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Wikipedia
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Sigmar Salzburg
19.03.2014 11.25
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Ausgebürgerte Deutsche und „neuartige“ Deutsche

Truppen-Versorgung: US-Marine will Strom aus dem All zur Erde beamen

... Vor knapp hundert Jahren entwickelte der deutsche Physiker Hermann Oberth das Konzept des Kraftwerks im Weltall...
spiegel.de 18.3.2014
Davon hatte ich allerdings schon in meiner Kindheit gelesen. Nun muß ich mich von Wikipedia belehren lassen, daß Hermann Oberth gar kein deutscher Physiker war:
Hermann Julius Oberth (* 25. Juni 1894 in Hermannstadt, Siebenbürgen, Österreich-Ungarn; † 28. Dezember 1989 in Nürnberg) war ein siebenbürgischer Physiker und Raketenpionier.
2002 wurde die Akte „Oberth“ bei den Wikis angelegt. Am 23. Dezember 2004 war er noch „ein deutscher Physiker und Raumfahrtpionier.“ Dann wurde er ein „ein deutsch-österreichischer Physiker und Raketenpionier“. Erst am 1. Februar 2008 wird er „ein siebenbürgischer Physiker ...“(und Max Planck ein schleswig-holsteinischer Physiker?)

Dagegen kennen Spiegel und sicher auch Wikipedia keine derartigen Ausgrenzungen, wenn sich über die heute amtlich so genannten „neuartigen Rundfunkgeräte“ ein „neuartiger Deutscher“ vorstellt:
Ein Deutscher posiert in Syrien mit abgeschlagenen Köpfen und lässt das grausame Bild ins Internet stellen. Wie wird ein Paketzusteller und Familienvater aus Dinslaken zum fanatischen Gotteskrieger? Wie eine Trophäe hält der aus Dinslaken stammende Mustafa K. (24) einen abgetrennten Kopf mit seiner rechten Hand am Schopf. Dabei grinst er in die Kamera. Zu seinen Füßen liegt ein weiterer vom Rumpf abgeschnittener Schädel neben einem Torso mit abgetrennten Gliedmaßen. spiegel.de 27.2.14
Zur 800jährigen Geschichte Siebenbürgens schreibt Wikipedia übrigens noch:
Trotz der türkischen Oberhoheit blieb Siebenbürgen weiterhin ein christliches Land, in dem nie auch nur eine einzige Moschee errichtet wurde.

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Sigmar Salzburg
01.03.2014 08.07
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Aus der Arbeit der Tugendterroristen

Der Wikipedia-Denunziantenstadl gegen einen unangepaßten Kleinverleger:

Andreas Krause Landt (* 1963 in Hamburg, seit 2013 Andreas Lombard) ist ein deutscher Journalist und Verleger.
[...]
Am 30. Juli 2013 spricht sich Landt gegen eine Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Ehepaare aus

So etwas gehört allenfalls in eine Fußnote. Die Bezeichnung „Ehepaare“ ist (bewußt?) nicht gesetzeskonform. Ursprünglich sollte der Eintrag den Betroffenen sogar als „homophob“ an den Pranger stellen:

Version vom 30. Juli 2013, 16:34 Uhr (Bearbeiten) (rückgängig)
83.60.27.113 (Diskussion)
(→‎Leben)
Krause Landt erhielt 2007 den [[Gerhard-Löwenthal-Preis|Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten]]. Zuletzt ist er mit homophioben Ansichten in die Oeffentlichkeit getreten [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/2194939/], Deutschlandradio am 30. Juli 2013 (Die Kindern hoert der Spass auf: Zur Adoption in der Hono-Ehe)

(Schnelligkeit geht vor Rechtschreibung bei der Wiki-Stasi!)

Geä. 6.3.14

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Sigmar Salzburg
15.02.2014 17.40
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Die deutsche Wikipedia ist nur mit Vorsicht zu benutzen

Heute wird des 450. Geburtstages Galileo Galileis gedacht:

Spätestens bei der Umsiedlung nach Florenz trennte sich Galilei von Marina Gamba, seiner Haushälterin, mit der er drei Kinder hatte: Virginia (Ordensname: Maria Celeste; 1600–1634), Livia (Ordensname: Arcangela; 1601–1659) und Vincenzio (1606–1669).

Vincenzo or Vincenzio Gamba (1606–1649), later Vincenzo Galilei (1619), was the illegitimate son of Galileo Galilei (1564–1642) and his mistress Marina Gamba (1570–1612). Vincenzo was legitimated by his father in 1619.

