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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


25 Jahre Rechtschreib„reform“

25 Jahre Sprach- und Demokratieverbrechen der Kultusminister ...
... und auch der antidemokratischen Parteien, Medien und Gerichte:


Die WELT:
Die entscheidende Parallele zwischen Rechtschreibreform und Gendern
Stand: 15.10.2021 | Lesedauer: 6 Minuten
Von Horst Haider Munske

[Bild] Sprache ist wie ein Baum. Mit der Axt zerstört man sie
Quelle: Getty Images

Wieder schrauben Politiker im Namen des Fortschritts an der deutschen Sprache herum. Erneut versichert man uns, die neuen Regelungen würden keinem aufgezwungen. Das war schon vor 25 Jahren eine Lüge. Eine üble Rolle spielt ein Organ, das in der Verfassung gar nicht vorgesehen ist.

Was hat das Gendern mit der Rechtschreibreform zu tun? Sind es nur die neuen Regeln mit Genderstern, Tiefstrich oder Doppelpunkt? Keineswegs. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt weitere Parallelen. Vielleicht können wir daraus lernen, was uns droht und wie wir es vermeiden können...

welt.de 15.10.2021

SÜDDEUTSCHE:
25 Jahre Rechtschreibreform: Viel Anspruch, wenig Frieden

"Keiser" und "Bot" haben sich nicht durchgesetzt, und "Ketschup" ist auch nicht das größte Problem. Wo bleiben die versprochenen Vereinfachungen? SZ-Leser und -Leserinnen blicken kritisch zurück.

sueddeutsche.de 12.10.2021

[Friedrich Denk]
Immenser Schaden

Nele Pollatschek macht sich in ihrem Artikel über die Proteste gegen die Rechtschreibreform lustig, unter anderem über die von mir auf der Buchmesse vor 25 Jahren initiierte "Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform". Dieser von 400 Autoren, Professoren, Verlegern und anderen unterzeichnete Aufruf prophezeite, dass die Einführung der Rechtschreibreform "Millionen von Arbeitsstunden vergeuden, jahrzehntelange Verwirrung stiften, dem Ansehen der deutschen Sprache und Literatur im In- und Ausland schaden und mehrere Milliarden DM kosten würde". Das alles ist eingetroffen. Und was bleibt?

Der Artikel von Frau Pollatschek hat 954 Wörter mit 5542 Buchstaben, davon 13-mal "ss" statt "ß" (davon 10 x dass), die Großschreibung "Letztere" und die Zusammenschreibung "infrage stellen", dazu eine Schreibung aus dem 19. Jahrhundert, die 1901 bei der 2. Orthographischen Konferenz verkürzt wurde: "Schifffahrt". Das heißt: die durch diese "Reform" durchgesetzten Neuschreibungen sind lächerlich geringfügig (fast nur das "ss", das keinerlei Vereinfachung bringt), haben aber trotzdem einen immensen Schaden angerichtet: beim Schreiben, auch beim Lesen, finanziell und für das Ansehen der deutschen Sprache und Literatur.

Und jetzt sollen wir die "geschlechtergerechte" Sprache akzeptieren, die Frau Pollatschek zum Glück ablehnt!

Friedrich Denk, München

Nicht vergessen werden sollte: Fast zeitgleich mit der Rechtschreib„reform“ wurde auch die Genderreform einschleichend begonnen – nur noch nicht so genannt. Wie es jetzt aussieht, wird Deutsch und Deutschland bald gänzlich abgeschafft.


Sigmar Salzburg

16.10.2021 06:56   Rechtschreibforum   >   Gedenktage   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wissenschaft und Wissenschaftsschwindel

A. SCINEXX –MMCD NEW MEDIA GmbH

Physiker haben den bisher genauesten Wert für die Lebensdauer eines freien Neutrons ermittelt – einem für das Standardmodell der Physik entscheidenden Wert. Demnach dauert es im Schnitt rund 877 Sekunden [knapp eine Viertelstunde], bis das ungeladene Teilchen zu einem Proton, einem Elektron und einem Antineutr[in]on zerfällt. ...

Die.. freien Neutronen wurden mit einem einheitlichen Spin versehen und dann in einer Art magnetischer „Badewanne“ gefangen gehalten. In regelmäßigen Abständen ermittelten mehrere Detektoren unabhängig voneinander, wie viele Neutronen noch übrig waren...

