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Sigmar Salzburg
29.11.2011 13.31
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Neues aus der Wissenschaft

„Noch nie war eine Neuregelung der heutigen Rechtschreibung wissenschaftlich so gut vorbereitet wie heute.“ (W. Mentrup 1985)

Ich glaube, daß hier von den Gegnern der Neuregelung zu Lasten der jungen Generation gegen notwendige Neuerungen, die das Erlernen des richtigen Schreibens erleichtern werden, Front gemacht wird nach dem Motto: Warum sollen die Jungen es leichter haben als wir? (Rolf Wernstedt als KMK-Präsident 21.2.1997)

„Grundrechte von Eltern und Schülern werden durch diese Neuregelung nicht verletzt. (Bundesverfassungsrichter am 14.7.1998)

„So wenig wie man über Erkenntnisse von Wissenschaft eine Volksabstimmung herbeiführen kann, so wenig kann man … in Volksabstimmungen darüber entscheiden, ob Thron mit th oder nur mit t geschrieben werden soll.“ (Gabriele Behler, KMK-Präsidentin, Eckernförder Zeitung 25.9.1998)


Das ist alles Wissenschaft von gestern.
Hier nun die neuesten Erkenntnisse, natürlich in gleicher Wissenschaftlichkeit:

Die A-Löchertheorie

Gemäß der fraktalen Geometrie ähneln sich Strukturen im Kleinen wie im Großen. Diracs quantenmechanische Löchertheorie von 1929 zeigte, daß ein Nichts („Loch“) als negative Energie und Antimaterie wirken kann – später auch gedeutet als Bewegung rückwärts in der Zeit. Gell-Manns „achtfacher Weg“ beschrieb 1964 mögliche Teilchenfamilien (Multipletts) und führte direkt zum Quark.

Quark-, Löcher- und Achter-Struktur lassen sich nun deutlich auch im Großen ausmachen. Der Bundesminister Horst Ehmke erkannte 1973 die negative, rückwärts gerichtete Energie der „acht Arschlöcher in Karlsruhe“. 1984 definierte Joschka Fischer das „Arschloch“ als politische Einheit...

Mit dieser Einheit (AE, zu unterscheiden von der „Astronomischen Einheit“) kann auf einfache, aber exakte Weise die kombinierte Wirkung von wissenschaftlichem Quark und politischer Konstellation als Multiplett auf der Basis acht beschrieben werden:

1995 beschließen die Kultusminister (16 AE) und Ministerpräsidenten (16 AE) die „wissenschaftlich“ begründete Rechtschreibreform. Das Bundesverfassungsgericht (8 AE) weist 1998 eine Klage dagegen zurück, obwohl sie zurückgezogen wurde. Die Zeitungsverlage (ca. 80 AE) bekräftigen die Übernahme der Reform – gegen den Volksentscheid kurz zuvor. Diesen annullieren die Kieler „Volksvertreter“ (ca. 80 AE) umgehend (1999). 2001 berufen die Kultusminister (16 AE) einen Beirat zur Reformkommission (16 AE) und 2004 ein orthographisches Scheinparlament, den Rat für Rechtschreibung (40 AE), um die abtrünnigen Zeitungsverlage wieder einzufangen. 2006 versuchen die Kultusminister und Ministerpräsidenten (32 AE), mit einer Reformschrumpfung den orthographischen GAU (Größten Anzunehmenden Unfug) in der deutschen Schreibkultur notdürftig zu vertuschen und rufen dreist den „Rechtschreibfrieden“ aus.