Vincenzio Galilei (Padova, 21 agosto 1606 – Firenze, 16 maggio 1649) dopo Virginia e Livia fu il terzo e ultimo figlio di Galileo Galilei. Si interessò di meccanica e fu autore di versi d'amore.

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Sigmar Salzburg
25.11.2013 10.49
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Mehr Frauen gewünscht

Wikipedia sucht neue Autoren
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia findet viele Nutzer, aber es mangelt an Autoren. Die Qualität der Artikel nimmt ab, der Frust nimmt zu. Auf der „WikiCon“ beraten Wikipedianer über die Zukunft ihres Projektes. Mehr Frauen und weniger Eigenvermarktung stehen auf der Agenda.


Schillernde Wikipedia-Szene: Exzellente Artikel, ehrenamtliches Engagement und kreative Gemeinschaft sind die eine Seite. Ständiger Frust, tiefe Kränkungen und persönliche Verletzungen die andere...

Allerdings sagen auch WikiCon-Teilnehmer, dass sie sich aus Angst vor Pöbeleien auf Nischenthemen konzentrieren, sich von politisch umstrittenen Themen fernhalten. Dies, aber auch Anonymität und Textlastigkeit der Wikipedia stoßen vor allem Frauen ab.

„Die Technik ist keine große Hürde für Frauen, sie kommen damit klar“, sagt Silvia Stieneker, die im Frauencomputerzentrum Berlin (FCZB) jeden Monat das Schreiben und Bearbeiten von Wikipedia-Artikeln unterstützt...

Der Sozialwissenschaftler Dirk Franke, Wikipedia-Aktiver der ersten Stunde, ist nun dabei, mit vielen anderen das Regelwerk für die Autoren so zu ändern, „dass man den PR-Leuten klar sagt, was geht und was nicht, dass Wikipedia-Artikel neutral sein müssen und dass alles belegt sein muss“ ...
„Als Vorstand von Wikimedia Deutschland finde ich es toll, dass sich die Community darum kümmert“, sagt Pavel Richter, der die Geschäfte des Vereins leitet, der hinter der Wikipedia steht...
n-tv.de 24.11.2013

Zu Pavel Richter siehe hier und dort. Auf Frauen dieses Strickmusters könnte man gerne verzichten. Michael Klonovsky sieht die Wikipedia politisch als linken Denunziantenstadl, wie er schon hier anklingen läßt:

Die „Rechtsextremismusforscher“ Martin Dietzsch und Anton Maegerle „verorten den von ihnen mit ‚Kettenhund’ betitelten Klonovsky ... in der Neuen Rechten“, kann man in Wikipedia lesen (dabei ist mir alles Neue ein Graus!). Der aparte Tiervergleich taucht auf der Seite mal auf, dann verschwindet er wieder, weil diese Gesinnungs-Paparazzi natürlich wissen, über wessen Geisteszustand er tatsächlich Auskunft gibt und ihn lieber weghaben wollen; er ist aber im Anmerkungsteil jederzeit abrufbar.
michael-klonovsky.de

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Sigmar Salzburg
05.10.2013 03.54
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Indoktrination vor Information bei Wikipedia

Eben lese ich in „Sprachforschung.org“:

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 04.10.2013 um 08.02 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1184#24174

Personenartikel beginnen bei Wikipedia oft mit einer abschließenden Be- und Verurteilung, was für ein Lexikon doch recht ungewöhnlich ist.

Max Wundt (* 29. Januar 1879 in Leipzig; † 31. Oktober 1963 in Tübingen) war ein antisemitischer und nationalsozialistischer deutscher Philosoph.
Erst dann folgen die biographischen Einzelheiten. [...]
______

Auch mir fiel auf, daß in Wikipedia des öfteren die Indoktrination über die Information gestellt wird. Über Prof. Gudewill, in dessen Seminar ich jahrelang mitgespielt habe, wird als einzig anscheinend Erwähnenswertes mitgeteilt:

Kurt Gudewill (* 3. Februar 1911 in Itzehoe; † 29. Juli 1995 in Kiel) war ein deutscher Musikwissenschaftler. [...]
… 1944 wurde er habilitiert, 1945 Dozent und 1952 außerplanmäßiger Professor für Musikwissenschaft.[1]

Gudewill war Mitglied (Nr. 166.492) der NSDAP vom 1. November 1929 bis 1. Oktober 1930 und erneut ab 1. Mai 1937 (Nr. 4.782.103). Er gehörte der SA seit 1933 an und war Tenorhornist im Musikzug der SA-Standarte 85 Dithmarschen.[2]

Kein Wort über seine wissenschaftlichen Leistungen und darüber, daß er jahrelang Präsident der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft war.

