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Der GenderInnenwahnsinn
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Sigmar Salzburg
22.03.2013 06.39
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Gender-Politik

Der ehemals linke Jan Fleischhauer schreibt bei Spiegel online:

Der „Zeit“-Kolumnist Harald Martenstein hat erlebt, wie schnell man als Autor einen Shitstorm¹ auslöst. Sein Vergehen? Eine Glosse über die geplanten Unisex-Toiletten in Berlin-Kreuzberg. Wenn es um Genderpolitik geht, hört in Deutschland der Spaß auf.

Ich habe Harald Martenstein immer beneidet… Wenn man ihn bei einem seiner öffentlichen Auftritte erleben will, muss man Monate im Voraus² Karten buchen…
Jetzt aber hat es auch Martenstein richtig erwischt... Man darf sich in der „Zeit“ über alles Mögliche³ auslassen, ohne dass dies Konsequenz hätte… Die ersten vergleichen Martenstein schon mit Franz Josef Wagner, dem Gottseibeiuns von der schrecklichen „Bild“-Zeitung…

Genderpolitik ist ein ernstes Thema. Kein Wunder, schließlich ernährt es mittlerweile einen riesigen Apparat… An deutschen Hochschulen gibt es inzwischen über 40 entsprechende Institute und Einrichtungen …
Das ist ein bemerkenswerter Erfolg für eine Theorie, die ihren Ursprung in den Seminarräumen der philologischen Fakultät einer kalifornischen Hochschule hat und bis heute ohne jede wissenschaftlich nachprüfbare Fakten auskommt…

Wenn man einmal angefangen hat, über die Benachteiligung der Andersgeschlechtlichen nachzudenken, kommt man zu einer ganzen Reihe von Reformvorschlägen, um auch dem „Dritten Geschlecht“ zu seiner rechtmäßigen Anerkennung zu verhelfen. Dazu gehört ein Verbot der Ehe und damit ein Ende der „unsäglichen Subventionierung heterosexueller Liebe durch das Ehegattensplitting“, wie es die Nachwuchsorganisation der Grünen schon vor Jahren gefordert hat. In einem weiteren Schritt ist man dann bei der Abschaffung von „Geschlechtsangaben in Pässen“ und der Einführung einer „gegenderten Sprache“ im Rahmen der nächsten Rechtschreibreform.

Kleiner Tipp: Wer wirklich fortschrittlich denkt, schreibt „BäckermeisterInnen“ heute nicht mehr allein mit großem „I“, um seine Sensibilität zu bekunden: „Bäckermeister_innen“ ist die gendermäßig korrekte Schreibweise, weil sie über den Unterstrich auch alle sexuell Uneindeutigen einschließt.

Die geschlechtspolitisch derzeit anspruchsvollste Frage ist zweifellos, wie sich die Genderdiskussion mit der Debatte um die Frauenquote verträgt, die bis nach Brüssel gerade alle politischen Instanzen beschäftigt… Muss es für solche Menschen demnächst eine eigene Unisex-Quote geben? …

spiegel.de 21.3.2013

¹) Unappetitliches Neudeutsch – Flach-Kopf-prämiert
²) bescheuerte Reformgroßschreibung
³) wie vor, gemeint ist „vielerlei”=„alles mögliche“

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Sigmar Salzburg
13.03.2013 08.37
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Die Wissenschaft als Magd der Ideologie

Schon Kleinkinder bevorzugen Individuen, die ihnen möglichst ähnlich sind

Wenn der Hase ebenso wie die Kinder lieber die Vollkornkekse mochte, war alles ok. Zog er aber die grünen Bohnen vor, wünschten ihm die Kleinen offenbar alles Schlechte an den Hals.

