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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
05.05.2012 22.53
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Zweierlei Maß

Radikale unter sich

In Nordrhein-Westfalen haben Rechtsextremisten mit Protesten gegen den Islam erneut gewalttätige Übergriffe von Anhängern radikaler Salafisten provoziert… Anhänger der rechten Splitterpartei Pro NRW hatten zuvor islamfeindliche Karikaturen gezeigt.
spiegel.de 5.5.2012

1995 wurde bundesweit die Zeitschrift „Titanic“ mit einer Bildmontage von Jesus als Klorollenhalter angeboten.

Als Extremist gilt aber heute nur, wer Moslems karikativ „provoziert“.

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Sigmar Salzburg
27.04.2012 18.48
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Namentliche Machtergreifungen

Seit 80 Jahren wird Deutschland von politischen Umbenennungen, vor allem Straßenumbenennungen heimgesucht. Ab 1932 waren es Emporkömmlinge der Nazi-Szene, denen so schon zu Lebzeiten gehuldigt wurde.

Nach deren Höllenfahrt wurden im Osten kommunistische Funktionäre und Säulenheilige auf das Schild gehoben, im Westen, neben Rückbenennungen, auch die Namen verlorener Städte (was heute als „revanchistisch“ gilt) und westlicher Politiker, beispielsweise eines amerikanischen Präsidenten, weil er sich an der Berliner Mauer als ein bekanntes Schmalzgebäck bezeichnet hatte.

Nach dem Mauerfall wurden wieder Straßen umbenannt oder rückbenannt, sogar ganze Städte. Doch bald kam es zu Machtergreifungen von K-Gruppen, oft als Grüne getarnt, die nun die Bürger dadurch zu erniedrigen suchen, daß Straßen nicht mehr nach verdienten Deutschen, sondern nach unverdient ums Leben gekommenen möglichst Nichtdeutschen benannt werden.

So soll jetzt die nach dem Erfinder der deutschen Stenographie benannte Gabelsbergerstraße in „Silvio-Meier-Straße“ umbenannt werden, dessen einziges Verdienst darin besteht, von Rechten erstochen worden zu sein:


„Der zur linksextremen Szene gehörende Hausbesetzer war im November 1992 bei einer Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten getötet worden. Auslöser war eine Prügelei, bei der Meier mit einigen Freunden einem der späteren Täter einen Aufnäher mit der Aufschrift „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ von der Jacke gerissen hatten“ (JF 27.4.2012 in bewährter Rechtschreibung).

Die linke „junge Welt“ hingegen klagt (in gleicher Rechtschreibung) über die eingeleitete Umbenennung der „Pablo Neruda Schule“ in Chemnitz in „Grundschule Kaßberg“, nach dem Stadtteil. (jW 24.4.2012). Das ist für Frühkläßler unbestreitbar angemessener und klingt nicht so hochgestochen. – Vielleicht könnte man dann doch ersatzweise den Nobelpreisträger auf das Berliner Straßenschild bringen.

Chemnitz war 1953 in einem Willkürakt der SED-Regierung in „Karl-Marx-Stadt“ umbenannt worden. 1990 stimmten 76 Prozent der Bewohner bei einer Volksabstimmung für die Rückkehr zum alten Namen – prozentual so viele, wie 1998 Bundesbürger für die Beibehaltung der traditionellen Rechtschreibung gestimmt hätten, wenn sie gedurft hätten.

Der Chemnitzer VVN kritisiert noch eine ganze Reihe von „reaktionären“ Um- und Rückbenennungen, z.B. Leninstraße in Heinrich-Schütz-Straße. Das empfinde ich allerdings als wohltuenden Kulturfortschritt – vom bolschewistischen Zarenmörder zum bedeutendsten deutschen Komponisten des Frühbarocks, der unter anderem 1627 die erste deutsche Oper („Dafne“, Musik verschollen) geschaffen hat.


2008 wurde dagegen ein Teil der Berliner Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt, des Studentenführers, der am Grabe des RAF-Terroristen Holger Meins mit erhobener Faust „Holger, der Kampf geht weiter“ gerufen hatte.

