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Zeitschriften in normaler Rechtschreibung
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Sigmar Salzburg
03.07.2017 04.47
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Titanic schreibt weiterhin traditionell

Das anarchistische Titanic-Magazin hat bis jetzt sein Versprechen gehalten, sich nicht von der Schreibreform-Hysterie anstecken zu lassen. Leider finde ich das Preis/Lustigkeitsverhältnis oft ungünstig, so daß ich es selten kaufe. Die einst zugkräftigen linken Themen sind abgegriffen und die aktuellen werden aus politischer Korrektheit gemieden. Zur „Ehe für alle“ wurde aber doch noch ein alter, vernünftiger Gedanke der Schwulenszene aufgegriffen:

Die neue Ehe mag ein emanzipatorischer Durchbruch sein, aber sie ist auch eine Emanzipation vom Unkonventionellen und damit Teil zeitgenössischer Verspießerung. Daß Mitmachen-Dürfen Mitmachen bedeutet, war der Schwulenbewegung vor einer Generation noch bewußt, jedenfalls wenn ich Ralf König traue, der im Band „Sie dürfen sich jetzt küssen“ seinen Protagonisten Paul als jungen Mann der achtziger Jahre porträtiert: „Der ganz normale Heteromann heiratet mit Staates Segen die ganz normale Heterofrau, sie bauen sich ein Haus, machen Kinder, sie richten sich ein im ach so tollen Kapitalismus, er arbeitet, sie putzt den Bälgern die Ärsche, alles normal und spießig! Okay! Aber ich danke dem großen Manitou auf Knien, daß er mich schwul gemacht hat, denn das ist ’ne echte Alternative zu diesem Spießerscheiß!“

titanic-magazin.de/newsticker 2.7.2017
Allerdings hatte ich schon festgestellt, daß der einstige Chefredakteur Sonneborn im Privatleben heimlich „reformiert“ schreibt.

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Sigmar Salzburg
31.08.2014 07.52
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Bewährt ist nicht verkehrt!

Eben hab ich in der August-Ausgabe der Satire-Zeitschrift Titanic geblättert, die immer noch in bewährter Weise schreibt. Es gibt darin acht Seiten „Briefe an die Leser“, u.a.:

Und das sagen Sie erst jetzt, Frau Käßmann?
»Gott ist nicht Spiderman«, erfahren wir via BamS von Ihnen. Ja, aber was ist Ihr Gott denn dann? Etwa der Unglaubwürdige Hulk? Oder eher die Fantastischen Drei? Fehlt nur noch, man erfährt auch demnächst, daß Sie, Frau Käßmann, keine Flügel haben! ...

Zum kürzlichen Beitrag hier paßt Miriam Wursters Karikatur »... er nennt sie „Selbsties“...«: Die Frau des Hauses erläutert ihrer Besucherin die Galerie der Selbstbildnisse ihres Mannes, der gerade im Hintergrund seine riesige Balgenkamera auf sich ausrichtet.

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Sigmar Salzburg
16.07.2014 15.05
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DIE NEUE ORDNUNG

Die Zeitschrift erscheint weiterhin in der bewährten Rechtschreibung

DIE NEUE ORDNUNG
(begründet von Laurentius Siemer OP und Eberhard Welty OP)
Herausgeber: Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V.
Anschrift der Redaktion und des Instituts:
Simrockstr. 19, 53113 Bonn

http://www.die-neue-ordnung.de.

Bemerkenswert in der aktuellen Ausgabe der christlich orientierten Zeitschrift ist eine Kritik des Schriftstellers Martin Mosebach an der Behandlung des Falles des Bischofs Tebartz-van Elst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Diese will offensichtlich neue Leserschichten gewinnen, indem sie sich neuerdings linkspopulistisch und kirchenkritisch gibt, wie sie sich auch wohl auf Betreiben des verstorbenen Frank Schirrmacher durch Übernahme der reformierten Rechtschreibung als „fortschrittlich staatstragend“ darstellen wollte.