Dafür erfuhr ich allerdings bei Wikipedia Entlastendes über einen anderen meiner Lehrer:


Gerhard Moritz Graubner (* 29. Januar 1899 in Dorpat, Estland; † 24. Juli 1970 in Hannover) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.
Graubner war Schüler und später Assistent von Paul Bonatz und einer der bedeutendsten Vertreter der sog. Stuttgarter Schule. ...

Von 1940 bis 1967 war Graubner ordentlicher Professor für Entwerfen und Gebäudekunde an der Technischen Hochschule Hannover und wurde dort zu Unrecht von Kollegen denunziert...

Ich erinnere mich, daß damals verbreitet wurde, er habe im 3. Reich als „Architekt des Führers“ in SA-Uniform Vorlesungen gehalten.

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Sigmar Salzburg
15.07.2013 13.43
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Manipulator_innen bei Wikipedia

Arglos war ich bei meinem letzten intensiven Besuch bei Wikipedia auf eine Wikipedia-Aktivistin gestoßen, die mir bislang unbekannt war. Jetzt lese in der Internet-Ausgabe des Magazins „eigentümlich frei“ folgendes:

Nahezu alle großen bürgerlichen Zeitungen und Zeitschriften wie die „FAZ“, die „Welt“, die „Süddeutsche Zeitung“, das „Handelsblatt“, die „Neue Zürcher“ und der „Focus“ haben in den vergangenen Jahren über die Zeitschrift eigentümlich frei berichtet. Sie alle beschreiben ein radikalliberales oder libertäres Magazin. In der Internetenzyklopädie Wikipedia aber klingt das völlig anders. Warum?

Seit Oktober 2012 werden die Wikipedia-Einträge über die Zeitschrift eigentümlich frei und deren Herausgeber André F. Lichtschlag manipuliert...

Wer sich wehrt, macht sich in ihren Augen erst recht „verdächtig“. Prominente Gegenstimmen werden systematisch verschwiegen. Frieden hieß unter Stalin und Hitler der Krieg. Und „liberal“ schimpfen deren Adepten, die sich selbst hinter Wikipedia-Masken wie „Fiona Baine“, „San-Fran Farmer“ oder „Bürgerlicher Humanist“ verstecken, jetzt eben „nazinah“ oder „neurechts“. Dabei arbeiten sie womöglich nicht einmal zufällig mit den alten Mitteln der Stasi für Zersetzung.
http://eifrei.de/

Ein Blick zur Männergleichstellungsseite Wikimannia könnte ein wenig Licht in die Existenz dieser Dunkelmänner bzw. –frauen bringen: http://wikimannia.org/Fiona_Baine

Ansonsten siehe auch den Link zu Manfred Riebes Erfahrungsberichten in diesem Artikel.

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Sigmar Salzburg
12.07.2013 10.25
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Aus der Arbeit der Wikipedia-Autor*innen

Am 3. Juli 2012, 06:18 Uhr wurde von „Kartoffelkopf“ ein Eintrag über Anita Sarkeesian angelegt, und zwei Tage später stand schon zu lesen:

Version vom 5. Juli 2012, 21:19 Uhr
Anita Sarkeesian ist eine feministische Videobloggerin, die sich kritisch mit der Darstellung und Rolle der Frauen in den Medien befasst. Sie erfuhr internationale Beachtung in den Medien nachdem ihr Kickstarterprojekt „Tropes vs. Women in Video Games“ massive sexuelle und rassistische Beschimpfungen gegen ihre Person auslöste.

Etwa 200 Bearbeitungen erfolgten bis zur ...

Version vom 4. Juni 2013, 21:08 Uhr
Fiona Baine (Diskussion | Beiträge)
(→‎Leben: Titel ergänzt)

Anita Sarkeesian (* 1984 bei Toronto) ist eine in Kanada geborene feministische Medienkritikerin und Videobloggerin, die sich mit der Darstellung und Rolle von Frauen in der Populärkultur befasst. Sie erfuhr internationale Beachtung in den Medien, nachdem ihr Kickstarterprojekt „Tropes vs. Women in Video Games“ sexistische und rassistische Beschimpfungen gegen ihre Person ausgelöst hatte.