Im Laufe von zwei Jahren wiederholten die Forscher dieses Experiment so lange, bis sie das Verhalten von insgesamt rund 40 Millionen Neutronen gemessen hatten. Um sicher zu gehen, dass die Auswertungen nicht von den Vorannahmen verzerrt wurden, teilten sich die Physiker in drei unabhängig arbeitende Teams auf.

scinexx.de 15.10.2021


B. Forschung und Wissen – Inhaber: Dennis Lenz
[Dennis Lenz (@realDennisLenz). Sozialdemokrat, Mitglied Lebenshilfe Berlin e.V.]

Gütersloh (Deutschland). In Deutschland haben laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung knapp acht Prozent der Wahlberechtigten eine rechtsextreme Einstellung. Befragt wurden für die im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 erstellten Studie 10.055 Personen. Diese äußerten sich im Rahmen einer Onlineumfrage zu Aussagen wie „Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet“ oder „Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert“.

Laut den Ergebnissen liegt eine „manifest rechtsextreme“ Position am häufigsten bei Menschen vor, die die AfD wählen wollen. Der Anteil lag dort bei fast einem Drittel (29 %). Danach folgen die CDU und CSU (6 %), die Linken und die FDP (5 %), die SPD (4 %) und die Grünen (2 %). Es wird demnach deutlich, dass Rechtsextremismus in seiner Ausprägung von Ausländerfeindlichkeit, Chauvinismus und dem Wunsch nach starken Autoritären bei Anhängern der AfD deutlich stärker verbreitet ist als bei Wählern anderen Parteien im Bundestag.

forschung-und-wissen.de 12.10.2021

1991 gab es lt. Allensbach für 61 Prozent der Befragten zuviel Ausländer in Deutschland! Sollte das heute bei 95 Prozent der Altparteienwähler in duldende bis begeisterte Zustimmung zur Massenansiedlung umgeschlagen sein?

Die zweite heimtückischere Frage richtet sich ebenso gegen die einzige Partei, die noch direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild will: Wer weiß heute noch, was ein „Führer“ einmal war? Die Türken wissen es und feierten Erdogan bei seinem Besuch in Berlin 2014 nicht als „büyük lider“ (großen Führer), sondern „großen Meister“.

Ich habe die Lenz-Adresse bei mir sofort gelöscht.



Sigmar Salzburg

15.10.2021 08:36   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Beschwichtigung der Fremdwortgegner

