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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Fehlerträchtiges Dass-Deutsch

Wittmund (Niedersachsen) – Mit Vollgas in die Maisernte!...
Als er sich zuletzt bei seinem Einsatz mit seinem Traktor-Gespann auf dem Feld im Schlamm festfuhr, postete er sein Malheur auf Facebook und wurde zum Internet-Star...
Keno Veith, der sich selbst auf Facebook „De Schwatten Ostfrees Jung“ nennt und verblüffende Ähnlichkeit mit dem US-Schauspieler „Mr. T.“ aus der 80-Jahre-Actionserie „Das A-Team“ hat, wollte sich mit seinem Facebook-Post lediglich die Zeit vertreiben und warten bis Hilfe kommt...
Das die Arbeit Keno Spaß macht, sieht man auf den ersten Blick – vielleicht ist es genau das, was die Zuschauer so fasziniert an seinem Facebook-Video.
bild.de 21.10.2017

Unser Arabisch-Lehrer erzählte von einem Schwarzen, der in der Umgebung von Kiel in die Landwirtschaft ging, um Deutsch zu lernen. Als er dann in der Stadt einkaufen wollte, mußte man eine alte Oma holen, die noch Plattdeutsch konnte, das sonst keiner mehr verstand.


Sigmar Salzburg

21.10.2017 14:59   Rechtschreibforum   >   dass-Fehler   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


nd-Humor

Selbstkritik

Es sind nicht immer nur die anderen, die Fehler machen - Gabriele Oertel ist heute ausnahmsweise selbstkritisch
• Von Gabriele Oertel

In dieser Kolumne soll es diesmal um Fehlleistungen gehen. ... Gut, dass treue Leser immer über uns wachen.

Doch längst sind nicht alle so verständnisvoll wie der schon erwähnte ehemalige Ortschronist aus Berlin-Adlershof, der dem Hinweis auf die Rechenschwäche gleich noch - sozusagen als Zeichen der Versöhnung - ein dickes Lob für die Zeitung insgesamt folgen ließ.

Manche Leser reagieren auf den Fehlerteufel richtiggehend allergisch. Oder laut und ohne jede Gnade. Wenn die allerdings wüssten, welche kreativen Wortschöpfungen ihnen erspart geblieben sind, wären sie uns vielleicht fürderhin gewogener. Beispiele gefällig? Na bitte doch.

Verhindert haben wir beispielsweise die Politechnische Oberschule, weil ein Teil der nd-Mannschaft selbige zum Glück noch besuchen durfte. Auch die Castro-Transporte schickten wir nicht auf Reisen, weil wir als linke Journalisten verständlicherweise jedwede diplomatische Verwicklungen mit Kuba vermeiden wollen. Und zum Leibwesen, dem schmalen Grad oder der angebotenen Wahre konnten wir uns auch beim besten Willen - obwohl derlei Abweichungen von Konrad Duden oder der soundsovielten Rechtschreibreform gewiss manchem Sprachaffinen unter Ihnen viel Freude bereitet hätte - nicht durchringen.

Wohl auch, weil die verursachenden Autoren keineswegs in böser Absicht handelten - mit Nichten sozusagen, wie neulich in einem Manuskript zu lesen war...

neues-deutschland.de 21.10.2017


Sigmar Salzburg

20.10.2017 16:35   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Neues Deutschland   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Aus einem längeren Artikel des Philosophen Konrad Paul Liessmann

Bildung bedeutet Begabung zum Menschsein

Das Wort Bildung ist heute zu einer leeren Begriffshülle verkommen, die von jedem nach Belieben und je nach politischer Interessenlage gefüllt werden kann.

Konrad Paul Liessmann 16.10.2017, 05:30 Uhr

[...]

Bildung hat mit der Entwicklung von Persönlichkeiten zu tun – und mit der Vermittlung der geistigen Fundamente, auf denen unsere Zivilisation aufbaut.

Niemandem fällt auf, dass es bei all diesen guten Ideen um alles Mögliche gehen mag – um Interessen der Internetkonzerne, um geschönte Statistiken, um sozialromantische Utopien und um beeindruckende Abiturnoten – aber nicht um Bildung. Und niemandem fällt auf, dass eine Reihe dieser Konzepte gegen jene empirischen Daten durchgesetzt werden sollen, die sonst eine evidenzbasierte Bildungspolitik gerne beschwört. Mit anderen Worten: Die Realität des Bildungsgeschehens wird aus ideologischen Gründen in der Regel ausgeblendet, über Bildung wird nur in Euphemismen gesprochen.

Dass Tablet- und Laptopklassen im Vergleich schlechter abschneiden als analog unterrichtete Kinder, wird ebenso ignoriert wie die gravierenden Probleme, die der Inklusionsimperativ für alle Beteiligten und Betroffenen geschaffen hat. Und dass die Lese- und Denkschwächen von Kindern und Jugendlichen auch mit einer verheerenden Erleichterungsdidaktik zu tun haben, die von der unseligen Rechtschreibreform bis zur «Leichten Sprache» alles tut, um Bildung als ein anspruchsloses Angebot für Anspruchslose zu installieren, sollte langsam ins allgemeine Bewusstsein rücken. Wer etwas für das Bildungswesen tun will, soll es mit solchen und ähnlichen Reformen verschonen. [...]