Dann hatte dieselbe Bearbeiterin wohl das Gefühl, sich „zeitgemäßer“ und in genauerem „Deutsch“ ausdrücken zu müssen, denn anscheinend wurde Frau Sarkeesian nur im Internet beschimpft:

Version vom 4. Juni 2013, 21:16 Uhr
Fiona Baine (Diskussion | Beiträge)
(genauer)

Anita Sarkeesian (* 1984 bei Toronto) ist eine in Kanada geborene feministische Medienkritikerin und Videobloggerin, die sich mit der Darstellung und Rolle von Frauen in der Populärkultur befasst. Sie erfuhr internationale Beachtung in den Medien, nachdem ihr Kickstarterprojekt „Tropes vs. Women in Video Games“ einen sexistischen und rassistischen Shitstorm gegen ihre Person ausgelöst hatte.

Genau einen Monat später erschien der neue ss-Reform-Duden, der den unappetitlichen „Shitstorm“ leichtfertig unter die achtbaren deutschen Wörter einreihte.

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Sigmar Salzburg
29.05.2013 13.02
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Schwindeleien auf Wikipedia

Diese Geschichten sind ein Witz
einestages.spiegel.de 29.5.2013

Oliver Klatt zählt zwanzig umfangreiche Schwindeleinträge in Wikipedia auf, die mitunter über Jahre unerkannt blieben. Ich selbst entdeckte 2005 im englischen Artikel über Lautenmusik, daß unter die berühmten Namen Dowland, Gaultier, Johann Sebastian Bach, Sylvius Leopold Weiss eine ganze Lautenistendynastie, Georg-Anton Sautscheck, Johann Joachim Sautschecl, Gotthold Ephraim Sautscheck und Konradin Aemilius Sautscheck, eingereiht war (vermutlich durch Roman Turovsky-Savchuk).

Schlimmer als solche Juxeinträge sind bei Wikipedia allerdings die orthographischen und politischen Korrektheiten, die von den herrschenden anonymen Einflußgruppen durchgesetzt werden.

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Sigmar Salzburg
12.02.2013 02.50
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Was alles im Wikipedia-Gedächtnisloch verschwindet!

Roger Herter (FDS-Seite) hat bei Wikipedia eine Beobachtung gemacht:

Im Wiki-Eintrag über Frau Wanka ist der Staatsräson-Ausspruch aus dem „Spiegel“, der dort seit 2006 samt Link zum Artikel seinen Platz hatte, gerade (10.Februar 2013) als „sinnlos“ und „irreführend“ gelöscht worden.

sprachforschung.org 12.2.2013

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Sigmar Salzburg
05.12.2012 08.23
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Manipulatoren bei Wikipedia

Pressefreiheit unter Beschuss

Dass Politiker versuchen, Berichterstattungen zu verhindern, ist längst nicht der einzige Angriff auf die Pressefreiheit in Deutschland. Dafür gibt es weit subtilere Methoden.
von Hans-Olaf Henkel

… Im Internet ist die Pressefreiheit besonders bedroht. Neuerdings ist Wikipedia das Schlachtfeld perfider Anschläge auf die Pressefreiheit. Ideologen geht es dabei nicht mehr nur um Einflussnahme auf Presseorgane, sondern um ihre Vernichtung. Zurzeit versuchen sie, das intellektuell anspruchsvolle, der Freiheit verpflichtete Magazin „Eigentümlich Frei“, über Manipulationen von Wikipedia sturmreif zu schießen. Es gehört zur toleranten Grundeinstellung dieses Blattes, welches weder „links“ noch „rechts“, sondern „liberal“ zu verorten ist, sich nicht nur mit Vertretern der politisch korrekten Mitte auseinanderzusetzen. Im „Ef“-Magazin kommen auch ganz Linke und ganz Rechte zu Wort. Es geht regelmäßig sowohl um politische als auch kulturelle Themen (FDP-Schäffler schreibt eine Kolumne über den Euro, ich eine über die Jazzmusik). Durch offensichtlich manipulierte und bewusst übergewichtete Verweise auf „rechte“ Autoren beziehungsweise Interviewpartner soll das Blatt von der liberalen in die rechtsradikale Ecke geschoben und damit aus dem Verkehr gezogen werden…

Hans-Olaf Henkel, geboren 1940 in Hamburg, ist Autor und Honorarprofessor an der Universität Mannheim. Bekannt wurde der langjährige IBM-Manager vor allem als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

handelsblatt.com 29.10.2012

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Sigmar Salzburg
17.07.2012 17.17
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Zur Hochzeit Admins …

Autorenmangel bei Wikipedia …

Dabei machten den Versammelten zwei Entwicklungen Sorgen: Zum einen fehlen der Online-Enzyklopädie verantwortliche Administratoren. Die beaufsichtigen die Einhaltung der Richtlinien für ordnungsgemäß erstellte Einträge, sie können Lemmata ändern, löschen oder andere Bearbeiter sperren. Zum anderen gibt es weniger Autoren als geplant… Wurden zu Hochzeiten 2005 bis 2007 monatlich mehr als 50 neue Admins ernannt, so ist dieser Wert seit drei Jahren auf durchschnittlich unter zehn gesunken.