2006 gab der Deutsche Sprachrat ein Buch heraus mit dem Titel „Ausgewanderte Wörter“. Als Herausgeberin zeichnete die SPD-Politikerin und ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Jutta Limbach, die inzwischen verstorben ist. Sie hatte wohl das Bedürfnis, nach dem Anschlag auf die deutsche Sprache in Gestalt der Rechtschreibreform, der unter ihrer Leitung verfassungsrechtlich genehmigt worden ist, das Ansehen des Staates in seiner undemokratischen Übergriffigkeit wieder etwas aufzubessern und etwas gegen die Klagen über die Verfremdung der deutschen Sprache zu setzen: „Seht her, die anderen nehmen ja auch von uns!“ Die meisten Wörter sind aber wenig gebräuchlich, und ein Drittel stammt als Fachausdruck aus Deutschlands Zeit als große Wissenschaftsnation. Diese seien nach Wikipedia hier aufgeführt:
ablaut [ˈɑːblaʊt; ˈæb-]: Ablaut
aktionsart
ansatz (Mathematik)
aufbau (physikalische Chemie)
Bauplan: Bauplan (Morphologie)
bereitschaftspotential: Bereitschaftspotenzial, Fachbegriff der Neurologie
bremsstrahlung: Bremsstrahlung
eigenvalue, eigenvector und eigenspace: Eigenwert...
entscheidungsproblem: Entscheidungsproblem
fahlband: Geologie
ganzfeld effect: Ganzfeld-Effekt
gedankenexperiment: Gedankenexperiment
gegenschein: Zodiakallicht
gegenhalten: medizinischer Begriff für aktive Kontrollversuche unkontrollierter Bewegungen der Extremitäten
gelegenheitsanfall: Neurologie für eine Form eines epileptischen Anfalles
gerade: in der Mathematik (und Quantenphysik), Gegenteil: ungerade
gestalt [gəˈʃtælt; gəˈʃtɑːlt] Fachbegriff in Psychologie und Informationstechnik
gneiss: Gneis (adj.: gneissic)
graben: Graben (Fachbegriff der Geologie)
grenzsignal (Fachbegriff der Linguistik)
grenz zone: Fachbegriff der Dermatopathologie[20]I
kieselguhr (auch kieselgur): Kieselgur
kugelrohr (kugelrohr apparatus, kugelrohr distillation): in der Chemie
Lagerstätte (für Fossillagerstätte, nicht bergbautechnisch Lagerstätte)
lautverschiebung
loess („Löss“)
mischmetall
Nebentypus: in der Mathematik der Nebentypus einer Modulform
(Hilbert’s) Nullstellensatz: Hilbertscher Nullstellensatz (Mathematik)
pitchblende: Pechblende (Urandioxid)
quark
quartz [ˈkwɔːts; ˈkwɔːɹts]: Quarz
quelle (insbesondere in der Textkritik als Q für Logienquelle Q)
Quellenforschung (Fachbegriff in der Klassischen Philologie)
rille: längliche Vertiefung auf der Mondoberfläche
schwerpunkt
sprachgefühl, Sprachgefühl, sprachgefuhl
sprachraum
sprechstimme
strukturvorschlag (Chemie)
umklapp: gebräuchlich in umklapp scattering (phys.)
umlaut [ˈʊmlaʊt]: Umlaut
umpolung, aus der organischen Chemie
umwelt: Umwelt
ungerade (in der Quantenphysik), Gegenteil von gerade
unruhe
Ur– (als Vorsilbe, meist klein und mit Bindestrich)
Urtext: Urtext
Urheimat: Urheimat
urschleim: Ursprung der Organismen nach Ernst Haeckel
Ursprache: Ursprache
Ursuppe: Ursuppe (statt des länglichen primordial soup)
vielbein (Math.)
vierbein (Math.)
Völkerwanderung (seltener Volkerwanderung):
Z für Zahlen: Mengenzeichen für die Menge der Ganzen Zahlen
zeitgeber: Zeitgeber
zinc [zɪŋk]: Zink
zinc blende: Zinkblende
zitterbewegung (Quantenphysik): Zitterbewegung
(Letztere hatte ich im Bjorken/Drell immer überlesen, bestätigte mir aber später mein jugendlich-intuitives Verständnis der Relativitätstheorie.)


Sigmar Salzburg

14.10.2021 13:07   Dokumente   >   Der Deutsche Sprachrat   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Aus Klonovskys „Acta Diurna“

„… in einer schlechteren Lage als die Bürger der Sowjetunion unter Stalin”

In seiner Rede über den „Grünen Paß”, gerichtet an den Senat in Rom, erklärte der italienische Philosoph Giorgio Agamben, am 7. Oktober 2021:

„Ich möchte mich nur auf zwei Punkte konzentrieren, die ich den Abgeordneten zur Kenntnis bringen möchte, die sich zur Umwandlung der Verordnung über den grünen Paß in ein Gesetz äußern müssen.

Der erste ist die offensichtliche Widersprüchlichkeit des betreffenden Dekrets. Sie wissen, daß die Regierung sich mit einem speziellen Dekret von jeglicher Haftung für durch den Impfstoff verursachte Schäden befreit hat. Und die Schwere dieser Schäden ergibt sich aus der Tatsache, daß in Artikel 3 des Dekrets ausdrücklich die Artikel 589 und 590 des Strafgesetzbuches erwähnt werden, die sich auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Verletzungen beziehen.

Wie maßgebliche Juristen festgestellt haben, bedeutet dies, daß der Staat nicht bereit ist, die Verantwortung für einen Impfstoff zu übernehmen, der seine Testphase noch nicht abgeschlossen hat...

klonovsky.de 12.10.2021

Die Frage, die uns natürlich viel mehr bewegt, ist: Von wem stammt die unklonovskysche Übersetzung aus dem Italienischen unter Umgehung der nicht abgeschlossenen Dass-Deutsch-Testphase?


Sigmar Salzburg

13.10.2021 19:42   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Absichtsvoll unverständliches Deutsch

Wolfgang Hübner
13.Sept. 2021

Impfdurchbruch? Impfversagen!

