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Unsere Politiker und die RSR
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Sigmar Salzburg
20.12.2014 13.35
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Die Reformvergangenheit der Ministerin

Johanna Wanka
Die arme Retterin

Bisher durfte der Bund die Hochschulen in den Ländern nicht dauerhaft finanziell fördern. Jetzt fällt das Kooperationsverbot. Wird deshalb alles besser? Marion Schmidt hat Zweifel.
zeit.de 17.12.2014

Ein Zeit-Leser hat die Rolle der Ministerin bei der Rettung und Durchsetzung der Rechtschreib„reform“ nicht vergessen:

der-blaue-planet

Was kaum jemand in Deutschland weiß:
Dieser Politikerin, aus der dritten Reihe war es gegeben, die unsägliche „Rechtschreibreform“ durchzusetzen, nachdem immer mehr kritische Stimmen dagegen laut wurden und sich – von seiten unserer „Dichter und Denker“, aber auch anderen mit Sprache und Kultur befassten Menschen aus allen Bereichen – endlich Widerstand dagegen zu entwickeln begann.

Man hatte die nicht heimlich, aber leise von Bürokraten, einigen Germanisten und gewerkschaftlich organisierten Pädagogen geführte Diskussion um eine Veränderung verschlafen und die Entschlußkraft dieser „Reformkommission“ unterschätzt. Trotzdem begann die Reform 2005, auch durch das Zögern von Bayern und Nordrhein-Westfalen zu wackeln.

Aber weil dieses Gremium aus Bürokraten, Sprachsezierern, Gewerkschaftern und Politikern bestand (anders als in Frankreich, wo für dergleichen seit dem 18. Jahrhundert die „Academie Francaise“ als Zusammenschluß der besten Dichter, Philosophen und anderen um die Sprache und Wissenschaft Verdienten Frankreichs verantwortlich ist), unter dem damaligen Vorsitz von Frau Wanka (!), machte diese Druck und setzte diese „Reform“ durch mit der Begründung, die sei notwendig aus Gründen der Staatsräson (!!) man mache sich sonst lächerlich!

Und das Verhältnis dieser Dame zur Beziehung zu Staat und Kultur beleuchtet auch íhre damalige Bemerkung, ".., eine so kurzfristige Verschiebung sei nur Wasser auf die Mühlen derer, die prinzipiell gegen den Bildungsföderalismus seien.“

www.zeit.de 18.12.2014

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Sigmar Salzburg
30.10.2014 15.16
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Die fast vergessene Bayernpartei meldet sich zu Wort

Es geht vor allem um das Zentralabitur, aber die Rechtschreib„reform“ kriegt auch einen Seitenhieb ab:

Das zentralste Abitur

Zum Schuljahr 2016/17 soll es nun kommen. Vielleicht! Das bundeseinheitliche Abitur. Oder zumindest ein Abitur mit vergleichbaren Standards. Oder zumindest irgendetwas in diese Richtung.

Die Versuche der Zentralisierung und Vereinheitlichung sind zahlreich, beispielsweise forderte 2007 die damals amtierende und noch mit einem Doktortitel geschmückte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die Kultusministerkonferenz auf, ein Zentralabitur zu schaffen.

2014 nun haben bayerische Schüler mit denen aus fünf anderen Bundesländern teilweise gleiche Abituraufgaben erhalten, wobei die Voraussetzungen und Bedingungen durchaus unterschiedlich waren.

Als ob „Zentral“ gleich „Gut“ bedeutet, wird das bundeseinheitliche Zentralabitur von den Befürwortern wie die Erfüllung jahrzehntelanger Träume gefeiert. Beispielen, wie Frankreich, die trotz landesweiten Zentralabiturs ein kaum nachahmenswertes Bildungssystem haben, zum Trotz.

Und die CSU immer vornedran, dabei ist gerade deren bildungspolitisches „Sündenregister“ lang:

Die völlig missratene Rechtschreibreform von 1996 hat die CSU mitgetragen. Zwar erkannte der damalige Kultusminister Zehetmaier (CSU), dass das Ganze ein Fehler war. Da war das Kind aber bereits im Brunnen, da hatte man bereits zugelassen, dass eine kleine Gruppe von Linguisten die Sprache nach ihren Vorstellungen und gegen den Mehrheitswillen (wie er beispielsweise in einem rechtsgültigen Bürgerentscheid zum Ausdruck kam) verhunzen konnte.

