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Reinhard Markner
20.02.2002 23.53
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Re: Realsatire

Zitat:
dass die Schreibung die eigentliche Sprache, nämlich die gesprochene, nicht zu verändern vermag.
Erinnert sich noch jemand an die »Rezension« eines gewissen Clemens Knobloch, in der behauptet wurde, es sei längst Gemeingut in der Linguistik, daß die Schrift ein sprachliches System eigenen Rechts sei ?

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Sigmar Salzburg
20.02.2002 22.45
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Realsatire

Aus den Spiegel und Zeit-Foren:
In der heilen Welt der neuen Rechtschreibung der Frau Dr. Popp hat das Böse einen Namen: Ickler!

„Ihre einseitige Informiertheit: Aus Ihnen spricht weitgehend die Polemik von Theodor Ickler, Die sogenannte Rechtschreibreform, 1997, die unverdient eine enorme Breitenwirkung gehabt hat (ich will Ihnen nicht unbedingt unterstellen, dass Sie nun gerade dieses Buch gelesen haben)...“ (15.7.1998)

„Aber ich habe gestern lange in dem verheerend unsachlichen Schildbürgerstreich von diesem Ickler gelesen, der wegen der Rechtschreibreform den Untergang der deutschen Kultur auf jeder zweiten Seite beschwört; ich war gerade so richtig gegen diese Art von Kritikern aufgehetzt!..“ (7.8.1998)

„Auf ein typisches sachliches Missverständnis in Ihrem vorigen Brief wollte ich aber doch noch eingehen, nämlich den Mythos von der angeblichen Wort-Vernichtung durch die Rechtschreibreforrn, der auch von Ickler zärtlich gepflegt worden ist...“ (28.9.1998)

„Selbst wenn Ickler in S-H nicht bekannt ist, erkennt man seine Argumente zB in den Ihren 10 m gegen den Wind; die haben sich ja über so manche Kanäle ohne Nennung von dessen Namen fortgepflanzt...“ (12.10.1998)

„Das mit der Wortvernichtung ist eine der typischen Schwachstellen bei Ickler, der von der starken Homonymie und Homografie allenthalben in der natürlichen Sprache entweder nie gehört hat oder beides absichtlich ignoriert.“ (15.8. 1999)

„Ickler ist ein engstirniger Polemiker, der offenbar sein ganzes ferneres Leben dem Geschrei gegen die neue Getrenntschreibe-Regelung widmen will. Wenn er die nicht hätte, dann hätte sein weiteres Leben wohl keinen Zweck mehr...“ (28.1.2000)

wie schlimm muß es dann sein

„es? Er. Der unentwegt alarmistische Ickler.“ (13.2. 2001)

unsere historisch gewachsene Rechtschreibung

„Schon diese Ausdrucksweise bedeutet unsachliche Propaganda. (Ickler, ick hör dir trapsen. Der ist aber Germanist und müsste es besser wissen.) Rechtschreibung ist nix, was aus den Untiefen des menschlichen Gemüts hervorkommt und wächst und wächst und wächst...“ (3.8.2001)

„Wenn Ickler immerhin eingesteht, dass die Schreibung die eigentliche Sprache nicht beeinflusst, dann hat er die Tür zur richtigen Erkenntnis schon so weit aufgemacht, dass ich drin bin.“ (14.12. 2001)

âmar nâvâl belîbû: "ên älôhîm!“
[Die Welt soll wissen, daß Frau Dr. Popp begonnen hat, Hebräisch zu lernen.]
„Es war Shakespeare mit Sicherheit und Goethe nach meinen Beobachtungen ziemlich wurscht, wie ihre Werke orthografiert waren. Grund: Sie gebrauchten (praktisch) keine Sprachspiele, bei denen die Rechtschreibung eine Rolle spielte.
[...]
Ickler ist mir nicht sehr sympathisch, weil er er sich der verschwindenden bzw praktisch nicht vorhandenen Rolle der Orthografie für die Stilisitk als Germanist eigentlich bewusst sein müsste und sie trotzdem bis zur Unkenntlichkeit aufpustet. (Wenigstens Goethes Nonchalance auf diesem Gebiet müsste ihm vor Augen stehen und zu denken geben; und er weiß auch, dass die Schreibung die eigentliche Sprache, nämlich die gesprochene, nicht zu verändern vermag.) Dennoch reitet er unentwegt polemisch auf dem Unsinn herum, dass die Rechtschreibung bzw die minimalen Unterschiede zwischen der alten und der heutigen Rechtschreibung für das kreative Schreiben weltbewegend seien.
Das ist falsch, schlicht und einfach.“ (19. 2. 2002)