Das Szenario ist Teil einer Testreihe, die US-amerikanische und kanadische Psychologen mit insgesamt 100 Kindern im Alter von neun Monaten und 78 Kindern im Alter von 14 Monaten durchgeführt haben. Ziel war es, zu testen, ob auch bei derartig kleinen Kindern schon eine Vorliebe für Individuen zu erkennen ist, die ihnen ähneln. Bei Erwachsenen ist eine solche Tendenz sehr ausgeprägt: Sie umgeben sich instinktiv lieber mit anderen Menschen, die die gleiche Sprache sprechen, die gleiche Hautfarbe haben, aus dem gleichen Dorf kommen oder ähnliches Essen mögen…

Das Ergebnis [der Experimente] überraschte die Forscher, nicht zuletzt wegen seiner Deutlichkeit… Bei den neun Monate alten Kindern waren es mehr als drei Viertel und bei den 14 Monate alten sogar 100 Prozent, die dieses Verhalten zeigten. …
Warum die Kinder sich so entscheiden, können die Forscher noch nicht sagen…

Was auch immer der Grund, die Neigung zu anderen mit ähnlichen Eigenschaften ist offenbar sehr tief in der menschlichen Psyche verankert und nicht nur, wie häufig postuliert, erlernt und anerzogen. Sie hat sich vermutlich entwickelt, um den Menschen zu helfen, soziale Bindungen einzugehen und in einer komplexen Gesellschaft schnell sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Das heiße jedoch nicht, dass sich daraus zwangsläufig eine Angst vor Fremdem oder Fremden oder heftige Gruppenkonflikte entwickeln müssen, betont das Team. Es zeige vielmehr, dass es extrem wichtig ist, bereits sehr früh intensiv, konsequent und gezielt gegen diese Veranlagung anzuarbeiten.

wissenschaft.de 12.3.2013

Nach dem Marsch durch die Institutionen sind heutzutage überall Heerscharen von „fortschrittlichen“ Gender-„Wissenschaftlern“, Homo- und Psychologen nebst Pädagogen und ihren unvermeidlichen -Innen-Duplikaten dabei, in Kindern möglichst frühzeitig anormale Neigungen und Veranlagungen zu erkennen oder womöglich erst hervorzurufen, um sie geradezu zwangsweise in ungezwungene Bahnen zu lenken, da sie ja, nach einem Dogma, ohnehin nicht zu behandeln seien.

Widerspricht aber die Natur in einem ähnlichen Bereich allzu deutlich der Ideologie, dann gilt das alles nicht mehr und anpassungswillige Wissenschaftler dienen sich sogar an, mit ihren Erkenntnissen den Ideologen zu helfen, gegen natürliche Veranlagungen „sehr früh intensiv, konsequent und gezielt … anzuarbeiten“.

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PL
05.03.2013 21.22
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InnenarchitektInnen.

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Sigmar Salzburg
03.03.2013 09.36
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Berlin bekommt Unisex-Toiletten

Bürgerämter, Büchereien, Schulen: Im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg soll es gemeinsame Toiletten für Frauen, Männer und Intersexuelle geben.
taz.de 27.2.2013

Die Vergewaltiger werden den Piraten und Grünen, die dies durchgesetzt haben, für den erleichterten Zugang zu den Frauentoiletten dankbar sein. Aber es soll ja kein Opfer zu groß sein für die angeblichen Bedürfnisse einer Minderheit von 0,002 Prozent der Bevölkerung (errechnet nach Wikipedia).

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Sigmar Salzburg
08.02.2013 07.15
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Lilo Wanders ...

Mit Brigitte hat er drei Kinder¹. Zudem ist „Ernie“ schwul und verkleidet sich als Frau.
Dann ist Ernst-Johann Reinhardt Lilo Wanders.
sueddeutsche.de 19. 5.2010

Privat lebt Reinhardt mit seiner Ehefrau Brigitte und seinem Freund in einer Dreierbeziehung in der Hansestadt.
welt.de 24.06.11

Hier wird offenbar, daß die derzeitige Partnerschaftsregelung (und angestrebte „Schwulenehe“) als Karikatur der christlichen Einehe an der Lebenswirklichkeit vorbeigeht.