Konrad Paul Liessmann ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien. Soeben ist beim Wiener Zsolnay-Verlag der Band erschienen: «Bildung als Provokation». Der Beitrag ist die überarbeitete Fassung seines Referats am NZZ-Podium Berlin vom 4. 10. 17 zum Thema «Bildung».

nzz.ch 16.10.2017


Sigmar Salzburg

19.10.2017 13:31   Rechtschreibforum   >   Zitate__-__was klare Köpfe passendes sagten   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nach stundenlangen Diskussionen findet die Linke einen Kompromiss

Von Marcel Leubecher

Im Übrigen sehe sie „keinen Sinn darin, meine Kraft und meine Gesundheit in permanenten internen Grabenkämpfen mit zwei Parteivorsitzenden zu verschleißen, die offenkundig nicht zu einer fairen Zusammenarbeit bereit sind, wohl aber gute Kontakte zu bestimmten SPD-Kreisen haben, die in mir schon seit Längerem ein großes Hindernis für eine angepasste, pflegeleichte Linke sehen“. Und Wagenknecht wütete weiter: „Wenn jeder, der die Position ,offene Grenzen für alle Menschen‘ jetzt sofort nicht teilt, sofort unter Generalverdacht gestellt wird, ein Rassist und ein halber Nazi zu sein, ist eine sachliche Diskussion über eine vernünftige strategische Ausrichtung nicht mehr denkbar.“ ...

Im Hintergrund des nun wieder ausgebrochenen Machtkampfes steht der seit 2015 schwelende Konflikt um die Fokussierung der Partei entweder auf die Interessen der Stammwähler: neben den DDR-Romantikern sind das Transferbezieher, Geringverdiener, die sogenannten kleinen Leute. Oder eben auf ein Milieu, dass man die neue Linke nennen könnte: junge, akademische Kosmopoliten, die das Aufgehen Deutschlands in einer Republik Europa, eine konstruktivistische Sprachpolitik und der Kampf gegen Migrationssteuerung stärker elektrisiert als die soziale Frage. Besonders deutlich zeichnet sich diese Konfliktlinie zwischen Kipping und Wagenknecht ab.

welt.de 17.10.2017

Meint „konstruktivistische Sprachpolitik“ Gender- und Dass-Deutsch?


Sigmar Salzburg

18.10.2017 05:00   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Die Welt   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Michael Klonovsky …

… solidarisierte sich auf seiner Acta-diurna-Seite mit einem Aufruf gegen die organisatorische und brachiale Einschränkung der Meinungsfreiheit auf der Buchmesse:

Charta 2017

Die Vorkommnisse auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse machen deutlich, wie widersprüchlich es in unserem Land zugeht: wie unter dem Begriff der Toleranz Intoleranz gelebt, wie zum scheinbaren Schutz der Demokratie die Meinungsfreiheit ausgehöhlt wird.

Wenn ein Branchen-Dachverband wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Buchhandlungen und Verlage vereint, darüber befindet, was als Meinung innerhalb des Gesinnungskorridors akzeptiert wird und was nicht, wenn gar zu »aktiver Auseinandersetzung« mit missliebigen Verlagen unter Nennung ihrer Standnummer aufgerufen wird und diese dann im »Kampf gegen Rechts« beschädigt und ausgeräumt werden – dann ist unsere Gesellschaft nicht mehr weit von einer Gesinnungsdiktatur entfernt.

Die Vorkommnisse auf der Frankfurter Buchmesse, auf der Stände von Verlagen, deren programmatische Ausrichtung der Börsenverein vorab als nicht gutzuheißendes »Gedankengut« deklarierte, zerstört wurden, passen nicht zu einer offenen und toleranten Gesellschaft und sind eines freien Geisteslebens unwürdig. Die Erstunterzeichner der Charta 2017 wehren sich entschieden gegen jede ideologische Einflussnahme, mit der die Freiheit der Kunst beschnitten wird.

Wehret den Anfängen – für gelebte Meinungsfreiheit, für ein demokratisches Miteinander, für respektvolle Auseinandersetzungen!

Dresden, den 14. Oktober 2017

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/674-17-oktober-2017


Sigmar Salzburg

17.10.2017 09:53   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Vielfältiger Mißbrauch

Ein Spiegel-Online-Leser kommentiert den Artikel über die Wortmeldung Woody Allens zum Weinstein-Skandal. Die Zuschrift ist auch inhaltlich bemerkenswert:
I.T. gestern, 17:55 Uhr
17. Rattenschwanz
Ganz so neu ist das Thema der "Besetzungscouch" ja nicht. Ich denke, hier werden noch einige Namen genannt werden, vielleicht auch ausserhalb Hollywoods, und vielleicht kommt auch Trumps unsägliches Verhalten noch einmal zur Sprache. Die Gefahr einer Hexenjagd besteht natürlich, nicht umsonst entschuldigen sich jetzt bereits Nichtwisser dafür, nichts mitbekommen zu haben. ... Ich habe auch nicht mitbekommen, dass der Schulleiter meiner katholischen Fachschule seine Kinder sexuell missbrauchte. Er hielt seine Jüngste väterlich im Arm, als er unsere Klasse zur Abschlussfahrt nach Rom freundlich zuwinkte. Die jüngste, durch deren Mißbrauchfotos er dann wenige Jahre später aufflog, weil ein Fotolaborant aufmerksam war. ... Wir sollten uns jetzt nicht über nur das "Babylon Hoolywood" empören, oder über die abgehobenen Stars. Diese Art von Mißbrauch findet überall und hier und jetzt statt! In großen und kleinen Firmen, in Familien, bei meinen Freunden, in unserem Alltag, egal in welchem Land wir leben. ... Das Thema ist Machtmißbrauch, dagegen müssen wir kämpfen. Überall und immer!
Siehe Focus von 1996, dem Jahr 1 der Rechtschreib„reform“. Daß deren kultusministerielle Durchsetzung auch eine Art Mißbrauch von Schulkindern gegen den Volkswillen war, wird heute gerne verschwiegen, nachdem die meisten nun, sichtlich „erleichtert“ schreibend, zu Kreuze gekrochen sind.