Eine typische Einheitsmeinung war:

„Wenn man einmal einen Weg eingeschlagen hat, muß man ihn auch zuende gehen, auch wenn man zwischendurch feststellt, daß er falsch ist.“ (Rolf Wernstedt, Kultusminister, am 27.6.97 zu Reformgegnern)

Bessere Einsichten hatten kaum Folgen:

„Die Kultusminister wissen längst, dass die Rechtschreibreform falsch war. Aus Gründen der Staatsräson ist sie nicht zurückgenommen worden.“ (Johanna Wanka, Kultusministerin 2.1.2006)

Aber es ist nie zu spät zum Ausstieg, man muß ihn nur wollen:

Aussteiger Manuel Bauer: „Ich war ein großes Arschloch.“
Spiegel.de 28.11.2011


Der Ratsvorsitzende Zehetmair setzt sich schon schwafelnd, aber bewußt wirkungsarm vom Reformextremismus ab:

„Politiker, laßt die Finger von einer Rechtschreibreform, das ist nicht euer Metier!“ (Hans Zehetmair, DLF 1.8.2011)

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Sigmar Salzburg
29.10.2011 09.39
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Ohne Worte


Aus dem „Hohlspiegel“ (spiegel.de)

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Sigmar Salzburg
29.09.2011 21.57
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Oh! Calcutta!¹

Polite-Ass Berlusconi hat wieder zugeschlagen.

Er beschrieb die rückwärtige Partie der deutschen Griechenland-Retterin als „culone inchiavabile“².
Diplomatisch geschickter war da der bischöfliche Gesandte des 17. Jahrhunderts, der vom Herzog von Vendôme im „Kackstuhl“ empfangen wurde und der, als sich dieser noch demonstrativ abwischte, ausrief: „O culo di angelo!“ (Arsch eines Engels – zit. n. Collofino). Bekannt ist die vergrößernde Endung -one vom Violone, mit dem gewöhnliche Geiger auch ihre Schwierigkeit hätten.
Heute wurde der Polit- und Medien-Mafia-Boss 75.


blog-ville 16.9.2011

PS. Auch Päpste waren nicht zimperlich. Der vorletzte Benedikt (†1758) soll das Wort cazzo („Scheiße“, eig. ‚ereg. Penis’) ständig im Munde geführt und auf Vorhaltungen erwidert haben: „Cazzo, cazzo! Ich werde es so oft sagen, bis es nicht mehr schmutzig ist, cazzo!“ (A.J.Storfer)

¹ Bekannte Revue: „O quel cul t'as“, (... was für einen Hintern du hast).
² „unfickbar“


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Sigmar Salzburg
28.09.2011 07.05
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Ausstellung bis 15. Januar 2012

[Comic-Ass im Moers!]

… Wer sich die Schau ansieht, wird schnell merken, welche Fantasie und wie_viel Witz Moers besitzt. Aber auch sein unglaubliches kunsthistorisches oder literarisches Wissen werde an vielen Stellen deutlich, betont Vogt. So wird bei Moers aus Andy Warhols Bild „Campbells Soup Cans“ (Campells Suppendosen) „Andy Warhol: Assholes in Oil“ (Arschlöcher in Öl) – in Anlehnung an eine seiner berühmtesten Figuren, das Kleine Arschloch.

themenportal.de radiohamburg.de
Siehe auch:
Ass, Arschlöcher

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Sigmar Salzburg
25.09.2011 10.23
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‚Messerwartung’ in den Felswänden des Gran-Sasso-Massivs

Eine aufwändige und hochpräzise Analyse von über 16.000 Neutrinos weist eine „winzige, aber signifikante Differenz zur Lichtgeschwindigkeit nach“, teilte das CERN heute mit… Eine Möglichkeit ist, dass letztlich die Relativitätstheorie falsch ist. Obwohl sie die am besten bestätigte wissenschaftliche Theorie ist und oft aufs Genaueste überprüft wurde, steht sie nicht unverrückbar auf einem Altar ... wissenschaft.de 22.9.11

Während die Physiker noch rätseln, was bei der Messung womöglich schiefgelaufen ist, sind Twitter-Nutzer schon einen Schritt weiter. Sie reißen einen Witz nach dem anderen über die vorschnellen Neutrinos. Diese würden, so die Annahme der Witzeschreiber, ja gegen das Kausalitätsprinzip verstoßen, dass die Wirkung stets auf die Ursache folgt. spiegel.de 24.9.11

Also etwa: Weil ab 1999 ein Rechtschreibchaos entstanden war, mußten die Politiker 1996 die Rechtschreibreform beschließen.

