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Forum > Rechtschreibforum
Unsere Politiker und die RSR
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margel
06.08.2003 12.20
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Kleinstes Übel

Wenn bis dahin nicht noch Entscheidendes geschieht, z.B. ein Ritter ohne Furcht und Tadel aus der Riege der KM hervorsprengt, werden die Hasenfüße einfach die Übergangsfrist verlängern. Jede Wette!

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Wolfgang Scheuermann
06.08.2003 09.54
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Angst

Was sind wohl die Hauptgründe dafür, daß unsere Politiker den Mut zur Zurücknahme der Rechtschreibreform (RSR) nicht aufbringen?

1. Uninformiertheit und Desinformation

Der allergrößte Teil der Politiker hat sich, dessen bin ich mir sicher, nicht eingehend genug mit der RSR befaßt, um sich ein eigenes Urteil bilden zu können. „Es gibt Wichtigeres!“ Dieser zentrale Satz der Desinformationskampagne der RSR-Befürworter verängstigt auch Politiker: Warum sollte er sich intensiv mit dem Thema befassen, wenn er doch damit rechnen muß, daß er von seinen Parteifreunden, von der Presse etc. gefragt werden wird: „Sagen Sie mal, was Wichtigers haben Sie wohl nicht zu tun?!“ Also läßt er sich informieren. Von wem? Von einer möglichst amtlich wirkenden Seite, auf keinen Fall von Einzelpersonen, die zu der Frage schon eindeutig Stellung bezogen haben – da wird man ja evtl. in Zusammenhang mit Sektierern gebracht. Besser sind Institute, öffentlich eingesetzte Kommissionen – am besten läßt man sich informieren vom „Institut für Deutsche Sprache“, das klingt gut und neutral; außerdem bekommt das Institut viele Forschungsgelder, also sind dort gute Leute – wer sich vom IDS beraten hat lassen, kann auch nur sehr schwer angegriffen werden. Also wird die wahrscheinliche Informationsquelle das IDS in Mannheim sein. (Man wird sich dort solchen Politikeranfragen auch nicht verschließen – und so wird unser Politiker nun objektiv desinformiert.)
Kann man jetzt noch irgendwie an ihn herankommen? Das ist kaum vorstellbar – er ist jetzt „beratungsresistent“.

Lösung: Keine. Erforderlich ist eine übergreifende Strategie.


2. Geld und Schul(d)en

In einer Zeit, in der man ständig von drückenden Schulden redet, wird der Politiker davor zurückscheuen, durch die Forderung der Zurücknahme der RSR sich der Kritik auszusetzen, er verschleudere Steuergelder. Jetzt müßten ja die Schulbücher schon wieder neu gedruckt werden! Außerdem sei die Regelung des ß jetzt doch endlich einmal logisch – warum sollte man das aufgeben?
Nötig ist freilich das Bekenntnis, die Politik habe einen Fehler gemacht. Aber das kostet nichts.

Lösung: Hier erscheint eine Lösung möglich. Genausowenig, wie man wegen der RSR neue Schulbücher gebraucht hätte, müßte man wegen ihrer Aufgabe neue anschaffen. Bis die jetzigen Schulbücher ihr natürliches Lebensende erreicht hätten, könnten die Schüler Rechtschreibung und Kommata darin handschriftlich korrigieren. (Das wäre zugleich eine gute Übung.)
Zudem könnte man dem Kunze-Vorschlag mit langen Übergangsfristen für RSR-bedingte Fehler folgen. Dann kann die Verschlusssache ja mit der Verschlußsache in Konkurrenz treten.

Wer kennt weitere wichtige Gründe? (Und hat Vorschläge, wie man ihnen begegnen kann?)
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Dr. Wolfgang Scheuermann

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Christoph Kukulies
11.05.2003 14.37
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Neue Partei mit binnen-K?

Heute, ganzseitige Anzeige einer neuen Bewegung oder Partei in der F.A.Z. Dann muß allerdings noch einiges klargestellt werden, denn ein „Potential“ neben „lässt“ und ihr Name „BürgerKonvent“, mal mit, mal ohne binnen-K lassen noch nicht auf Sensibilität gegenüber dem Grundgefüge dessen, was uns zusammenhält, der Sprache, schließen.