Das „Phonetische Schreiben“, bei dem Grundschulkinder die ersten zwei Jahre so schreiben wie sie hören und Fehler nicht verbessert werden, wurde auch in Bayern eingeführt. Diesen Ideologie getriebenen Unsinn, der zu katastrophalen Rechtschreibkenntnissen führt, hat die CSU also auch mitgemacht.

Auch das Niveau der sonstigen weiterführenden Schulen, also Haupt- und Realschule, konnte erfolgreich gesenkt werden. Immer mehr Betriebe klagen über die nicht mehr vorhandene Ausbildungsreife der Azubis. Da nützt es natürlich auch nichts, wenn die Hauptschule nun Mittelschule heißt.

Die völlig überhastete Einführung des G8. Spricht man mit aktiven Lehrkräften, wird einhellig bestätigt, dass das Niveau des Abiturs generell schwächer als zu „G9-Zeiten“ ist – allen offiziellen Verlautbarungen und auch einigen guten Ansätzen zum Trotz.

Und auch den „Bologna-Prozess“, der eine europäische Vereinheitlichung der Universitäten zum Ziel hatte und doch nur zur Verschulung der Studiengänge führte, hat die CSU brav abgenickt.

Als Gründe für ein bundeseinheitliches Abitur werden vor allem zwei Argumente ins Feld geführt ....

bayernpartei.de 24.10.2014

Bemerkenswert: Bei keiner anderen der sogenannten „demokratischen“ Parteien wird man den schleswig-holsteinischen „rechtsgültigen Bürgerentscheid“ gegen die Rechtschreibreform erwähnt finden.

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Sigmar Salzburg
11.02.2013 10.41
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Ein ehemaliger Kollege von Schavan und Wanka

Während am Mittwoch viele Professoren und Studenten ziemlich einhellig sagten: Schavan kann nicht Bildungsministerin bleiben, melden sich nun einige Unterstützer zu Wort. So zweifelte der Präsident der Humboldt-Universität Berlin, Jan-Hendrik Olbertz, das Verfahren der Uni an – was er und andere bereits vorher getan hatten. Die Bewertung der fraglichen Textpassagen habe „nicht die nötige Tiefe“, sagte er dem Magazin „Focus“.
spiegel.de 7.2.2013

Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz [2006]:

Volksstimme : Sie waren also Gegner der Reform, obwohl Sie sie gebilligt haben ? …
Olbertz: Ich bin schon immer ein Kritiker einer Normierung von oben gewesen… Dass die Politik damit betraut wurde, haben wir Kultusminister uns nicht ausgesucht. Wir haben den Auftrag dazu bekommen. [Von wem, bitte?] Wir alle sind in diesem Prozess klüger geworden. (Volksstimme Magdeburg, 29.8.2006)

– … ansonsten würde ich empfehlen, noch einen siebenten Beschlußpunkt heranzuführen, und der würde lauten: Wir machen sowas nie wieder!“(DLF, 2.3.2006)

Olbertz war sich also des Unfugs „Rechtschreibreform“ voll bewußt, hatte aber die Notwendigkeit von Anpassung schon zu DDR-Zeiten verinnerlicht. So machte er mit bei der scheinheiligen After-Reform-Party von 2006 und floh bei nächster Gelegenheit an die Humboldt-Universität. Seine ehemalige Kollegin möchte er nun nicht so abgewertet sehen, er dachte dabei gewiß an seine eigene ideologisch angepaßte Dissertation bzw. Habilitation mit ganz ähnlichen moralischen Themen.

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Sigmar Salzburg
07.01.2013 20.20
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Ralf Stegner

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner

Redeausschnitte vom Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart erinnern an Karneval+Satire. Niebel,Brüderle&Rösler-schade,daß sowenige zusehen! 6. Jan

[Ralf Stegner hält offensichtlich nichts von der Rechtschreibreform, wagt aber nicht das öffentliche Bekenntnis. Das sind Eigenschaften, die auch den Heide-Mörder auszeichnen könnten.]

Niebel hält's offenkundig mit Schwarzenegger:“I bin gewählt zu lenken, ned um zu denken“. Das merkt man! 5. Jan

[Wie konnte nur in den USA ein Österreicher mit dem Namen „SchwarzeNegger“ Karriere machen?]