Sigmar Salzburg

17.10.2017 04:07   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Titanic „Satire“

Polizei ermittelt
Unfassbar: Satiremagazin ruft zum Mord an Kurz auf
Europäische Medien feiern ÖVP-Chef Sebastian Kurz als den österreichischen Macron, kommen zum Teil aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Ganz im Gegenteil das deutsche Satiremagazin "Titanic", das den Bundeskanzler in spe in einem Posting auf Twitter mit einem jungen Hitler vergleicht und zum Mord an ihm aufruft! Die Polizei ermittelt.

"Endlich möglich: Baby-Hitler töten!", heißt es auf dem Meme, das Montagmittag von dem Magazin auf Twitter gepostet wurde. Sofort zog der geschmacklose Tweet seine Runde auf Twitter...

"Das ist Aufruf zu einer Straftat"
So schrieb einer von ihnen: "Viele 'Linke' denken wirklich so - damit ist dann 'Satire' kein Scherz mehr, sondern Volksverhetzung."

POLIZEI WIEN ✔ @LPDWien
Wir haben dies bereits an die zuständige Stelle weitergeleitet.
1:52 PM - Oct 16, 2017

krone.at 16.10.2017

Da sieht man mal, in welche Gefahr Frau Merkel sich begeben hätte, wenn sie nicht die 1,5 Millionen „Flüchtlinge“ ins Land gelassen hätte.

Schade um die einstmals originelle Satire-Zeitschrift. Aber selbst ihre gute alte Rechtschreibung ist nicht mehr ehrlich gemeint. Der Vordenker Sonneborn schreibt längst, wie auch die meisten anderen, heimlich und privat „reformiert“. Die letzte „Titanic“, die ich vor Jahren gekauft hatte, habe ich fast ungelesen in den Papiermüll geschmissen.


Sigmar Salzburg

16.10.2017 17:27   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Aufforderung zu genauer Wortwahl in konfuser s-Schreibung

what be must must be 16. Oktober 2017 at 07:44

Ich möchte hier wenigstens einmal die von den MSM regelmässig und bewußt in irreführender Weise gebrauchten Begriffe „Messerstecherei“ und „Schiesserei“ vom Kopf auf die Füsse stellen: eine „Messerstecherei“ ist ein Vorfall, in dem zwei oder mehrere Personen mit Messern aufeinander losgehen, genauso ist es mit einer „ Schiesserei“: es braucht immer zwei beteiligte und entsprechend bewaffnete Gruppen (mindestens je eine Person). Keine „Messerstecherei“ ist es, wenn ein Mann plötzlich anfängt, völlig überraschten und nichtsahnenden Leuten seinen Zachel in die Nieren oder den Bauch zu rammen, ebensowenig ist es keine „Schiesserei“, wildfremde Leute vorsätzlich mit seiner Glock abzuknallen.
So, das „musste“ mal raus!


Sigmar Salzburg

16.10.2017 06:38   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Christine Hohmann-Dennhardt

Der langjährige ehemalige Kulturfeuilletonist des „Spiegel“, Matthias Matussek, hat für die „Junge Freiheit“ einen Kommentar verfaßt (in der richtigen Rechtschreibung), in dem er auch dieses über den Geisteszustand einer (ehemals) wichtigen Amtsträgerin unseres Staates zu Besten gibt:
Deutsche Abgründe

Auf unserem Weg in die totale Weltbürger-Angleichung gibt es plötzlich lauter Strudel, Impulse des Sträubens und der Selbstvergewisserung. Und das Zauberwort heißt „Heimat“ oder „Nation“. Hier aber tun sich für uns Deutsche Abgründe auf. Bundesverfassungsrichterin Christine Hohmann-Dennhardt führte einst aus, „die spezifische und über weite Strecken düstere Historie Deutschlands“ erlaube es schwerlich, „als zu Rettendes die Nation, das Nationale zu beschwören“.

Wohlgemerkt, so etwas sagte eine Verfassungsrichterin, die überdies historisch so schwach auf der Brust ist, daß sie „die über weite Strecken düstere Historie“, etwa das „Reich“, nur mit dem „Dritten Reich“ identifizieren kann. Dabei ist das „Heilige Römische Reich deutscher Nation“ tausend Jahre älter als die NS-Barbarei. Es hat große Kaiser und Künstler und Schurken gesehen, Zeiten der Blüte, Zeiten des Niedergangs, es hat im Dom zu Speyer genauso Gestalt gefunden wie in Gutenbergs Bibel und Mozarts Requiem. Haben die Rheinburgen nichts mit unserer Reichsgeschichte zu tun? Woran denkt die Dame, wenn sie die Stifterfiguren am Naumburger Dom betrachtet? An Hitler?

jungefreiheit.de 15.10.2017
Frau Hohmann-Dennhardt (SPD) wurde zuletzt dadurch bekannt, daß sie für eine einjährige Tätigkeit bei VW eine Millionenabfindung und einen 8000-Euro-Rentenanspruch erhielt.

Sigmar Salzburg

15.10.2017 10:47   Dokumente   >   Bundesverfassungsrichter   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Stuttgarter Nachrichten [redaktionell gekürzt]:

Schlechte Noten für Grundschulen -
Lehrerinnen am Rande der Verzweiflung


Von Armin Friedl, Holger Gayer und Martin Haar 13. Oktober 2017 - 18:23 Uhr

Wer sich fragt, warum Baden-Württembergs Viertklässler im Bundesvergleich so schlecht abschneiden, sollte mit den Lehrerinnen sprechen. Sie müssen bisweilen Kinder unterrichten, die nicht einmal die Farben voneinander unterscheiden können.

