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Sigmar Salzburg
14.10.2009 09.33
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Pseudo-Heiler

Ärztepfusch
Losgelöst von der Seele
Bei einer obskuren Psychotherapie starben Patienten. Die Ärztekammer fühlt sich machtlos gegen Pseudo-Heiler.
… Der Mediziner bot bei einer „psycholytischen“ Therapiesitzung am vorvergangenen Samstag offenbar bewusstseinsverändernde Substanzen an und verschuldete so den Tod von zwei der zwölf Teilnehmer. Doch nicht das selbst gestrickte Vorgehen war illegal, sondern nur die Tatsache, dass die Drogen zumindest teilweise verbotene waren. Jonitz: „Wer pfuscht, aber über eine ärztliche Approbation verfügt, darf in vielen Fällen weitermachen.“
focus .de 26.9.09

Während des Menschenexperiments „Rechtschreibreform“ starben wohl nur einige ältere Gegner, nicht zuletzt an Aufregung über die Dummdreistigkeit der Politiker. Die verantwortlichen Kultusminister durften in fast allen Fällen weitermachen, obwohl sie zehn Jahre lang zwölf Millionen Schülern sprach- und bewußtseinsverändernde Stoffe beigebracht hatten.

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Sigmar Salzburg
26.09.2009 07.24
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Quäntchensprünge

G20-Gipfel
Kein Quantensprung, aber Fortschritte

focus.de 25.9.09

Also ein Quäntchensprung.
Dabei ist ein Quantensprung schon die kleinste mögliche Veränderung!

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Sigmar Salzburg
24.08.2009 11.16
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„Reform verfolgt“

Vor meinem Schreibtischfenster blüht die Minze, mannshoch – rundblättrige, nicht Roßminze, wie ich zuerst meinte. Ein Zilpzalp flatterte heute morgen schon herbei, doch erst mit steigender Sonne fanden sich die Heerscharen von Insekten ein, Fliegen, Bienen und Schmetterlinge, allein zwei Dutzend Distelfalter. Die Admirale dagegen bevorzugen die fauligen Augustäpfel nebenan, obwohl die Raupen beider Arten gleichermaßen Brennesseln lieben. Die Hummeln wiederum finden den Beinwell unterhalb anziehend. Dieser sei, sagt das Bestimmungsbuch, eine alte Arzneipflanze aus der Familie der Rauhblattgewächse, Stengel und Blätter seien rauhhaarig – womit wir wieder bei der unseligen „Rechtschreibreform“ wären: Jetzt finden wir „Raub-lattgewächse“ (räuberische Huflattiche?) im Garten, „Fleisch fressende“ Pflanzen im Moor, grauselige „Rausegelige“ (Quallen) am Meer und „Urin-sekten“ in den Räumen, die allerdings nur ein Zehetmair mit der „Reform“ in Verbindung bringt.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
04.08.2009 15.13
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Zum 10. Jahrestag der Zwangsmissionierung durch die Presse?

„Großversuch an der deutschen Bevölkerung“
… Doch Mediziner warnen vor Nebenwirkungen, …

SPIEGEL ONLINE – 01.08.2009

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Sigmar Salzburg
31.07.2009 09.58
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Kompetenz und Glaubwürdigkeit

Focus-Besucher bewerten Kompetenz und Glaubwürdigkeit von Politikern:

focus de 30.7.09

An der Spitze der Rangliste stehen – gewiß ohne daß dies den meisten Abstimmenden bewußt wurde – Gegner der „Rechtschreibreform“:

Lesernoten für Helmut Schmidt (SPD) [Reformgegner] 57653 Stimmen,
Platz 1 von 97, Gesamtnote 2,33
Kompetenz 2,22; Glaubwürdigkeit 2,34

Horst Köhler [vermutlich skeptisch] Platz 2
Baron zu Guttenberg [unbekannt] Platz 3

Lesernoten für Friedrich Merz (CDU) [Reformgegner]
Platz 4 von 97, Gesamtnote 2,94
Kompetenz 2,60, Glaubwürdigkeit 2,96

Lesernoten für Hans-Dietrich Genscher (FDP) [Reformgegner]
Platz 5 von 97, Gesamtnote 3,30
Kompetenz 3,17, Glaubwürdigkeit 3,35

Es ist nicht überraschend, daß die Versager in Kompetenz und Glaubwürdigkeit auch eine besonders unrühmliche Rolle bei der „Rechtschreibreform“ gespielt haben:

„Demokrat“ Franz Müntefering sah die „Reform“ am Volksentscheid scheitern und schwieg zu seiner Annullierung. Bürger, die dennoch auf Korrekturen bestanden, denunzierte er als „Hochwohlgeborene“.