Wenn dahinter Möllemann, einst auch Bildungsminister, steckt, dann hat er immer noch nicht gelernt.

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Christoph Kukulies

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Matthias Draeger
24.04.2003 13.20
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Das Fax wurde freundlicherweise von Klaus Schlie uebermittelt, der neben Peter Kurz Wuerzbach wohl der einzige in der schleswig-holsteinischen CDU war, der sich intensiv mit dem Thema befasst hat.

Interessant ist, dass der Parteitagsbeschluss der CDU C 88 aus dem Jahre 1996 immer noch gueltig ist. Die oeffentliche Diskussion ist laengst gefuehrt – aber man wird wohl kaum behaupten koennen, dass sie in der Tendenz auf eine freiwillige Akzeptanz der Rechtschreibreform hinauslaeuft.

Die „Reform muss mehr schlecht als recht gemacht werden, weil die Politiker und Bill Gates es so wollen? Mit dem Beschluss des Bundesparteitages als hoechstem Entscheidungsgremium der Partei hat das jedenfalls so viel zu tun wie Idi Amin mit Rechtsstaatlichkeit.
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Matthias Draeger

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Norbert Lindenthal
23.04.2003 12.41
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Beschluß des Bundestages der CDU 1996

Beschluß C 88

Der Bundesparteitag spricht sich dafür aus, die geplante Rechtschreibreform solange zu vertagen, bis ein umfassender gesellschaftlicher Diskussionsprozeß darüber geführt werden konnte.

Darüber hinaus werden die Verantwortlichen aufgefordert, staatsvertragliche Regelungen dahingehend zu schaffen, daß Reformen der deutschen Sprache zur Beratung in den Landesparlamenten vorgelegt werden müssen.

- – -

Das Schriftstück trägt eine Dateiangabe: F.\ALLG\SCHLIE\VERMERKE\VOLKSIN.DOC und wurde übertragen als Fax 25-02-97 13:09 von der CDU im SH Landtag unter Faxkennung +49-431-9881444
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Norbert Lindenthal

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meckes
13.04.2003 07.34
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Hochverschuldet?

Die Kassen sind voll – Für „Berater“ scheinen noch Mittel da zu sein


J. Metes: „Hochverschuldet (...) ist man ja auch in Gütersloh.“
Aber nur was die „Netto-Finanzschulden“ betrifft.

Auszug:
"Bertelsmann gelangt mit Kostendiät zum Erfolg

Dank einem seit zwei Jahren laufenden Kostensparprogramm hat Bertelsmann die weltweite Krise der Medienwirtschaft erfolgreich abgewettert. Das Renditeziel für 2002 wurde erreicht, der Umsatz sank leicht, wobei Vergleiche mit dem vorherigen Geschäftsjahr wegen Umstellung der Bilanzierungsmethode und auf das Kalenderjahr nur eingeschränkt möglich sind.

Im operativen Geschäft läuft es bei Bertelsmann besser als gedacht: Der Fernsehkonzern RTL ist mittlerweile mit knapp einem Viertel des Umsatzes das Schwergewicht. Bis auf die Buchclubgeschäfte sind alle Divisionen in schwarzen Zahlen. Die Bertelsmann Music Group (BMG) glänzt sogar mit einem Rekordergebnis von 125 Millionen Euro. In den Vorjahren war dieser Konzernteil noch ein Sorgenkind. Die Buchgeschäfte sind ebenso profitabel wie die Dienstleistungssparte Arvato und die Zeitschriften von Gruner+Jahr.