Die JF berichtete noch von einer anderen irren Umbenennung: „Die Straße [Gröbenufer] war also nach dem Leiter einer im Auftrag des Großen Kurfürsten durchgeführten Westafrika-Expedition benannt worden, dem Begründer einer winzigen Kolonie im heutigen Ghana, die seit 1717 nicht mehr existiert. Für die Grünen war dies Anlaß genug, um von der Groeben aus der Gruft zu zerren und als „Kolonialverbrecher“ anzuprangern … Ein Ersatz stand schon parat: die obskure „afrodeutsche“ Aktivistin May Ayim, deren tragisch zerrissenes Leben 1996 durch Selbstmord endete, Pionierin einer pseudowissenschaftlichen, quasi-rassistischen Kulturkampfsparte namens „Kritische Weißseinsforschung“. JF 25.9.2010

Wann wohl der Große Kurfürst selbst mit seinem „Kurfürstendamm“ dran glauben muß? Die politisch korrekte Namenstilgung geht auf jeden Fall weiter. Die Umbenennung einer Lettow-Vorbeck-Allee gegen den Willen der Anwohner wurde hier schon genannt – auch ein Beispiel neuer „Demokratur“.

Da wundert es natürlich nicht, daß, von Ausnahmen wie Gerald Häfner und Antje Vollmer abgesehen, die Grünen auch den basisdemokratischen Volksentscheid gegen die Rechtschreibreform mißachtet haben und sogar an seiner Vernichtung mitwirkten.

Die JF bemerkte zu Recht:
„All das sind Symptome einer fortschreitenden kulturellen Selbstausradierung der Deutschen, eines Verfalls des historischen Bewußtseins und Denkens, wie des Denkens überhaupt. Und natürlich Teil einer Taktik, die Orwell auf den Punkt gebracht hat: „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“

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Sigmar Salzburg
20.04.2012 21.06
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Halbheiten

Schloß Gottorf

Heute nachmittag gesehen:
Sammlung von Rolf und Bettina Horn

Max Pechstein
Stillleben mit Negerplastik
Öl auf Leinwand 1918

Correctness-Garden vor!

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Sigmar Salzburg
17.04.2012 12.14
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Von Greueln zur reformierten Gräuel-Geschichtsschreibung

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion („Unternehmen Barbarossa“) im Juni 1941 bricht Hitler den Vertrag mit Stalin. Die Anti-Hitler-Koalition wächst. Um diese Allianz zu schwächen und gleichzeitig eigene Gräueltaten zu verschleiern, macht das NS-Regime am 13. April 1943 den Fund der Leichen von Katyn publik. Die NS-Propaganda erzielt den gewünschten Effekt … rhein-zeitung.de 16.4.2012

So geht politisch korrekte Geschichtsschreibung: Die stalinistischen Verbrechen haben mit den Naziverbrechen nichts zu tun, und doch muß ein Hinweis auf die Nazi-Greuel eingebaut werden. Umgekehrt ist das natürlich verboten.

Baugleich Wikipedia: Im Februar 1943 fanden deutsche Wehrmachtssoldaten die Massengräber der bei Katyn Ermordeten. Das NS-Regime gab die Funde am 13. April 1943 bekannt, um die Anti-Hitler-Koalition zu schwächen und um seine eigenen Verbrechen zu verdecken und zu rechtfertigen…

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Sigmar Salzburg
17.03.2012 10.10
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Feministische Correctness noch nicht verinnerlicht:

Frage an Daniela Schadt – die künftige Präsidenten-Nebengattin:

NZ: Wie verbringst Du die letzten Tage als Otto Normalbürger?

Schadt: Es ist eigentlich alles sehr normal, ein bisschen fühlt es sich wie Urlaub an...

Nürnberger Zeitung 16.3.2012

NB. Das Problem der „wilden Ehe“ im Schloß Bellevue könnte ganz leicht gelöst werden, indem für höhere Politiker und Show-Größen die „morganatische Ehe“ wieder eingeführt wird. Die Zweit- und Nebengattinnen wurden „zur linken Hand“ angetraut – eine alte, auch preußische Tradition. König Friedrich Wilhelm II. von Preußen heiratete zweimal auf diese Weise. Friedrich Wilhelm III. ging 1824 die „morganatischer Ehe“ mit Auguste Gräfin von Harrach ein. – (Als diese zum erstenmal das Schloß betrat, so wird erzählt, sei die Wache, die Mitglieder der königlichen Familie mit Trommelwirbel ankündigen mußte, unschlüssig gewesen, was zu tun wäre. Schließlich habe der genialische Kommandierende befohlen: „Een kleenet bißgen mit der linken Hand.“)

PS. Die in Berlin naheliegende Einführung der Mehr-Ehe nach islamischem Recht ist dagegen für mitteleuropäische Verhältnisse ungeeignet, denn der Ehemann darf keine seiner Ehefrauen benachteiligen.