Wie kommuniziert man erfolgreich unangenehme Wahrheiten? Ganz einfach: Indem diese genieß- und verdaubarer verpackt werden. Diese Kunst der modernen Propagandatechnik wird neudeutsch als „Framing“ (engl. laut Oxford-Duden: „Fachwerk“) bezeichnet. Wikipedia formuliert es recht treffend so: „Framing-Effekt oder Framing (deutsch: Rahmungseffekt) bedeutet, dass unterschiedliche Formulierungen einer Botschaft – bei gleichem Inhalt – das Verhalten des Empfängers unterschiedlich beeinflussen.“ Je mehr gelogen und manipuliert wird, desto größer das Heer derer, die tagtäglich darüber nachsinnen, wie unangenehme Botschaften annehmbarer oder vernebelter gestaltet werden können.

Ein geradezu klassisches Beispiel ist die Karriere des Begriffs „Impfdurchbruch“, dem im Lichte der jüngsten Entwicklungen noch ein große Zukunft vorausgesagt werden kann. Das Wort „Durchbruch“ ist im Verständnis der meisten Menschen positiv besetzt. Jemand erlebt den persönlichen Durchbruch im Beruf, in der Wissenschaft, im Sport. Beim Militär wird Durchbruch mit Erfolg oder Sieg gleichgesetzt. Und auch das feige Schweigen der vielen kann ein Mutiger durchbrechen. Ist also ein „Impfdurchbruch“ auch eine positive Entwicklung?

Mitnichten! Denn dort, wo es zu „Impfdurchbrüchen“ kommt, handelt es sich schlicht um Fälle von Impfversagen, also Impfungen ohne die medizinisch beabsichtigte Wirkung. Doch „Versagen“ ist eindeutig viel zu negativ besetzt. Also soll die staatlich massiv geförderte und verlangte Impfbereitschaft nicht gefährdet werden. Deshalb gebrauchen die allzeit obrigkeitsverpflichteten deutschen Medien unisono den Begriff „Impfdurchbruch“. Die „Framing“-Spezialisten haben einmal mehr gute Arbeit geleistet.

Wolfgang Hübner

Die „Framing“-Spezialistin Elisabeth Wehling wurde zeitweise von Zwangsgebührenfunk und Politik für ähnliche Zwecke eingekauft, siehe die Einträge unter ihrem Namen.

Hübner ist auch derjenige böse „Rechte“, der den Wiederaufbau eines Frankfurter Stadtviertels (fast) im alten Stil befördert hat.



Sigmar Salzburg

13.10.2021 11:26   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Kaum verstandene Sprachen

Eben stolpere ich über Wikipedias Eintrag über die Goldbleche von Pyrgi und dort die letzte Zeile der punischen Inschrift:
WŠNT L M'Š 'LM BBTY ŠNT KM HKKBM 'L
Und die Jahre dessen, der der Gottheit in ihrem Tempel ein Geschenk macht, mögen Jahre sein wie die Sterne.
Vor fast 40 Jahren hatte ich mich damit beschäftigt und den Schlußsatz übersetzt als:
... und (es seien) die Jahre für die Statue der Gottheit in ihrem Tempel soviel wie Sterne des Himmels.
„Geschenk“ paßt da schlecht hinein und heißt weiter oben MTN‘. Hier ist das fragliche Wort mit L(i) „für“ eingeleitet. Da hilft ein Vergleich mit dem etruskischen Text, der zwar im Mittelteil abweicht, sich am Ende aber wieder annähert. Der Schlußsatz lautet dort:
… ITANIM HERAMVE AVIL ENIACA PULUMXVA
den ich übersetzen möchte mit:
... weshalb der (Uni-)Statue die Jahr(e) währen (mögen wie) die Sterne.
Wieder ist kein Platz für ein „Geschenk“. Die Statue kommt am Anfang der Inschrift schon einmal in einem Plural vor: HERAMAŠVA, wohl „Figurenensemble“. PULUM =„Stern“ (=KKB) ist einigermaßen sicher, obwohl viele Deutungen seit Ambros Pfiffig heute kaum weniger phantastisch zu sein scheinen.
geä. 16.10.21.