Irgendwann hatten die zuständigen Redakteure wirklich jeden Geschlechtsreifen interviewt, jede Körperöffnung beleuchtet und fast jedes Tabu gebrochen. Deutschland interessierte nicht mehr der Samen-, sondern nur noch der Reformstau. Die Menschen beschäftigten sich lieber mit Schulen statt mit Schwulen. (sueddeutsche.de )

Sollte „Ernies“ Geschäftsrückgang tatsächlich mit den Rechtschreib- und Schulreformen zusammenhängen? Das zu untersuchen übersteigt unsere Kräfte, das sollten wir besser der Friedrich-Ebert-Stiftung überlassen, der so hervorragende Statistiker wie der Ex-Kultusminister Wernstedt zur Verfügung stehen.

¹) Wikipedia und Freund Kratzbaum bei FDS, durch den diese Glosse angeregt wurde, kennen nur zwei, aber die Süddeutsche hat persönlich interviewt.

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Sigmar Salzburg
06.02.2013 12.47
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Sieg für die Menschenwürde

Urteil des OLG Hamm
Tochter darf Name von Samenspender erfahren


Das Oberlandesgericht Hamm hat ein brisantes Urteil gefällt: Die Tochter eines Samenspenders darf den Namen ihres biologischen Vaters erfahren. Die Mutter hatte sich vor 22 Jahren anonym befruchten lassen. Der Richterspruch könnte vielen betroffenen Kindern Hoffnung machen.

Hamm – Die Tochter eines anonymen Samenspenders hat am Oberlandesgericht Hamm (OLG) das Recht auf die Herausgabe des Namens ihres biologischen Vaters erreicht. Das Gericht verkündete am Mittwoch die wegweisende Entscheidung – und gab damit dem Recht eines Kindes auf das Wissen um die eigene Abstammung Vorrang vor der Anonymität, die den Samenspendern einst zugesichert worden war. Das Urteil ist rechtskräftig. Eine Revision ist laut OLG nicht zugelassen...
spiegel.de 6.2.2013

Aber was ist mit den Vätern, die z.B. in Dänemark legal 300 Kinder haben können?
Anderes wurde schon hier und da angesprochen.


Nachtrag: Siehe auch das Interview in spiegel.de 12.2.2013

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Lotte Pohl
28.01.2013 15.39
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Ich finde das Binnen-I furchtbar und ich hoffe inständig, dass von diesem bald Abstand genommen wird. Es erschwert die Leserlichkeit von Texten so ungemein...
__________________
Liebe Grüsse

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Sigmar Salzburg
21.01.2013 08.32
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Quotenfrauen verstehen keinen Spaß …

Berlins Zoo- und Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz, 58, muss nach Vorwürfen wegen frauenfeindlicher Äußerungen um seinen Job bangen. In einem internen Schreiben hatte Blaszkiewitz den Namen von Frauen in beiden Institutionen eine Zoo-Formel (0,1) vorangestellt, die in der Zoo-Welt allgemein für Weibchen steht. Nach scharfer Kritik von Berlins Frauen-Senatorin Dilek Kolat (SPD) und Gewerkschaftschefin Susanne Stumpenhusen …
stern.de 21.1.2013

… dabei ist doch die Gleichstellung aller Säugetiere überfällig.

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Sigmar Salzburg
16.01.2013 11.26
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Protestierende Studierende

RCDS-Wahlkampf um Gender-Debatte
Backpfeife für Studierende


Heißt es Studenten oder Studierende? Der Streit tobt seit langem und an Hochschulen besonders heftig: Der Bonner RCDS hat dieser Frage jetzt ein Wahlplakat gewidmet. Die Studierenden sind empört – und wahrscheinlich auch die Student_Innen...

Unterdrückung durch das generische Maskulinum?