Lesernoten für Franz Müntefering (SPD)
Platz 96 von 97, Gesamtnote 4,95
Kompetenz 4,92, Glaubwürdigkeit 5,13

Andrea Nahles, Schlußlicht in der Rangliste, glänzt mit einer „Fünf“ in allen Fächern.

Sie griff 2005 Bundesländer an, die zögerten, in den Schulen den Reformunfug notenrelevant verbindlich zu machen. Besondere Inkompetenz: Sie wiederholte den längst entlarvten Schwindel von der halbierten Zahl der Schreibregeln.


Lesernoten für Andrea Nahles (SPD)
Platz 97 von 97, Gesamtnote 5,27
Kompetenz 5,35, Glaubwürdigkeit 5,38

Daher ist Frau Nahles im Kompetenz-Team von Frank-Walter Steinmeier wohl am rechten Platz – vielleicht als spätere Bundesbildungsministerin?

Kompetenzteam

Der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sagte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Potsdam, das Team sei der Beleg, dass die SPD über „die besten Köpfe“ verfüge.

focus.de 30.7.09

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Sigmar Salzburg
22.07.2009 08.18
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Lichtenberg, immer wieder treffend

Jetzt oft zitiert:

Der eine hat eine falsche Rechtschreibung und der andere eine rechte Falschschreibung.

Die unsägliche Bildungspolitik hat dieses Bonmot fatal in die Wirklichkeit umgesetzt: Schüler lernen die falsche Rechtschreibung, gut und recht schreibende Gebildete sind zu Falschreibern degradiert worden.

Es gibt eine wahre und eine förmliche Orthographie.

… wobei die „Reform“ ihr Heil im Förmlichen suchte.

Die meisten Glaubenslehrer verteidigen ihre Sätze, nicht weil sie von der Wahrheit derselben überzeugt sind, sondern weil sie einmal die Wahrheit derselben behauptet haben.

... z.B. die Bildungspolitiker und ihre Reformer.

Man suche keinen Enthusiasten Behutsamkeit lehren zu wollen. Solche Leute sagen, sie wollen behutsam sein, glauben auch, sie wären behutsam, und sind die unbehutsamsten Seelen von der Welt.

Vor der „Verlässlichkeit“, die eine Rücknahme der „Reform“ angeblich unmöglich macht, war die „Behutsamkeit“ zu ihrer Einführung ein gern gebrauchtes Einschleichwort aus der Falschmünzerwerkstatt der Reformer.

(Zitiert nach Insel Taschenbuch 165 „Lichtenberg Aphorismen“ mit dem ausgezeichneten Nachwort von Kurt Batt.)

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Sigmar Salzburg
17.07.2009 19.24
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Mathematik-Olympiade

IMO-AUFGABE
Hässliche Dinge für immer loswerden

Von Holger Dambeck
Es gibt schöne Geschenke und solche, die man am liebsten gleich weiter verschenkt. Manch hässliches Präsent kann auf diese Weise über Umwege wieder zum ursprünglichen Verschenker gelangen. Mit einer Formel lässt sich dies verhindern.
Aufgabe:
Ein Club hat n Mitglieder. Die Mitglieder sind von 1 bis n durchnummeriert. Die Leute in dem Club machen sich gern untereinander Geschenke, allerdings sind darunter häufig auch Dinge, die sie einfach nur loswerden wollen ….
spiegel.de 17.7.07
http://www.spiegel.de/img/0,1020,1591836,00.jpg
[Bild, Text:]
Peep-Show der Gartenzwerge: Hässliches, du hast so was Verlässliches, dichtete eins[t] Robert Gernhardt. Mathematiker wissen, wie man sich peinliche Geschenke vom Leibe hält ...

Gernhardt dichtete natürlich nicht in dieser Schreibweise. Die Verläßlichkeit war bekanntlich der von den Kultusministern vorgeschobene Grund, die „hässliche“ Rechtschreibreform nicht zurückzunehmen. Vielleicht finden die Jungmathematiker auch hier eine Formel, wie man die wieder los wird.
(Das zugehörige Spiegel-Bild ist jugendgefährdend und kann hier nicht gezeigt werden.)