Sigmar Salzburg

13.10.2021 11:15   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Muezzinruf: Frau Reker läßt Köln belästigen!

Dazu einige ausgewählte Sätze von Lale Akgün,
veröffentlicht beim Humanistischen Pressedienst (hpd):


Ein Modellprojekt zum Muezzinruf in Köln! Für zwei Jahre soll in Köln der Muezzinruf gestattet werden. Die Oberbürgermeisterin, die sonst nicht besonders erfolgreich agiert, hat endlich eine Möglichkeit, mit Symbolpolitik den Kölnern zu schmeicheln – sie sind ja bekanntlich soo tolerant...

Muezzin ruft ja eigentlich nur "kommt zum Gebet". Übrigens muss dieser Ruf auch nicht auf Arabisch erfolgen. Es sei denn, man lebt in einem arabischen Land. Es gab mal Zeiten, da wurde der Muezzinruf in der Türkei auf Türkisch gerufen. Warum also in Köln nicht auf Deutsch? Das wäre wenigstens originell gewesen...
Anmerkung S.S.: nur „kommt zum Gebet"–
Das ist nicht ganz richtig:

Nur 13 Prozent des Singsangs sind neutraler Gebetsruf.
Der Ruf des Muezzin (übersetzt):


Allah ist der Allergrößte (4 mal)
Ich bezeuge, daß es keinen Gott außer Allah gibt (2 mal)
Ich bezeuge, daß Muhammad der Gesandte Allahs ist (2 mal)
Kommt her zum Gebet (2 mal)
Kommt her zum Heil (2 mal)
Allah ist der Allergrößte (2 mal)
Es gibt keinen Gott außer Allah

Akustische Indoktrinationsfolter wehrloser Bürger sollte
laut Grundgesetz und Menschenrechten verboten sein.
Die Ditib-Moschee ist inzwischen ein Symbol für den politischen Islam, eine politische Institution mit Gebetsmöglichkeiten. Um das nicht zu erkennen, muss man politisch blind und taub sein...

Welche unpolitischen Köpfe fällen eine Entscheidung zugunsten des Muezzinrufs, da gerade das Mutterhaus von Ditib, die türkische Religionsbehörde Diyanet zum Staat im Staate aufgebaut wird und der Vorsitzende der Diyanet zum religiösen Führer in der islamischen Welt?

Der Muezzinruf aus Köln wird damit zu einem Ruf des politischen Islams! Ist das den verantwortlichen in Köln nicht wirklich klar? Zu einem Zeitpunkt, da Erdogan davon spricht, dass aus seiner Sicht theologisch keine Differenz zu den Taliban besteht, will man in Köln die Ditib den Muezzinruf erschallen lassen...

hpd.de 12.10.2021


Sigmar Salzburg

12.10.2021 17:44   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Vom lausigen Affen zum Menschen

Im Internet gibt es ein Video, das eine Gorilla-Familie zeigt, die vor einem Regenschauer flüchtet. Die Kleineren flüchten auf allen Vieren, die Großen auf zwei Beinen. Etwas bessere Voraussetzungen für den aufrechten Gang soll schon ein „Udo“ genannter tertiärer Affe gehabt haben, der vor 12 Millionen Jahren im Allgäu lebte, meistens wohl noch auf Bäumen. Eine weitere Entwicklung zu mehr Menschenähnlichkeit in sechs Millionen Jahren könnte seine Nachfahren durchaus bis nach Kreta geführt haben:
Schon vor gut sechs Millionen Jahren könnte es auf Kreta aufrecht gehende, menschenähnliche Primaten gegeben haben, wie nun eine neue Datierung bestätigt. Ihr zufolge sind die 2017 bei Trachilos auf Kreta entdeckten Vormenschen-Fußabdrücke deutlich älter als alle aus Afrika bekannten Spuren. scinexx.de 12.10.2021
Der Abstieg auf den Boden der Tatsachen wird ihn auch gezwungen haben, vom Erwerbsleben als Früchtefresser und Eierdieb auf Wurzelsammler, Kleintierfänger und schließlich Hetzjäger umzusteigen. Dafür war sein ererbtes Fellkleid, im Geäst ein wirksamer Schutz, natürlich lästig. Er verlor es zugunsten von mehr nützlichen Schweißdrüsen...
Wiki: „Die älteste Jagdmethode des Menschen ist vermutlich die Hetzjagd in der Form der Ausdauerjagd. Diese beruht auf der gegenüber fast allen Säugetieren überlegenen Ausdauer des Menschen beim Laufen... Die Jäger der Khoisan im südlichen Afrika erlegen noch heute schnelle Huftiere ... ganz ohne Waffen, indem sie so lange hinter ihnen herlaufen, bis diese entkräftet zusammenbrechen.“
... und nach anderer Quelle:
„Noch heute gehört beispielsweise zu den Ritualen der Massai, dass sie in einem bestimmten Lebensabschnitt jeden Tag 100 km im Laufschritt durch die heiße Steppe jagen... Das schafft kein anderer Hominide.“ Wölfe aber schon. (Bild der Wissenschaft Okt. 2015)
Daß die „Vorsehung“ mit dem Fellverlust die sozialen Kontakte verbessert habe, wie eine rechte Philosophin meinte, glaube ich weniger. Das widerlegt schon das gemeinsame lustvolle Lausen der Affen.


