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Gesinnungswächterlatein (war: VDS)
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Walter Lachenmann
07.04.2004 10.24
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Re: Lebenslanges Lernen

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von 1
bitte unterschätzen Sie nicht, wieviel Mann- und Fraujahre Lehrtätigkeit (nennen Sie es meinetwegen Schulmeisterei) im Handwerk stattfinden. In dieser und auch in weiterer Hinsicht könnte Ihre Dankbarkeit verfrüht sein.

Gruß, 1


Da möchte man entgegnen:

Handwerker, bleib bei deinem Rasterkasten!

Mit nicht sehr deutschen, sondern sehr italienischen Grüßen, nicht aus der Toskana, wo mich die 1 in schlechter Gesellschaft vermutet, sondern in aller Herzens- und Gesinnungsreinheit aus dem Veneto.
__________________
Walter Lachenmann

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Wolfgang Wrase
07.04.2004 09.13
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Bitte genau lesen

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von margel
Die Dimension des millionenfachen Judenmordes läßt sich nicht mit läppischen Analogien („Belästigung durch die RR“)erfassen und begreifen.
Lieber Margel, diese in der Tat läppische Analogie habe ich überhaupt nicht hergestellt. Ich habe nur mit Hilfe „unseres“ Themas veranschaulicht, daß man auch von Belästigung einer Gemeinschaft reden kann (wie wir es tun), wenn nur ein Teil der Gemeinschaft sich tatsächlich belästigt fühlt. Das kann man auch mit beliebigen anderen Vergleichen veranschaulichen oder auch ganz ohne Vergleiche feststellen. Ich habe auch nicht gesagt, daß „Belästigung“ eine angemessene Empfindung im Zusammenhang mit Gedenkstätten ist oder eine angemessene Kommentierung in diesem Zusammenhang. Ich habe nur festgestellt, daß sich ein ansehnlicher Teil der Bevölkerung im Zusammenhang mit der Nazi-Vergangenheit tatsächlich belästigt fühlt. Das ist eine Tatsache. (Eine traurige vielleicht, aber auch eine selbstverständliche Tatsache, wenn man nicht ein ganz unrealistisches Bild vom Menschen hat.) Deshalb kann ich mit Ihrer Rückmeldung leider nichts weiter anfangen.

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1
07.04.2004 09.11
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Lebenslanges Lernen

>>Bei manchen Leuten, die offenbar gerne Schulmeister geworden wären, muß man dankbar sein, daß sie es nicht geworden sind.<<

Lieber Herr Markner,

bitte unterschätzen Sie nicht, wieviel Mann- und Fraujahre Lehrtätigkeit (nennen Sie es meinetwegen Schulmeisterei) im Handwerk stattfinden. In dieser und auch in weiterer Hinsicht könnte Ihre Dankbarkeit verfrüht sein.

Gruß, 1

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1
07.04.2004 09.09
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Toscana, wir kommen?

Lieber Herr Lachenmann,

Sie schreiben über die
>> Einfalt des Bocks, der hier meint[,] die Rolle des Gärtners ausüben zu müssen, wozu ihn außer dem technischen Zugriff, über den er verfügt, nun wirklich gar nichts qualifiziert ...<<.
Dazu meine ich allerdings doch, daß der technische Zugriff eine nicht zu unterschätzende Qualifikation darstellt. Haben Sie, lieber Herr Lachenmann, in jungen Jahren, als die Zeitzeugen noch lebten, sich nicht die Kampfzeit schildern lassen und die Bedeutung des Saalmikrophones? Allein schon dessen Bedienung ist eine nicht selbstverständliche Fähigkeit.

>>Es wird kühl hier. <<
Da sage ich: Auf in die Toscana! Habe gerade im DLF ein Hörbild über sie vernommen; dessen Schlußformel lautete: „Kurort der Kämpfer“.

Es grüßt Ihre 1



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Walter Lachenmann
06.04.2004 22.09
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Re: Die Handwerkerschaft äußert sich

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von 1
Als technische Redaktion von http://rechtschreibreform.de, Abt. Rechnerwartung, haben wir beraten und stellen fest:

...

5. Der Faden erhält einen neuen Namen: Gesinnungswächterlatein. Damit wollen wir ausdrücken, daß der ganze Faden bisher weder vom sittlichen Ansatz noch von der geistigen und wissenschaftlichen Durchdringung ausreichend ist.