Stuttgart - Als Paula Kramer* am Mittwoch in die Augen ihrer Kolleginnen blickte, sah sie vor allem Tränen. „Das habe ich noch nie erlebt“, erzählt die Grundschullehrerin, „da saßen vier gestandene Pädagoginnen in der Gesamtlehrerkonferenz und weinten, weil wir alle miteinander nicht mehr wissen, wie wir unseren Kindern etwas beibringen sollen.“

Zwei Tage später ist Paula Kramer noch immer erschüttert – weniger weil das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) den baden-württembergischen Grundschulen am Freitag ein besonders schlechtes Zeugnis ausgestellt hat. „Das war zu erwarten“, sagt die leidenschaftliche Lehrerin, die seit 16 Jahren an einer sogenannten Brennpunktschule im Zentrum einer baden-württembergischen Großstadt unterrichtet. „Wirklich schlimm ist, dass es keine Lösung gibt“ , klagt die 42-Jährige, „mit unseren Mitteln können wir nur winzige Pflästerchen auf die Wunden der Kinder kleben.“

Das sehen viele Kolleginnen ganz ähnlich, nur sagen dürfen sie es nicht – zumindest nicht offiziell. Von höherer Stelle sei ihnen ein Maulkorb verpasst worden, erklären einige Rektorinnen auf Nachfrage. [...]

Inklusion und Migration wirken sich aus

Tatsächlich ist die Bestandsaufnahme an der Basis vor allem in Großstädten dramatisch. Von den 23 Kindern in Paula Kramers erster Klasse kommen sieben aus sogenannten Vorbereitungsklassen für ausländische Kinder. Dabei handelt es sich meistens um Flüchtlinge, die traumatisiert und erst seit sehr kurzer Zeit in Deutschland sind. Drei Schüler fallen in die Kategorie Inklusion; sie bedürfen wegen Krankheit oder Behinderung einer besonderen Förderung. Weitere vier Kinder sind Wiederholer; sie müssen die erste Klasse noch einmal machen, weil sie ob ihres unzureichenden Leistungsstands nicht versetzt werden konnten. Und allen gemein ist, dass ihre Wurzeln nicht in Deutschland liegen. „In meiner Klasse haben alle Kinder einen Migrationshintergrund, wirklich alle, hundert Prozent“, sagt Paula Kramer [...] „aber nach einer für alle verständlichen Amtssprache suche ich immer noch.“

Lehrerinnen suchen nach der Amtssprache im Klassenzimmer

Wer unter solchen Voraussetzungen unterrichten soll, muss kreativ sein. „Ich habe mit den Kindern eine Art von Zeichensprache entwickelt und arbeite viel mit Symbolen und Bildern“ , erzählt die Lehrerin. Mit drei Schülern, die aus Indien kommen, spreche sie englisch, bei einem Mädchen, das aus Rumänien stammt, werfe sie bisweilen ein Übersetzungsprogramm auf dem Mobiltelefon an.

[...] „Viele Eltern reden viel von ihren Rechten. Aber es gibt auch Elternpflichten“, sagt Paula Kramer. Diese würden grob vernachlässigt, „wenn die Kinder, mit Tablet und Smartphone ausgestattet, ruhig gestellt werden“.

Diese Fälle kennt Kathrin Grix auch. „Die Umbrüche in der Grundschule sind enorm“, sagt die Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Stuttgarter Schulen (GEB). Die Schülerschaft sei „extrem heterogen“, und auch das Spektrum der Kinder, die aus dem Kindergarten kommen, sei breiter geworden: „Manche können bereits lesen, andere noch nicht einmal den Stift halten.“

Manchen Kindern fehlt fast alles: Sprache, Bewegung, Motorik

Auch Paula Kramer berichtet von drastischen Begegnungen mit Kindern, denen praktisch alles fehlt: Sprache, Bewegung, Motorik. „Zu uns kommen Leute in die erste Klasse, die nur zappeln, aber weder schneiden noch malen können“, sagt die Pädagogin. Drei Kinder aus ihrer Klasse seien nicht einmal in der Lage, die Farben zu benennen – weder auf Deutsch noch in ihrer Muttersprache. [...]

Dass die Eltern trotzdem das Recht haben, ihre Kinder in ein paar Monaten zur weiteren Laufbahn aufs Gymnasium anzumelden, ist eine andere Geschichte.

                        * Name von der Redaktion geändert.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.schlechte-noten-fuer-grundschulen-am-rande-der-verzweiflung.0fa33901-9d02-4abe-b738-095a00152010.html

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Kevin Kraus

15.10.2017 09:55   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


AfD für „Mehr Demokratie“ nach Schweizer Vorbild

1998 sammelte die Bürgerinitiative „WIR gegen die Rechtschreibreform“ im Volksbegehren die in Schleswig-Holstein nötigen 110000 Unterschriften zur Einleitung eines Volksentscheids. Das war damals das niedrigste Quorum aller Bundesländer und dennoch kaum erreichbar. Die allem Rechtsempfinden widersprechenden höheren Hürden anderer Bundesländer dienen offensichtlich der Verhinderung von Volksabstimmungen.

Die Bürgerinitiative gewann damals die Zustimmung von 885511 Bürgern oder 56,4 Prozent der gültigen Stimmen für ihr Gesetz zur Abwehr der Schreibreform-Indoktrination an den Schulen. Dies wurde allerdings nach nur einem Jahr durch die dummdreisten Parlamentarier annulliert. Trotzdem schlug den Übeltätern wohl das Gewissen, denn sie bestimmten kurze Zeit nach diesem Schurkenstreich, daß Volksentscheide künftig erst nach zwei Jahren angegriffen werden dürften.