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Sigmar Salzburg
18.09.2012 05.08
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Ein Förderer der ‚Rechtschreibreform‘

Ewig Nummer zwei

Kohl-Vertrauter, Beinah-Kanzler, Attentatsopfer: Nur wenige deutsche Politiker blicken auf einen so dramatischen Lebens- und Karriereweg zurück wie Wolfgang Schäuble.
[…]
Zu seinem 70. Geburtstag zeigt sich also ein janusköpfiger Schäuble; zum einen das freundlich lächelnde, kompetente Gesicht des Euro-Retters, auf der anderen Seite das des kalten Machtmenschen, der mit Kohl groß geworden ist. So oder so: Er bleibt ein Ausnahmepolitiker.

spiegel.de 17.9.2012

Uns interessiert hier eher sein nicht genau auszumachender Beitrag zur Durchsetzung der „Rechtschreibreform“:

Seit dem Regierungswechsel in Berlin und der Absetzung der Zwischenstaatlichen Rechtschreibkommission ist die Situation unübersichtlicher denn je. In der neuen Bundesregierung sitzen drei Reformbetreiber der ersten Stunde: Schäuble, Müntefering und Schavan… (Dankwart Guratzsch)

Welt.de 14.12.2005

Dafür war, zusammen mit der Durchsetzung des Euro, dem deutschen Eingemeindungsvertrag, der Parteispendenaffäre und der Beschneidung der Bürgerrechte, ein renommierter Preis unvermeidlich:


Götz Wiedenroth

Während Hindenburg gerade in Münster aus der deutschen Ehrenliste gestrichen wurde, ist eine andere Figur der Geschichte seit über sechzig Jahren Namengeber eines Preises mit dahinterstehender Ideologie:

Der Aachener Karlspreis wird seit 1949 verliehen an Leute, die sich um die Wiederrichtung des Reichs Karls des Großen verdient gemacht haben, obwohl es auf vierzig Jahren Krieg und der bekannten Massenhinrichtung gegründet war.

Daneben nimmt sich Schäubles Mittäterschaft bei der „Rechtschreibreform“ harmlos aus, aber immerhin verschaffte er der Kultusministeransammlung die nötige bundespolitische und 1996 die internationale Wirksamkeit.

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Sigmar Salzburg
02.09.2012 09.49
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Jörg Schönbohm wird 75

Schönbohm für Rücknahme der Rechtschreibreform
Bildungsministerium: „Populistische Forderung“
Potsdam/Hannover – Das Brandenburger Bildungsministerium lehnt eine Rücknahme der Rechtschreibreform ab. „Das Land schließt sich den populistischen Forderungen nach einer Rückkehr zur alten Rechtschreibung nicht an“, sagte der Sprecher des Bildungsministeriums, Thomas Hainz in Potsdam. Eine Reform der Reform sei der falsche Weg
Potsdamer neueste Nachrichten 31.07.2004

Im Internetauftritt des Bundes Mittelständischer Unternehmer wurde 2008 ein Artikel des damaligen brandenburgischen Innenministers Schönbohm veröffentlicht zum Thema:

Das Schlachtfeld der Tugendwächter
POLITICAL CORRECTNESS
Der Amoklauf von Gutmenschen und Gesinnungsgouvernanten
...
Der Soziologe Rainer Paris hat kürzlich eine passende Bezeichnung für dieses rhetorische Umerziehungsprogramm gefunden: Bescheuertheit.
Als Paradefall für die Etablierung der Bescheuertheit führt Paris die feministische Sprachpolitik an…

Die verschärfte Form der politisch korrekten Bescheuertheit hat vor allem Eingang in die Schriftsprache gefunden: das bei Feministinnen und Gender-Mainstreaming-Anhängern allseits beliebte Binnen-i. …

Schon immer war es ein Kennzeichen totalitärer Diktaturen, dass die Umwälzung der Verhältnisse auch durch eine rigorose Sprachnormierung durchgesetzt werden sollte.

http://www.bds-nrw.de/startseite/topthema/schoenbohm08.pdf [nicht mehr aktiv]

Die „Rechtschreibreform“ ist ein besonders folgenreiches Beispiel für die Bescheuertheit unserer Kulturpolitiker.

Auf Besonnene wie Jörg Schönbohm können wir daher nicht verzichten.

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Sigmar Salzburg
20.05.2012 09.25
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Schreibliche Differenzen im Parteigezwitscher

6 Mai
Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner
Es sieht so aus, daß es eine Mehrheit für die Schleswig-Holstein-Ampel aus SPD, Grünen und SSW gibt.

