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Forum > Rechtschreibforum
Schwarzer Humor, Satire
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Sigmar Salzburg
28.04.2011 07.05
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Held der Woche

Margot Honecker

Eine Kolumne von Harald Schmidt

Margot Honecker hat als Ehrengast an den Feierlichkeiten anlässlich des 50. Jahrestags der „Schweinebucht“ teilgenommen... Die USA sind seither so sauer, dass sie für Castro nicht mal ein Exil suchen…. da er selbst krankheitsbedingt kürzertreten muss, kann er von Glück sagen, in Bruder Raúl einen würdigen Teilnachfolger gefunden zu haben.

Wer hier von Vetternwirtschaft spricht, hat andere große Brüderpaare aus den geschichtlichen Augen verloren: Jack und Bob Kennedy, Volker und Siegfried Kauder, bis vor Kurzem auch die Kaczynskis. Selbst Gerd Schröder und Lothar Vosseler gehören da noch mit rein, irgendwie….

Joschka als Kanzler, Margot als Bundespräsidentin

Margot Honecker steht nicht drüber, sondern mittendrin. Zeit lebens ist sie ihren politischen Überzeugungen treu geblieben.

focus 24.4.2011

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Sigmar Salzburg
26.04.2011 11.04
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Selbstverwirklichung der Kultusminister


Ernst Volland

Schleimer und Schnüffler gesucht: Das Motiv von 1975 brachte Ernst Volland ein Ermittlungsverfahren ein. Der Prozess endete aber mit einem Freispruch, da sein Anwalt glaubhaft machen konnte, dass es sich um eine Satire handelt – da es die aufgeführten Berufe nicht wirklich im Öffentlichen Dienst gab.
einestages.spiegel.de 21.4.2011

Diese Satire wurde 20 Jahre später besonders anschaulich verwirklicht, vielleicht sogar im Sinne etlicher 68er:

Lehrer und Schüler wurden von den Kultusministern zur Kriecherei vor der ss-Reform gezwungen. Wer sich weigerte, wurde mit dem Rotstift und als Lehrer mit Disziplinarmaßnahmen verfolgt.

Hochaktuell sind heute auch wieder Vollands Anti-Atomkraft-Plakate.

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Sigmar Salzburg
08.04.2011 19.42
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Demokratische Zukunftsmusik

Neuroforschung

Hirnstruktur kann politische Einstellung verraten

Alles ist politisch, sogar das Gehirn: Ob jemand konservativ oder eher links ist, zeigt sich schon in der Hirnstruktur, wie Neurowissenschaftler jetzt erstmals nachgewiesen haben…. Danach analysierten die Wissenschaftler die Hirnstrukturen mit Hilfe von Kernspintomografie und fanden Unterschiede in zwei Bereichen des Gehirns: in der Amygdala und im vorderen Gyrus cinguli. Dabei war die Amygdala bei den Studenten, die sich als rechtskonservativ bezeichneten, im Durchschnitt größer – und zwar besonders der rechte Teil….[usf.]

spiegel.de 8.4.2011

Das ist die Demokratie der Zukunft: Nicht mehr die schwer vorhersehbare Stimmabgabe emotionalisierter Wähler entscheidet über die Sitzverteilung im Parlament, sondern die wissenschaftlich ermittelte Gewichtsverteilung von Amygdala und Gyrus cinguli innerhalb des Wahlvolks. Hypertrophe Amygdala-Bildungen könnten früh als rechtsextrem ausgeschlossen werden.