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Sigmar Salzburg
13.10.2010 06.02
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Immer noch eine Lachnummmer: die Rechtschreibreform

Rund 80 bis 100 Tage sind Martin Guth und Dietrich Faber pro Jahr auf Achse. Am Samstag gastierten die zwei Profi-Kabarettisten in Haslachs Kleinkunstreihe KLIK zur sichtlichen Freude des Publikums… Ob hanebüchene neue »Rechtsprechregeln« im Gefolge der Rechtschreibreform oder der Powervortrag von »Educating Consulting« im Kindergarten, dessen »Ökonom-Pädagoge« manch Kleinen zum Verkäuferkind des Monats küren mochte, ob wahlkämpfender Politiker … Alle Szenen saßen perfekt und luden das Publikum zum Lachen und Nachdenken ein. … Organisatoren und Publikum waren sich einig: »FaberhaftGuth« dürften nicht zum letzten Mal in Haslach gewesen sein.

Offenburger Tageblatt 12.10.2010

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Sigmar Salzburg
31.03.2010 17.55
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Unterwerfungen

Gerade finde ich zu modernem „Humanismus“ bei Wikipedia folgenden Eintrag:

Die Humanismuskritik Foucaults [Bearbeiten]
Michel Foucault stellte sich die Frage, wie man als freier Mensch leben könne. Für Foucault verschwindet der Mensch wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand. Gerade im Humanismus sieht er die dunkle Seite der Aufklärung:

„Ich verstehe unter Humanismus die Gesamtheit der Diskurse, in denen man dem abendländischen Menschen eingeredet hat: Auch wenn du die Macht nicht ausübst, kannst du sehr wohl souverän sein. […] Je besser du dich der Macht unterwirfst, die über dich gesetzt ist, umso souveräner wirst du sein. …“

Das könnte (unter anderem) erklären, warum die Atheisten- und Agnostikerverbände, die den Namen „Humanisten“ gewählt haben, sich besonders eifrig der „Rechtschreibreform“ unterwerfen.

Der Gedanke findet sich schon bei Paulus:
„Jederman sey unterthan der Oberkeit / die gewalt vber jn hat. Denn es ist keine Oberkeit / on von Gott / Wo aber Oberkeit ist /die ist von Gott verordnet. ... Wiltu dich aber nicht fürchten fur der Oberkeit / so thue gutes / so wirstu lob von derselbigen haben … (n. Luther, 1545)

Das erklärt wiederum einiges auf der Seite der christlichen Kulturträger.

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Sigmar Salzburg
25.03.2010 14.43
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„Die Reform geht mir nicht weit genug“

Der Schauspieler Peter Berling hält in der Rolle des Rechtschreibexperten Peter Kleiber ein hinterhältiges Plädoyer für eine „tief greifendere“ Reform der Rechtschreibung und wird dazu von Alexander Kluge „mit gespielter Ernsthaftigkeit“(Wiki) befragt (23 min).

dctp.tv

Wo wir gerade bei Satire sind: Alle Monty-Python-Freunde haben heute (25.3.) in acht deutschen Städten die einmalige Gelegenheit, im Kino die Aufzeichung des 90minütigen Jubiläums-Oratoriums in der Royal Albert Hall mitzuerleben.

http://alternative.artsalliancemedia.com/montypython/

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Sigmar Salzburg
18.03.2010 12.40
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„Brösel“ wird 60!

Tass’ Kaff’ statt Flaschbier

Seine Comicfigur „Werner“ ist Kult. Am Mittwoch wurde Rötger „Brösel“ Feldmann 60. Doch gefeiert wird nicht, denn: „60 ist 'ne dumme Zahl.“