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Sigmar Salzburg
10.03.2012 11.25
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Schangtal, komm wech bei di Asis!

Diskussion über Schwedens Estelle Silvia Ewa Mary

„Klingt wie der Name einer Nachtklub-Königin“
Kaum ist das Geheimnis gelüftet, entbrennt in Schweden eine Diskussion um den Namen des Kindes von Kronprinzessin Victoria.

…[So] … schreibt beispielsweise Kommentator „aasmundgarlid“ auf der Internetseite der Tageszeitung „Svenska Dagbladet“: „Estelle? Toll, dass der König durch den Namen auf seine Lieblingsstripperin hinweisen kann.“
focus.de 24.2.2012

Arjen-Lennox
2011 wurden wieder ganz besonders individuelle Babynamen vergeben. Soll ja auch total einzigartig und besonders sein, der kleine Sonnenschein! Deswegen schrauben kreative Eltern an der Rechtschreibung, mixen Amerika mit Schweden und sind überhaupt total individuell.
jolie.de 23.12.11

Knud Bielefeld sammelt seit Jahren „beliebte Vornamen“. Am Beispiel der ersten Monate dieses Jahres erkennt man Zeitgeist und Geschmacksverirrungen in einer bunten Mischung aus Schiggimiggi-Coolität, DSDS-Flitter und Kleine-Leute-Preziosität (siehe Titel). Die Deutschen schämen sich offensichtlich ihrer alten Namen, und das sollen sie wohl auch:

Babynamen der Woche 08/2012
24. Februar 2012 | Autor: Knud Bielefeld

Lönne Piet * Sonik Sam Milow * Lenia Sophie * Leonard Maxim * Mara-Joline * Maximilian Tristan * Lina Aaliyah * Julius Philipp * Maya Rosa * Jiayi * Ayla Kristin * Stefani * Darren Anthony * Martha Helene * Julia Irma * Soey Sophie * Illeni * Frieda Katinka * Kyana Marie * Samuel Lou * Erika * Georg Vincent * Jayden Joel * Mailin Joana * Adam * Leandro Noah * Valentina * Edith * Sophia Cataleya * Sumeyya * Fritz Alfred * Johanna Barbara

http://blog.beliebte-vornamen.de/category/babynamen-der-woche/

Zufällig bringt auch die JF eine Kolumne zu dem Thema.

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Sigmar Salzburg
25.02.2012 07.01
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Schweinejournalismus

Ich bin gewiß kein Gauck-Sympathisant, aber manches geht zu weit – und sogar der ehemalige K-Gruppenchef Trittin wirft dem links-chaotischen Schreiber der „taz“, Deniz Yücel (dort Bild mit Brillentarnung), „Schweinejournalismus“ vor:

Ganz besonders eifrig [!] empörte sich Trittin … über einen Kommentar [Ein Stinkstiefel namens Gauck], der am Mittwoch in der „taz“ erschienen war. Deniz Yücel hatte darin dem designierten Bundespräsidenten eine „Verharmlosung des Holocausts“ vorgeworfen …

„Das ist Schweinejournalismus, das kenne ich nur von der 'Bild'-Zeitung“, echauffierte [!] sich der Grüne über den „taz“-Text und verwies darauf, dass Gauck doch Vorsitzender des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“ sei…

… Doch im Kern – und auch im Kontext gelesen – könnte die Diagnose von Yücel zutreffen [!]. Gauck insinuiert: Wer den Holocaust für einzigartig hält, sucht bloß das „Erschauern“, ist also ein pseudoreligiöser Eiferer…

spiegel.de 24.2.2012

Typisches Kennzeichen einer Religion – jeder kann mangelnder Glaubensstärke und Ehrlichkeit seiner Gebete verdächtigt werden. Ungläubige wie der unsägliche Bischof Williamson müssen da sogar auf den Scheiterhaufen – möglicherweise rechtswidrig, siehe Human Rights Committee Nr. 49.

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Sigmar Salzburg
14.02.2012 07.32
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Korrektes Gedenken

Ein Rundgang erinnert in Dresden an die NS-Zeit

Der Rundgang zeigt zum Jahrestag, dass die Stadt Dresden „Teil des nationalsozialistischen Systems und nicht ihr Opfer“ war.


