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Forum > Ickler-Wörterbuch
Was soll ins Wörterbuch?
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Jörg Metes
26.01.2003 18.13
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Armageddon

78 Belege im Archiv der FAZ (ab 1993), ca. 40500 Belege (nur bei der Suche nach Seiten auf deutsch) bei Google – es ist einfach ein sehr beliebter Begriff in allen möglichen Unterhaltungszusammenhängen (Fantasyspiele, Katastrophenfilme, Popmusik) –, und immerhin 722 Belege dafür, daß man es auch gerne mal falsch schreibt.
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Jörg Metes

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Theodor Ickler
04.01.2003 13.34
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Zusammenbildungen

Das ist die große Menge der Zusammenbildungen, wobei Wortgruppen erst im Augenblick der Zusammensetzung mit dritten Gliedern auch untereinander verbunden werden, also Inkrafttreten, Dreikäsehoch, Sauregurkenzeit usw., mit verschieden Untertypen. Bindestrich wäre denkbar, wirkt aber pedantisch.
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Th. Ickler

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J.-M. Wagner
03.01.2003 22.41
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übernacht

Als solches gibt es dieses Wort zwar nicht (obwohl man sich eine Konstruktion wie "übernacht dableiben“ vorstellen kann), in der Form bzw. Funktion "Übernacht-" dagegen schon: Übernacht-Service, Übernacht-Ausdruck, Übernacht-Club, Übernacht-Kurier, "Übernacht Distribution“, Übernacht-Beförderung, "Übernacht“-Erfolg, Übernacht-Kultur (von Bakterienzellen), Übernacht-Verarbeitung, Übernacht-Trades (da sollte wohl besser „overnight“ stehen), Übernacht-Intrabank-Kredite, Übernacht-Einlagen, Übernacht-Geräteaustausch-Option, Übernacht-Express, Übernacht-Tour etc. (alles Beispiele lt. Google).

Gehört es bereits ins Wörterbuch? Ist die formal korrekte Schreibweise nicht eigentlich "Über-Nacht-"?

Worüber ich noch nicht nachgedacht habe: Ist das ein Einzelfall, oder gibt es noch andere solcher nicht selbständig existierenden „Funktions-" bzw. „Ergänzungswörter“?
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Jan-Martin Wagner

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Theodor Ickler
30.12.2002 13.01
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Das Haus

Es gibt zwar das Haus, aber in der Verbindung zu Hause ist allerlei geschehen. Erstens semantisch: Zu Hause sein ist nicht einfach dasselbe wie in einem Haus sein. Zweitens formal: Aus der Präposition zu und dem Substantiv Haus kann man nicht einfach die syntaktische Gruppe zu Hause bilden, ohne Artikel. Man sagt ja auch nicht vor Hause usw. Also ist es eine „Wendung“ und keine bloße Wortgruppe. Was folgt daraus für die Schreibweise? Gar nichts, aber die „Regel“, lieber Herr Lindenthal, stimmt auch nicht so ganz.
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Th. Ickler

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Detlef Lindenthal
30.12.2002 10.57
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Am wichtigsten sind die Metaregeln.

>> „Sie sind kein Freund des deskriptiven Ansatzes.“ <<
Richtig. Denn ich bin Handwerker und muß mit meiner Arbeit fertig werden; das geht nicht, wenn ich als Schriftsetzer bei jedem Wort in mehreren einander widersprechenden deskribierenden Wörtersammlungen nachschlagen und anschließend unruhig auf- und abgehend nachdenken und alsdann entscheiden, hadern und mich rechtfertigen muß. Also bilde ich mir Regeln:

Bei in Frage stellen und zu Hause gibt es die Frage und das Haus durchaus; bei imstande sein und zugrunde richten den Stand und den Grund in diesem Zusammenhang hingegen nicht (Duden _20 vv. murmeln da etwas von „verblaßt“). Wenn die Fischfutterflocken im Aquarium zu Grunde sinken, dann gibt es ebendiesen Aquariumgrund, und dann wird zu Grunde getrennt und auseinander und einzeln und vorne klein und hinten vorne groß geschrieben.