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner
Wahlbeteiligung in SH bisher schwach. Wer den Wechsel will,muß jetzt wählen gehen! Am besten beide Stimmen für die SPD! PolitikwechselSH2012

Sigmar Gabriel ‏@sigmargabriel
#ltwsh Bisher nur 17,7 % Wahlbeteiligung. Nichtwähler wählen CDU/FDP! Wer Kitas, GTSchulen und Energiewende will, muss SPD/Albig wählen!

Retweetet von Ralf Stegner

NB: Eine staatlich organisierte Ganztagsschule wäre für mich als vielseitig selbstlernendem Jungen tödlich gewesen.

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Sigmar Salzburg
13.04.2012 05.42
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Neu gezwitschert

Ralf Stegner, Spitzenkandidat der SPD, schreibt immer noch traditionell, wie ein „daß“ am 30. März zeigt. Sein notorischer „Musiktip“ allerdings hat seit dem 15. März regelmäßig ein „p“ zuviel.

http://twitter.com/#!/Ralf_Stegner

Siehe auch hier!

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Sigmar Salzburg
21.02.2012 06.02
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Erste wilde Ehe in Schloß Bellevue

First Lady im Schloss Bellevue? Mit dieser Herausforderung hatte Daniela Schadt wohl nicht gerechnet. Seit zwölf Jahren ist sie die Lebensgefährtin von Joachim Gauck. Mit dessen bevorstehender Wahl zum Bundespräsidenten rückt die zurückhaltende, kluge Frau plötzlich ins Rampenlicht der deutschen Öffentlichkeit.

nachrichten.t-online.de 20.1.2012

Wie man der Biographie im NuernbergWiki.de entnehmen kann, war Daniela Schadt schon immer eine Gegnerin der Rechtschreibreform.

(Nach Mitteilung von Manfred Riebe ist die von ihm verfaßte Biographie inzwischen weltweit übernommen worden – auch von Wikipedia unter bewußter Löschung aller Verweise auf das reformfreie Nürnberg-Wiki – siehe Versionsgeschichte.)

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Sigmar Salzburg
12.10.2011 08.44
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Stegner

Auf Twitter schreibt Ralf Stegner traditionell:

Ralf Stegner
Willy Brandt kämpfte mit Mut und Ausdauer für die Aussöhnung mit dem Osten,für Frieden und Entspannungspolitik im kalten Krieg! 7 Okt

Ralf Stegner
Und daß das friedlich blieb, dafür sorgte Gorbatschow nicht Kohl. 7 Okt

Auf seiner Homepage läßt Stegner (natürlich) reformiert schreiben.
Wir sehen eins der bekannten Potemkinschen Dörfer der Neuschreib-Akzeptanz.

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Sigmar Salzburg
18.08.2011 08.56
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Nun Anpasser de Jager?

Gerade „twitterte“ Ralf Stegner:

Nun ist aber erst in 9Monaten Wahl und deshalb muß sachlich und hart weitergearbeitet werden.Dennoch:realistisches Leistungsbild+Ansporn!
---
Schöne Umfrage zur Lage in SH:Wäre heute Wahl,sähe es im Landtag so aus: SPD 32 CDU 30 Grüne 19 und SSW 4%.Linke und FDP nicht im Landtag.

Der Nachfolger des „Minderjährigen”-Verführers v. Boetticher soll Jost de Jager werden, früher in Uni-Kreisen als Dünnbrettbohrer bekannt, der zunächst mit der CDU 1998 die Bürgerinitiative gegen die Rechtschreibreform unterstützte, dann 1999 für die gewendete CDU das Komplott gegen den Volksentscheid begründete und 2004 dem neuen niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulff die Unterstützung versagte, als der die Reform doch noch kippen wollte.