Auf dem Plakat sagt Robin: „Hochschulpolitik im Sinne der Studierenden…" Batman gibt seinem Partner daraufhin eine Backpfeife und sagt: "…Studenten!“ Darunter der Slogan vom RCDS: „Mit uns gegen den Gender-Wahnsinn! Statt über Grammatik und gendergerechte Sprache reden wir über Inhalte.“ (Plakat als PDF)

Über diesen „Gender-Wahnsinn“ wird schon lange diskutiert, nicht nur, aber gern an Unis. So stand zwischenzeitlich mal die Zukunft des Hamburger Studentenmagazins „Info-Parkour“ auf der Kippe. Der Grund: Das Magazin schrieb immer über „Studenten“, der Asta wollte aber, dass sie häufiger über „Studierende“ berichten oder vielleicht jeden fünften Artikel in weiblicher Form verfassen. Und der Asta war derjenige, der das Magazin mit einigen tausend Euro jährlich finanzierte. Der Hamburger RCDS teilte damals dazu mit: „Dass dieses Wort schon grammatikalisch fragwürdig ist, ignoriert er genauso wie die im Grundgesetz verankerte Pressefreiheit.“

Der Streit dreht sich um das generische Maskulinum. Damit bezieht sich ein männliches Nomen – wie beispielsweise Studenten – auf eine Personengruppe unbekannten Geschlechts. Sind mit Studenten tatsächlich nur Studenten gemeint? Oder auch Studentinnen? Wenn jemand von den deutschen Bundeskanzlern spricht, die das Land bisher regiert haben, meint er auch Angela Merkel? Auch die Mitglieder der Piratenpartei fragten sich schon: Heißt es der, die oder das Pirat?

Die einen sagen, das generische Maskulinum unterdrücke Frauen, weil es sie systematisch unsichtbar mache. Deswegen seien Wörter wie Lehrende und Studierende zu bevorzugen. Andere sagen, es sei politischer, wieder andere auch einfach grammatikalischer Unsinn (wie unter anderem die Redaktionen von SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE). Max Goldt, Autor, Musiker und langjähriger „Titanic“-Kolumnist, schreibt in einem seiner Bücher: „Wie lächerlich der Begriff Studierende ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende. Oder nach einem Massaker an einer Universität: Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden. Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren.“ Andererseits: Biertrinkende RCDS-Vorsitzende sind durchaus vorstellbar und wohl nicht unüblich…

Und das Batman-Plakat an der Uni Bonn? Der RCDS sagt, sie haben die geschlechtergerechte Sprache schon länger mal aufgreifen wollen. „Wir verbringen in Gremien sehr viel Zeit damit, Texte richtig zu gendern, statt über die Inhalte der Texte zu reden“, sagt der 26-jährige Martin Rademacher, Student der katholischen Theologie und stellvertretender Vorsitzender des Bonner RCDS. Das Batman-Bild habe ihnen gefallen, ironisch sei das Plakat, augenzwinkernd.

Nur kommt das nicht überall so an: „Billige Polemik“, sagt der Spitzenkandidat der Piraten-Hochschulgruppe Lukas Nüse. „Der RCDS zieht durch dieses Plakat die Gender-Debatte ins Groteske“, sagt Jan Bachmann von der Juso-Hochschulgruppe…

Für Rademacher sind diese Kommentare ein Zeichen „grenzenloser Humorlosigkeit“ der Linken.…

spiegel.de 16.1.2013

Der RCDS hatte sich schon einmal für die sprachliche Vernunft eingesetzt – 1998 zusammen mit Prof. Heinz-Günter Schmitz gegen die Rechtschreibreform. Das Ergebnis des Volksentscheids wurde dann aber parlamentarisch, auch mit Hilfe der umgefallenen CDU, demokratiewidrig vernichtet.

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Sigmar Salzburg
09.01.2013 09.19
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Ein Fall für die Psychiatrie?

Verfassungrichterin sieht überall Geschlecht
… Wenn Sie bislang gedacht haben, ich scherze und schreibe hier eine Glosse: Weit gefehlt! Alles hier ist toternst, so ernst, dass es in den Gewerkschafts-Blättern für deutsche und internationale Politik abgedruckt wurde und so ernst, dass Susanne Baer, deren Weg zur Verfassungsrichterin von Hardmut Danisch so detailgetreu nachgezeichnet wurde, die Verfassung ändern will. Denn, falls sie es noch nicht gewusst haben, die Verfassung ist männlich. Um die Tragweite dieser Enthüllung bessser verdauen zu können, hier das weibliche Mitglied des Bundesverfassungsgerichts, die Richterin Susanne Baer, im Original:

Ansonsten bezieht sich das Grundgesetz … weithin nur auf Männer, denn es ist expiizit männlich formuliert: ‘Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt.’ … ‘Jeder hat das Recht, seine Meinung (…)’ … ‘jedermann hat das Recht’ zur Petition. Sprachlich eindeutig auf Männer bezogene Formulierungen finden sich auch im staatsorganisationsrechtlichen Teil der Verfassung: die Einwohner (Art. 29), die Staatsbürger (Art. 33), die Vertreter des ganzen Volkes (Art. 38)…”

Ist das manisch? Da sage noch einer, Verfassungsrichter, nein, Verfassungsrichterinnen müssen Deutsch können. Ich fange am besten mit dem Indefinitpronomen (unbestimmte Fürworte) an: Jeder. Jeder bezieht sich auf eine Gesamtmenge und hebt einzelne Bestandteile hervor (was “jeder” von “alle” unterscheidet). Für Frau Baer ist “jeder” nun kein Indefinitpronomen, sondern männlich, nicht etwa grammatikalischen Geschlechts männlich, nein, biologischen Geschlechts männlich, denn nach Ansicht von Frau Baer meint “jeder” nur Männer…
sciencefiles.org 27.12.2012

Den Namen des Verfassers konnte ich noch nicht herausfinden.

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Sigmar Salzburg
08.12.2012 08.01
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Leihmütter in Indien

Gebärmutter zu vermieten

… Für ungewollt kinderlose Paare ist die Leihmutterschaft oft die letzte Hoffnung. Denn auch wenn Eizellen und Sperma funktionsfähig sind, werden viele Frauen nicht schwanger. Dann können sie sich ein genetisch eigenes Kind von einer Leihmutter austragen lassen. In anderen Fällen stammen Sperma oder Eizellen oder auch beides von Spendern… Die Schwangeren in Sharmas Dokumentarfilm wohnen in einer dieser Herbergen. Hier wird ihr Alltag genau kontrolliert. Sie warten, reden und essen Kekse. Etwas Anderes können sie kaum tun…

spiegel.de 8.12.2012

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Sigmar Salzburg
05.12.2012 09.09
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Militante Manipulatoren bei Spiegel und ARD:

Es nervt
Von Arno Frank

Da setzen sich [wurden gesetzt] tatsächlich zwei erzkatholische Publizisten in die Talkshow von Frank Plasberg, wettern gegen den „homosexuellen Hype“ und stempeln gleichgeschlechtliche Paare als solche zweiter Klasse herab. Geht's noch? Zum Glück griff wenigstens der sehenswert aggressive Moderator ein.

Langsam nervt's. Wie kann man sich nur ernsthaft in eine Talkshow setzen, um dort Schwulen und Lesben die gleichen Rechte abzusprechen, die Heterosexuelle ganz selbstverständlich in Anspruch nehmen? Wie kann man sich nur erdreisten, die homosexuelle zu einer Lebenspartnerschaft zweiter Klasse herabzuwürdigen? Wie kann denn 2012 noch ernsthaft darüber diskutiert werden, ob gleichgeschlechtliche Paare auch Kinder adoptieren dürfen? Wer tut sowas? Wer sind diese Leute?

Lohmann ist Chefredakteur des vatikantreuen Spartensenders K-TV, allen Ernstes „Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ und argumentiert entsprechend theologisch – übrigens erst, nachdem ihm Plasberg in einer sehenswert aggressiven Szene die Spickzettel förmlich entreißen musste, auf denen er sich Argumente, Zahlen und Studien notiert hatte…

spiegel.de 4.12.2012

„Spiegel” und ARD/ZDF sind nun vollends zu Erfüllungsgehilfen schwuler Kampftruppen verkommen.