Vier Haare, zwei Zähne und die berühmte Nase – „Werner“, die vom Comiczeichner Rötger Feldmann (alias „Brösel“) geschaffene Kultfigur, hält seit Ende der 70er Jahre dem bundesdeutschen Spießbürgertum den Spiegel vor die Nase. Generationen von Jugendlichen haben sich zum Entsetzen ihrer Eltern an den Geschichten um Werner, seine Motorräder, Eskapaden im Straßenverkehr und Trinkgelage amüsiert. Sein großzügiger Umgang mit Orthografie und Grammatik wurde bewundert und Wortschöpfungen wie „Bullerei“ für Polizei, „Bölkstoff“ für Bier, „Gas, Wasser, Scheiße“ für einen Installateurbetrieb oder „Hau wech die Scheiße!“ statt Prost gingen in den Sprachschatz der Jugendkultur über. Jetzt wird der gebürtige Lübecker 60 Jahre, arbeitet „wie verrückt“ in seinem restaurierten Bauernhof in der Nähe von Kiel …
Spaß muss sein – aber bei allem Witz und Klamauk bewegen Brösel auch immer ernsthafte Themen. Seine Werner-Bücher der 80er Jahre seien heute so aktuell wie damals. „Ich sach' nur Gorleben und Kirchenfuzzi Ratzinger.“ Tonnenweise laufe der Atommüll in den Salzstöcken aus, doch die Politik beschäftigte sich mit Banalitäten. „Das ist nach wie vor absolut wahnsinnig, was heute abläuft“, meint Feldmann und bedauert, dass sich „die Leute alles so gefallen lassen“. …
SHZ 18.3.10

Er hat jedenfalls versucht, sich nicht alles gefallen zu lassen – Rötger „Brösel“ Feldmann im Interview kurz vor der Annullierung des Volksentscheids:

Frage: Wie haben Sie bei der Abstimmung über die Rechtschreibreform gestimmt?
R: Ich glaube, ich habe dagegen gestimmt. . . . Wir haben schon immer so geschrieben, wie wir sprechen . . . So schreibe ich auch in Briefen: „Wir warn im Hamburch und ham tüchtich ein gehabt...“ (Nordkurier-Online, 15. 9. 1999)

Die Zeitungen, die über ihn berichteten, hatten dagegen nichts Eiligeres zu tun, als sich der Unfugsreform zu unterwerfen:

(KN, 7.10.02 Thomas Gottschalk in Kiel): Es hätte nicht viel gefehlt, und die Vorstellung der Stadtwette wäre ohne Rötger („Brösel“) Feldmann über Bühne und TV gegangen. Bereits am Abend vorher hatte sich das ZDF Hände ringend nach einem Ersatzmann für den „Werner“-Erfinder umgehört ....

(KN v. 6.9.04):
Und wieder fuhr Rötger „Brösel“ Feldmann hinterher: Bei der Revanche des legendären Werner-Rennens zog der Comic-Zeichner erneut gegen den Kieler Kneipier „Holgi“ Holger Henze den Kürzeren

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Sigmar Salzburg
17.02.2010 12.47
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Eckart von Hirschhausen, Heiler mit Humor

Lachen, wenn der Arzt kommt: Eckart von Hirschhausen, 42, knöpft sich mit medizinischem Kabarett ernste wie abseitige Fragen des Lebens vor. ...

Eckart von Hirschhausen regt echt auf, dass ... alle sagen, man soll offener mit psychischen Krisen umgehen, aber wer einmal beim Therapeuten war, praktisch nicht mehr in die private Krankenversicherung wechseln kann. Die Zuzahlungsregelung für Zahnersatz in der gesetzlichen Versicherung regt mich auf, weil ich nie weiß, wo mein Bonusheft ist. Und die neue Rechtschreibung, weil ich nicht mehr weiß, mit wie viel „ß“ man „Adßvenßkranß“ schreibt.

spiegel.de 17.2.10

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Sigmar Salzburg
25.01.2010 05.12
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Die „Reform“ bleibt das Kainsmal der KMK

Mespelbrunn Ein dreifach donnerndes »Helau« für den Karnevalverein »Die Krachköize« nach der sehenswerten Narrenschau am Samstagabend. ...
Insgesamt 25 junge Damen waren auf der Bühne: Mit diesem Nachwuchs kann der 2001 gegründete Faschingsverein beruhigt in die Zukunft blicken.
Nico Hegmann, ein vielversprechendes Talent in der Bütt, zog gekonnt das immer noch recht aktuelle Thema »Rechtschreibreform« durch den Kakao. Mit seinem Vortrag eifert er seinem größeren Bruder und seinem Vater nach. Sitzungspräsident Lars Waldmann kommentierte den Auftritt richtig: »Sogar viele Jahre nach der Reform, erfüllt es viele Lehrer mit Zorn.« ...
Main-Echo online 25.01.2010