Das operative Ergebnis konnte Bertelsmann im vergangenen Jahr um mehr als 60 Prozent auf 936 Millionen Euro verbessern. Die Umsatzrendite kletterte auf 5,1 Prozent, und dank des guten Cashflows von 1,1 Milliarden Euro konnten die Netto-Finanzschulden im Jahresverlauf auf 2,7 Milliarden Euro gesenkt werden. Im Vergleich zu anderen großen Medienunternehmen wie AOL Time Warner oder Vivendi Universal steht Bertelsmann prima da.“

Den ganzen Artikel gibt's hier:
http://www.heise.de/newsticker/data/tol-25.03.03-004/

Marc Eckes

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meckes
13.04.2003 07.08
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Super-Clement

Super für Bertelsmann

J. Metes: „Man müßte auch einfach mal wissen, wer alles mit Bertelsmann Beraterverträge hatte oder hat.“

Das ist ein ganz entscheidender Punkt, denn die Gütersloher reden auf allen relevanten politischen Feldern, seien es die Arbeitsmarkt- oder die Bildungspolitik (um nur mal zwei herauszugreifen), gehörig mit (wenn nicht sogar mehr).
Und sie haben offenbar beste Verbindungen bis in die Oberliga des Kabinetts. In der WAZ (datiert vom 6. 10. 2002) war im Hinblick auf den „Super-Minister“ zu lesen: „Dass er es reizvoll fände, nach Berlin zu gehen, können sich viele vorstellen. Sie erinnern daran, dass er schon früher gelegentlich mit dem Ausstieg drohte. Ihm wird der Spruch zugeschrieben: „Ich kann jederzeit zu Bertelsmann.“ Im Düsseldorfer Regierungsviertel ist das längst ein geflügeltes Wort.“

Ein ganz aktuelles Beispiel ist der vom Bundestag soeben abgehandelte „Gesetzesentwurf zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft“, der deutlich die Interessen der Gütersloher bedient.

Vgl. hierzu:
http://www.heise.de/newsticker/data/jk-11.04.03-003/
http://www.heise.de/newsticker/data/jk-09.04.03-005/
http://www.privatkopie.net/index.php

Marc Eckes

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Jörg Metes
12.04.2003 22.30
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Beraterverträge

Man müßte auch einfach mal wissen, wer alles mit Bertelsmann Beraterverträge hatte oder hat.

In einem Artikel der „Süddeutschen Zeitung“ von heute (14.4.03; ich fürchte, der Verweis funkioniert nur ein paar wenige Tage) ist von ganz erstaunlichen Geschäftsbeziehungen zwischen vor allem CDU- und CSU-Politikern bzw. deren Angehörigen einerseits und dem später bankrott gegangenen Medienunternehmer Leo Kirch andererseits die Rede (daß unter den vielen „Beratern“ Leo Kirchs allerdings „auch SPD- und FDP-Politiker“ gewesen sein sollen, wird immerhin erwähnt).

Es war offenbar der Insolvenzverwalter, der diese (wie die SZ im Verstoß gegen die Reformregeln schreibt) hochdotierten Beraterverträge in den Unterlagen Kirchs gefunden hat. Was würde wohl eine Insolvenz von Bertelsmann / Random House alles ans Licht bringen? – Man möchte sie sich geradezu herbeiwünschen. Grund zur Hoffnung besteht. Hochverschuldet (das schreibt die SZ gleichfalls falsch) ist man ja auch in Gütersloh.
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Jörg Metes

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Jörg Metes
01.03.2003 20.53
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Reinhold Robbe

Unbeirrt bei der herkömmlichen Rechtschreibung bleibt dagegen der niedersächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Reinhold Robbe (hier seine Internetseite). Der 'Neuen Osnabrücker Zeitung' zufolge war er seinerzeit auch „an einer Bundestagsinitiative gegen die Einführung der Rechtschreibreform maßgeblich beteiligt“. Solche Parlamentarier lobe ich mir.
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Jörg Metes

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Jörg Metes
24.02.2003 13.29
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Re: Abgang

Der damalige niedersächsische Kultusminster und Reformverfechter Rolf Wernstedt, das noch einmal zur Erinnerung, war im Oktober 1996 in einem Gespräch mit der dpa der Meinung, daß Orthographie ein Herrschaftsinstrument darstelle, mit dem wirklich Bedrückung betrieben werden kann.
Die Tradition, in der er damit stand und steht, hat Heide Kuhlmann in ihrer ausgezeichneten Arbeit Orthographie und Politik beschrieben.
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Jörg Metes