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Sigmar Salzburg
04.07.2014 12.08
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Zuerst!

Eben sprang ich beim Einkauf noch kurz zu Edeka hinüber, um für Nachbarn eine Zeitschrift mitzunehmen. An der Kasse ließ mich eine hinfällige, aber agile alte Dame mit vollgepacktem Einkaufswagen vor: „Was haben Sie denn da?… Ach, nichts Kritisches!“ „Was lesen Sie denn Kritischeres?“ Jetzt erwartete ich die Antwort „Konkret“ oder „junge Welt“, aber es kam: „'Zuerst!' Ja, die Zeitschrift kriegen Sie hier nicht, die ist verboten! Kioskbesitzern, die die verkaufen, werden die Scheiben eingeschlagen. Im Internet können Sie vielleicht etwas finden.“

Ich erinnerte mich: In einer Notiz hatte ein Reporter von Compact den Titel hier schon einmal erwähnt. Ich habe jetzt nachgesehen und erfreut festgestellt, daß das eine Zeitschrift ist, die sich offensichtlich nicht dem Reformdiktat der Kultusminister und Medienmoguln unterwirft. Das ist immerhin schon etwas. Die gänzliche öffentliche Unsichtbarkeit solcher und ähnlicher Publikationen läßt aber doch über die angebliche Pressefreiheit in der Bundesrepublik nachdenken.

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Sigmar Salzburg
03.10.2012 13.43
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Ketzerbriefe

Die „Ketzerbriefe – Flaschenpost für unangepaßte Gedanken“ aus dem Ahriman-Verlag, herausgegeben vom „Bund gegen Anpassung“ machen weiterhin ihrem Namen Ehre und erscheinen in nicht „angepasster“ Rechtschreibung, auch die aktuelle Ausgabe Nr. 176.

Lesenswert ist diesmal die ausführliche Darstellung des Buches „Erasing Iraq“ von Michael Otterman und Richard Hill über die US-amerikanischen Irakkriege und ihre Vorgeschichte. Der Verfasser Max Roth schreibt:


„Da das Buch nicht in deutscher Sprache vorliegt und außerdem die in ihm gegebenen Informationen so eisern unterdrückt werden – man müßte doch, wie die Kinder glauben sollen, und womit unsere Regierungspropagandisten die Fernseh-Zwangsgebühr in Massenbriefen rechtfertigen, über sie angesichts ihrer Bedeutung und Komplexität regelmäßig und eingehend in den Auslandsteilen unserer Presse lesen können! –, möchte ich es im folgenden mehr resümieren als rezensieren, damit wenigstens ein Teil davon durch die Nachrichtensperre und außerdem Sprachbarriere dringe.“

„Niemals wollten die USA mit ihrem Golfkrieg einen Angriff des Iraks auf das von ihm abgehackte und feudalisierte Kuwait abwehren, sondern sie hatten in Wirklichkeit vielmehr umgekehrt über mindestens zwei Jahre lang hinweg viel List und Tücke darauf verwendet, diesen Angriff gerade herbeizuführen ...“




 

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Sigmar Salzburg
21.07.2012 20.51
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Flaschenpost für unangepaßte Gedanken

Gerade fiel mir ein älteres Heft der „Ketzerbriefe – Flaschenpost für unangepaßte Gedanken“ aus dem Ahriman-Verlag in die Hände, herausgegeben vom „Bund gegen Anpassung“.