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Sigmar Salzburg
04.04.2011 09.10
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Sebastian Krämer

Akademie der Sehnsucht

Wann: 02.04.2011 – 20:00 Uhr
Wo: Pantheon
Bundeskanzlerplatz 2-10
53113 Bonn

Veranstalter: Pantheon-Theater
Kennen Sie schon Sebastian Krämer, den „Sprachartisten und Ausdrucksgourmet“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung), „Giganten am Klavier“ (Mainzer Rheinzeitung) „begnadeten Blödler“ (Stuttgarter Zeitung), „Meister des Understatements und des Hintersinns“ (Bonner Rundschau), den „süßlich-bösartigen ,Dada-Chansonnier'“, (Ludwigsburger Kreiszeitung), „einen der pointiert bissigsten Liedermacher“ (Melodie & Rhythmus), außerdem doppelten Deutschen Poetry-Slammeister, Gewinner mehrerer bundesweiter Chansonpreise, auch des Deutschen Kleinkunstpreises für Chanson 2009, und Gründer des legendären „Clubs Genie und Wahnsinn“ in Berlin“Immer noch und jetzt erst recht spricht dieser Mann all das aus, was zwar niemand gerne sagen möchte, aber auch niemand denkt. In einer Zeit, wo „Chanson“ nur ein anderes Wort ist für Popmusik unter schlechten Produktionsbedingungen und „Kabarett“ mehr und mehr zur Selbsthilfegruppe für anonyme SPD-Mitglieder wird, läßt einer beides hinter sich und packt uns bei allem, was uns jetzt noch bleibt: Unseren Sehnsüchten. An neuem vertonten Gedankengut fehlt es Krämer selten, und so gibt es einmal mehr vor allem neue Lieder zu hören. Lieder vom Sehnen und Vermissen. Hochpolitisch, ohne daß ihm auch nur ein einziger Politikername über die Lippen käme ? Ob es die Alte Rechtschreibung ist, die Kindheit, der Sozialismus oder ein „Ding, das die Treppe runtergehen kann“... Wenn man's nicht gerade selber ist, der defizitär empfindet, kann Sehnsucht ein äußerst amüsantes Thema sein. Muß aber nicht. Krämer hat es nicht nötig, die Frequenz seiner Pointen einer mediengenormten Taktung anzupassen. Mit Texten, die gern aus einer Richtung antanzen, die man bisher für absolut Song-inkompatibel gehalten hatte, singt er sich geradewegs ins Sehnsuchtszentrum seiner Zuhörer. Der Cellist singt mit, auf dem Cello, und ist manchmal schon einen Herzschlag früher da.

geo: 50.71887 7.11569
Link
Quelle: kulturkurier / Kulturclub.de (Pantheon-Theater)

regiomusik.de 3.4.2011

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Sigmar Salzburg
24.02.2011 14.44
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Das Kabarett 'Die Pisaker' im Rosenheimer Lokschuppen

Vom Wahnsinn des Lehrerberufs

„Tu dein Kaugummi raus! Wer hat die Papierkugel geworfen? Das Fenster bleibt geschlossen! Nicht abschreiben, Karl-Theodor.“ ... Das ist der Alltag der Lehrer, wie ihn die „Pisaker“ auf die Bühne bringen. ...

Ob es um missratene Schüler ging, ob eine Lehrerkonferenz auf der Tagesordnung stand oder der Reformeifer des Ministeriums durch den Kakao gezogen wurde, den Protagonisten merkte man sofort an, dass sie direkt aus der Praxis kamen. Witzig war der Sketch „Reformen“ mit Andreas Hüdepohl, Hildegard Rott, Bernhard Benoist und Gerhard Wonner. Als im Büro das Telefon klingelt, will keiner drangehen, der Langsamste im Kinderspiel „Reise nach Jerusalem“ muss den Hörer abnehmen und macht vor dem Minister den Bückling. Die „Ministerialräte“ gaben die Rechtschreibreform der Lächerlichkeit preis, mokierten sich über pädagogische Worthülsen wie „Transparenz“ und „innovativ“ und sangen zur Melodie „Rote Lippen soll man küssen“ vom ausufernden Reformwahnsinn.

Für ihre Schauspielkunst erhielt das engagierte Ensemble vom Publikum am Ende stürmischen Applaus.

Oberbayerisches Volksblatt – ‎22.02.2011‎

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Christoph Kukulies
23.02.2011 15.12
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Rüttgers hat übrigens in seiner diesjährigen Laudatio auf den „Ordensritter wider den tierischen Ernst“ in einem Nebensatz irgendwelche Ministerialen, „nicht die, die uns die Rechtschreibreform eingebrockt haben“, erwähnt.