Von welcher geistigen, sittlichen und wissenschaftlichen Durchdringung diese geradezu salomonische Urteilsverkündung geprägt ist, wollen wir mit Rücksicht auf die unverkennbare Einfalt des Bocks, der hier meint die Rolle des Gärtners ausüben zu müssen, wozu ihn außer dem technischen Zugriff, über den er verfügt, nun wirklich gar nichts qualifiziert, lieber nicht näher untersuchen.

Ein ordentlicher Handwerker würde um sein Handwerkertum nicht so ein Getue machen, sondern seine Werkstatt in Ordnung halten und sich nicht in Gefilde versteigen, die weit von seinem Horizont entfernt liegen.

Die Wahl des Titels für diesen abgezweigten „Faden“ und welche Äußerungen gerügt wurden und welche nicht, spiegeln übrigens auch eine Gesinnung wider.

Es wird kühl hier.
__________________
Walter Lachenmann

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Reinhard Markner
06.04.2004 21.42
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Handwerkerlatein

Bei manchen Leuten, die offenbar gerne Schulmeister geworden wären, muß man dankbar sein, daß sie es nicht geworden sind.

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gestur
06.04.2004 20.48
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Vielen Dank,

liebe 1 für Ihren ausführlichen und lehrreichen Beitrag. Ich fühle mich in meiner Erfahrung bestätigt, daß man mit einem provozierenden Reizwort Leute aus der Reserve locken kann, die dann einen wertvollen Beitrag leisten. Vielleicht lesen wir nochmal etwas von Ihnen, ich hoffe es.

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1
06.04.2004 17.14
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Tätergruppen

gestur schrieb:
>>„Tätervolk“ paßt sehr gut auf die kritiklosen Anwender der Reformschreibung. „Mitläufer“ ist viel zu schwach.<<

Liebes gestur,

gib es auf mit „Tätervolk“!
Bei genannten „kritiklosen Anwendern der Reformschreibung“ sehe ich im wesentlichen drei Gruppen:
1. viele Millionen Schüler, die noch nicht denken können;
2. Hunderttausende Deutschlehrer und Fachlehrer, die in staatsbürgerlicher Hinsicht noch nie denken konnten;
3. Zigtausende von Zeitungsmachern, denen das Denken schon immer weitgehend verboten war.
Die kleine Gruppe von Schulbüchermachern hat keine eigene Gruppennummer verdient.

Das Volk ist mit Volksabstimmung und Nichtanpassung weit davon entfernt, ein RSR-„Tätervolk“ zu sein. Zwar reißen die obigen 3 Gruppen das ganze Volk in die Not, und das Volk wehrt sich ganz ohne Zweifel deutlich zu wenig. Aber es ist kein Tätervolk; und die kleinen obengenannten Gruppen sind – auch wenn sie selbst, so hat man oft den Eindruck, das oftmals am liebsten anders sehen – nicht das Volk.

Deine 1

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gestur
06.04.2004 15.33
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"Tätervolk"

paßt sehr gut auf die kritiklosen Anwender der Reformschreibung. „Mitläufer“ ist viel zu schwach.

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1
06.04.2004 14.59
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Die Handwerkerschaft äußert sich

Als technische Redaktion von http://rechtschreibreform.de, Abt. Rechnerwartung, haben wir beraten und stellen fest:

1. Jeder unserer Leser und Schreiber hat sich damit einverstanden erklärt, daß die Redaktion lenkend eingreift und nötigenfalls löscht, umordnet oder sperrt.

2. Dieser Faden ist und hat weit über seinen Berechtigungsbereich hinausgeschossen. Er wird in die Gerümpelkammer verbannt, und seine Beiträge erscheinen nicht mehr unter neueste_Eintraege.php .

3. Unserem verdienten Herrn Markner erteilen wir eine Rüge, weil er a.) in seinem ersten Beitrag sich volksverhetzend geäußert hat: Eine von ihm abgelehnte Einstellung „sehr deutsch“ zu nennen, ist ebensowenig hinnehmbar, als wenn jemand sagte: „sehr jüdisch“, „sehr polnisch“, „sehr sinti- und romamäßig“. Derartige Stereotype rügen wir.
b.) hat Herr Markner am 2.4. versucht, das von ihm losgetretene Schlammgefecht mit Unschuldsmiene („Ich glaube, es besteht kein Anlaß, diesen Schmutz hier noch weiter breitzutreten.“) zu beenden und somit so zu tun, als ginge das von ihm begonnene „Breittreten“ von anderen aus.
c.) zeugt es nicht gerade von großer Einsichtskraft, daß er heute um 8:42 unter der Überschrift „Unsinnig“ schreibt: „Ich würde meinen Kommentar jederzeit wieder so abfassen und kann, wie schon gesagt, nicht erkennen, welchen Sinn es haben könnte, diese abwegige Diskussion fortzuführen.“
Wir hingegen möchten Herrn Markner bitten, seinen Kommentar nicht nochmals so abzufassen.