Mein erster Gedanke war natürlich, ob die sich nicht vielleicht inzwischen doch „angepasst“ hätten. Aber nein, sie machen tatsächlich ihrem Namen Ehre und sind unangepaßt geblieben, wie die Leseproben zeigen:




KB 171 Dezember 2011
Nachruf auf Ghaddafi
Nach dem feigen Lynchmord an dem ersten und letzten legitimen libyschen Staatschef – sein
Vorgänger war ein König, sein Nachfolger ist ein Quisling –, wird er vermißt und betrauert
von über 90 % seines Volkes und sogar seiner Gastarbeiter. Ich hätte ihm ein sicheres und
würdiges Exil gewünscht.
Nicht, weil ich sein Anhänger wäre oder seine Regierung ungewöhnlich gerecht und
weise, ihn selber mit ungewöhnlich vorteilhaften und achtenswerten Qualitäten ausgestattet
gefunden hätte …

http://www.ahriman.com/download/Nachruf_auf_Ghaddafi.pdf

KB 164 November 2010
Antiislamismus – gibt’s den?
Antisemitismus wie Antiislamismus haben zu unseren Lebzeiten gemeinsam,
daß sie in bekennender Form nicht auftreten dürfen – sonst
geht es ihren Trägern sehr schnell schrecklich schlecht…

http://www.ahriman.com/download/antiislamismus.pdf


KB 119 Mai 2004
Tatwaffe Handy
Wie ich mich im »rechtsfreien Raum« als
Telefonterrorist betätigte


Kürzlich berichteten die Medien von einer auf den ersten Blick erstaunlichen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes: die seit 1997 bestehende Leitlinie der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, wonach Erwerber von »Prepaid-Handys«, also Telefonen (oder Telefonkarten) mit eigener Telefonnummer und einem auf der Karte gespeicherten Gesprächsguthaben, beim Kauf die eigenen Personalien zur Speicherung vorlegen und nachweisen mußten, obwohl dies für Abrechnungszwecke o.ä. gar nicht nötig war (und zuvor auch nicht so gehandhabt wurde, ebensowenig wie heute noch in vielen Staaten außerhalb der EU), verstoße gegen Grundrechte.

http://www.ahriman.com/ketzerbriefe/tatwaffe_handy.htm

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Sigmar Salzburg
22.08.2011 05.16
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Mauern

Die „junge Welt“ (ohne Reform-SSStacheldraht) rief einen Zwergenaufstand mit ihrem Dank an die Mauer hervor (interne Links hinzugefügt):

Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke
für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa, … ohne Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegseinsätzen, … ohne Hartz IV und Erwerbslosigkeit, … ohne Obdachlosigkeit, Suppenküchen und »Tafeln«, … Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen, … ohne Neonaziplakate »GAS geben« in der deutschen Hauptstadt, … Geschichtswissenschaft statt Guidoknoppgeschichtchen, … Club Cola und FKK, … ohne Hedgefonds und Private-Equity-Heuschrecken, … ohne Praxisgebühr und Zwei-Klassen-Medizin, … Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe, … munteren Sex ohne »Feuchtgebiete« und Bild-Fachwissen, … Bildung für alle
jungewelt.de 13.8.2011

Eigentlich sind in dieser eher satirischen Aufzählung nur die Punkte eins und zwei (ČSSR 68) fragwürdig. Dennoch sah sich die Redaktion genötigt, die Angelegenheit durch den Auftritt eines „echten“ Mauer-Befürworters zu entschärfen:

… Gespräch mit Martin Sonneborn
Martin Sonneborn ist Vorsitzender der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – kurz »Die Partei«

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Sigmar Salzburg
15.07.2011 14.27
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Kollegenschelte

Die linke Zeitschrift Ossietzky schreibt traditionell. Auch der linke Pastor i.R., Hartwig Hohnsbein, 1966 bis 1991 Gemeindepastor in Wolfsburg, veröffentlicht dort regelmäßig. Sein Hauptthema ist u.a. Kirche und NS-Zeit. In der neuen Ausgabe ist wenig Freundliches zum gescheiterten Präsidentschaftskandidaten Pastor Gauck zu lesen.

Was einen Rechtschreibkritiker wundert: Obwohl Hohnsbein die meiste Zeit seines Lebens nur anständig geschriebene Texte zu Gesicht bekommen hat, unterlaufen ihm jetzt doch Wendungen wie „Wilm hatte Recht“ oder „»Linkslastigkeit«. Sie ist ihm ein Gräuel.“

Dennoch – Hohnsbein erklärt einiges:
Vor Jahren hörte ich von einer Arno-Breker-Ausstellung in Bonn, dort habe der Militärbischof Kunst die Anpassung Brekers an das Hitler-Regime mit den Worten verteidigt: „Bedenken Sie, ein junger aufstrebender Künstler, ein verführtes Talent…“

Nun lese ich, Kunst habe den jungen Soldaten schon im November 1935 bei der Vereidigung eingeschärft:
„Meine Kameraden... Ihr seid bis an euer Lebensende keine Privatpersonen, sondern dem Führer des Volkes verschworene Gemeinschaft“.

Der gleiche Kunst-Geist war dann später wohl auch dafür verantwortlich, daß ich im Wehrdienst sonntags – während des Kirchgangs aller anderen – als einziger die Revier- und Latrinenreinigung übernehmen mußte. [Ossietzky 2/2002]

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Sigmar Salzburg
28.06.2011 10.50
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Ununiformierte Gedanken in unreformiertem Deutsch

Zeitschrift Ossietzky

… Im Unterschied zu den benachbarten Diktatorenclans bereicherte Gaddafis Regime im wesentlichen nicht sich selbst, sondern modernisierte das Land, steckte die Erlöse aus Öl und Gas in kostenlose Bildung für alle und in eine Art Sozialstaat…

Auch diese unabhängige Wasser- und Landwirtschaft ist dem Westen verhaßt, die Konzerne setzen auf teure Meerwasserentsalzung und auf den Nahrungsmittel-Import…

Nachdem die US-Vasallengemeinschaft im UNO-Sicherheitsrat erst einmal eine Resolution erwirkt hatte, um »zum Schutz der Zivilbevölkerung« in Libyen militärisch eingreifen zu können, machte sie klar, daß dies nur der Türöffner für die eigentliche Operation war: die »Rebellen« bewaffnen, den Bürgerkrieg organisieren, Gaddafi töten, regime change. Dafür werden nicht nur Regierungs- und Militärsitze bombardiert, sondern auch Städte und Versorgungseinrichtungen, und die Bomben töten auch Kinder. Die Rechtsbrecher bringen die Menschenrechte!

ossietzky 13/2011

NB.: Muß Obama nun seinen Friedensnobelpreis zurückgeben, den er „im Voraus“ (nein, im Ratssaal zu Oslo) erhalten hat?

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Sigmar Salzburg
30.12.2010 15.45
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KONKRET gratuliert

Aus aktuellem Anlaß

Brigitte Kronauer

Literatur und Umständlichkeit

Am 29. Dezember 2010 wird die Schriftstellerin Brigitte Kronauer 70 Jahre alt. Die Redaktion gratuliert und präsentiert zu diesem Anlaß den ersten Teil von Kronauers Beiträgen „Literatur und ...“, die in den Jahren 1990/91 in KONKRET erschienen.


Die halb verlegen, halb aggressiv vorgebrachte Äußerung, sich Literatur im engen und strengen Sinne nicht mehr leisten zu können, beruht ja eventuell auf einem richtig funktionierenden Instinkt. Abgesehen davon, daß … weiter

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Sigmar Salzburg
02.10.2009 08.57
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Lettre International

In den letzten Tagen gab es des öfteren den Hinweis auf eine Kulturzeitschrift, die anscheinend immer noch in der traditionellen deutschen Kultur-Rechtschreibung erscheint – (Eigenauskunft:)

ÜBER LETTRE
Viermal im Jahr veröffentlicht die deutsche Ausgabe von Lettre International eine hochkarätige Zusammenstellung von Reportagen, Hintergrundanalysen, Interviews, Essays, Literatur und Kunst. Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln, aus allen Weltregionen äußern sich internationale Autoren zu den brennenden aber auch verborgenen Themen der Gesellschaft und Politik, zu Kunst, Philosophie und Wissenschaft. Alle Texte, unter ihnen viele „Entdeckungen“, sind deutsche Erstveröffentlichungen. Die Hefte werden jeweils von einem Künstler exklusiv gestaltet...

Lettre International ist eine unabhängige, internationale Publikation und versteht sich als interdisziplinäres intellektuelles Forum. Lettre sieht sich keiner politischen Programmatik verpflichtet...

Lettre International, Berlin wurde in den ersten Jahren in verlegerischer Kooperation mit der der Berliner „Tageszeitung“ publiziert. Mitte der neunziger Jahre etablierte sich Lettre International als unabhängige VerlagsGmbH.
http://www.lettre.de/aktuell/

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Sigmar Salzburg
28.03.2008 10.02
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Pferdezeitung

Die Adresse dieser Seite: pferdezeitung.com/Magazin
Es ist jetzt der 28.03.2008, 10:57, GMT +01:00
Konsequent in alter Rechtschreibung – ausgenommen Fremdautoren.
Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
Der Verlag pflegt die alte Rechtschreibung


http://pferdezeitung.com/

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Sigmar Salzburg
27.12.2007 08.07
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„Alternative“
Zeitung (nicht nur) für Senioren


http://www.alternative-kiel.de

Auch die Ausgabe 3/2007 erschien in traditioneller Rechtschreibung.

Ansonsten wundert man sich über die Dreistigkeit, mit der auch Zeitschriften und Bücher, die sich an die ältere Generation richten, auf die „neue“ Rechtschreibung umgestellt wurden. Wird Kritik laut, dann werden Senilitäten aufgeboten, die die Umstellung begrüßen (z.B. ein Telefonanrufer im NDR). Schließlich gelte man zu Unrecht im Alter als unflexibel.

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Matthias Dräger
21.06.2004 12.08
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Zeitschriften in normaler Rechtschreibung

Jürgen Frielinghaus hat unter
http://www.gutes-deutsch.de/Kaufempfehlungen.htm#IV
diverse Zeitungen und vor allem Zeitschriften aufgeführt, die bei der normalen, bewährten Rechtschreibung bleiben. Ein Besuch dort lohnt sich, zumal die eingeholten Stellungnahmen durchaus lesenswert sind, z. B. die vom

Naturarzt
Anschrift für alle Redaktionsmitarbeiter und Leserservice:
Naturarzt, Alt Falkenstein 37 a, 61462 Königstein, Telefon: 06174/92630, Telefax: 06174/9263-28, Epost: info@naturarzt-access.de.
Internet: http://www.naturarzt-access.de.
Chefredakteur: Dr. med. Rainer Matejka
Verlagsanschrift: Access Marketing GmbH , Alt Falkenstein 37a, 61462 Königstein Tel. 06174 9263-0, Fax: 06174 9263-35.
Die Zeitschrift ist bis zum Mai 2004 ihren Prinzipien treu geblieben.
Der vorherige Chefredakteur Dr. Holzhüter bezeichnete die neue Rechtschreibung als KUMISD (= KultusMinister- und Senatoren-Deutsch). Er schrieb: „Sprache soll eindeutig sein, und ich bin ein bißchen stolz darauf, daß in der Naturarzt-Redaktion zu keinem Zeitpunkt irgend jemand die Idee gehabt hat, dieses eigentlich selbstverständliche Prinzip über Bord zu werfen. (...) Im Gegensatz also zur FAZ, die jetzt als erste reumütig zurückkehrt, hat der Naturarzt den Quatsch erst gar nicht begonnen. Selbstverständlich hat die Redaktion der FAZ unsere volle Bewunderung, denn bekanntermaßen ist ja kaum etwas schwerer, als einen einmal gemachten Fehler einzugestehen und ihn zu revidieren. (...) Auf deutsch kann man sich klar ausdrücken, auf KUMISD nicht.“
Rainer Holzhüter: Standpunkt – Kaffeet-Anten und Tee-Nager. In: Naturarzt Nr. 10, Oktober 2000, S. 54


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