Sigmar Salzburg

12.10.2021 10:21   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Luise Pusch, die skurrile Gender-Pionierin

Nach Wikipedia:

Luise F. Pusch – Pionierin der geschlechtergerechten Sprache und Mitgründerin der Feministischen Linguistik – spricht sich seit 1984 für den alleinigen Gebrauch von Femininformen im generischen Sinne zur Bezeichnung von Personen aus: Die „totale Feminisierung“ solle für die nächsten 1000 Jahre verwendet werden als „Empathietraining“ für Männer. 2018 bekräftigte Pusch: „Das Femininum enthält ja auch sichtbar das Maskulinum: Lehrer ist in Lehrerin deutlich enthalten. Das Femininum ist die Grundform, das Maskulinum die Schwundform“ (siehe auch Puschs Kritik am Genderstern). 2013 erklärte Pusch, dass es nach dem generischen Maskulinum, „das wir schon seit Jahrtausenden haben“, Zeit für einen Perspektivwechsel nach dem „Rotationsprinzip“ sei.
Generisches_Femininum (fett zugefügt)

Daß das Femininum die „Grundform“ sei, ist eine dreiste Falschaussage. Das Suffix -in/nen ist eine ergänzende Präzisierung zur Bezeichnung weiblicher Personen und Gruppen.


Sigmar Salzburg

12.10.2021 07:28   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das einstige Sturmgeschütz des guten Deutschs ...

... und der besseren Rechtschreibung:

FAZ Politik@FAZ_Politik

Weil viele der Teilnehmenden am Samstag vorzeitig aus Frankfurt abgereist sind, ist die Vollversammlung des Reformprojekts „Synodaler Weg“ nicht mehr beschlussfähig. Unter den Abgereisten sind mehrere Bischöfe. (von Daniel Deckers)


Alexander Kissler@DrKissler· 2. Okt.

Was, werte @FAZ_Politik,
sollen abgereiste Teilnehmende sein? Anwesende Abwesende? Wer teilnehmend ist, kann nicht abreisen. Wer abgereist ist, kann nicht mehr teilnehmen. Dem Irrsinn eine Gasse


Sigmar Salzburg

11.10.2021 15:13   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Genderwahn-Deutsch - Beispiele   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Genderwahn, wie er leibt und lebt

Nach der Emanzen-Zeitschrift „Emma“:

Grüner Mann entlassen!

David Allison bewarb sich bei den Grünen auf einem „Frauenplatz“, um die Absurdität der Trans-Politik seiner Partei deutlich machen. Die schlug nun zurück.

Der wissenschaftliche Mitarbeiter der grünen MdL Cindy Holmberg wollte mit seiner Aktion eine Debatte über das Geschlecht via „Sprechakt“ anstoßen. ... Er wollte seinen ParteikollegInnen lediglich plastisch vor Augen führen, was zwei Sätze aus dem grünen Grundsatzprogramm und dem Frauenstatut für Konsequenzen haben würden. Die lauten:

1. „Alle Menschen haben ausschließlich selbst das Recht, ihr Geschlecht zu definieren.“

2. „Von dem Begriff ‚Frauen‘ werden alle erfasst, die sich selbst so definieren.“


„Wenn sich jeder per ‚Sprechakt‘ als Frau definieren kann, ist es für Männer einfach, in Räume vorzudringen, die Frauen sich erkämpft haben“, befürchtet Allison...