Leserkommentar

2. Wen wundert's?
a_friend heute, 17:57 Uhr
Zumindest bei der deutschen Wikipedia ist der Autorenmangel nicht verwunderlich: Die ist fest in der Hand von Exkludisten, 9 von 10 neuen Artikeln werden wegen angeblicher „Irrelevanz“ oder „schlechtem Schreibstil“ oderoderoder sofort wieder gelöscht …

spiegel.de 17.7.2012

NB: Während die „Reformer” überflüssige Lösungen für Nichtigkeiten durchgedrückt haben, konnten sie beim Problem „Hohchzeiten – Hochchzeiten“ nur völlig versagen.

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Sigmar Salzburg
17.06.2012 19.19
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Wikipedia – ein Tendenzbetrieb

Bis 2005 lebte Ahmadinedschad demonstrativ bescheiden in einer einfachen Drei-Zimmer-Wohnung in Teherans Osten und fuhr einen 30 Jahre alten Peugeot.

Man hätte nun erwarten können, daß bei Wikipedia auch Helmut Schmidt „demonstrativ bescheiden“ in einem Reihenhaus wohnt. Aber nichts dergleichen.

P.S. Dafür findet man jedoch anderes:


Kritisch bezieht Schmidt Stellung zu so genannten humanitären Interventionen wie auf dem Balkan: „Leider erleben wir, was das Völkerrecht angeht, im Augenblick nur Rückschritte, nicht nur bei den Amerikanern, sondern auch auf deutscher Seite. Was wir im Kosovo und in Bosnien-Hercegovina gemacht haben, verstieß eindeutig gegen das damals geltende Völkerrecht.“

Das wiederum ist Pastor Gauck nicht so geläufig, aber im Bedarfsfalle kann das Völkerrecht ja leicht an aktuelle Bedürfnisse angepaßt werden.

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Sigmar Salzburg
01.06.2012 06.16
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Wikipedia als Wahrheitsministerium

In der deutschen Wikipedia steht ein Satz aus unbekannter Quelle, der trotz seines heiklen Inhalts 111mal wörtlich auf anderen Internetseiten wiederkehrt:

„Wolfowitz ist Co-Autor der im September 2000 erschienenen Schrift „Rebuilding America's Defenses“, in welcher die Anwendung von rassenspezifischen biologischen Waffen als nützliches politisches Werkzeug bezeichnet wird.“

Google meldet:
Ungefähr 112 Ergebnisse (0,24 Sekunden)

In der englischsprachigen Wikipedia fehlt ein solcher Hinweis, und auch sonst ist kaum Vergleichbares zu finden. Ohne der Sache weiter nachzugehen kann man wohl annehmen, daß die meisten deutschsprachigen Autoren blind bei Wikipedia abgeschrieben haben.

... Nachtrag:
Ein Wikipedia-Lehrsatz zur Verharmlosung des Analverkehrs ist aber schon von sechsmal mehr Abschreibern wörtlich plagiiert worden:
„Mitunter existieren Bedenken bezüglich der Hygiene, … “

Google:
Ungefähr 607 Ergebnisse (0,25 Sekunden)

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Sigmar Salzburg
22.05.2012 04.07
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Aus der tiefgehenden Arbeit der Wikipedia-Autoren

Deepthroating

Version vom 12. Februar 2006, 03:24 Uhr
Jojo659

(Buchauszug eingefügt)

Die [[Pornodarsteller|Pornodarstellerin]] [[Gina Wild]] beschreibt die Technik in ihrem Buch „Ich Gina Wild – Enthüllung“ wie folgt:
''Anfangs habe ich manchmal einen Würgereiz bekommen. Dann habe ich gestoppt. Als Pornodarstellerin habe ich den so genannten Deep Throat gelernt.

Version vom 6. März 2006, 18:24 Uhr
''Anfangs habe ich manchmal einen Würgereiz bekommen. Dann habe ich gestoppt. Als Pornodarstellerin habe ich den so genannten Deep Throat gelernt.