Er hätte es mit anderen verhindern können.

__________________
Christoph Kukulies

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Sigmar Salzburg
23.02.2011 14.51
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Wen wundert es?



Nach Spiegel online – Zwiebelfischchen

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Sigmar Salzburg
16.02.2011 07.41
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Klowelt, Beschiß und Rechtschreibreform

Petra Förster: „Fettnäpfchen-Diät“ im Buchcafé

Eine Meisterin der Verwandlung

Sauberkeit: Viele Frauen errichten einen Hygieneschutzwall aus Klopapier, beschwert sich Klofrau Gertraude Schnallenberger alias Petra Förster. Dann spülen sie ihn hinunter frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“.
Sympathisch, klug, mit ungebremstem Wortwitz und verblüffender Verwandlungskunst mimt sie die patente Klofrau Gertrud Schnallenberger, die Hauptfigur im neuen Programm….
Nicht nur die Einblicke ins alltägliche triste Ehe- und Liebesleben sind höchst erheiternd, auch die Beobachtungen aus „Klothildes Klowelt“ mit „luxuriösen Suiten mit Wertpapierdepot“ sorgen für wahre Lachsalven. Obwohl sie sich in ihrem Beruf so „beschissen fühlt“, ergründet die Klofrau die Sitzblockaden der Frauen auf fremden Toiletten. Sie ergründet aber auch den Sinn und Unsinn der Rechtschreibreform, das Wahlverhalten der Deutschen, die ihren Stimmzettel ausgerechnet in eine Urne werfen sollen und viele weitere gesellschaftliche Problemzonen…

hersfelder-zeitung.de 14.2.2011

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Sigmar Salzburg
01.02.2011 09.57
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Herzlichen Glückwunsch!

Karl Dall wird 70

Er hat schon Trash-Fernsehen gemacht, als viele Dschungelcamp-Bewohner noch gar nicht geboren waren….

Wenige Monate nach der Wiedervereinigung in der Bundeshauptstadt Bonn direkt neben der CDU-Zentrale: In einem Luxushotel warten 250 Gäste auf den Star des Abends. Es gibt keinen Warm-Upper, der Moderator persönlich tritt vor die Zuschauer, um sie auf die Aufzeichnung der Talksendung „Dall-As“ einzustimmen.

[Pietätvoll hat man, anders als bei „Wetten daß …?“ die alte Rechtschreibung beibehalten, obwohl der Amerikanismus „Dall-Ass“ ausnahmsweise treffend wäre – allerdings auf Kosten der Anlehnung an die damals bekannte Serie „Dallas“.]

„Ich verlange keinen Intellekt“, sagt Karl Dall und stellt sich mit selbstreflektierendem Humor über sein Äußeres vor: „Ich heiße Karl und bin auch kahl.“ Und: „Bitte reagieren Sie auch, wenn Sie eine Pointe nicht verstehen.“
Von 1985 bis 1991 lief „Dall-As“ auf dem Sender, der damals noch RTLplus hieß und mit der Stripshow „Tutti Frutti“, einem italienischen Hütchenspieler und der Tortenschlachtshow „Alles nichts, oder?“ … Demnach war es Dalls Aufgabe, „unsinnige und zusammenhanglose Gespräche“ zu führen, „um seine Gäste zu irritieren und zu provozieren“ sowie Äußerungen der Gäste „in herabsetzender oder sonst verzerrender Weise aufzugreifen“.

[Ein typisches Reformkonzept.]

Auf dem Bildschirm sah das zum Beispiel so aus, dass Dall den Schlagerbarden Roland Kaiser gleich zu Beginn der Sendung aufforderte: „Sing schon mal, damit wir es hinter uns haben.“ …

…[Ich kannte ihn seit Ende der Sechziger aus der hannoverschen Musikkneipe Moby Dick. Dort trat auch der bluesbegabte HAZ-Drucker Peter Sauer auf, den er später als ‚Peter Petrel’ ähnlich in die Pfanne haute: „Du bist ja nur ein kleiner Schlagerfuzzy“]

… 1967 gründete er mit Ingo Insterburg, Jürgen Barz und Peter Ehlebracht die Musikkombo Insterburg & Co und landete mit ihr Hits wie „Diese Scheibe ist ein Hit“ mit sagenhaften Textzeilen wie „Diese Scheibe müsst ihr koofen, das ist ne Scheibe für die Doofen“….