Allison wurde entlassen und mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die grüne baden-württembergische Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg, für die er als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war, hat ihm gekündigt – ohne Angabe von Gründen. EMMA fragte nach. Die Antwort: „Es ist richtig, dass ich Herrn Allison im September ordentlich gekündigt habe. Bei der persönlichen Übergabe der Kündigung habe ich ihm die Gründe mündlich dargelegt.“ Welche das sind, mochte die Landtagsabgeordnete nicht sagen...

emma.de 6.10.2021 (Farbe u. Absatz hinzugefügt)

Der auch Vater zweier Kinder und Immer-noch-Penis-Träger „Tessa“ Ganserer darf dagegen, medial hochgejubelt, für die „Grünen“ in den Bundestag.


Sigmar Salzburg

10.10.2021 06:06   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichtes:

Corona-Maßnahmen waren »absurd«

Jetzt vergleicht sogar RKI-Chef Wieler Corona mit Grippe


Corona und die Grippe »haben viele Gemeinsamkeiten«, sagte RKI-Chef Lothar Wieler in der Bundespressekonferenz. Beide Atemwegs-Infektionen seien »für ältere Menschen und auch für chronisch kranke Menschen ein Risiko«. Waren die Corona-Maßnahmen der letzten Monate also angemessen?...

Hans-Jürgen Papier, Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts, ist da anderer Meinung. Er kritisiert die Merkel-Lockdowns scharf:

»Manche Entscheidungen waren fast absurd oder schlicht nicht durchsetzbar.» Und er fügt hinzu: »Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates und die Rationalität seiner Entscheidungen ist im Laufe der Zeit erschüttert worden.«

freiewelt.net 8.10.2021

Das gleiche gilt natürlich auch für die Rechtschreib„reform“, an deren Durchsetzung Papier im Verfassungsgericht beteiligt war. Das konnte nur gegen den mehrheitlichen Volkswillen geschehen (siehe Volksentscheid S-H v. 27. September 1998), weil die Kultusminister der Länder ein grundgesetzlich nicht vorgesehenes Komplott zur Schülergeiselnahme vereinbart hatten und die Zeitungsverlage und Medien parteiabhängig oder -gefällig waren. Hätte man auf den ehemaligen Verfassungsrichter Mahrenholz gehört, dann wäre der Reformschwindel binnen kurzem zusammengebrochen.


Sigmar Salzburg

09.10.2021 10:04   Dokumente   >   Bundesverfassungsrichter   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Finis Germaniae

Peter Bartels, der BILD-Chef um 1990, zu Deutschlands hoffnungsvollster Zeit, singt ein Lamento auf das Ende des Landes – in seinem Stil, mit dem er meint, wieder Millionen Leser zu BILD locken zu können – wenn er dürfte:
Weine um Dich, liebes Deutschland!
[Fotomontage: Reichstagskuppel mit aufgesetzter Verkehrsampel]
Triste Aussichten: In Deutschland geht's politisch scharf nach links...

Von PETER BARTELS | „Es ist vollbracht …“ Mit diesen Worten soll Jesus am Kreuz sein Leben ausgehaucht haben. Merkel mit CDU/CSU/SPD haben immerhin „vollbracht“, Deutschland fast „auszuhauchen“. Scholz mit SPD/FDP/GRÜNEN besorgen die nächsten vier Jahre den Rest. Garantiert …

Sagen wir es mit der vielleicht schönsten Schnulze der Menschheit, mit Andrew Lloyd Webbers „Evita“, einst von der unvergleichbaren Madonna unvergleichlich schön in die Ewigkeit gesungen. Unsereiner hat den Text etwas modifiziert: „Sie sind Illusionen … Sie sind nicht die Lösungen, die sie zu sein versprechen … Alles, was du tun musst ist, sie anzusehen, damit du weißt … daß jedes Wort gelogen ist, das sie sagen!“

Unsereiner hat SIE angesehen, wieder und wieder: Markus „Södolf“ Söder (CSU), der schlimmste Heuchler, schlechteste Schauspieler, eitelste Selbstdarsteller seit Mussolini … Armin Laschet (CDU), die rheinische Lachpille mit der Narrenkappe … Olaf Scholz (SPD), der Steuer-Schredder aus dem Wirecard-Wandsafe …

pi-news.net 8.10.2021
1390 Wörter: 1 unreformiertes „daß”
Und ich habe mal Bartels Texte gesammelt, weil es schien, er würde schließlich ganz auf die traditionelle Rechtschreibung umschwenken.