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Sigmar Salzburg

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Elke Philburn
31.01.2002 17.10
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Nochmal Jensen:

Zitat:
Deskriptiv heißt heute in der Tat: Wie wird die
aktuelle Rechtschreibung umgesetzt?

Aha, und dann soll entrümpelt werden, oder wie stellt man sich das vor?

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Sigmar Salzburg
31.01.2002 12.58
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Klistier

Am 30.1.2002 in den Kommentaren:
Ich finde es sehr amüsant, dass Herr Ickler dieses Argument bringt („...annehmen, daß dabei die gewaltsam reformierten Schreibweisen reproduziert und als weitgehend akzeptiert nachgewiesen werden.“). Das zeigt, dass sein Wörterbuchprojekt ein Auslaufmodell ist.

Michael Jansen bevorzugt das Einlaufmodell: Doch weder als Kleidung noch als Klistier hat man es gerne.

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Sigmar Salzburg

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Elke Philburn
27.12.2001 05.38
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Falscher Strang - gelöscht.

(E. P.)

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Elke Philburn
27.12.2001 05.32
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Falscher Strang - gelöscht.

(E. P.)

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Theodor Ickler
25.12.2001 08.56
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Am Hotelfach liegt es nicht

Der Arbeitskreis, der für die Reform verantwortlich ist, lieber Herr Salzburg, wurde vom humanistisch gebildeten Kultusminister Hans Maier einberufen und wäre ohne die Tatkraft des humanistisch gebildeten Kultusministers Hans Zehetmair nicht eingeführt worden.
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Th. Ickler

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Sigmar Salzburg
25.12.2001 08.27
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Die PISA-Studie zeigt:

Länder mit traditionell schwieriger, reformresistenter Rechtschreibung liegen in der Lesekompetenz weit vor Deutschland: Kanada, Neuseeland, Australien, Irland, Korea, Großbritannien, Japan, sogar die multiethnischen Vereinigten Staaten. Dafür dürfte Deutschland auf engstem Raum die meisten reformversessenen Kultusministerien beherbergen.

Die englische Orthographie stellt 40 Laute in 1120 Schreibweisen dar, während die deutsche Rechtschreibung mit etwa 60 Varianten auskommt. Die Japaner müssen mindestens 1945 Schriftzeichen lernen, dazu 48 Silbenzeichen, wohingegen die Deutschen mit ihren 26 Buchstaben ein Leben lang auskommen. Deshalb kann man in Deutschland auch ein Kultusministerium leiten, wenn man aus dem Hotelfach kommt.