In der neuen Verfassung von 2014 wurde dann das Quorum für ein Volksbegehren auf 80000 Unterschriften und die erforderliche Mindestzustimmung von 25 Prozent der Wahlberechtigten auf 15 Prozent gesenkt. (Daran kann man ermessen, wie demokratiefeindlich die Hürden in den Ländern der gescheiterten Volksbegehren wie Niedersachen, Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern waren und teilweise noch sind.)

Trotzdem ist die Qualität der Schweizer Demokratie noch lange nicht erreicht. Die deutsche Demokratie dieser anzunähern ist das Ziel der „Alternative für Deutschland“, die seit der Landtagswahl am 7. Mai 2017 erstmals im Kieler Landtag vertreten ist. Aus dem Landeshaus wird gemeldet:

Top 11 - Quoren für Volksbegehren und Volksentscheid

12.10.2017

» 1. Lesung «
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Verfassung des Landes Schleswig-Holstein – Absenkung Quorum Volksbegehren und Absenkung Zustimmungsquorum Volksentscheid

→ Gesetzentwurf der Fraktion der AfD – Drucksache 19/258

Volksbegehren und Volksentscheide: Keine Chance für Absenkung der Quoren

Um mehr bürgernahe Beteiligung zu erreichen und „zur Stärkung der direkten Demokratie“ will die AfD die benötigte Mindestanzahl an Stimmen für Volksbegehren und Volksentscheide senken. Der entsprechende Entwurf für eine Änderung der Verfassung fand bei den anderen keine Unterstützung. Eine gut organisierte Minderheit dürfe nicht über eine desinteressierte Mehrheit bestimmen – das gefährde die Demokratie, so der Tenor bei den anderen Fraktionen.


AfD-Fraktionschef Jörg Nobis forderte, für die Herbeiführung eines Volksbegehrens die bisher notwendigen 80.000 Unterschriften auf 50.000 zu verringern. Und bei einem Volksentscheid sollen statt der bisherigen 15 Prozent nur noch fünf Prozent der Wahlberechtigten zustimmen müssen. „Seit 1995 wurde nur ein einziges Mal ein Volksbegehren erreicht“, sagte Nobis. Als sich kein Zuspruch für den Vorstoß abzeichnete, warf er den Abgeordneten der anderen Fraktionen vor, sie würden das Volk für „unmündig“ halten.

Nur die Feststellung, dass es nicht viele Volksentscheide und Begehren gab, bedeute nicht, dass die derzeitigen Quoren ins Leere laufen, entgegnete Claus Christian Claussen (CDU). Im Gegenteil: „Es zeigt, dass das Parlament gute Arbeit macht.“ Komplexe Sachverhalte könnten nicht auf Ja/Nein-Entscheidung reduziert werden, warnte er. Volksentscheide ergänzen und stärken die Demokratie, anstatt sie zu ersetzen, schloss Thomas Rother (SPD) an. Er warf der AfD vor, ihr gehe es vor allem „um die Mäßigung des Parlaments“.

„Elemente direkter Demokratie sind nur eine Ergänzung der repräsentativen Demokratie“

Burkhard Peters (Grüne) betonte, dass das Unterstützungsquorum für Volksbegehren und -entscheide in Schleswig-Holstein bereits das Niedrigste in allen Bundesländern sei. Zudem gebe es lange Fristen. „In der Gesamtschau ist die unmittelbare demokratische Mitwirkungsmöglichkeit in bester Verfassung“, so Peters. „Die Quoren liegen durchaus in einem erreichbaren Feld. Wir stellen den Bürgern handhabbare Möglichkeiten zur Verfügung“, unterstrich auch Kay Richert (FDP), und Lars Harms ergänzte: „Elemente direkter Demokratie sind nur eine Ergänzung der repräsentativen Demokratie.“

Für Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) gibt es „keinen Handlungs-, sondern nur einen Erklärungsbedarf“. Er skizzierte die umfangreichen Möglichkeiten von Volksabstimmungen und nannte den Gesetzentwurf der AfD „weder hilfreich noch annähernd demokratisch“.

Im Innen- und Rechtsausschuss wird jetzt die Zweite Lesung vorbereitet.

sh-landtag.de 12.10.2017
Während die CDU traditionsgemäß Volksabstimmungen ablehnt und die Regierungsgewalt als eine Art Gottesgnadentum beansprucht, das nur alle paar Jahre durch eine Wohlfühlbekundung des Volkes bestätigt zu werden braucht – siehe die Eigenmächtigkeiten der Kamzlerin – warten die sonst demokratiegeschwätzige SPD und die „basisdemokratischen“ GRÜNEN jetzt lieber auf ein Aussterben der herkömmlichen Deutschen.


Sigmar Salzburg

14.10.2017 05:01   Volksentscheid   >   Schleswig-Holstein: Forum zum Volksentscheid   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Grundschulen

Bundesweites Bildungsniveau

Grundschüler schlechter in Mathe und Deutsch

Bei einem bundesweiten Test unter Grundschülern haben sich die Viertklässler in Rechnen und Lesen deutlich verschlechtert. In einzelnen Bundesländern fällt der Trend besonders stark aus.


Grundschüler können deutlich schlechter rechnen, schreiben und zuhören als noch vor fünf Jahren. So lassen sich die Ergebnisse eines Vergleichstests für die Schulfächer Deutsch und Mathe in der 4. Klasse zusammenfassen.

Der Test wurde im Auftrag der Kultusminister der Länder vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) durchgeführt. Für die Jahrgangsstufe vier wurde die bundesweite Vergleichsstudie erstmals 2011 durchgeführt... Der sogenannte IQB-Bildungstrend gilt als deutsches Pendant zur internationalen Pisa-Studie.