Außerdem habe ich bei solcher Regelbildung die Überregel im Auge: Dinger werden meistens groß geschrieben, Nichtdinger hingegen klein. Und mit dieser Überregel stimmt obige Regel bestens überein.

Goiles Wetter. Da sollte ich meine Apfelbäume putzen.
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Detlef Lindenthal

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Jörg Metes
30.12.2002 09.56
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Nun ja! Es ist eine Schreibweise, die auch in so ehrenwerten Quellen wie der FAZ vorkommt, nicht wahr? 100 Belege für zuende/zünde findet die FAZ-Archivsuchmaschine insgesamt; bei den allermeisten dürfte es sich um Belege für zuende im Sinne von eben zu Ende handeln. Es ist die Schreibweise, auf die die Entwicklung (Tendenz zur Zusammenschreibung) zuläuft. „Die Reformer haben offensichtlich gegen diese Tendenz entschieden“ (befindet der österreichische Reformer Richard Schrodt in seinem Aufsatz „Die neue Rechtschreibung – Ein Ziel in Sicht“ – und was die Reformer ablehnen, kann nicht ganz verkehrt sein). Und wenn man den deskriptiven Ansatz ernst nimmt... – aber ich weiß. Sie sind kein Freund des deskriptiven Ansatzes.
- Ich wünsche ein gutes neues Jahr!
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Jörg Metes

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Detlef Lindenthal
30.12.2002 08.53
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Zünde und zuende ...

... sollen doch aber bitte nicht ins Wörterbuch? Ist dafür nicht eher der Faden GZS zuständig?

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Detlef Lindenthal

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Jörg Metes
30.12.2002 08.41
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zuende

Zuende geht die konstantinische Epoche, schreibt in der heutigen FAZ (auf S. 33) Andreas Rosenfelder.
Die Suche nach weiteren Belegen im FAZ-Archiv war etwas mühsam, da die dortige Suchmaschine nicht zwischen zuende und zünde unterscheidet. Ich habe sie deshalb nach ein paar Verbindungen wie zuende geht, zuendebringen, ist zuende oder zuende gegangen suchen lassen und dabei immerhin 23 Ergebnisse bekommen.
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Jörg Metes

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K.-H. Valtl
24.12.2002 13.27
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Gluehbirne

God dag!

Herr Ickler berichtete von seinem Bekannten, der in Schweden mit der woertlich uebersetzten Gluehbirne scheiterte. Mit der woertlich uebersetzten Gluehlampe waere er erfolgreicher gewesen.

Jedoch ist auch im skandinavischen Sprachraum die
"-birne“ gelaeufig. Wenn auch mehr als „Licht-" oder „Leuchtbirne“, d.i. „Lyspære“ im Norwegischen, das sehr eng mit dem Daenischen und dem Schwedischen verwandt ist. Verblueffenderweise ist jedoch im Schwedischen diese Variante nicht gebraeuchlich. Hier ist von der „Glødlampa“ (altes Wort) oder von der „Klotlampor“ (modernes Wort)die Rede. Beide Male ist hier der germanische Sprachstamm deutlich zu sehen.

Mit freundlichen Gruessen aus Norwegen,

Karl-Heinz Valtl

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Jörg Metes
19.12.2002 09.21
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Durchsatz und Datendurchsatz

»Durchsatz (fachspr. für der in einer bestimmten Zeit durch Hochöfen geleitete Stoff)« schreibt der Duden von 1991. Heute ist es auch ein Begriff in der Datenverarbeitung.
Es gibt 35300 Belege bei Google für Durchsatz und 22600 für Datendurchsatz.
Auch der Bertelsmann-Wahrig 2002 hat Durchsatz, der Datendurchsatz fehlt in beiden.
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Jörg Metes

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Jörg Metes
11.12.2002 14.06
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Nichtzustandekommen