Version vom 26. April 2006, 07:44 Uhr
''Anfangs habe ich manchmal einen Würgereiz bekommen. Dann habe ich gestoppt. Als Pornodarstellerin habe ich den sogenannten Deep Throat gelernt.

Version vom 7. Juni 2006, 12:09 Uhr
''Anfangs habe ich manchmal einen Würgereiz bekommen. Dann habe ich gestoppt. Als Pornodarstellerin habe ich den sogenannten Deep Throat gelernt.

Version vom 7. Juni 2006, 12:13 Uhr
(revert – Kinderkram) (rückgängig)
''Anfangs habe ich manchmal einen Würgereiz bekommen. Dann habe ich gestoppt. Als Pornodarstellerin habe ich den so genannten Deep Throat gelernt.

(Hintergrund: Am 2. und 30. März 2006 hatten die 16 Kultusminister und 16 Ministerpräsidenten der Länder die endgültige Wiederzulassung von „sogenannt“ als Variante beschlossen.)

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Sigmar Salzburg
14.01.2011 19.14
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Wikipedias zehnter Geburtstag

Was haben wir bei Wikipedia zu suchen?

... Und natürlich sollte man der Wikipedia nicht blind vertrauen. Das wird jedem Studenten und jedem Medien-Arbeiter von den alten Hasen aus der Vor-Wikipedia-Zeit immer wieder eingebläut, und natürlich tun es zu viele dennoch. Eines der bekanntesten Beispiele stammt aus dem Jahr Februar 2009, als ein Student in den Wikipedia-Eintrag über Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg einen „Wilhelm“ schmuggelte und in den Tagen danach prompt viele Zeitungsartikel erschienen, die dem damaligen Wirtschaftsminister elf statt zehn Vornamen nachsagten...

WamS 9.1.2011

Vor fünf Jahren stieß ich auf einen ähnlichen Fall:

16.02.2005 Musiker

Gnadenlose Verfolgung und Aussperrung droht aber, wenn man die – damals noch völlig idiotische – neue Rechtschreibung in traditionelle umwandelt, wie ich und andere erfahren mußten:

In Wikipedia kann jeder Beiträge schreiben, aber auch entstehende verändern. Um das auszuprobieren, habe ich gestern abend aus Jux in dem Artikel über Theodor Ickler einmal einen „Schluss“ mit einem „ß“ versehen und heute die „Orthografie“ mit einem immer noch zulässigen „ph“. Die Rückänderung folgte auf dem Fuße, die Strafe auch.

11:00, 13. Feb 2005 Unscheinbar blockiert [[Benutzer:213.178.94.34]] – ([[Spezial:Contributions/Benutzer:213.178.94.34|Beiträge]]) für einen Zeitraum von: 4 hours (Hartnäckiger Rechtschreibungs-Troll. Wir haben uns in der WP für die neue Rechtschreibung entschieden; akzeptieren Sie das gefälligst!)

Schluß 13.02.2005

Was Wikipedia sonst noch wichtig ist

Bei der Suche nach der Etymologie von „night“ und dem mit der Rechtschreibreform verbundenen DDR-Unterhändler „Michael Kohl“ konnte ich mich über den Umfang begleitender Informationen nur wundern: (Zahlen gerundet):


Michael Kohl: 300 Wörter
Night > 1 Night in Paris: 600 Wörter
Deepthroating: 600 Wörter
Weißsein 5950 Wörter
Pornographie 6100 Wörter usw.

Thor Steinar: 2000 Wörter
Christian Wulff: 2750 Wörter
Martin Hohmann: 4300 Wörter
Helmut Kohl: 4480 Wörter

Anmerkungen:

Michael Kohl, wichtiger DDR-Unterhändler und erster DDR-Botschafter, wurde (angeblich) von Egon Bahr auf die „Rechtschreibreform“ angesetzt.

Night (wg. rauh>rough, Nacht>night): als erstes wurde „1 Night in Paris“ angezeigt, ein Privatporno, sogar mit Angabe der verwendeten Kamera; daraus Links zu den obsessiv ausführlichen Wikipedia-Eintragungen zu Porno und Pornostarlets mit sämtlichen „Fucking Awards“.

Nicht zu vergessen – die eigene Weißheit :

„Dass Sie als weißer Mensch privilegiert sind, ist Ihnen bisher wahrscheinlich gar nicht bewusst.“

kritische-weissseinsforschung
Wikipedia-Weißsein

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