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Sigmar Salzburg
13.08.2009 17.33
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Fundstück im Netz

Geht unsere Rechtschreibreform auf ein Nazi-Projekt zurück?

Verfasst von McClinton am Mi, 2009-08-12 10:01.

Es ist bekannt, daß die Rechtschreibreform gegen den in einer Volksabstimmunge erklärten Willen des Volkes mit der bekannten Arroganz der Macht durchgesetzt wurde, also mit einer demokratischen Entwicklung wenig zu tun hat. Viel weniger bekannt ist aber, daß die derzeitig umgesetzte Reform der Rechtschreibung frappierende Ähnlichkeiten mit einem ebensolchen Projekt von SA-Obergruppenführers und Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung Bernhard Rust zu tun hat – und der hatte sein Reformprojekt unter anderem aufgrund entsprechender Äußerungen von Adolf Hitler durchsetzen wollen. Ist die Rechtschreibreform also ein verspätetes Nazi-Projekt?

Schon 1936 als preußischer- und später als Nazi-Staatsminister strebte Rust eine Rechtschreibreform an, die eine „grundlegende Vereinfachung“ erbringen sollte. Gefördert wurde dies durch Äußerungen Hitlers, man könne durch die Kleinschreibung 35.000 Tonnen Blei sparen und zudem durch Vereinfachung Zeit bei der Ausbildung. Die Vorschläge, die die Rustsche Kommission im August 1941 vorlegte, kehrten dann in ähnlichen Reformansätzen der „Stuttgarter“ und „Wiesbadener“ Empfehlungen deutscher Expertengruppen von 1953 und 1958 wieder und bilden schließlich Kernelemente der 1999 in Kraft getretenen Schlechtschreibreform – eine Kontinuität der Geschichte?

Schon die auffälligste „Neuregelung“ der Schlechtschreibreform ist so neu nicht: „muss“ statt „muß", „dass“ statt „daß" oder „Kuss“ statt „Kuß" wurde schon von Reichserziehungsminister Rust als großer Reformwurf verkauft. Ausgedacht hat er es sich freilich nicht: diese nur scheinbar logische Regel ist eine Erfindung Johann Christian August Heyses, der 1829 starb, oder seines Sohnes Karl Wilhelm Ludwig Heyse. Erst 50 Jahre nach ihrer Erfindung wurde die Heysesche „s-Schreibung“ erstmals offiziell eingeführt: Von 1879 bis 1902 galt sie in Österreich.

Die Buchstabengruppen „ph“ und „th“ sollten in Fremdworten durch „f“ und „t“ ersetzt werden: „Delfin“ statt Delphin, „Fotograf“ statt dem (damal üblichen) Photograph und „Filosof“ statt „Philosoph“. Kennen Sie das? Auch Knaller wie „Strofe“, „Tron“, „Fosfor“ und „Sfäre“ werden heute wieder als moderne Reform vermarktet, sind aber keinesweg neu, sondern braunen Ursprungs! Auch das Eindeutschen französischer Schreibweisen auf "-ou“, "-ai“ und "-eu“ war Reformgegenstand: „Majonäse“, „Ragu“, Miliö" oder „Tur“.

Die gegenwärtige Reform geht aber über ihre Nazi-Anfänge noch etwas hinaus: so sollte bei Zusammensetzungen, in denen der Mitlaut dreimal zu schreiben wäre, dieser nur zwei mal stehen („Schiffahrt“), aber bei Trennungen der dritte Mitlaut erscheinen („Schiff-fahrt“). Das hat die neue Reform vereinfacht: immer „Schifffahrt“. Auch die Trennung von „st“ wurde damals schon vorgeschlagen: „Fens-ter“, und „Rüs-tung“ stehen ausdrücklich als Beispiele z.B. in der „Dortmunder NS-Zeitung“ vom 28.06.1944.

Und die Parallelen gehen noch weiter, erschreckend weiter: so gehörten der zwischenstaatlichen Reformkommission, die die Rechtschreibreform unserer Tage ausgearbeitet hat, mit Otto Basler, Karl Reumuth, Franz Thierfelder und Theodor Frings schon Personen an, die auch für Reichsstaatsminister Rust gearbeitet hatten. Nur auf Bernhard Rust mußten wir leider verzichten: der beging am 8. Mai 1945 Selbstmord.