Der Rechtschreibduden von 1991 hat's (der Bertelsmann-Wahrig 2002 nicht), Google findet es 2290mal, und so, wie es heute David Schraven in der 'Süddeutschen' schreibt, kann man es nun wirklich nicht stehenlassen: „Gerard Mortier wies gegenüber Ciulli die Verantwortung für das Nicht-zustande-Kommen des Projekts zurück“ (in: „Schach dem König“ / NRW-Teil).
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Jörg Metes

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Norbert Schäbler
11.12.2002 04.41
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Jargon-Konflikte

„Die Sprache macht von endlichen Mitteln einen unendlichen Gebrauch.“ (Humboldt/1830-35: § 24).
Dies hat u.a. zur Folge, daß einzelne Worte mannigfaltige Inhalte repräsentieren.

„Die Polysemie, also die Ausdifferenzierung eines einzigen Wortes, kann nicht in größerem Umfang ins Wörterbuch aufgenommen werden.“ (Prof. Ickler/im Eintrag „onymisch“ vom 11.12.02).

Mich beziehend auf den fachspezifischen Beitrag von Herrn Wagner (hier unter dem Titel „Glühbirne“ zu finden) fällt mir zu den Stichwörtern „Lampe“ und „Licht“ folgendes ein:

In der Umgangssprache: Er bekam eine auf die Lampe. Ihm gingen sämtliche Lichter aus.
Im Sportjargon: Er fackelte nicht lange und versenkte den Ball per Bogenlampe ins Tor.
In der Märchensprache: Meister Lampe rannte mit Familie Igel um die Wette.

Wem soll man nun gerecht werden?
Der Sache – sprich dem Wort?
Oder der Person/dem Adressaten – und wenn schon, welcher/m?



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nos

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Theodor Ickler
11.12.2002 03.52
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Logik

Lieber Herr Wagner, eigentlich kommt es bei meiner Anordnung der Einträge nicht darauf an, ob der eingeklammerte, nur als Beispiel zu verstehende Teil fachsprachlich korrekt ist oder einfach bloß geläufig, so daß man die Reihe fortsetzen kann. Was Sie dagegen einwenden, läuft auf eine ganz andere Lösung hinaus, wie Sie ja auch selbst andeuten: Man könnte die Zweitbestandteile von Zusammensetzungen ebenfalls lemmatisieren, also von ...lampe ausgehen (unter „l“) und den ersten Teil reihenbildend sein lassen. Das wäre allerdings in einem rückläufigen Wörterbuch leichter zu machen.
Gegen Glüh...[lampe usw.] spricht, daß dies nun wirklich orthographisch trivial ist, Glühbirne dagegen nicht so ganz. Denn man kann wenigstens ein kleines bißchen unsicher sein, ob es sich wirklich um das Obstwort handelt. Ein gesonderter Eintrag wäre allerdings denkbar, wie ich es ja bei ähnlichen Fällen oft gemacht habe. (Ein Kollege erzählte mal, wie er in Schweden, der Landessprache fast gar nicht mächtig, mit dem wörtlich übersetzten Obstwort eine Glühbirne zu kaufen versuchte und scheiterte!)
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Th. Ickler

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J.-M. Wagner
11.12.2002 00.30
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''Glühbirne''?

„Guten Appetit!“ pflegte mein Physiklehrer zu sagen, wenn jemand dieses Wort in den Mund nahm. Das Ding heißt ja eigentlich Glühlampe, und als erster hat sie Heinrich Göbel erfunden (Bilder siehe hier) -- nicht Edison.

Das „Obstwort“ bereitet schreibtechnisch keine Schwierigkeiten und bedarf daher keiner expliziten Aufnahme im Wörterbuch (das technisch korrekte Wort natürlich auch nicht). Auch wenn das „Obstwort“ häufiger vorkommt (zumindest laut Google) und schon längst nicht mehr als rein umgangssprachlich anzusehen ist, so kann man die Frage (wenn man denn bereit ist, sie zu stellen) „Lampe“ vs. „Birne“ von der systematischen Seite her angehen und feststellen, daß es eine ganze Reihe Lampen verschiedener Funktionsweisen gibt: Bogenlampe (z. B. im Kino-Filmprojektor), Natriumdampf-Hochdrucklampe (z. B. bei der Straßenbeleuchtung), Rubidium-Hochfrequenzlampe (z. B. in der Forschung), Mikrowellen-Schwefellampe (noch im Erprobungsstadium), Glimmlampe (z. B. im Phasenprüfer), Leuchtstofflampe (als Röhre oder „Energiesparlampe“)... -- immer "-lampe“, nie "-birne“!
(Nun ja, fast nie.)