Heute könnte diese Zeile, etwas erweitert, Reklame für Duden und Wahrig sein:

„Diese Schreibe müsst ihr koofen, das ist ne Schreibe für die Doofen.“

focus.de 1.2.2011

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Sigmar Salzburg
08.01.2011 09.40
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Gruppendynamik bei Primaten

Vor Jahren las ich einen Forschungsbericht über Beobachtungen an einer größeren Gruppe von Affen. Art und sonstige Einzelheiten sind mir nicht mehr erinnerlich – nur ein skurriles Ereignis: Irgendwann formte sich die Gruppe zu einem großen Rund, indem jeder einen Finger in das Po-Loch seines Vordermannes steckte. So schritten sie eine Zeitlang feierlich im Kreise, bis sich die in tiefstem Ernst vollführte Prozession auflöste und jeder seiner Wege ging.

Dieses Bild drängte sich mir beim Lesen der Sitzungsberichte des Rechtschreibrates auf. Daß dessen Mitglieder mit gleichem Ernst ihrer ebenso sinnfreien Tätigkeit nachgehen, ist allerdings kaum vorstellbar.

Im übrigen liegt es mir fern, unsere geistig bescheideneren Verwandten, die dennoch erwiesenermaßen Sinn für Kulturtradition zeigen, mit unseren Reformern und Kulturpolitikern zu vergleichen – bei denen das offensichtlich nicht der Fall ist.

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Sigmar Salzburg
31.12.2010 10.27
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Guter Gedanke: KMK und Rechtschreibrat hinter Schloß und Riegel!

Wutbürger und hüftwackelnde Stewardessen
Von Roland Rischawy

Ein heiterer Rückblick auf schrille Gescheh- und Vorkommnisse in der Luft, auf dem Wasser, unter Tage und in der Regierung.

Auch am Ende dieses Jahres kommt diese Zeitung ihrem gesetzlichen Auftrag nach, den geneigten Leser lücken- wie schonungslos aufzuklären über das, was in seinem näheren und weiteren Umfeld sowie global passiert ist. Wir kratzen bei diesem Jahresrückblick nicht, wie gemeinhin üblich, an der Oberfläche, sondern schürfen chronistisch in die Tiefe. Der Leser erhält dadurch Antwort auf die quälende Frage: Was waren abseits des allgemeinen politischen und gesellschaftlichen Geplänkels die Gescheh- bzw. Vorkommnisse, die mich wirklich interessiert, bewegt bzw. umgehauen haben?
[…]
Eine sehr lustige Vereinigung ist bekanntlich der Rat für deutsche Rechtschreibung. Das, mit Verlaub, leicht überdrehte Gremium hat mit seiner Rechtschreib-Reform und deren wiederholter Reformierung ein ganzes Volk in den Wahnsinn getrieben und ihm das Rechtschreiben verlernt. Nun hat der wiedergewählte Rechtschreibratsvorsitzende Hans Zehetmair der Kultusministerkonferenz (die ebenfalls durch die Bank aus Rechtschreib-Triebtätern besteht, Anm. d. Red.) die 45. Überarbeitung der Rechtschreibreform vorgeschlagen. Demnach sollen eingedeutschte Wörter wie Kupee, Butike, scharmant, Sketsch und Restorant wieder wie ursprünglich geschrieben werden als Coupé, Boutique, charmant, Sketch und Restaurant. Das ist nach unserem Dafürhalten zwar lobenswert, entbindet die Allgemeinheit aber nicht von der Frage: Warum hat man den Rechtschreibrat nicht an Ort und Stelle hinter Schloss und Riegel gesetzt, als er Restorant und Butike einführte? Und: Warum befindet sich die gesamte Kultusministerkonferenz noch immer auf freiem Fuß?