Dresden – Auf einem Rundgang „Täterspuren“ haben mehr als 1.000 Menschen in Dresden an NS-Täter und die Orte von nationalsozialistischen Verbrechen in der Stadt erinnert. Damit solle ein „Anstoß für ein anderes Gedenken gegeben werden, als es bisher in Dresden üblich war“, sagte eine Sprecherin des Bündnisses „Dresden Nazifrei“ am Montag, das die Veranstaltung am Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg organisierte.

Es solle zum Jahrestag gezeigt werden, dass die Stadt Dresden „Teil des nationalsozialistischen Systems und nicht ihr Opfer“ war. Der Spaziergang passierte ehemalige Zentralen des NS-Repressionsapparates, Gefängnisse oder die Villa von NS-Gauleiter Martin Mutschmann … (dapd)

Epoch Times Deutschland 12.2.2012

Der Luftangriff auf die Barockstadt Dresden war zweifellos ein Kriegsverbrechen. Hier soll nun wohl gezeigt werden, wie notwendig die „kollaterale“ Ermordung von mehr als 25000 Mitmenschen war.

In Wahrheit geht es an diesem umfunktionierten Gedenktag gar nicht um die paar Rechten, denen von einer zehnfachen Übermacht von Gutmenschen das grundgesetzliche Recht auf Demonstration genommen werden soll, sondern um die Pawlowsche Dressur aller übrigen Bürger. Wenn das antifaschistische Glöckchen erklingt, soll der Geifer gegen angeblich Rechtes fließen. Das erleichtert den Versagern, heimlichen Diktatoren und nützlichen Idioten in der Politik das Regieren, übertölpelt sie aber zugleich zu einer Volksfront mit den anfänglich verfemten stalinistischen Mauerschützen, die sich nun als Speerspitze der Demokratie und Menschlichkeit darstellen dürfen.

NB: Beinahe hätte ich meinen sechsten Geburtstag nicht mehr erlebt. Kurz vor dem verheerenden Bombenangriff hatten wir Station in Dresden gemacht, meine Großmutter, meine Mutter, meine jüngere Schwester und ich. Der Bahnhof war überfüllt von Menschen, und wir waren ausgehungert. An einer Stelle wurde Suppe ausgegeben – wir kriegten nichts, weil wir unvorschriftsmäßig kein „Luftschutzgeschirr“ dabei hatten. Meine Großmutter kämpfte sich durch die Menschenmassen und ergatterte schließlich ein paar Brote.

Daß wir zur Bombennacht nicht mehr in Dresden waren, verdankten wir unserer Mutter, die in Schlesien – gegen das bestehende Verbot – die Flucht vorzeitig angetreten hatte. Dazu mußten wir uns zu Fuß bei Glatteis zum übernächsten Bahnhof quälen und durften nur für kurze Strecken Fahrkarten lösen.

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Sigmar Salzburg
10.02.2012 11.49
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Irre – 'Schwarzfahrer' ist rassistisch!

Dass man Cola-Weizen bestellt und keinen „Neger“, ist inzwischen Standard. Auch der Begriff „Schokoküsse“ hat sich für die früheren „Mohrenköpfe“ weitgehend durchgesetzt. Jetzt startet der Linken-Stadtrat Orhan Akman einen weiteren Vorschlag zur Befreiung der Sprache von rassistischen Begriffen. Konkret stört er sich am Wort: „Schwarzfahrer“.

… Das hat Stadtrat Akman jetzt zum Anlass für einen Antrag genommen. Und darin fordert er unter anderem: Die Münchner Verkehrsgesellschaft soll dem Stadtrat darstellen, wie sie das Wort „Schwarzfahrer“ in den U-Bahnen, Trambahnen und Bussen „durch einen anderen Begriff, der nicht-rassistisch ist, ersetzen kann“. Zur Begründung führt er an: Diese umgangssprachliche Bezeichnung für Menschen, die kein Ticket haben, sei rassistisch, „da sie die Hautfarbe bestimmter Menschen in einen negativen Kontext stellt“.

Schwarzbrenner, Schwarzgeld, Schwarzarbeiter, Schwarzmarkt – alles diskriminierende Begriffe? Muss, wer politisch korrekt sein will, andere Worte wählen? ...

Abendzeitung 10.2.2012

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Sigmar Salzburg
28.01.2012 11.45
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Ein besonders absurdes Beispiel ...

... für die Nötigung zu „politisch korrekter“ Sprache ...