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Hans Flachs
21.01.2010 08.47
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„PARISER HOFTHEATER“

Mit Andreas „Spider“ Krenzke gelingt ein guter Start ins neue Kabarett-Jahr
… Dabei pflegt er nicht die Brachialkomik vieler Kollegen, versteigt sich auch nicht in elitäre Höhen der Literaten, sondern schafft den Spagat, intelligent und trotzdem brüllkomisch Szenen aus dem Alltag in Berlin vor und nach der Wende zu präsentieren. Schriftsteller sei er im übrigen, weil es dafür einen Zuschuss vom Arbeitsamt gegeben habe. „Neun Euro für einen Duden“, erzählt Krenzke, kaum habe er ihn durchgelesen, „da kam die Rechtschreibreform“.
Beim Vorlesen stört das jedoch nur unwesentlich …
Wiesbadener Tagblatt 16.01.2010

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Sigmar Salzburg
14.10.2009 09.33
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Pseudo-Heiler

Ärztepfusch
Losgelöst von der Seele
Bei einer obskuren Psychotherapie starben Patienten. Die Ärztekammer fühlt sich machtlos gegen Pseudo-Heiler.
… Der Mediziner bot bei einer „psycholytischen“ Therapiesitzung am vorvergangenen Samstag offenbar bewusstseinsverändernde Substanzen an und verschuldete so den Tod von zwei der zwölf Teilnehmer. Doch nicht das selbst gestrickte Vorgehen war illegal, sondern nur die Tatsache, dass die Drogen zumindest teilweise verbotene waren. Jonitz: „Wer pfuscht, aber über eine ärztliche Approbation verfügt, darf in vielen Fällen weitermachen.“
focus .de 26.9.09

Während des Menschenexperiments „Rechtschreibreform“ starben wohl nur einige ältere Gegner, nicht zuletzt an Aufregung über die Dummdreistigkeit der Politiker. Die verantwortlichen Kultusminister durften in fast allen Fällen weitermachen, obwohl sie zehn Jahre lang zwölf Millionen Schülern sprach- und bewußtseinsverändernde Stoffe beigebracht hatten.

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Sigmar Salzburg
26.09.2009 07.24
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Quäntchensprünge

G20-Gipfel
Kein Quantensprung, aber Fortschritte

focus.de 25.9.09

Also ein Quäntchensprung.
Dabei ist ein Quantensprung schon die kleinste mögliche Veränderung!

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Sigmar Salzburg
24.08.2009 11.16
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„Reform verfolgt“

Vor meinem Schreibtischfenster blüht die Minze, mannshoch – rundblättrige, nicht Roßminze, wie ich zuerst meinte. Ein Zilpzalp flatterte heute morgen schon herbei, doch erst mit steigender Sonne fanden sich die Heerscharen von Insekten ein, Fliegen, Bienen und Schmetterlinge, allein zwei Dutzend Distelfalter. Die Admirale dagegen bevorzugen die fauligen Augustäpfel nebenan, obwohl die Raupen beider Arten gleichermaßen Brennesseln lieben. Die Hummeln wiederum finden den Beinwell unterhalb anziehend. Dieser sei, sagt das Bestimmungsbuch, eine alte Arzneipflanze aus der Familie der Rauhblattgewächse, Stengel und Blätter seien rauhhaarig – womit wir wieder bei der unseligen „Rechtschreibreform“ wären: Jetzt finden wir „Raub-lattgewächse“ (räuberische Huflattiche?) im Garten, „Fleisch fressende“ Pflanzen im Moor, grauselige „Rausegelige“ (Quallen) am Meer und „Urin-sekten“ in den Räumen, die allerdings nur ein Zehetmair mit der „Reform“ in Verbindung bringt.

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Sigmar Salzburg

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