[…] Wir sagen's, wie's ist: Das Jahr 2011 wird noch spannender als das vergangene.

In diesem Sinne wünschen wir allen Stewardessen, Rechtschreib-Triebtätern, Armleuchtern, Staatsbankrotteuren und Lesern ein rauschendes Fest und viel Glück im neuen Jahr! Prost mit'nander!

frankenpost.de 31.12.2010

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Sigmar Salzburg
16.12.2010 14.37
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Ministerium für blöde Rechtschreibungen

Die Kultusministerien mit ihrer Obsession zur Durchsetzung nichtsnutziger Schreibregeln forderten schon bald den Vergleich mit Monty Pythons „Ministerium für blöde Gangarten“ (Ministry of Silly Walks) heraus. Die Realität überholte die Phantasie. Jetzt inspirierte die Blödeltruppe ein ähnliches Spiel für den Rechner:

Ministerium für blöde Spiele
Monthy Python mit neuem Game


Grundlegend sind die Herren mit dem herrlich schwarzen Humor aus England eher für Kult-Filme und/oder TV-Serien bekannt, dennoch wagten Monthy Python schon den einen oder anderen Versuch und lieferten Spiele für den PC ab. … nun gesellt sich ein weiterer Ableger mit den Namen Ministerium für blöde Spiele (Ministry of Silly Games) dazu,

Grundlegend wird das Ministerium für blöde Spiele kostenfrei sein und lediglich die Anmeldung bei Facebook, sofern man den Titel spielen möchte, ist von Nöten ...

GameZone ‎8.12.2010‎

Allerdings waren diesmal die Deutschen schneller. Zur verblödeten Rechtschreibung gibt es längst passende Spiele:

Duden-Korrektor 7.0; Fit fürs Gymnasium (Videospiel, USK ab 0 freigegeben); Lernerfolg Grundschule: Deutsch. (Videospiel; USK-Einstufung: Nicht geprüft!!!); Gripskids Deutsch von dtp Entertainment AG (Videospiel, USK ab 0 freigegeben); Lernspass – Rechtschreib-Trainer 4 …

„Von Nöten“ ist übrigens auch nach der Reform nicht erlaubt.

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Sigmar Salzburg
12.12.2010 15.08
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Aus dem Labor für Schwachsinn

2. Bericht des Rates (Fußnote S.31):

Die Geschäftsstelle des Rats für deutsche Rechtschreibung verfügt über ein umfassendes Archiv zur jüngeren Orthographiegeschichte, in dem u. a. die Unterlagen der Vorgängergremien aufbewahrt werden. … Eine für die Gesamteinschätzung wichtige Erkenntnis war hierbei, dass in einigen Fällen mehrere integrierte Schreibweisen für ein und dasselbe Wort durchgespielt wurden (so z. B. Neglischee neben Negligee für Negligé).

Unvermeidlich wären dann auch „Integrationsschreibungen“ wie:

*Reschissör, *Etasche, *Garasche, *Rusch[e], *Losche …

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Sigmar Salzburg
08.12.2010 13.43
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Sebastian Krämer ...

… gastierte mit „Akademie der Sehnsucht“ in der Theaterwerkstatt Schwäbisch Gmünd

„Kabarett beleidigt mich. Dies ist ein Chansonabend“, begrüßt Sebastian Krämer die Zuhörer… Eine Liebeserklärung an Volkshochschulen ist genauso dabei wie eine Hassballade über Deutschlehrer, die die Rechtschreibreform hätten verhindern können…

schwaebische-post.de 5.12.2010

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Sigmar Salzburg
01.12.2010 07.56
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Der Karikaturist Götz Wiedenroth …

… hat als Flensburger den Kampf der Bürger gegen die Rechtschreibreform im Norden hautnah miterlebt. Das hat sich in zahlreichen Zeichnungen niedergeschlagen. Er hat jetzt etliche davon in einer separaten Aufstellung zusammengefaßt und mit begleitenden Erläuterungen versehen.

Götz Wiedenroth – Rechtschreibreform

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