Aber in diktatorischen Handlungsmustern bewegen wir uns noch immer: hatte 1941 noch der „Gesetzgeber“ eine Sprachreform versucht, so wurde es in den 90ern durch eine zwischenstaatliche Kommission versucht, die ihren Willen sogar gegen die Volksabstimmung in Schleswig-Holstein durchsetzen konnte: und das im Rahmen des antiplebiszitären Grundgesetzes, in das die Siegermächte hohe Hürden gegen Volkes Wille eingebaut haben, auf daß das Volk, das Adolf gewählt hat, nie mehr über etwas Wichtiges abstimmen dürfe. Offenbar sind demokratische Traditionen – deshalb? – noch immer so unbekannt, daß man unter einer Bundesregierung versucht, was schon unter Adolf probiert wurde – und darüber regt sich noch nicht einmal wer auf. Auch nicht die wilden 68er-Reformpädagogen, die die Reform als Waffe gegen ein repressives Bildungssystem postulierten, aber offenbar den Bock zum Gärtner machen wollten, oder den Mengele zum Vorsitzenden des Ärztebundes, sozusagen...

Literaturhinweise: Birken-Bertsch, Hanno und Markner, Reinhard: „Rechtschreibreform und Nationalsozialismus. Ein Kapitel aus der politischen Geschichte der deutschen Sprache“, Göttingen 2000, ISBN 3-89244-450-1
http://pressemitteilung.ws/node/166517

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Sigmar Salzburg
20.06.2009 13.53
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Briefwechsel Goethe - Schiller

Giesbert Damaschke will den Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller auf den Tag genau um 215 Jahre versetzt im Internet veröffentlichen. Der erste Brief vom 15. Juni 1794 ist bereits erschienen. Er verwendet dafür eine Ausgabe von 1856, angeblich zeichentreu. (Allerdings sind Ausgaben dieser Zeit selten zuverlässig. Und der Fortfall des langen „s“ bringt weitere Unsicherheiten.)

http://www.briefwechsel-schiller-goethe.de/

http://www.briefwechsel-schiller-goethe.de/?p=204

http://www.briefwechsel-schiller-goethe.de/?p=12

Giesbert Damaschke, sonst „Arno-Schmidt-Experte“, war langjährig Diskutant und Betreuer der Rechtschreibseiten des Zeit-Forums, bevor es geschlossen wurde. Daß er die „Reform“, wie er einmal beiläufig zugab, größtenteils für Unfug hält und nur die ss-Regel begriffen zu haben vorgab, hielt ihn nicht davon ab, jeden Reformkritiker niederzumachen. Auch jetzt „platziert“ er sich wieder reformgemäß.

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Sigmar Salzburg
19.08.2008 19.53
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„Rechtsstaat“ Bundesrepublik:

Im Spiegel-Online-Bastian-Sick-Forum warf ein Diskutant „Carl“ heute folgende Bemerkung ein:

Die inzwischen stringent widerlegte Prognose, daß die neue Schreibung vom Sprachvolk alsbald akzeptiert und sich daher als die „richtige“ durchsetzen werde, war übrigens ein maßgeblicher Stützpfeiler des berühmten BVerfG-Urteils zur Verfassungsmäßigkeit der Reform. Mit diesem Urteil wedelt so mancher noch heute gerne herum, obwohl die Lebenswirklichkeit jenen Richterspruch längst ad absurdum geführt hat.