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Sigmar Salzburg
18.05.2011 07.41
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Ulla Jelpke

Ulla Jelpke, früher Grün-Alternative, heute Linke, hält sich als MdB brav an das von SPD-Thierse verhängte ss-Neuschreibgebot für Bundesbehörden. Zugleich führt sie aber ihre traditionell gedruckten Texte aus der „jungen Welt“ und „Ossietzky“ vor – die deutsche Spaltung der Orthographie. Wie schreibt sie wirklich, das war hier schon mal die Frage. Muß sie in ihrer Antwort auf Abgeordnetenwatch auch die Thierse-ss beachten? – Neben dem deutschen Doppelschreib wird zugleich auch linkes Doublethink deutlich:

Sehr geehrte Frau Jelpke, … Erkennen Sie das Existenzrecht Israels an? …

Antwort von Ulla Jelpke
19.01.2009

Sehr geehrter Herr ….
… Ich lehne den zionistischen Staat … ab. … Dies bedeutet keineswegs, dass ich das Recht der jüdischen bzw. hebräisch-sprechenden Bevölkerung Israels bestreite, dort zu leben… Wenn heute die Mehrheit der Palästinenser eine Zwei-Staaten-Lösung akzeptiert und Israel durch den Abbau der Siedlungen und Checkpoints auf der Westbank, den Abriss der Trennmauer, der Anerkennung der Grenzen von 1967 … die notwendigen Voraussetzungen für eine solche Zweistaatenlösung schafft, würde ich dies als einen Schritt vorwärts begrüßen…. Für eine dauerhafte Lösung entscheidend ist in meinen Augen die Herstellung völliger rechtlicher Gleichstellung aller heute in Israel/Palästina lebender Menschen …. Dabei gilt es auch das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge zu wahren….
Mit freundlichen Grüßen,
Ulla Jelpke

Wer dagegen einer deutschen Flüchtlingsfamilie entstammt und – im Gegensatz zu den Palästinensern gewaltfrei – ähnliches einfordert, wird unter „Nazi“ eingeordnet. Nach Darstellung in der „Jungen Freiheit“:

Jelpke beklagte weiter, daß „Antifa-Gruppen“ im Verfassungsschutzbericht auftauchten, wogegen rechtsextreme Organisationen aus der „Mitte der Gesellschaft“ nicht beobachtet würden. Besonders deutlich werde der Einfluß von „Naziorganisationen“ am Beispiel des „Bund der Vertriebenen“ (BdV). Dieser, warnte die 59jährige, strebe bis heute danach, die Grenzen des „Dritten Reichs“ wiederherzustellen. So habe der BDV nach der Wiedervereinigung auch die Oder-Neiße-Grenze nicht anerkannt. …

jF 17.5.2011

Muß ein Vertriebenenverein ethnische Säuberungen, Enteignungen und Grenzziehungen „anerkennen“?

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Sigmar Salzburg
29.04.2011 07.49
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Kaiser Wilhelm II

„Auf den Kaiser lasse ich nichts kommen“, pflegte meine Großmutter zu sagen, wenn ihr Sohn, mein Onkel, zu sehr über ihn herzog. Seit wenigen Tagen steht bei „Spiegel online“ ein Artikel des Historikers Frank-Lothar Kroll, der ihre Meinung durchaus bestätigen könnte – wenn man von seinem letzten verhängnisvollen Fehler absieht. Darin wird auch hervorgehoben, daß Wilhelm sinnvolle Bildungsreformen eingeführt und unter anderem die Gründung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, heute Max-Planck-Gesellschaft, angeregt habe.

Nicht erwähnt wird natürlich: Kaiser Wilhelm und die Reichskanzlei weigerten sich zehn Jahre lang, die von den Bildungsbürokraten ausgebrütete Einheitsschreibung von 1901 zu übernehmen – was vom Reformer Nerius vor dem Schweriner Parlamentsausschuß 1999 als Beweis für die Aussichtslosigkeit jeden Widerstandes gegen die laufende „Reform“ angeführt wurde. Unsere gerade ans Ruder gekommenen „mehr-Demokratie“-Politiker Schröder, Schily und Thierse hatten dagegen nichts Eiligeres zu tun, als die Rechtschreibreform gegen den bereits in Schleswig-Holstein amtlich festgestellten Volkswillen in allen Bundesämtern durchzusetzen.

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Sigmar Salzburg
23.04.2011 06.53
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Scheiss, Stuß und Resthirn

Anläßlich des Sarrazin-Tribunals hat die Berliner Morgenpost die “Twitter”-Adressen und Botschaften einiger SPD-Leute veröffentlicht.

morgenpost.de 22.4.2011

Dabei wird offenbar, daß auch in der penetranten Schreibreform-Partei SPD führende Vertreter noch die traditionelle Kulturrechtschreibung verwenden – zum Beispiel Ralf Stegner, Landesvorsitzender der SPD-SH:

http://twitter.com/#!/Ralf_Stegner

Ralf_Stegner Ralf Stegner
@
@manomama auch wenn Schiedsspruch akzeptiert werden muß, inakzeptabel bleibt intoleranter Stuß,mit dem er Kohle macht- nix mit SPD zu tun!