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Reinhard Markner
24.02.2003 12.07
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Abgang

»Durch die Eingangshalle des Niedersächsischen Landtags trägt ein ältere Mann einen Umzugskarton. Der Landtagspräsident höchstselbst müht sich da ab: Rolf Wernstedt räumt nicht nur das Präsidialbüro. Seine SPD hat bei den Landtagswahlen vor drei Wochen so miserabel abgeschnitten, daß für den Politikprofessor, der unter Ministerpräsident Gerhard Schröder Landeskultusminister war, nicht einmal mehr Platz ist als einfacher Abgeordneter in Hannovers hohem Haus.«
FASZ, 23. 2. 2003

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Michael Krutzke
11.02.2003 10.07
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Alt-Kanzler Schmidt

Die im Grundgesetz nicht begründete Einrichtung der sogenannten Kultusministerkonferenz versucht am laufenden Band, gemeinsame Regeln für ganz Deutschland zu schaffen. Paradebeispiel ist die Rechtschreibreform – ein großer Quatsch und völlig überflüssig.

Das sprach der Alt-Kanzler und Mitherausgeber der „ZEIT“ in einem Interview, das im Bremer Anzeigenblatt „WESER REPORT“ am 9.2.2003 veröffentlicht wurde. (Schmidt wurde zu einer Neuordnung der Bundesländer befragt.)


Helmut Schmidt
(Foto: spd.de)

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Michael Krutzke

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Wolfgang Scheuermann
11.02.2003 08.46
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Verheerend ... - mit Stoiber aus der PISA-Krise?

Heute auf der Startseite von „www.csu.de“:
„Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber hat Bundes-
kanzler Gerhard Schröder (SPD) aufgefordert, das Veto gegen NATO-Planungen zum Schutz der Türkei unverzüglich zurück zu nehmen. Andernfalls drohe nach Ansicht des CSU-Vorsitzenden gewaltiger Schaden. Die Haltung der Bundesregierung sei ein verheerendes Signal ...“

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Dr. Wolfgang Scheuermann

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Theodor Ickler
16.01.2003 08.26
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Das fängt ja gut an!

Die neue KMK-Vorsitzende Karin Wolff (CDU, Hessen) fordert mehr Leistung von den deutschen Schülern. Als Vater von nicht unbegabten Kindern, die in der Schule an wenig einleuchtenden Lehrplänen und großer Konfusion (und Stundenausfall, auch in Bayern!) mehr leiden als an zu hohen Leistungsforderungen, kann ich nur sagen: Müssen nicht auch und zuallererst die Kultusminister mehr leisten? Ist es zuviel verlangt, daß sie sich von der längst als mißlungen erkannten Rechtschreibreform lösen? Aber von Selbstkritik findet sich bei Wolffs Einstand keine Spur. In Hessen setzt sie vermutlich um, was Stillemunkes und ähnliche Geistesriesen ihr vorgeben.
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Th. Ickler

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Theodor Ickler
05.12.2002 07.57
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Connections

Einem Bericht in der heutigen FAZ zufolge ist das NRW-Projekt „Schule & Co“ gescheitert. Die Veranstalter selbst waren im Sommer noch hell begeistert. Dem sei nun, wie ihm wolle, interessanter ist der Hinweis, daß dieses Projekt von der inzwischen entlassenen Schulministerin Gabriele Behler gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung geplant und von letzterer nicht nur gleitet, sondern teilweise auch finanziert wurde. D. h. es handelt sich um eine Veranstaltung der Bertelsmann-Stiftung, die ja einen großen Teil der deutschen Schul- und Hochschulpolitik betreibt. Behler war als damalige KMK-Vorsitzende unsere Prozeßgegnerin in Karlsruhe.
Gibt man bei Google „Behler“ und „Bertelsmann-Stiftung“ ein, stößt man auf interessante Verbindungen.
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Th. Ickler

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