MfG Carl


Ich konnte mich nicht enthalten, dazu dieses anzumerken:

Der Richter Dr. Kopke, ein besonderer Kenner der Materie, stellte in der NJW 49/2005 fest:

… das Urteil des BVerfG hat nur eine begrenzte Reichweite. Es stellte lediglich fest, dass die Durchführung der Rechtschreibreform von 1996 keiner besonderen (landes-)gesetzlichen Regelung bedurfte. Damit steht es einem landesrechtlichen Anspruch von Eltern und Schülern auf Unterweisung in der bisherigen neben der reformierten Schreibung nicht entgegen. …

Das ist auch schon im Urteil des BVerfG enthalten, das ausdrücklich sogar jedem Bundesland Abweichungen und Ausscheren aus dem Regelungskartell zubilligt. Als einziges hat das OVG Lüneburg davon Gebrauch gemacht. Andere Gerichte, etwa Schleswig, seit 1997 in den Reformhumbug verstrickt, verweigern solches in der rechtlichen Grauzone – bis zur Rechtsbeugung:

Noch am 6.2.08 verkündete das VG Schleswig in einem meine Tochter betreffenden Urteil den nach zwölfjähriger Erfahrung mit der „Rechtschreibreform“ geradezu geistesverwirrt anmutenden Satz: „Weder der von der Exekutive angenommene Gemeinwohlbelang noch die Verhältnismäßigkeit der Rechtschreibreform im engeren Sinne sind heute zu bezweifeln.“

Urteil VG Schleswig v. 6.2.08

__________________
Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
15.08.2008 07.12
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„Ist unsere Sprache ein schwerer Pflegefall“ bei Spiegel Online

Trotz der ständigen Abmahnungen durch den „Sysop“ im Bastian-Sick-Forum, nicht über die Rechtschreibreform zu diskutieren, provoziert diese doch immer wieder Kritik, wenn nicht Hohn und Spott, z.B. gestern:

Anonymus „LurchiD“ anläßlich der Diskussion der magischen Drei:

Da haben Sie nicht mit der Zwölf gerechnet, eine noch magischere Zahl als die Drei, die Zahl der Harmonie, und die ihr folgende Dreizehn, die diese Harmonie zerstört.

Zwölf Apostel waren es beim letzten Abendmahl, also samt Jesus von Nazareth dreizehn Männer, die zusammen das Pessachfest begingen, einer zuviel, und so mußte dieser eine der Verräter sein, und es was Judas Ischariot.

Und zwölf gute Feen sind bei Dornröschens Taufe eingeladen, doch die dreizehnte, die draußen bleiben mußte, belegt Dornröschen mit einem Todesfluch, der gerade noch in einen hundertjährigen Schlaf umgewandelt werden kann.

Und zwölf Rechtschreibreformer haben unsere Muttersprache aus dem Elend gehoben und ihr ein prachtvolles und strahlendes neues Gewand verpaßt, herrlich an zu sehen, hervor ragend zu lesen und Genuß voll zu schreiben. Da konnte auch der Dreizehnte, der Langengeislinger Zehetmair, nichts mehr retten.


… und von Juliane Fuchs das Letzte von Hinz und Kunst in der Rechtschreibung:

Kleines Urlaubsmitbringsel...

... von der Ausstellung über die „Armee der Tonkrieger des ersten Kaisers von China“:
"Nachdem er dem Ungeheuer den Gar ausgemacht hatte..."


Spiegel online
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=180&page=1&pp=10

Das Rechtschreibforum wurde durch den gleichen „Sysop“ schon vor über einem Jahr geschlossen, nachdem es in verschiedener Form (mit Unterbrechungen) zwölf Jahre lang gelaufen war. Dazu schrieb ein Teilnehmer:

Ab 1. August wieder wieder einmal irgendeine Rechtschreibung verbindlich für die Schulen. Auch die freiheitliche Presse unterwirft sich erneut und fördert so den Zwangs-Rechtschreibfrieden.
Als Beitrag dazu wurde wieder einmal das Rechtschreibforum stillgelegt.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem staatstragenden Entschluß!

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Sigmar Salzburg
05.08.2008 14.24
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Bremer Sprach- „Blog“

http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2008/07/29/orthografische-fieberphantasien/#comments

Es geht um die Arbeit von Dr. Uwe Grund zur Fehlerzunahme durch die „Rechtschreibreform“.