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Sigmar Salzburg
17.06.2009 04.47
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Gedenktag

17. Juni – Tag der deutschen Einheit
(Inzwischen durch ein Datum der Parlamentsbürokraten ersetzt.)

1871 Einheit Deutschlands (kleindeutsch durch Bismarck)
1901 Einheit der deutschen Rechtschreibung (durch Konrad Duden):

Fortfall entbehrlicher Zeichen:
h nach t: Thür >Tür

1949 Teilung Deutschlands (durch die Kommunisten)
1996 Teilung der deutschen Rechtschreibung (durch die Kultusminister)
… in die klassische Kulturschreibung – und die Pennälerschreibung:

Vermehrung überflüssiger Zeichen:
ss-Reformsignal: As > Ass ( = am.- engl. „Arsch“)
Dreifachbuchstaben: Schwimmeister > Schwimmmeister
… auch kombiniert: Flußschiffahrt > Flussschifffahrt
Stammpedanterie: Roheit > Rohheit
Ratlosigkeit: Zierat > Zierrat
„Volksetümologie“: Tolpatsch > Tollpatsch
Punktuelle Sinnfälschung: Quentchen > Quäntchen
Bindestrichfimmel: der 14jährige > der 14-Jährige
Notlösungs-Bindestrich: Brennessel > Brenn-Nessel
Lückentick: die Leidtragenden > die Leid Tragenden
Kommakrampf: „Kommst du?“ fragte er > „Kommst du?“, fragte er
„Kackofonie“ : selbständig > selbstständig

1999 – Der Volksaufstand gegen die Rechtschreibreform vom 27.9.1998 wird am 17. September 1999 durch das Kieler Parlament niedergeschlagen.

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Sigmar Salzburg
03.06.2009 17.50
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Bei Sandra Maischberger

GLÜCKSDEBATTE IM TV
Die Vernunft muss dran glauben

Von Henryk M. Broder
… Jörg Andrees Elten, der frühere „Stern“-Reporter, der vor über 40 Jahren aus Schwabing nach Poona aufbrach, bot ebenfalls eine Theorie zum Glücklichsein an: „Erst wenn die Gedanken aufhören, befinde ich mich im Hier und Jetzt.“ So ähnlich hatte es schon Gottfried Benn gesagt, aber ganz anders gemeint: „Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück.“ Elten, der inzwischen Seminare zur Sinnsuche veranstaltet, wurde dann doch kurz ungehalten, als er von Werner Schneyder nach den 92 Rolls Royce Autos gefragt wurde, die der Sekten-Chef Osho sein eigen nannte. …
spiegel.de 3.6.09
Natürlich muß es neu „sein Eigen“ heißen (Regel: Verdacht auf Substantiv) – aber dieser „Fehler“ ist nicht weiter schlimm, ist ja gute alte Rechtschreibung. Es wurde 2006 nur auf die Großschreibung „zu Eigen machen“ verzichtet, um den Kultusministern noch etwas zu ihrem Glück zu lassen.

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Detlef Lindenthal
27.05.2009 21.07
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Re: Re: Re: Gleichschaltung – nicht überall!

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Zitat:
Ursprünglich eingetragen von glasreiniger
Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Pressefach: IBM Deutschland GmbH:
<Die Hadronen (Neutronen, Protonen …) kann man als kleine Analog-Rechner zur Ermittlung ihrer Masse auffassen .. m

Das sieht aber sehr wie ein Rechner aus, der nur ein einziges Ergebnis liefert (vielleicht 42?).

Durch Tastendruck mittels eines Elektrons liefert ein Proton auch die Masse eines Neutrons.

Und wenn man eine größere Anzahl von Hadronen, Elektronen usw. sinnvoll zusammensetzt, bekommt man einen netzfähigen Knotenrechner, der noch ganz andere Sachen als die Masse eines Neutrons ausrechnen kann.
Und wenn Mann und vor allem Frau die kleinen Teilchen noch sinnvoller zusammenfügen (einschließlich ausreichend nachhaltiger Schulung), dann kommen Vernunftwesen dabei heraus, die zum Bewerten von Aussagen Gültigkeitsketten überprüfen.
__________________
Detlef Lindenthal

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Sigmar Salzburg
27.05.2009 17.37
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Re: Re: Gleichschaltung – nicht überall!

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von glasreiniger
Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Pressefach: IBM Deutschland GmbH:

<Die Hadronen (Neutronen, Protonen …) kann man als kleine Analog-Rechner zur Ermittlung ihrer Masse auffassen .. m


Das sieht aber sehr wie ein Rechner aus, der nur ein einziges Ergebnis liefert (vielleicht 42?).


Durch Tastendruck mittels eines Elektrons liefert ein Proton auch die Masse eines Neutrons.
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Sigmar Salzburg

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glasreiniger
27.05.2009 08.40
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Re: Gleichschaltung – nicht überall!