Bundesweit machten laut IQB 29.259 Viertklässler aus 1508 Grund- und Förderschulen bei dem Test mit, der bereits im vergangenen Jahr durchgeführt wurde. ...

Die wichtigsten Ergebnisse

Deutsch-Kompetenzen bundesweit


Bei den Tests wurde untersucht, ob die Viertklässler die geforderten Mindeststandards erreichen. Bundesweit trifft das im Bereich Lesen auf knapp 66 Prozent zu, beim Zuhören erreichen gut 68 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Anforderungen, bei der Orthografie 54 Prozent. Demgegenüber stehen knapp 13 Prozent beim Lesen, 11 Prozent beim Zuhören und rund 22 Prozent beim Rechtschreiben, die den Mindeststandard verfehlen. Ausreißer nach oben gibt es ebenfalls, beim Lesen und Zuhören erreichen jeweils 10 Prozent der Viertklässler den sogenannten Optimalstandard. Im Bereich Orthografie sind es neun Prozent.

Im Vergleich zur ersten Erhebung vor fünf Jahren haben sich die Werte im Bundesdurchschnitt teils deutlich verschlechtert, einzig im Bereich Lesen sind sie laut IQB-Bildungstrend weitgehend stabil. ...

Deutsch-Kompetenzen in den Bundesländern

Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Bundesland erheblich. Positiv stechen Bayern, Sachsen und Schleswig-Holstein bei den Kompetenzen Lesen und Zuhören hervor, Bayern und Saarland in der Orthografie. Schlusslicht in allen drei Bereichen ist Bremen, Berlin ist stets unter den letzten drei...

Mathe deutschlandweit

In Mathematik haben sich die Ergebnisse im Vergleich zur ersten Studie ebenfalls verschlechtert, durchschnittlich um knapp sechs Prozentpunkte. Die Studienmacher sprechen auch hier von einem "signifikant negativen Trend". Insgesamt erreichen 62 Prozent der Viertklässlerinnen und Viertklässler den Regelstandard, 15 Prozent verfehlen ihn, 13 Prozent übertreffen ihn deutlich...

Unterschiede nach Herkunft, sozialem Hintergrund und Geschlecht

Es gibt in allen Kompetenzbereichen deutliche Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen entsprechend der Geschlechterstereotype. Die Viertklässlerinnen sind in Deutsch besser, am größten ist der Unterschied im Bereich Orthografie, gefolgt von Lesen und Zuhören. Die männlichen Mitschüler sind hingegen in Mathematik besser...

Zur Auswirkung des sozialen Hintergrunds auf das Kompetenzniveau kann die Studie kein abschließendes Bild liefern, da zu einigen Bundesländern Daten fehlten... [sicher absichtlich]

Die Präsidentin der KMK, Baden-Württembergs Bildungsministerin Susanne Eisenmann, sagte bei der Vorstellung der Studie, die heterogene Schülerschaft stelle die Länder vor große Herausforderungen. "Die Ergebnisse der Studie zeigen einen bundesweiten Handlungsbedarf bei der Förderung in den Kernfächern Deutsch und Mathematik."

spiegel.de 13.10.2017

„Ende Februar 1997 äußerte der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz [Wernstedt!], durch die Rechtschreibreform würden wir neunzig Prozent unserer Probleme los... “ [Th. Ickler hier und da].

„Die Zahl der Fehler hat sich [vor allem durch die Rechtschreibreform] verdoppelt“ [Uwe Grund].

... und vielleicht sind die „Geschlechter-Stereotypen“ ja doch typisch für die Geschlechter!


Sigmar Salzburg

13.10.2017 15:46   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Spiegel   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ein Schlaglicht von der Frankfurter Buchmesse

Der langjährige Frankfurter Stadtverordnete Wolfgang Hübner kommentiert:
Frankfurts SPD-Oberbürgermeister Peter Feldmann ... Was den linken Sozialpolitiker, den 2012 ein Totalversagen der CDU fast schon wundersam ins Amt geschwemmt hat, wirklich umtreibt, das ist der unermüdliche Kampf gegen alles, was ihm als „rechts“ erscheint, von der örtlichen AfD bis nun anlässlich der Buchmesse der Stand des Antaios-Verlag von Götz Kubitschek.

Gleich zu Beginn der Messe hat er als oberster Antifa-Kämpfer mit Krawatte dem Stand einen sehr speziellen Besuch abgestattet, woraufhin etwas später die Antifa-Kriminellen ohne Krawatte dort ausgelegte Bücher beschädigten (PI-NEWS berichtete), um einmal mehr unter Beweis zu stellen: Die Toleranz der Intoleranten bekommt nur, wer sich vor ihnen wegduckt oder lieber gleich unterwirft...

Dass intellektuell so schwachbrüstige Gestalten wie Feldmann und andere sich dabei auf die „Frankfurter Schule“ von Adorno, Horkheimer und Co. berufen, ist eine Totenschändung, die diese Köpfe bei aller berechtigten Kritik an den Folgen ihrer Lehren nicht verdient haben.

Es ist bezeichnend, dass Feldmann ausgerechnet den krawalligsten und geschwätzigsten 68-Veteran, nämlich den passionierten Kinderfreund Cohn-Bendit 2016 auswählte, die Festrede (!!) am Tag der Deutschen Einheit in der Paulskirche zu halten. pi-news 12.10.2017
Bemerkenswert ist auch in diesem Zusammenhang, daß die Leitung der Buchmesse dafür sorgte, daß der Buchverlag Antaios (auf den wir erst durch das Buch von Sieferle aufmerksam wurden) durch einen kostenfrei geförderten Stand der Privat-Stasi von Anetta Kahane belagert wird – die gar kein Buchverlag ist.