Zu den Behauptungen ist darauf zu verweisen, daß auch andere Partnerschaften in der Bundesrepublik als solche zweiter Klasse „abgestempelt“ und nicht vom Staat anerkannt werden, ohne daß bisher ein Hahn danach kräht:


In Saudi-Arabien dürfen Männer bis zu vier Ehefrauen haben. Ein Mittfünfziger aus der Stadt Dschasan hat von diesem Recht Gebrauch gemacht: Alle seine Gattinnen sind an derselben Schule.
spiegel.de 21.11.2012

Dagegen wird die Partnerin von Bundespräsident Gauck, selbst als Nebenfrau ohne staatlichen Segen, offensichtlich nicht als zweitklassig behandelt, sonst könnte sie sich in der Stellung als „First Lady“ gar nicht halten.

Plasberg hatte ausschließlich Anhänger einer mittelalterlichen Kirche eingeladen, um zu suggerieren, daß sich nur dogmatische Hinterwälder gegen den angeblichen Fortschritt in der menschlichen Gemeinschaft stemmen können. Ich lebe lebenslänglich fern jeder Religion und argumentiere ausschließlich mit der Vernunft:

Was hier betrieben wird, ist das Umfunktionieren der Ehe zu einem Konstrukt, das es in der Geschichte nie gegeben hat und auch weiterhin nicht geben muß. In den alten Gesellschaften wurden Ehen zumeist von den Familien arrangiert, um ihren Fortbestand zu sichern. Kann man sich vorstellen, Familien hätten auf den Gedanken kommen können, Söhne miteinander zu verheiraten?

Im 12. Jahrhundert usurpierten die Kirchen das Recht, Ehen zu schließen, natürlich aus eigensüchtigen Gründen, aber mit dem Versprechen auf verbesserten göttlichen Segen.

Als das Alleinseligmachende der Kirchen schwand, mußte der Staat einspringen, da die Ehe auch im Interesse der Kinder Rechtsfolgen haben mußte.

Das Ziel der Gesellschaftsveränderer – die ja einmal den Staat abschaffen wollten – ist nun, den Staat zu einer Ersatzkirche umzufunktionieren, die allen abseitigen Kopulationen ihren Segen erteilt, anderen den Kotau davor aufzwingt und dafür ohne Gegenleistung auch noch die Steuergemeinschaft belastet.


Siehe auch meine Argumente hier und dort.

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Sigmar Salzburg
03.12.2012 08.29
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Steuerliche Gleichstellung

CDU steht vor Parteitagszoff wegen Homo-Ehe
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, sagte: „Ich erwarte von der CDU, dass sie endlich damit aufhört, Homosexuelle wie Menschen zweiter Klasse zu behandeln.“ spiegel.de 3.12.2012

… und der Bundestag sollte endlich auch Männerschwangerschaften gesetzlich ermöglichen.

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Sigmar Salzburg
29.11.2012 17.24
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Gesetzentwurf zum Sex mit Tieren

Sodomisten aller Länder, vereinigt euch!
Von Jan Fleischhauer

Schicksalswochen für alle Freunde der Sodomie: Die Bundesregierung will den Geschlechtsverkehr mit Tieren verbieten. Seit dem Bewegungsjahr 1969 ist der Beischlaf mit anderen Arten straffrei gestellt – sofern das Tier dabei keine Schmerzen leidet. Es war ein erster Schritt zur sexuellen Befreiung der Deutschen. Nun drohen 25.000 Euro Bußgeld, wenn es bei den entsprechenden Plänen bleibt. Das ist ziemlich viel Geld für Sex mit seinem Hund oder Schaf, entsprechend groß ist die Aufregung in den interessierten Kreisen.

Dabei waren die Tierfreunde gerade auf dem Weg, als Randgruppe respektabel zu werden. Als aufgeklärter Mensch spricht man nicht mehr von Sodomie, sondern von Zoophilie. Es gibt eine rege Unterstützerszene und natürlich jede Menge Foren, auf denen sich die Anhänger zusammenfinden und mit Gleichgesinnten austauschen können.