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Pressefach: IBM Deutschland GmbH:

<Die Hadronen (Neutronen, Protonen …) kann man als kleine Analog-Rechner zur Ermittlung ihrer Masse auffassen .. m


Das sieht aber sehr wie ein Rechner aus, der nur ein einziges Ergebnis liefert (vielleicht 42?).

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Sigmar Salzburg
26.05.2009 15.36
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Gleichschaltung – nicht überall!

Pressefach: IBM Deutschland GmbH:

(pressebox) Julich, 03.12.2008 …. Die Berechnungen dazu waren extrem kompliziert. Dank dem JUGENE Supercomputer konnten Fodor und seine Kollegen das Problem lösen. …„Dieses Ergebnis zeigt, daß die Theorie der Quantenchromodynamik die richtige Theorie für die fundamentale physikalische Kraft der starken Wechselwirkung ist“, schließt Fodor daraus. „Dies war eine der rechenintensivsten Berechnungen, die wir bisher kennen“, fährt Fodor fort. Der Forscher erklärt, daß der „Ursprung der mit Abstand überwiegenden Mehrheit der sichtbaren Masse nunmehr erkärt werden kann“

Pressebox IBM

Die PresseBox ist der führende Pressedienst aller Technologie-Branchen und Ihr kompetenter Partner für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation.

http://www.pressebox.de/

Mir ist nicht bekannt, wieviel Rechenzeit erforderlich war. Vor einigen Jahren benötigte ein ungenaueres Ergebnis ein einjähriges Rechnen. Die Hadronen (Neutronen, Protonen …) kann man als kleine Analog-Rechner zur Ermittlung ihrer Masse auffassen, mit deutlich höherer Rechengeschwindigkeit als jeder Supercomputer. Aber schweifen wir nicht ab.

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Detlef Lindenthal
26.05.2009 10.39
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Re: Schavan wirkt für die Wissenschaft


Sigmar Salzburg schrieb:
[1] [P.S.: Wissenswert ist, daß jedes atomare Kernteilchen im Weltall die rechnerische Kapazität eines Supercomputers nicht nur enthält, sondern wohl immer noch weit übersteigt.]
Dazu werde ich nachdenklich:
Großrechner befinden sich auf der Erde, also zweifellos im Weltall. Großrechner bestehen aus Atomen, diese bestehen aus atomaren Kernteilchen, die sich mithin gleichfalls im Weltall befinden.
Gemäß [1] hätte jedes dieser Teilchen des Rechners eine rechnerische Kapazität, die jene des Rechners noch weit übersteigt.
Dann wäre es ja besser, nur einen Teil des Rechner-Plastikgehäuses zum Rechnen zu nehmen;
oder wie???
Ich erbitte Aufklärung.
__________________
Detlef Lindenthal

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Sigmar Salzburg
26.05.2009 10.30
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Berühmte Fälschungen und Scharlatanerien

Das Thema historische Fälschungen nun auch im Focus:

Betrugsversuche

Die neun dreistesten Fälschungen der Geschichte

Der Jesus-Knochenkasten
Die persische Prinzessin
Der Piltdown-Mensch
Der Runenstein von Kensington
Der Cupido von Michelangelo
Die Prieuré de Sion
Die Protokolle der Weisen von Zion
Die Konstantinische Schenkung
Die Hitler-Tagebücher

Focus online 26.5.09

Die Auswahl ist (bis auf die „Rechtschreibreform“) meiner früheren hier sehr ähnlich:

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg

1.   Die Konstantinische Schenkung
sollte den gesamten Westen dem Diktat des Papstes unterwerfen.
2.   Der Runenstein von Kensington
verriet sich durch altertümliche oder nie dagewesene Schreibweisen.
3.   Die Vererbungslehre des Agrarbiologen Lyssenko
versprach eine Steigerung der Ernteerträge um 50 Prozent.
4.   Der Piltdown-Schädel wurde 1996
als Machwerk des Scherzbolds Martin Hinton oder 2016 des „Finders“ Charles Dawson erkannt.
5.   Sokal’s Hoax übertölpelte 1996
eine Wissenschaftszeitschrift zur Annahme dieser Nonsense-Theorie
6.   Die Rechtschreibreform
– soll den gesamten deutschen Sprachraum dem Diktat der Reformpäpste unterwerfen,
–verrät sich durch altertümliche oder nie dagewesene Schreibweisen,
– verspricht eine Senkung der Rechtschreibfehler um 50 Prozent,
– wurde 1996 als zusammengebasteltes Machwerk der Reformkommission erkannt,
– übertölpelte viele Zeitschriften zur Annahme der Nonsense-Änderungen,
– und macht weniger eine Reform der Reform „unumgänglich notwendig“, als vielmehr ihre völlige Rücknahme.


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