Nachtrag: Siehe auch Michael Klonovsky.


Sigmar Salzburg

13.10.2017 10:01   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Aus einer Klasse „Geflüchteter“

Lehrerin spricht Klartext: So ist es, eine Klasse voller Flüchtlinge zu unterrichten

Freiburg - Merle Hilbk, gelernte Journalistin, unterrichtete eine Flüchtlingsklasse in Baden-Württemberg. In einem "Vorbereitungsjahr Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse an berufsbildenden Schulen" (kurz "Vabo") sollten die Jugendlichen in erster Linie Deutsch lernen, doch wie das ganze ablaufen sollte, wusste keiner...

Der Unterricht gestaltete sich chaotisch und alles andere als zufriedenstellend. 17 Schüler, 14 junge Männer und drei Frauen zwischen 15 und 20 Jahren, waren Teil der Vabo-Klasse. Ein kultureller Querschnitt der Welt saß direkt vor ihr...

Geprüft hatte man in der Schule, wer sogenannter Erstschriftlerner, d.h. Analphabet war. Und nun sollten Erstschriftlerner mit ehemaligen Gymnasiasten zusammen unterrichtet werden", so Hilbk. Bei den Schülern biss die Journalistin auf Granit.

Die meisten männlichen Schüler hießen auf einmal "Ronaldo". Die Klasse nahm sie nicht ernst und boykottierte zu Beginn regelrecht den Unterricht.

"Als ich ein Video des Goethe-Instituts zeigen wollte, zückten zwei junge Männer ihr Handy und schalteten als Gegenprogramm ein arabisches Musikvideo auf laut. Als ich Rechtschreibung üben wollte, verabschiedeten sich zwei Mann auf die Toilette und kehrten nicht mehr zurück."

Doch die Pädagogin verschaffte sich Gehör bei den Jugendlichen, in dem sie ihre Handys einsammelte. Irgendwann war Hilbk stolz auf ihre Arbeit, denn sie erreichte ihre Schüler.

Allerdings wird sie die weitere Zukunft der Jugendlichen nicht mehr miterleben dürfen. Sie erhielt aufgrund eines fehlenden Lehramtsstudium nur einen Zeitvertrag. Am Ende des Schuljahrs ist Schluss - so gern sie auch geblieben wäre.

tag24.de 10.10.2017


Sigmar Salzburg

13.10.2017 07:47   Schule   >   Schule   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Einsicht oder ss-Automat nicht eingeschaltet?

Liest Stegner hier mit? Gestern haben wir seine sss-Greuel aufgespießt, heute schreibt er so, wie es die Bürger im Volksentscheid 1998 beschlossen hatten – aber von den Kartellparteien annulliert wurde:
Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 12. Okt. 2017
Jetzt Schlußspurt für @stephanweil und die @SPDNDS im Kampf um jede Wählerstimme in Niedersachsen. Sturmfest und stark!
Damals erinnerte uns der Reformhumbug an das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ – gestern fiel auch Stegner das Lied dazu ein:
Ralf Stegner‏Verifizierter Account @Ralf_Stegner 11. Okt.
Reinhard Mey - „Des Kaisers neue Kleider“ Mein Musiktipp für Euch da draußen im digitalen Orbit ;-)
Das zweite Tip-p asssimilierte Stegner schon 2012. Doch was steckt in der @SPDNDS?

Sigmar Salzburg

12.10.2017 14:17   Rechtschreibforum   >   Unsere Politiker und die RSR   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Gegen die falschzüngigen Kartellparteien

#AfD-Bundessprecher Prof. @Joerg_Meuthen konfrontiert die Altparteien im #LtBW mit deren Doppelmoral & den unsäglichen #AfD-Diffamierungen:

Rede des AfD-Bundessprechers Prof. Jörg Meuthen im LtBW am 11.10.2017
Prof. Jörg Meuthen hält als Oppositionsführer im Landtag von Baden-Württemberg Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) vor, einen Großteil der AfD-Wähler als "Bodensatz" bezeichnet zu haben.
13:55 - 11. Okt. 2017

https://twitter.com/AfD/status/918218419127828480


Sigmar Salzburg

12.10.2017 11:47   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schlussstatement

Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 10.Okt. 2017

Schlussstatement im #TVDuell Souveräner Punktsieg für @stephanweil

Die Liste der sss-Greuel wurde ergänzt.

Sigmar Salzburg

11.10.2017 13:37   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Dreifachbuchstaben   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Luwisch

Bronzezeit
Hieroglyphen-Fund: Rätsel der Seevölker gelöst?

Ein fast 30 Me­ter lan­ges Band von Hie­ro­gly­phen könn­te ent­schei­den­de Hin­wei­se auf ei­nes der Rät­sel der Bron­ze­zeit lie­fern: die Iden­ti­tät der See­völ­ker. Ih­re An­grif­fe sol­len vor 3200 Jah­ren zum Nie­der­gang der gro­ßen Hoch­kul­tu­ren bei­ge­tra­gen ha­ben. Wer die­se See­völ­ker je­doch wa­ren, blieb un­be­kannt. Jetzt deu­ten die wie­der­ent­deck­ten Hie­ro­gly­phen dar­auf­hin, dass die Lu­wier, ein Bund von Kö­nig­rei­chen in Klein­asi­en, die da­mals so ge­fürch­te­ten See­völ­ker ge­we­sen sein könn­ten...