... wenn die Antisemitismus-Überwachungsorganisation „B’nai B’rith Anti-Defamation Commission“ – wie im Januar 2007 geschehen – darauf aufmerksam macht, dass die Bier-Werbung der Firma Beck’s, die auf das „deutsche Reinheitsgebot“ hinweist, äußerst taktlos sei. Sie werden mir vermutlich Recht geben, dass diese Bier-Werbung mit den NS-Rassegesetzen und der NS-Judenverfolgung nichts zu tun hat.

Gerard-Menuhin.de

Sicherheitshalber schlug ich bei Wikipedia nach: Der Zitator, Sohn des berühmten Geigers Jehudi Menuhin, wurde wegen „rechtsextremistischer“ Äußerungen aus dem Vorstand der Menuhin-Stiftung gedrängt.

Ich vermute, daß G. Menuhin gar kein „Rechtsextremist“, sondern Antizionist ist, aber zum „Antisemiten“ aufgebaut werden soll, bei einem Juden besonders grotesk. Auch die LINKE wurde kürzlich mit dieser Begriffsverfälschung angegriffen, siehe die heutige „jungeWelt.de“ (in richtiger Rechtschreibung).

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Sigmar Salzburg
10.01.2012 19.47
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Korrektheitsterror gegen das Schloßparktheater

In „Ich bin nicht Rappaport“ geht es um die beiden Senioren Nat (Hallervorden) und Midge (Joachim Bliese) [als Schwarzer geschminkt!], die sich regelmäßig auf einer Bank im New Yorker Central Park zum Rentner-Plausch treffen. Die beiden Alten wollen nicht ins Abseits geschoben werden. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt – sollte man denken.

Die Korrektheitsextremisten fordern die Absetzung des Stückes:

„Eine unglaubliche Dummheit zu begehen, ist eine Sache. Im Nachhinein nicht fähig zu sein, die Expertise und Betroffenheit von so vielen Menschen anzuerkennen … “, schreibt [u.a.] Userin Lotta Netrab auf der Facebook-Seite des Theaters.
focus.de 10.1.2012

„Denken wir die Vorwürfe zu Ende: Darf Hallervorden einen Juden spielen, obwohl er kein Jude ist?“, fragt Hallervorden in seiner Erklärung. „Darf Sigmar Gabriel sich für Maßnahmen gegen den Hunger in der Welt einsetzen, obwohl er über Leibesfülle verfügt??“
spiegel.de 10.1.2012

Darf Hallervorden einen Verbrecher spielen – so wie hier – obwohl er vermutlich gar keiner ist?

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Sigmar Salzburg
24.11.2011 14.33
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Pakistan hat die Lösung

Von Jesus bis Fußpilz: Pakistan verordnet Zensur „obszöner“ SMS

Diese Woche soll in Pakistan eine Zensur gegen „obszöne“ SMS eingeführt werden. Auf dem Index mit rund 1700 Wörtern und Wortgruppen in Englisch (PDF) und Urdu (PDF) stehen auch „Jesus“ und „Fußpilz“. Eine Anordnung (PDF) dazu hat die Regulierungsbehörde des Landes (PTA) vor einer Woche erteilt...

Auf der englischen Liste finden sich vor allem Wörter mit Bezug zu Körperteilen, Krankheiten, Geschlechtsverkehr und anderen Körperfunktionen (Kondom, bisexuell, Syphilis, kein Sex, Vagina, Periode, Flatulenz), vulgäre Ausdrücke, Schimpfwörter (Idiot) und rassistische Beleidigungen. In manchen Fällen sind auch Varianten (ID10T) und Tippfehler erfasst, sodass man etwa nicht mehr über das Land oder den Fluss Niger schreiben kann. Augenscheinlich haben in Pakistan auch Kaufhäuser (K Mart), Geldverfügungen (Deposit), Suizid und Fußpilz (Athletes Foot, sic) obszöne Bedeutungen. Sogar "Jesus Christ" steht auf dem Index, wobei die PTA hier den Gegenspieler gleich behandelt (Teufel, Satan)…

heise.de 21.11.2011

Die Unterdrückung sogenannter Tippfehler, wozu bei uns auch traditionelle Schreibweisen gehören würden, dürfte die deutschen Reformpolitiker begeistern. Allerdings wird auch die bedeutendste Errungenschaft der Reform, „Ass“, in Pakistan wegen Obszönität herausgefiltert.

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Sigmar Salzburg
21.11.2011 07.52
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Rassismuss-ensibilität

Pippi Langstrumpf ist rassistisch!?!?!?