Zu meinem großen Bedauern lautet der Eintrag im 2000er Ickler jedoch:

Glüh... [birne usw.]
Ich plädiere hiermit für die Ersetzung von „birne“ durch „lampe“ -- besser soll ersteres Wort unter usw. fallen als letzteres!
       Zum Vergleich: Der Eintrag, der einem beim Stichwort „Phasenprüfer“ einfallen kann, lautet
Schrauben... [dreher usw.]
Wenn schon, denn schon, finde ich.
__________

Ob man eine Leuchtdiode (LED) oder einen Laser auch als „Lampe“ bezeichnen sollte, kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß, ob es ein allgemeines Kriterium dafür gibt, worin sich eine Lampe von anderen Lichtquellen (Kerze/Fackel, Gas-Glühlicht, chemische Lumineszenz, ...) unterscheidet.
Physiker benutzen z. T. noch ganz andere „Lichtquellen“, wie z. B. ein Elektronensynchrotron (etwa BESSY in Berlin oder DESY in Hamburg), um „Licht“ in einem ganz bestimmten Spektralbereich und mit besonderer Strahlqualität zu erhalten.
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Jan-Martin Wagner

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Jörg Metes
08.12.2002 23.14
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Händevoll

»Ein böser Mann, der kommt zu den Kindern, wenn sie nicht zu Bett gehen wollen und wirft ihnen Händevoll Sand in die Augen, daß sie blutig zum Kopf herausspringen.«
(E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann)
»Durch Jean Paul ist Carlyle zu Grunde gerichtet und zum schlechtesten Schriftsteller Englands geworden: und durch Carlyle wieder hat sich Emerson, der reichste Amerikaner, zu jener geschmacklosen Verschwendung verführen lassen, welche Gedanken und Bilder händevoll zum Fenster hinauswirft.«
(Nietzsche, Notizbücher Juli 1879)
»Eine wundervolle Strecke, würde der Jäger sagen – und zahllose Händevoll Denare«
(Georges Duby, Der Sonntag von Bouvines / aus dem Französischen von Grete Osterwald, Verlag Klaus Wagenbach Berlin 1988, S. 103)
»Er leerte seine Taschen aus und legte Händevoll der größten Edelsteine auf den Tisch.«
(Gebrüder Grimm, Der Trommler)
»Dann tränkte er die Eselin und legte ihr Heu vor, auch einige Händevoll Reis hielt er in Bereitschaft, um sie ihr später zu geben.«
(Adalbert Stifter, Abdias)
»Und das Land trug in den sieben Jahren des Überflusses händevoll.«
(Die Bibel in der Übersetzung „Unrevidierte Elberfelder“ / 1.Moses 41,47)
»Ab Glückstadt in Gesellschaft eines Viehhändlers, von seinem Talerskat mußte er berichten, ein ums andre Mal sollte ich die zwei Händevoll seines papierenen Glückes besichtigen.«
(Theodor Storm, Tagebücher 1886/87)
»...die römische Kampagna. Sie ist im Besitz einer Handvoll riesig reicher Grundbesitzer. Diesen stehen gegenüber eine Handvoll riesig reicher Pächter. Ihnen gegenüber stehen – mit etwas Übertreibung – einige Händevoll Hirten...«
(Max Weber, Diskussionsreden auf den Tagungen des Vereins für Sozialpolitik, SP 416)

– geändert durch Jörg Metes am 10.12.2002, 21.49 –
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Jörg Metes

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