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Sigmar Salzburg

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Christian Melsa
20.11.2001 14.25
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Ich weiß, ich weiß, diese Einwände habe ich schon erwartet. Stimmt ja auch. Nur, was wird wohl jemand denken, der diese Internetseite gerade entdeckt hat, mal sehen will, was diese Rechtschreibreformgegner so für Kommentare im Nachrichtenbrett schreiben und dann sieht, daß die Reform kritisiert wird, indem man Weltrekord-Terrorismus danebenhält und zeigt, was an ersterer genausoschlimm sei. Ganz nüchtern kann man solche Betrachtungen eigentlich sogar ganz unsatirisch anstellen, nur kann das leicht auf den ersten Blick von Unbedarften als ziemlich pietätlos empfunden werden. Man macht uns Reformgegner ja schon lächerlich mit der Formulierung, wir sähen durch ein paar Rechtschreibänderungen das Abendland gefährdet. Da das Abendland trotz der Rechtschreibreform noch nicht untergegangen ist, wird dann gefolgert, – was soll dann also noch die alberne Aufregung? Auch der Hinweis auf die Rechtschreibreformversuche in der Nazizeit wird ja oft völlig falsch verstanden, als wolle man damit der Reform ähnliche moralische Extremverfehlungen zusprechen, wie sie den großen Naziverbrechen anhaften. In der Folge schütteln dann viele Leute den Kopf über den völligen Verlust angemessener Proportionen beim Anstellen von Vergleichen zur Rechtschreibreform. Das liegt natürlich auch daran, daß sehr vielen Leuten auch gar nicht richtig bewußt ist, was es tatsächlich bedeutet, wenn der Staat gegen die Volksmehrheit Konventionen einführen will, die sich auf die höchstkultivierte Form der Kommunikation beziehen. Daß so ein Ereignis nur ein dramatisches Symptom für die äußerst besorgniserregende Unfreiheit unserer realen Gesellschaftsordnung ist (natürlich nicht von dem Bild, das man zur eigenen Ruhe gerne davon haben möchte), das wird von vielen gar nicht in seiner ganzen Tragweite erkannt. Denn die Brisanz solcher Phänomene – wovon die Rechtschreibreform an sich nur eine Oberflächenkräuselung ist, doch eine mit schwer symbolischem und geradezu kassandrischem Charakter – ist in Wahrheit enorm. Es ist wie in „The Matrix“. Die Leute lachen einen aus, wenn man die Wahrheit unvermittelt ausspricht. Größere Zusammenhänge zu schlußfolgern, wird heute allzuleicht als wahnhafte Verschwörungstheorie vorverurteilt (selbst wenn man gar nicht für alle Belange eine bewußte Verschwörung postuliert). Doch man kann die Existenz der Matrix erkennen, wenn man nur die Augen einmal richtig aufmacht. Wer dazu nicht von allein kommt, dem muß man es aber schonend beibringen, wenn man nicht vorschnell als Spinner verlacht werden will. Spott und Ironie wie im hier besprochenen Fall versteht erst der „Insider“ (zu dem Sie, Herr Salzburg, auf dieser Seite natürlich auch und wahrscheinlich sogar in erster Linie sprechen; insofern geht die Anspielung auf Terror und die Aufgaben des Verfassungsschutzes schon klar).

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Sigmar Salzburg
20.11.2001 06.55
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Reformterror

(Zu Christian Melsa am 21.11.01 auf der Nachrichtenseite)

Erkennbar sind nicht die Menschenopfer verglichen, sondern Sachschäden. Angesprochen war vor allem der absurde Einsatz des Verfassungsschutzes unter Hintansetzung wichtigerer Aufgaben. Im übrigen darf nach Tucholsky Satire alles.

N.B. Gläubige Hindus können die Tötung und Verbrennung von 400000 Rindern sehr wohl als Holokaust im Sinne des Wortes empfinden.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
16.11.2001 11.47
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Blätterfrüchte

Schreck in der Buchhandlung: Eicke Christian Hirschs „Witzableiter“ nach mehreren Auflagen jetzt erweitert in der Beck'schen Reihe – in Neuschreibung. Im Fallenlassen fiel mein Blick gerade noch auf „Greuelwitze“, Seite 234. Ein Konversionsfehler? Oder Einsicht in die graphisch-emotionale Ästhetik von Paarungen und Gegensätzen wie „scheußliche Greuel“ und „gräuliche Knäuel“?

Stephen Hawking: DAS UNIVERSUM IN DER NUßSCHALE: Sicher sollte die symbolische Optik der gleichen Buchstabenzahlen der übereinanderstehenden Substantive wie im Originaltitel erhalten bleiben: THE UNIVERSE IN A NUTSHELL. „Das Vorwort beginnt »Nie hätte ich damit gerechnet, dass mein populärwissenschaftliches Buch...«. Ab dann kann man das Buch wunderbar lesen.“ (Walter Lachenmann). Einzelnes dass-Signal für die eiligen Zensoren? Oder Rest -Emission des Rechtschreib-Konfusionsreaktors?

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
08.11.2001 07.48
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Gleichstellungen

Zwei Monate vor dem Volksentscheid im Norden berichtete das Flensburger Tageblatt über die Bestrebungen des inzwischen aufgelösten Kieler Frauenministeriums, Amtsbezeichnungen zu neutralisieren oder durch Nummern zu ersetzen. Dazu schrieb ich einen Leserbrief, der etwas gekürzt veröffentlicht wurde.