Die Bewegung hat sogar eine eigene Dachorganisation, die sich für „Toleranz und Aufklärung“ und „eine offen gelebte Zoophilie ohne gesellschaftliche Benachteiligung“ einsetzt. Wer die Webseite besucht, lernt dort, dass die Tierfetischisten ganz viel vom Kuscheln halten und jede Form der Gewalt in Beziehungen grundsätzlich ablehnen. Vermutlich dauert es nicht mehr lange, dass von einer kalifornischen Hochschule die Theorie um die Welt geht, dass neben dem Geschlecht auch die Artengrenze ein soziales Konstrukt sei, womit die Tür endgültig aufgestoßen wäre zu einer dann in jeder Hinsicht wirklich genderneutralen Zukunft…

spiegel.de 29.11.2012

... Welche Chromosomen zwei Partner haben, ist nebensächlich...

Financial Times Deutschland 11.5.2011

Jan Fleischhauer behauptet listig, daß unsere derzeitige Regierung mit dem Gesetzentwurf den Wünschen der Tierschützer entgegenkommen wolle. In Wirklichkeit geht es ihr aber darum, für ihre christlich-fundamentalistische Klientel „Gesicht gegen Pervers“ zu zeigen, nachdem im Laufe der Zeit alle biblischen Gebote „Gottes“ gegen Schwule und Unzüchtige allmählich ins Gegenteil verkehrt wurden, von Todesstrafe, Entmannung, Gefängnis, KZ, Geldstrafe bis zu staatlichem Desinteresse – jetzt, unter Mitwirkung der CDU, zu „Gleichstellung“ und „Schwulenehe“. Um den Gesichtsverlust bei den Frommen auszugleichen, soll nun ein seit vierzig Jahren vergessener Strafparagraph wiedereingeführt werden – durch das Landwirtschaftsministerium. Als ob beim Fleisch einer durch ihren Schlachter entjungferten Sau Qualitätseinbußen zu befürchten seien.

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Sigmar Salzburg
29.11.2012 08.21
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Die pädagogischen Sexualneurotiker können es nicht lassen

Streit um Schmieds Sexfibel für Volksschüler
Achtjährigen wird unter anderem erklärt, wie es zu gleichgeschlechtlichem Sex kommt…


Knapp ein Vierteljahrhundert nach der umstrittenen Einführung des Sex-Koffers gibt es wieder Aufregung um die Aufklärung: „Wer darf dir an den Hoden oder zwischen die Beine an die Schamlippen greifen?“ Oder: „Zwei nackte Frauen liegen in der Badewanne. Beschreibe das Bild und wie du die gezeigte Situation findest.“

Derartige Beispiele und Formulierungen sind in einer Broschüre zu finden, die seit Beginn des Schuljahres an Lehrer von Volks- und Hauptschulen verteilt werden. „Ganz schön intim, Sexualerziehung für 6- bis 12-Jährige“ nennt sich das Werk, das vom Verein Selbstlaut erstellt wurde. Teilweise auch zweisprachig für die Türken in Österreich. Die Schüler sollen die darin beschriebenen Übungen umsetzen.

„Gegen das Gesetz“

„Mindestens sechs Punkte widersprechen der aktuellen Gesetzeslage in Österreich. So ist eine Leihmutterschaft ebenso_wenig erlaubt wie das Kaufen von Samen. Außerdem wird geschrieben, dass jeder mit jedem darf, aber nichts davon, dass es ein Schutzalter für Kinder gibt“, sagt Gudrun Kugler – Theologin, Juristin und dreifache Mutter. „Kinder werden mit Beispielen indoktriniert, die verboten sind“, meint Stephanie Merckens von der Bioethik-Kommission im Bundeskanzleramt...

Zitate aus der Broschüre

„Eigentlich können Kinder gar keine Huren oder Stricher oder Sexarbeiter/innen sein, weil sie noch keinen Beruf haben.“ …

„Die Samenbank ist ein ,Geschäft’, in dem Menschen Sperma (Samenzellen) kaufen. Das machen zum Beispiel Paare... oder lesbische Leute, die gerne mit einem Kind leben möchten.“ …

„Trotz vieler Bearbeitungen von Schulbüchern und Medien . . . hält sich das Bild der klassischen Mutter-Vater-Kind-Familie als anzustrebendes Ideal hartnäckig.“ …

kurier.at 28.11.2012

Ähnliches wird ja auch unseren Kindern unethisch und unästhetisch aufgedrängt.

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