Eine Diskussionsteilnehmerin,


• Maria hat geschrieben:

@ 51: Die Schweizer richten sich, wie es scheint, mehrheitlich nach den Empfehlungen der SOK. Sie sind damit viel fortschrittlicher als die Deutschen – und brauchen also nicht angesprochen zu werden.
@ 49: So viele Worte – doch ohne Gehalt. Es geht auch kürzer, sinnvoller:
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~ma8/eszet.html
Die neue Regelung besagt übrigens nicht, daß nach kurzem Vokal “ss” steht, sondern daß in diesem Fall das “ß” durch “ss” ersetzt wird, siehe http://www.duden.de/deutsche_sprache/neue_rechtschreibung/crashkurs/lautbuchstaben/regel_01.php
Hier wird also ausdrücklich die Kenntnis der alten Rechtschreibung vorausgesetzt, was erklärt, warum Schüler und all jene, die der verkürzten Regel folgen, so viele Fehler machen.
@ 45: Das “sic” setzt, wer korrekt zitiert – Verletzungen sollen damit nicht verursacht werden. – Woher nur all diese Empfindlichkeiten?
Es sei angemerkt, daß es keine Schande ist zu erkennen, daß die Neuregelung nichts taugt, und infolgedessen zur konventionellen Schreibung zurückzukehren. Niemand hackt Ihnen dafür den Kopf ab.
Am 4. August 2008 um 17:36 Uhr | Permalink

Und der fortschrittliche Prof (auf seiner Homepage z.Zt. getarnt mit Sonnenbrille) kanzelt ab:

• Anatol Stefanowitsch hat geschrieben:

Maria (#52), Sie verstehen es anscheinend selbst dann nicht, wenn man es Ihnen gaaanz langsaam erklärt, aber ich versuche es noch ein letztes Mal: Niemand hier verteufelt die alte Rechtschreibung oder verteidigt die neue. Wir kritisieren eine Studie, die nicht das zeigt, was sie zu zeigen vorgibt. Das Sie das nicht verstehen, zeigt, dass Sie nicht qualifiziert sind, hier mitzudiskutieren.
Am 5. August 2008 um 13:00 Uhr | Permalink

Mitdiskutieren darf aber sicher, wer die Studien seriös findet, auf die sich Wernstedt, Sabine Schröder (Kiel), Zehetmair u.a. bezogen, als sie eine 50 bis 90prozentige Fehlervermeidung durch die Reform behaupteten!

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Karl-Heinz Isleif
27.01.2008 15.19
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Bankkonto? Bruder fragen!

Diesen herrrlichen (deutschen) Ton! Wie habe ich den vermißt.

Ich wünsche ein schönes restliches Wochenende!

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Norbert Lindenthal
27.01.2008 15.02
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»Angesteckte Foren«

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Karl-Heinz Isleif
… daß auch wir angesteckt sind!

Der auffällige Satz stammt aus unserer Forentechnik, die den Fadennamen »Andere Foren« zusammensetzt mit dem Rest des Satzes. Es wäre nun meine Aufgabe, in diesen technischen Zusammensetzungvorgang die Anführungszeichen einzupflegen. Als Geld dafür gespendet war, wurde es hinterrücks weggenommen von den Leuten, deren Aufgabe es war, das Geld vertragsgemäß zu verwalten, also für die Pflege der Technik dieser Seiten.

Wer nun einen Neuanfang wagen möchte, kann nach einer Kontonummer fragen.
__________________
Norbert Lindenthal

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Karl-Heinz Isleif
27.01.2008 13.26
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Angesteckte Foren

„Subject: Antwort auf Andere Foren

Guten Tag,

Sigmar Salzburg hat soeben (...)"

Ohne Anführungszeichen bei 'Andere Foren' entsteht der Verdacht, daß auch wir angesteckt sind!

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Karl-Heinz Isleif
27.01.2008 12.46
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angesteckt

"...Dokumente bereit zu stellen, die...“

Der Gute ist leider schon angesteckt von der Krankheit, die er bekämpft.

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Sigmar Salzburg
27.01.2008 12.40
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Link eines Einzelkämpfers

Interessante Seite für Amateurfunk
(aber kein Diskussionsforum)
mit Hinweisen zur „Rechtschreibreform“:

http://home.ivx.de/t600348/rechtschreibung.htm

... und auch auf „berühmte Gedichte“:

http://home.ivx.de/t600348/gedichte.htm

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Sigmar Salzburg
16.09.2007 08.21
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Soviel Reform wie möglich

Die Schulbuchverlage unterlaufen die Bemühungen des Rechtschreibrates, die „schlimmsten Unebenheiten“ der „Reform“ zu mildern.
Theodor Ickler hat nachgelesen, wie unseren Schulkindern die Schreibvernunft ausgetrieben werden soll:

http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=895

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Sigmar Salzburg
11.05.2007 13.12
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Wozu die Kultuspolitiker noch fähig gewesen wären

Günter Schmickler schreibt im VRS-Forum u.a.:

Nun versuche man, sich vorzustellen, die Ligatur „ck“ wäre entgegen dem Rat Bürgers abgeschafft worden! Es hätte beispielsweise bis 1901 „Dikkköpfe“ gegeben, die dann – analog zum „Schwimmeister“ – von „Dikköpfen“ abgelöst worden wären. Im Jahre 1996 wäre dann von GEW & Co. die Rückkehr der „Dikkköpfe“ gefeiert worden. Das dreifache k wäre schon deshalb eine „besondere Zierde“ für das deutsche Schriftbild, weil es – anders als andere Dreifachkonsonanten – recht häufig verkäme: Barokkkirche, Blikkkontakt, Blokkkondensator, Bokkkitz, Bokkkäfer, Drukkknopf, Drukkkontakt, Drukkkosten, Lakkkunst, Schmukkkästchen, Überdrukkkabine – um nur einige Beispiele zu nennen.
Daß wir wenigstens von solchen Wortmonstern verschont blieben, verdanken wir möglicherweise nicht zuletzt dem Dichter Gottfried August Bürger.


http://www.vrs-ev.de


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Sigmar Salzburg
08.04.2005 11.37
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... im Kampf gegen die Reformreform

Der Tagesspiegel läßt im Forum über die neue Entwicklung diskutieren und abstimmen

http://archiv.tagesspiegel.de/forum/viewtopic.php?t=338
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Sigmar Salzburg

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J.-M. Wagner
04.03.2005 21.37
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Re: Re: Die anonymen Wikipedia-Zensoren …

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von glasreiniger
Warum bezeichnen Sie die, soweit es mir erkennbar ist, vorwiegend seriöse Arbeit als Beckmesserei? Abgesehen davon ist der Herr Beckmesser doch wohl ein überaus notwendiger Typus, selbst für Wagner. [...]
Hihi, Beckmesser-Typus und Wagner... ja, natürlich gehört das zusammen!

Zitat:
[...] Für Außenstehende wirkt es wie der Versuch, ein totes Pferd zu reiten.
Der Eindruck sollte nach Möglichkeit natürlich nicht entstehen. Es besteht leider ein Unterschied zwischen der Sache selber und ihrer Wahrnehmung, letztere hängt entscheidend von der Perspektive des Betrachters ab. Wenn man etwas erreichen will, kommt man gar nicht darum herum, das zu berücksichtigen.
__________________
Jan-Martin Wagner

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Fritz Koch
18.02.2005 16.06
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'Troll' hat zwei Bedeutungen, und 'trollen' ist eine Bewegungsart:

'Troll':
1.) altnordisch: dämonisches Wesen, Unhold, Kobold; altisländisch: Unhold, Riese;
2.) mittelhochdeutsch: Tölpel, ungeschlachter Mensch, gespensterhaftes Ungetüm;
'Trollo': umgangssprachig: ungeschickter, begriffsstutziger Bursche;

'trollen':
1.) sich ...: unwillig weggehen;
2.) Jägersprache vom Schalenwild: traben;
mittelhochdeutsch: in kurzen Schritten laufen.

Das neue von 'Troll' abgeleitete Substantiv 'Trollerei' hat folglich ebenfalls zwei Bedeutungen:
1.) (boshafter) Kobold-Streich;
2.) Tölpelei, Ungeschicklichkeit.
– geändert durch Fritz Koch am 19.02.2005, 17.07 –

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