Zur Meldung v. 28.7.98: Warum eine Nummer Frauen emanzipiert

Vor einiger Zeit führte ein englischer Filmsatiriker das verdienstvolle Wirken eines Ministeriums für seltsame Gangarten vor. Nach ähnlicher Nützlichkeit strebt offensichtlich das Kieler Frauenministerium mit der Förderung einer grotesken, aber feministisch korrekten Verdoppelungs-, Neutralisierungs- und Vermeidungssprache, die an andere sattsam bekannte Reformen erinnert. Die Bevorzugung von Worten wie „Person“ oder „Lehrkraft“ läßt befürchten, daß es nicht bei der Gleichstellung bleiben soll, macht aber auch – sicher ungewollt – darauf aufmerksam, daß sich über Jahrhunderte die meist männlichen Amtspersonen, Lehrkräfte, Autoritäten, Majestäten, auch Poeten und Kalifen nie daran gestoßen haben, daß sie eigentlich Femininformen sind. Das zeigt, daß die angebliche Diskriminierung durch das zufällige grammatische Geschlecht nur ein fataler feministischer Tick ist, wie denn auch den chinesischen Frauen ihre geschlechtsneutrale Sprache in Jahrtausenden keinen Vorteil gebracht hat.

Nicht veröffentlicht:

Die laufende Gleichstellung ist oft genug unbegründet inkonsequent. In Niedersachsen wurde eine 150.000 DM teure staatliche CD-ROM-Produktion vernichtet, weil in einigen Berufsbildern die gleichgestellte Nennung von Zimmer-, See-, Flach- oder Landfrauen vergessen worden war. Kurz zuvor war aber versäumt worden, den nachgeschobenen Gottesbezug in der niedersächsischen Verfassung mit „Gott und/oder Göttin“ geschlechtergerecht zu formulieren.

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Sigmar Salzburg

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Christian Melsa
12.10.2001 07.34
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Prophetische Schau

http://home.t-online.de/home/Ruediger.Krueger/RS2020.htm

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Sigmar Salzburg
05.10.2001 19.25
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Deutsches Schicksal

1871 Einheit Deutschlands (kleindeutsch durch Bismarck)
1901 Einheit der deutschen Rechtschreibung (durch Konrad Duden)
Fortfall überflüssiger Zeichen:
h nach t: Thür >Tür

1949 Teilung Deutschlands (durch die Kommunisten)
1996 Teilung der deutschen Rechtschreibung (durch die Kultusminister)
in traditionelle Kulturschreibung – und die Zwangsrechtschreibung:
Vermehrung überflüssiger Zeichen:
Dreifachbuchstaben: Flußschiffahrt > Flussschifffahrt,
Bindestrichfimmel: Brennessel > Brenn-Nessel,
Lückenfimmel: die Leidtragenden > die Leid Tragenden
Kommakrampf: „Kommst du?“ fragte er > „Kommst du?“, fragte er
„Kackofonie“ : selbständig > selbstständig

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Sigmar Salzburg

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Christian Dörner
05.10.2001 11.25
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Über das Umlernen

Sehr geehrte Frau Dr. Menges,

ist es nicht gerade so, daß gerade die überzeugtesten Reformgegner diejenigen sind, die sich mit dem neuen Regelwerk intensivst auseinandergesetzt haben bzw. durch die Beschäftigung damit erst zu richtigen Kritikern der Reform wurden, während sich die glühendsten Befürworter im allgemeinen nicht dazu durchringen können, die Einzelheiten der Reform genauer zu studieren? Vielleicht deshalb, weil man Angst hat, die Argumente der Kritiker könnten überzeugen?
Jedenfalls müssen sich die Reformgegner nicht das Argument gefallen lassen, sie seien zu faul zum Umlernen, denn sie kennen das neue Regelwerk bereits – haben also „umgelernt“, auch wenn sie selbstverständlich in ihrem eigenen Schreibgebrauch nicht nach diesen Regeln vorgehen.
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Christian Dörner

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