4. Margel wird gerügt für sein hohmännisches Herumreiten auf dem Begriff „Tätervolk“.

5. Der Faden erhält einen neuen Namen: Gesinnungswächterlatein. Damit wollen wir ausdrücken, daß der ganze Faden bisher weder vom sittlichen Ansatz noch von der geistigen und wissenschaftlichen Durchdringung ausreichend ist.

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Matthias Draeger
06.04.2004 13.51
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Denkmal oder kein Denkmal...

... das ist HIER nicht die Frage. Ich bitte alle beteiligten Herren, sich entweder zurueckzuhalten oder durch Austausch ihrer E-mail-Anschriften einen internen Kreis aufzubauen, der diesen durchaus interessanten Fragen nachgeht.

Bitte, hier geht es um das Thema Rechtschreibreform und alle damit im Zusammenhang stehenden Probleme, Auswirkungen, Konsequenzen, etc., etc.

Weitere Hinweise, Vorschlaege und Kritik an der Moderation bitte an die Moderation per post@rechtschreibreform.com.
Danke.
__________________
Matthias Draeger

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gestur
06.04.2004 09.16
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Ein Denkmal für die ermordete Rechtschreibung!

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margel
06.04.2004 09.04
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Unterschiede

Verehrter Herr Wrase, ich hatte immer große Stücke auf Ihre gedankenreichen und fundierten Beiträge zur Rechtschreibreform gehalten. Leider muß ich sagen, daß Sie diesmal dem von Ihnen gewählten Thema einfach nicht gewachsen sind. Die Dimension des millionenfachen Judenmordes läßt sich nicht mit läppischen Analogien („Belästigung durch die RR“)erfassen und begreifen. Eines ist sicher: Ob mit oder ohne Denkmal – mit uns Deutschen wird dieses Verbrechen auf unabsehbare Zeit verbunden bleiben, da werden wir Nachgeborene gar nicht gefragt werden, ob uns das vielleicht „lästig“ ist. – Eine ganz andere Frage ist es, ob das „Tätervolk“ berechtigt und berufen ist, ein Erinnerungsdenkmal zu errichten. Ich meine, nein. Die Gründe will ich hier nicht weiter ausführen, weil auch ich, wie schon gesagt, für ein sofortiges Ende dieser fruchtlosen Diskussion bin und mich auch nicht wieder dazu zu Wort melden werde.

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gestur
06.04.2004 08.31
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Die Mauer muß weg!

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Sigmar Salzburg
06.04.2004 08.23
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Zur Sache bitte

Es gibt auch jüdische Mitbürger mit Distanz zu bestimmten Formen des Erinnerungskults:
In seinem Vortag übte der seinerzeit vom Nazi-Regime verfolgte [70jährige Weltfriedenspreisträger Ivar Buterfas] scharfe Kritik an den jüngsten Äußerungen des CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann und des Brigadegenerals Reinhard Günzel sowie auch am Bau des Berliner Holocaust-Mahnmals: „Wir sollten historische Stätten als Mahnmale erhalten und pflegen, alles Neue ist gefährlich.“ (Kieler Nachrichten v. 22.11.03) —
Unterdessen forderte der jüdische Schriftsteller Rafael Seligmann, auf das Denkmal ganz zu verzichten. Von einem „Häufchen Bußsüchtiger“ abgesehen wolle niemand in Berlin dieses Mahnmal.
Schon Paul Spiegel, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, habe davor gewarnt, ein Zuviel an gewollter Belehrung über die Schrecken des Völkermords könne vor allem bei jungen Menschen einen kontraproduktiven Effekt erzielen.
(Spiegel-online 29.10.03)

Die Diskussionen darüber ausufern zu lassen kann uns nur schaden.
Freuen wir uns lieber, daß die „Jüdische Allgemeine Wochenzeitung“ immer noch in der Rechtschreibung der Dichter und Denker erscheint.

__________________
Sigmar Salzburg

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