Es gibt Schlagzeilen, die braucht kein Mensch! Zum Beispiel diese: "Theologin rechnet in Leipzig mit dem Kinderbuch-Klassiker ab: Rassismus-Vorwürfe gegen Pippi Langstrumpf!" – gelesen am Montag, 7. November bei bild.de.
Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen, dessen Tätigkeit übrigens von uns Steuerzahlern bezahlt wird, hatte die Theologin Dr. Eske Wollrad an die Uni Leipzig zu einem Vortrag und einem Workshop eingeladen. „Offensichtlicher und unterschwelliger Rassismus“, schreibt bild.de, gebe es in Pippi Langstrumpf und auch in anderen Kinderbüchern. Und Theologin Wollrad hat auch schon einen Tipp, um hier Abhilfe zu schaffen – nur noch "rassismussensible“ Kinderbücher sollten es in die Regale der Kinderzimmer schaffen…
wochenblatt.de 7.11.2011

Siehe auch hier und Junge Freiheit 7.10.2011

Die theolinke Theologin ist offensichtlich betriebsblind: Als erstes gehören doch wohl Bibel und Bibelgeschichten in den Giftschrank gewaltverherrlichender und rassistischer Schriften.

Sie enthalten u.a., von „Gott“ befohlen, Völkermorde (1. Sam. 15,2), Pogrome (Hesekil 9,4), Morde an Andersdenkenden, sogar eigenen Verwandten (2. Mose 32,25), Hexerverfolgung (Ex 22,17), Morde an Schwulen (3.Mose 20,13); von Jesus (=„Gott“?) betonte Bekräftigung der alten Gesetze (Mt. 5,17f.), Mordaufrufe gegen Andersdenkende (Luk. 19,27), angedrohtes göttliches Auschwitz (Mt. 13,40-42), latenten Rassismus (Mt. 15,21f,.), Mordwünsche gegen religionskritische Pädagogen (Mk. 9,42), usw.

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Sigmar Salzburg
17.11.2011 08.42
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Rechts-Experten

Herablassend, klischeebeladen und ausgrenzend
Der Begriff „Döner-Morde“ ist ein trauriger Beweis für den latenten Rassismus der deutschen Gesellschaft – auf drei Ebenen. Zunächst bedeuten „Döner-Morde“ eine herablassende Gleichsetzung und Entmenschlichung: Die Opfer werden allesamt zum „Döner“ gemacht, als hätten sie keine Namen …
Zum Zweiten bedient der Begriff das Klischee der Ausländerkriminalität …
spiegel.de 16.11.2011

Stefan Kuzmany übertreibt: Döner-Mord ist eine Abkürzung für „Dönerbudenbetreiber-Mord” (s. BILD), nicht schön, aber praktisch. – Frau Merkel auf Stimmenfang will nun das NPD-Verbot. Hat die „NPD“ die Morde in Auftrag gegeben?:

Fast jeder sechste Landes- oder Bundesvorstand soll auf der Gehaltsliste des Verfassungsschutzes stehen. In der NPD sind offenbar bis zu hundert V-Leute des Verfassungsschutzes aktiv.
focus.de 17.11.2011

NB. Nur einmal habe ich bisher einen NPD-Mann persönlich kennengelernt – vor vierzig Jahren: unseren allseits beliebten Hausarzt. Die Medien machten einen Zwergenaufstand, weil er gerade gewählt worden war. Aber er wäre auch als DKP-Kandidat gewählt worden. Der – ein potentieller Döner-Mörder? Wie andere heutzutage?

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Sigmar Salzburg
08.11.2011 13.57
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Rückwirkende politische Korrektheit

Die „Welt“ verwendet des öfteren einen Werbetrick: Alte Artikel mit einem Reizthema werden als scheinbar neu ins Internet gestellt und von Google News gefunden. Auch ich fiel beim Thema „Rechtschreibreform“ darauf herein. Jetzt hat es die Leute vom hpd erwischt, und sie präsentieren den Titel vom 29.11.2007 „Wie antisemitisch war Rudolf Steiner“ in ihrer aktuellen Presseschau. Es wurde berichtet, daß ein Band einer neuen Steiner-Gesamtausgabe wegen evtl. Antisemitismus zurückgezogen wurde. Da fragt man sich, wann die entsprechenden Bände der Marxschen Schriften aussortiert werden – und wann die Bibel wegen Anti-Amalekitismus verboten wird.

welt.de 29.11.2007

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