Im Jahr 1878 soll ein Ar­chäo­lo­ge die 3200 Jah­re al­ten Lu­wier-​Hie­ro­gly­phen von Bey­köy ko­piert ha­ben - ge­ra­de noch recht­zei­tig. Denn schon we­nig spä­ter nutz­ten Ein­hei­mi­sche die Stein­blö­cke, um sie ins Fun­da­ment ei­ner neu­en Mo­schee ein­zu­bau­en. Lan­ge galt da­her die In­schrift als ver­schol­len. Doch im Som­mer 2017 tauch­te ei­ne Ko­pie der Hie­ro­gly­phen wie­der auf. Der eng­li­sche Ar­chäo­lo­ge Ja­mes Mel­laart hat­te sie be­ses­sen und als er starb, über­gab sein Sohn die Schrif­ten dem Geo­ar­chäo­lo­gen Eber­hard Zang­ger von der Stif­tung Lu­wi­an Stu­dies...

Dem Sze­na­rio von Zang­ger und sei­nen Kol­le­gen nach führ­te vor rund 3200 Jah­ren ei­ne Ab­fol­ge von gleich drei Kon­flik­ten zum Nie­der­gang der gro­ßen Hoch­kul­tu­ren. Den Be­ginn mach­ten dem­nach die See­völ­ker-​In­va­sio­nen der Lu­wier. Dem folg­te ei­ni­ge Jah­re spä­ter ein Ge­gen­an­griff, bei dem die My­ke­ner die Rei­che Klein­asi­ens an­grif­fen - dies könn­te dem von Ho­mer über­lie­fer­ten Tro­ja­ni­schen Krieg ent­spre­chen...

http://www.luwianstudies.org
damals.de 10.10.2017

Das dem Hethitischen verwandte indogermanische Luwisch wurde im Süden Anatoliens gesprochen. Siehe auch dies.


Sigmar Salzburg

11.10.2017 12:13   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Kein Wettlauf, keine Sieger

Wird der Tier-Stammbaum umgeschrieben?
Nicht die Schwämme, sondern die Rippenquallen spalteten sich als erste ab

Umwälzende Entdeckung: Entgegen bisheriger Annahme sind offenbar die Rippenquallen die Schwestergruppe aller anderen Tiere. Sie spalteten sich in der Evolution als erste vom Tier-Stammbaum ab – und nicht die Schwämme, wie bisher gedacht. Sollte sich dieses Ergebnis einer DNA-Studie bestätigen, müsste nicht nur der Stammbaum des Lebens umgeschrieben werden – auch die Evolution von Nerven und Muskeln verlief dann anders, wie die Forscher berichten.
scinexx.de 11.10.2017

Die „neuen“ ss sind die „Reform“. Die anderen albernen Änderungen werden nur befolgt, wenn der Korrekturautomat sie erkennt.


Sigmar Salzburg

11.10.2017 11:13   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Willy Wimmer in „Freie Welt“

Der einstige CDU-Staatssekretär Willy Wimmer schreibt mit aller Verachtung, die der Anstand zuläßt, gegen Merkel und Seehofer – in der bewährten, von Presse und Politik ausgegrenzten deutschen Rechtschreibung:
Migrations-Mogelpackung der Marke Merkel/Seehofer
Man muß die Pressekonferenz Merkel/Seehofer in Sachen staatlichem Kontrollverlust nicht abwarten, um die Mogelpackung in Sachen Migration festzustellen. Dazu gehört nur das in Berlin mögliche Maß an Unverschämtheit, das den Menschen als Lösung der anstehenden Fragen zu verkaufen. Merkel und Seehofer hatten eines als Ziel. Die Rechtswidrigkeit ihres Verhaltens aus dem Herbst 2015, das Land an seinen Grenzen schutzlos zu stellen und das eigene Maulheldentum zu kaschieren. Sie haben sich das fein ausgedacht. Das deutsche Volk soll den Preis bezahlen...
freiewelt.net 9.10.2017
289 Wörter: 1 daß, 2 muß,

Legalisierte staatliche Ohnmacht-man kennt sein Land nicht wieder
... Das System bekam allerdings Risse, die sich zu Abgründen für den Staat als solchen auftun. Die mehr als eine Million Migranten, die seit Jahren in unser Land gekommen sind, haben es vorgemacht. Man muß sich nur auf den Weg über die deutsche Grenze machen und schon kapituliert der vielgerühmte deutsche Rechtsstaat vor Unverfrorenheit. Am Reichstag in Berlin sollte der noch im Amt befindliche Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert die Inschrift: "Dem Deutschen Volke" abhängen und durch den Ausspruch ersetzen lassen:"Da kann man nix machen". Lange Zeit geisterte der Begriff von der "Bananen-Republik Deutschland" um den Globus. Es ist schlimmer, als je gedacht. Der Staat hat ohne Not seine Substanz aufgegeben und sich der Willkür interessierter Gruppen zur Durchsetzung ihrer Interessen auf deutschem Territorium ergeben.
freiewelt.net 10.10.2017
452 Wörter: 1 daß, 5 andere trad. ß, „neue“ ss: keine; Flüchtigkeiten: 3; mögliche Erleichterung durch die „Reform“: keine.
Merkel und Seehofer genehmigten sich jetzt den Import von 200000 „Flüchtlingen“ jährlich, die Bevölkerung einer mittleren Großstadt. Der angekündigte Familiennachzug macht die Million schnell voll, in zehn Jahren also 10 Millionen. Da alles unverbindlich ist, könnte nach dem Maß von 2015 die weitere „Umvolkung“ in zehn Jahren auch 60 Millionen nach Deutschland hereinspülen. Merkel ist der Obama-Friedens-Nobelpreis jetzt schon sicher.


Sigmar Salzburg

11.10.2017 09:36   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln