa so verrückt geworden, daß er gar keinen Revuefilm macht, sondern tatsächlich einen ernsthaften Film über Neger?
spiegel.de 16.10.1989

Nach und nach zeigt Gert Voss *, wie sehr er mit dem Gehabe des sanften Wilden seine Umwelt nur getäuscht hat, wie wenig der liebestrunkene Mohr im Glück seinem wirklichen Wesen entspricht. Als Jago behauptet, Desdemona habe ihn, Othello, mit dem jüngeren Cassio betrogen, als das Gift der Eifersucht zu wirken beginnt, da sinkt der stolze Neger erst einmal jämmerlich zusammen – so erwacht er aus einem Traum, an den er selbst nie geglaubt hat.
spiegel.de 15.01.1990

Eine deutsche Band eroberte mit dem Kinderlied „Zehn kleine Negerlein“ die Hitparaden – und geriet prompt unter Rassismus-Verdacht. Sieben Wochen lang hatte Mike Staab, 31, allen Grund zur Freude. Der Frühjahrs-Hit „Zehn kleine Negerlein“ ...
spiegel.de 27.05.1991

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glasreiniger
15.08.2013 13.38
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Re: Politisch korrekte Sauce

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Naht das Ende der Zigeunersauce? Das Forum für Sinti und Roma fordert Lebensmittelhersteller zur Umbenennung des Saucen-Klassikers auf. Die Unternehmen zeigen sich verständnisvoll – wollen aber vorerst nicht handeln...

...

Das „Zigeunerschnitzel“ ist bei Wikipedia bisher weder umbenannt noch mit einem Warnhinweis versehen. Ein eigenes Stichwort „Zigeunermusik“ gibt es im politisch korrekten Universallexikon jedoch nicht mehr.


Es lohnt sich, die Diskussionsseite zum Zigeunerschnitzel zu lesen. Lesenswert, um das allgemeine Wikipedia-Problem pars pro toto kennenzulernen.

Kürzlich fiel mir auf, daß in der deutschen WP der international als Chebyshev bekannte Mathematiker nicht nur in der veralteten Schreibweise Tschebyscheff, sondern (sprachlich korrekt) unter Tschebyschow zu finden ist.

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Sigmar Salzburg
15.08.2013 09.29
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Politisch korrekte Sauce

Naht das Ende der Zigeunersauce? Das Forum für Sinti und Roma fordert Lebensmittelhersteller zur Umbenennung des Saucen-Klassikers auf. Die Unternehmen zeigen sich verständnisvoll – wollen aber vorerst nicht handeln...

Von Herstellerseite hat man sich laut eigenen Aussagen vor einem halben Jahr mit einem ähnlichen Fall befasst. „Eines unserer Mitgliedsunternehmen ist darauf angesprochen worden“, sagt Markus Weck, Geschäftsführer des Verbands der Hersteller kulinarischer Lebensmittel e.V. Der Verband habe daraufhin zum Begriff der Zigeunersauce recherchiert. Bei den Nachforschungen sei herausgekommen, dass die Sauce bereits 1903 im Le guide culinaire erwähnt worden sei. Es handele sich also um eine sehr alte Bezeichnung, die auf ein bestimmte Geschmacksrichtung verweise. Nämlich: „ungarisch, scharf, mit Paprika und/oder Zwiebeln“...
sueddeutsche.de 14.8.2013

Das „Zigeunerschnitzel“ ist bei Wikipedia bisher weder umbenannt noch mit einem Warnhinweis versehen. Ein eigenes Stichwort „Zigeunermusik“ gibt es im politisch korrekten Universallexikon jedoch nicht mehr.

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Sigmar Salzburg
14.08.2013 12.40
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Numerologen-Terror

Tchibo kapituliert vor „18“-Shitstorm
Der Kaffeeröster Tchibo verkauft[e] in seiner Kollektion Turnschuhe mit der Aufschrift „18“. Die Zahl gilt als Code für die Initialen Adolf Hitlers. Jetzt hat die Firma die Schuhe vom Markt genommen. welt.de 9.8.2013

Wir erinnern uns an die FDP-„Strategie 18“ zu Zeiten Jürgen Möllemanns. Ziel war ein solches Wahlergebnis in Prozent, und Guido Westerwelle ließ bei jeder Gelegenheit unter seine Schuhe (links) blicken. Heute könnte er sich das nicht mehr erlauben.

(„Shitstorm“ ist wirklich ein beschissenes Neuwort im Deutschen.)

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Sigmar Salzburg
10.08.2013 09.42
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Geschichtsklitterungen

Peter Kohl hat in einem Interview die früheren Pläne seines Vaters kritisiert, die Zahl der in Deutschland lebenden Türken drastisch zu senken... „Viele Türken fühlen sich durch solche Äußerungen – wie ich finde, zu Recht – ausgegrenzt. Das verbittert sie“, sagte Peter Kohl in der „SZ“... Zumindest in der Einschätzung der öffentlichen Meinung pflichtet Peter Kohl seinem Vater nachträglich bei. Der „SZ“ sagte er: „Das war in der CDU, in der SPD und in Teilen der Bevölkerung herrschende Meinung. Es fiel schwer, die Aufbauleistungen der Türken für Deutschland anzuerkennen.“
spiegel.de 10.8.2013

Wieder soll die deutsche Geschichte zurechtgebogen werden – der Correctness halber: Die Türken waren als Aushilfskräfte („Gastarbeiter“) eingestellt und konnten bei nachlassendem Bedarf ebenso wieder entlassen werden. Wenn ich einen Handwerker bestelle, der mir das Dach repariert, dann entlohne ich ihn vertragsgemäß, muß ihn aber nun nicht auf Dauer im Hause wohnen lassen und ihm für seine „Aufbauleistungen“ noch jahrzehntelang Dank abstatten. So war die ganz selbstverständliche Vertragslage, von der die meisten Deutschen und auch ihre Politiker ausgingen. Daran ist nichts Ehrenrühriges. Nicht nur Helmut Schmidt und Helmut Kohl vertraten diese Ansicht, sondern auch der ehemalige Oberstadtdirektor von Hannover, Martin Neuffer, den ich noch kannte:

„In seinem 1982 erschienenen Buch „Die Erde wächst nicht mit“ plädierte der linke Sozialdemokrat Martin Neuffer unter anderem dafür, die Einwanderung von Türken in die Bundesrepublik „scharf“ zu drosseln und auch das Asylrecht „drastisch“ auf Europäer zu beschränken.“ (Wikipedia)

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Sigmar Salzburg
10.08.2013 08.15
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Lesenswert!

Nicht das Buch, sondern die Leseproben, die Th. Ickler in „Sprachforschung.org“ daraus bringt. Sie waren mir bisher entgangen:

Susan Arndt: Rassismus. Die 101 wichtigsten Fragen. (beck'sche reihe) München 2012

„Anders als bei anderen Bänden dieser Reihe darf man hier keine sachliche Information erwarten. Es handelt sich um ein wütendes Pamphlet gegen den Rassismus, den die Verfasserin überall am Werke sieht (nur bei sich nicht).“

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Sigmar Salzburg
26.07.2013 21.41
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Gen-Manipulation

Google News:
UK: Gruppe von Sinti und Roma terrorisiert Dorf
ShortNews.de-25.07.2013
Die Zeit, in der sich die dafür zuständige Gemeinderätin im Urlaub befand, nutzte eine Gruppe reisender Roma und Sinti, um sich nicht nur in …

Der Bericht ist aber inzwischen deutlich (politisch) korrekter geworden:

UK: Gruppe irischer Traveller versetzte Dorf in Aufruhr
Die Zeit, in der sich die dafür zuständige Gemeinderätin im Urlaub befand, nutzte eine Gruppe reisender irischer Traveller, um sich nicht nur in dem kleinen Ort West Parley vorübergehend niederzulassen, sondern auch um die ortsansässige Bevölkerung für über eine Woche in Atem zu halten.
Die etwa 40 Reisenden brachen unter anderem das Vorhängeschloss des Freizeitgeländes auf, benutzten den Kinderspielplatz als Toilette, beschädigten Parkbänke und Tische, fällten einen sechs Meter hohen Baum, schleuderten Urin aus einem Eimer nach einem Kind und drohten den Anwohnern Gewalt an ...

WebReporter: RealAcidArne
Rubrik: Brennpunkte/Delikte
Großbritannien: Dorf, Zigeuner
Quelle: thesun.co.uk


shortnews.de 25.7.2013

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Sigmar Salzburg
13.07.2013 03.23
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Mitten im Correctness-Fimmel ...

Deutschlands symbolhaftester Kulturträger, der mit seinen Werken mehr Geld gescheffelt hat, als Bach und Mozart zu ihren Lebzeiten jemals vermochten, ist wieder schöpferisch tätig geworden – Anis Mohamed Youssef Ferchichi, bekannt als Bushido (n. Spiegel Online):

2011 erhielt er den Schnarch-Preis Bambi für Integration – nach einer Laudatio von Peter Maffay... Er heiratete, wurde Vater einer Tochter. Vorbei die Zeiten, in denen der Rapper durch homophobe und Gewalt verherrlichende Texte Aufsehen erregte.

... den Versuch, in diese Biedermann-Rolle zu schlüpfen, hat Bushido wohl erst einmal aufgegeben ... hat Zeilen gerappt wie diese: „Fick die Polizei, LKA, BKA, meine Jungs verticken Elektronik so wie Media Markt.“

Understatement, möchte man meinen, denn etwas deftiger als mit bloßer Hehlerei gehen Bushidos Jungs in der Realität wohl schon zur Sache. Der Abou-Chaker-Clan, dem der Rapper nahe_steht, soll unter anderem mit Waffen- und Drogenhandel sein Geld verdienen... Dabei schien der 34-Jährige doch gerade erst seinen Platz im Mainstream eingenommen zu haben...

Künstler und Politiker forderten, der Bambi müsse Bushido aberkannt werden, unter ihnen Serkan Tören, integrationspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag. „Ich will, dass Serkan Tören jetzt ins Gras beißt“, heißt es nun in [Video] „Stress ohne Grund“. Es folgen zwei Schüsse.

... Wer verkaufen will, braucht Aufmerksamkeit. Bushido garantiert sie: „Du wirst in Berlin in Deinen Arsch gefickt wie Wowereit“, „Ich verkloppe blonde Opfer so wie Oli Pocher“ ...

Bushidos Zugang zur Mitte der (Entertainment-)Gesellschaft ist bis auf Weiteres verbaut, dessen wird sich der Rapper bewusst sein... Für das größte Echo wird das Ende der kalkulierten Grenzüberschreitung sorgen: „Ich schieß auf Claudia Roth, sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz.“ ...

Knapp 300.000 Leute haben „Stress ohne Grund“ innerhalb eines Tages auf YouTube geklickt...

Enthält der Song nicht einen Aufruf zum Mord? Sollte der Titel gar auf dem Index landen, hätte Bushido als Rapper auch noch seine Credibility früherer Tage wieder_hergestellt ...

spiegel.de 12.7.2013

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Sigmar Salzburg
10.07.2013 06.22
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Vervielfältigung

Gespräch mit Michael Caine
... Ihr Vater hat auf einem Fischmarkt gearbeitet. Sehen Sie ihm ähnlich?
Nein. Das heißt, eigentlich sehe ich ihm sogar sehr ähnlich, aber wir haben ganz andere Farben. Ich war blond, als ich jung war, und ich habe die blauen Augen von meiner Mutter. Ich habe das Gesicht meines Vaters, aber in Hell.
Ihr Vater war zur Hälfte Zigeuner.
Ja. Er hatte eine leicht gekrümmte Nase und war sehr dunkel. Ich weiß nicht, warum ich so groß geworden bin. Ich bin 1 Meter 88, mein Vater war 1 Meter 74. Meine Mutter nur 1 Meter 53, sie war eine kleine, dicke Frau.
faz.net 8.9.2013

Vermutlich lautete das inkorrekte Wort im englischen Gespräch „gipsy”.
In Korrekt-Deutsch müßte jetzt wohl formuliert werden:
Ihr Vater war zu ungewissen Anteilen Sinto, Rom, Romanichal oder ...?

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Sigmar Salzburg
01.07.2013 05.51
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Art. 5 GG „Eine Zensur findet nicht statt.“

Aktion (Tageszeitung junge Welt)
www.jungewelt.de/aktuell/rubrik/aktion.php
Zu wenig Linksextremisten. Nach Analysen des Innenministeriums ist der Fortbestand der jungen Welt ungewiss. Artikel lesen |. Von Dietmar Koschmieder …

jungewelt.de 1.7.2013

Schnell wieder verschwunden ist die Klage ihres Geschäftsführers über die Nennung der „jungen Welt“ als einziger Tageszeitung im Verfassungsschutzbericht – mit dem ungewohnt reformierten „ungewiss“ in der Überschrift. Verboten wurde die Zeitung jedoch nicht, obwohl sie die politischen Todesurteile der DDR rechtfertigen und einen DDR-Historiker die Verantwortlichkeit des Katyn-Massakers mit insgesamt 25000 Opfern vernebeln ließ. Für ähnliches im Fall Babi Jar wurde ein rechter Verleger zu einer hohen Strafe verurteilt.

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Sigmar Salzburg
17.06.2013 19.34
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Politisch korrekte Unterschlagung von Informationen

Bislang hat keine deutsche Zeitung vollständig berichtet:

Getöteter Linienrichter in den Niederlanden ...
Im Dezember hatten sie einen Linienrichter in den Niederlanden angegriffen und zu Tode geprügelt, nun wurden die Angreifer zu Haftstrafen verurteilt.
Wegen der tödlichen Prügelattacke auf einen Linienrichter sind sechs junge niederländische Amateurfußballer und ein Vater zu Haftstrafen verurteilt worden. Die Jugendlichen wurden wegen Beihilfe zum Totschlag zu ein bis zwei Jahren Jugendhaft verurteilt, der Vater zu sechs Jahren Gefängnis. Ein Gericht in Lelystad befand die 16 und 17 Jahre alten Amsterdamer und den 51-jährigen Mann am Montag für schuldig.
spiegel.de 17.6.20112

Selbst alte BILD-Berichte wurden „korrigiert“:

Neue Details zur Prügel-Attacke
5 Täter schlugen den Linienrichter tot +++ Klub der Schläger in Holland gefürchtet +++ Fußball-Verband unter Druck

Im holländischen Jugendfußball ist der Klub des Amsterdamer Vorstadt-Klubs Nieuw-Sloten, aus dem die Täter stammen, bereits für gewalttätige Übergriffe bekannt.
bild.de 5.12.2012

Nur Google zeigt noch Spuren umfassender Information:

Toter Linienrichter in Holland: Es waren wohl fünf Täter – Fussball ...
www.bild.de › Sport › Fußball
05.12.2012 – 5 Täter schlugen den Linienrichter tot +++ Klub der Schläger in .... Täter Marrokaner ( Nordafrikaner) welche den großen Teil im Verein stellen.

Orwells Vision der gedankenpolizeilichen Selbstkontrolle ist im politisch Korrekten schon allgegenwärtig!

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Sigmar Salzburg
10.06.2013 11.16
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Correctness auf links

Der Humanistische Pressedienst weist eben auf einen älteren Artikel zur linken Ausformung der Correctness hin. Nachfolgend einige Splitter daraus:

Politisch korrekt und moralisch orientierungslos

Die politische Korrektheit ist kein Instrument der Erkenntnis, sondern dient der Meinungspflege innerhalb einer Gruppe...

Seit einiger Zeit wird in der MIZ und auf anderen Kanälen über die rechten Tendenzen in der säkularen Szene debattiert. Dabei geht es jedoch nicht darum, inwiefern die Etiketten „rechts“ und „links“ relevante Kategorien bezeichnen, wenn es um die Trennung von Staat und Religion geht, sondern wie man sich am besten von den rechten, den „falschen Freunden“ distanzieren kann. Prämisse des Artikels von Malte Jessl ist also, dass jemand, dem Rechte zustimmen können, etwas falsch machen muss. Die Welt ist also weiß oder schwarz, links oder rechts....

Es gibt tatsächlich Leute in der „säkularen Szene“, die ein religiöses Recht auf Beschneidung befürworten, eben weil auch antisemitische und antimuslimische Rechte gegen Beschneidung sind, damit niemand behaupten kann, man sei Antisemit. Oder schlimmer noch: „islamophob“...

Wir schreiben das Jahr 1975. Edward O. Wilson hat gerade sein Buch On Sociobiology veröffentlicht. Das letzte Kapitel dieses Buches beschäftigt sich mit dem Menschen als biologischem Wesen. Die ungeheuerliche These: Die Biologie des Menschen hat Auswirkungen auf soziale Tatsachen. Was nun folgt, ist ein Shit-Tornado gegen Wilson, zu einer Zeit, als es das Wort “Shitstorm” noch nicht gibt. Die Thesen, die gegen ihn ins Feld geführt werden, könnten platter nicht sein: Die Biologie spiele keine nennenswerte Rolle. Es gebe keine biologisch relevanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen, und schon gar nicht zwischen Menschen verschiedener …äh, regionaler Herkunft...

Linke tun oft so, als hätten sie den Humanismus im Sinne des Kampfes für Menschenrechte gepachtet. Das ist aber nicht der Fall. So akzeptieren etwa viele Linke stillschweigend die Ansicht, dass die Androhung der Vernichtung Israels durchaus legitim sei. Warum sonst ist Claudia Roth nach ihrem High Five mit dem iranischen Botschafter nicht politisch tot? Warum sonst ist Andrea Nahles nach ihrer Beteuerung der „gemeinsamen Werte“ mit der Terrororgansiation Fatah nicht politisch tot? Sind solche Leute die richtigen Freunde?...

evidentist.wordpress.com 13.2.2013

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Sigmar Salzburg
30.05.2013 17.27
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Spiegel-Online - auch nicht-linke oder katholische Autoren im Angebot

S.P.O.N. – Der Schwarze Kanal: Deutschland am Uno-Pranger
Eine Kolumne von Jan Fleischhauer

Alle Welt mag Deutschland, wie wir gerade gelernt haben. Alle Welt? Nein: Bei der Uno gelten wir als Land, in dem Rassismus allgegenwärtig ist...
Eine andere Erklärung für die eigenartige Fixierung auf Deutschland als Failed State wäre, dass in den zuständigen Gremien zu viele Leute sitzen, die beweisen wollen, dass nicht nur ihre Länder Probleme haben.
Dem Antirassismus-Ausschuss der Uno zum Beispiel sitzt ein russischer Politikwissenschaftler vor, der seinen Doktorgrad noch zu Zeiten des KPdSU-Generalsekretärs Konstantin Tschernenko erworben hat. Sein Stellvertreter ist ein algerischer Diplomat, der seit den Sechzigern „loyal den wechselnden Regimes seines Landes diente“, wie der Journalist Alexander Wendt für einen Blogeintrag auf der „Achse des Guten“ recherchierte: Weitere Mitglieder kommen aus Togo (regiert von einem Wahlbetrüger seit 2005), Burkina Faso (beherrscht von einem Putschisten seit 1987) und Niger.
spiegel.de 30.5.2013

Die letztgenannte Republik sollte schleunigst doch erst ihren negerischen Namen ablegen!

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