Abschied vom Filius in Bukarest und Rückflug.Bei 25 Grad in Paris zwischengelandet. Anschlußflug nach Hamburg nach langem Fußmarsch am CDG.

Guten Morgen aus Sibiu/Rumänien.Von hier wieder nach Bukarest und dann via Paris nach Hamburg. Musiktip:Ten Years After „Goin' home“.

Guten Morgen aus Bukarest.Heute bißchen Sightseeing und dann nach Potlogi in Fabians Dorf. Musiktip::Jeanette „Porque te vas“. Guten Tag!

Die Freiwilligen, die da für Integration arbeiten, tun wirklich was.SPD darf nicht dulden,daß unsere Partei für Intoleranz mißbraucht wird!

Im übrigen war der Atomkonsens von rotgrün ein Vertrag, dessen Aufkündigung aber Lobbydruck auf Regierung.

Dagegen versucht sich der weibliche Gegenpart in Reformdeutsch:

http://twitter.com/#!/manomama

manomama Sina Trinkwalder
@
@UlrichCommercon Ich verstehe das such nicht. ich glaube, ihr hattet Angst, ein Bisschen Basis zu verprellen :(

jetzt shooten wir mal die @EinAugenschmaus ;))

Guten morgen. erstmal #Kaffee.

Wasn Vormittag. Erst working heart [!], dann Sonnesitzen mit @LuWu16 (Überraschungsbesuch). Und ich wurde vermisst. #hach

@entropie42 Natürlich, aber vielleicht auch nicht. Ich wiess es nicht.

@julefatima Der Fotograph kann nur den richtigen Moment einfangen, den das Model ihm gibt! ;-) @wortwirrwarr

...und wir gratulieren heute dem des Nächstens fleissigen dm-drogerie markt Deutschland zur tollen neuen Homepage – habt ihr super gemacht!

@hevosia Auf meine Vernunft, die sagt: „Mach keinen Scheiss, lass das Auto stehen. Draußen hats noch 8 Grad und ein Mosaico ist im Glas!“ ;)

Schiri gibt Tor wegen „Dummheit“. Die armen Kleinen prüfeln sich anschliessend das Resthirn raus. Am Spielfeldrand luftboxende Väter. #hell

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Sigmar Salzburg
22.02.2011 10.58
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Milde ausgedrückt: Unnötiger Gestaltungsehrgeiz

Sprecht endlich wieder Deutsch!
Montag 31.01.2011, 00:00 • von Norbert Lammert

Die Muttersprache ist der Nährboden des präzisen Denkens. Die Förderung von Mehrsprachigkeit ist sinnlos ohne die Pflege der eigenen Sprache
Wir haben in der Wissenschaft seit vielen Jahren mit einer kontinuierlichen Statusminderung der deutschen Sprache zu tun. Dafür ist in einem erheblichen Umfang das aktive wie das passive Verhalten der Eliten unseres Landes verantwortlich. … Dass sich selbst für die Evaluierung germanistischer Forschungsprojekte zunehmend Englisch als scheinbar naheliegendes Verständigungsmittel durchsetzt, gehört zu den beinahe skurrilen Ausprägungen dieses allgemeinen Trends.

Politik ist für Sprache nicht zuständig, wohl aber mitverantwortlich. Und spätestens nach der Leidensgeschichte der Rechtschreibreform ist hoffentlich die Einsicht gewachsen, dass man Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten besser nicht verwechseln sollte. Am Ende hatte die Politik eine Reihe von Problemen zu lösen, die sie gar nicht gehabt hätte, wenn sie nicht den unnötigen Gestaltungsehrgeiz in einer Frage entwickelt hätte, in der sie nicht zuständig ist.
[…]
Wenn es also richtig ist, dass Politik nicht für Sprache zuständig ist, aber eine erhebliche Mitverantwortung dafür hat, ob und in welche Richtung sich eine Sprache entwickeln kann, dann muss sie diese auch kenntlich machen. Mindestens dazu könnte eine solche Klarstellung im Grundgesetz beitragen.

Norbert Lammert Bundestagspräsident…
focus.de 31.1.2011

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