Sigmar Salzburg

09.10.2021 06:44   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Hilferuf aus dem Zwangsgebührenkonzern

In einem offenen Brief äußert sich der ARD-Mitarbeiter Ole Skambraks kritisch zu anderthalb Jahren Corona-Berichterstattung: Er arbeitet seit 12 Jahren als redaktioneller Mitarbeiter und Redakteur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk (farbliche Hervorhebung zugefügt):
Ich kann nicht mehr schweigen. Ich kann nicht mehr wortlos hinnehmen, was seit nunmehr anderthalb Jahren bei meinem Arbeitgeber, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk passiert. In den Statuten und Medienstaatsverträgen sind Dinge wie „Ausgewogenheit“, „gesellschaftlicher Zusammenhalt“ und „Diversität“ in der Berichterstattung verankert. Praktiziert wird das genaue Gegenteil. Einen wahrhaftigen Diskurs und Austausch, in dem sich alle Teile der Gesellschaft wiederfinden, gibt es nicht.

Ich war von Anfang an der Ansicht, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk genau diesen Raum füllen sollte: den Dialog fördern zwischen Maßnahmenbefürwortern und Kritikerinnen, zwischen Menschen, die Angst haben vor dem Virus, und Menschen, die Angst haben ihre Grundrechte zu verlieren, zwischen Impfbefürworterinnen und Impfskeptikern. Doch seit anderthalb Jahren hat sich der Diskussionsraum erheblich verengt. Wissenschaftlerinnen und Experten, die in der Zeit vor Corona respektiert und angesehen waren, denen Raum im öffentlichen Diskurs gegeben wurde, sind plötzlich Spinner, Aluhutträger oder Covidioten.

Als vielzitiertes Beispiel sei hier auf Wolfgang Wodarg verwiesen. Er ist mehrfacher Facharzt, Epidemiologe und langjähriger Gesundheitspolitiker. Bis zur Coronakrise war er zudem im Vorstand von Transparency International. 2010 hat er als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Europarat den Einfluss der Pharmaindustrie bei der Schweinegrippe-Pandemie aufgedeckt. Damals konnte er seine Meinung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk persönlich vertreten, seit Corona geht das nicht mehr. An seine Stelle sind sogenannte Faktenchecker getreten, die ihn diskreditieren.
Ähnlich erging es Prof. Sucharit Bhakdi. – Einzelne Absätze des rd. 3650 Wörter langen Textes seien hervorgehoben:.
Schon sehr früh galt die Gleichung, dass Kritik am Coronakurs der Regierung dem rechten Spektrum angehört. Welche Redakteurin wagt es da noch, einen Gedanken in diese Richtung zu äußern?

Daten aus den Ländern mit besonders hohen Impfquoten zeigen, dass Infektionen mit SARS-CoV-2 auch bei vollständig geimpften Personen keine Seltenheit, sondern an der Tagesordnung sind. Dr. Kobi Haviv, Direktor des Herzog-Krankenhauses in Jerusalem, spricht davon, dass 85 % bis 90 % der schwer Erkrankten auf seiner Intensivstation doppelt geimpft sind...

In den USA wird schon diskutiert, ob Wissenschaftskritik als „hate crime“ (Verbrechen aus Hass) gelabelt werden sollte. Die Rockefeller Foundation hat 13,5 Millionen Dollar für die Zensur von Fehlinformationen im Gesundheitsbereich ausgelobt...

Die Art und Weise, wie der Blickwinkel des Diskurses verengt wird, ist bezeichnend für die „Gatekeeper der Information“. Ein aktuelles Beispiel liefert Jan Böhmermann [der Humorbeamte des Staatsfunks, S.S.] mit seiner Forderung, dem Virologen Hendrik Streeck und Professor Alexander S. Kekulé keine Bühne mehr zu geben, da sie nicht kompetent seien...

Die Einschränkung des Diskurses geht mittlerweile so weit, dass der Bayerische Rundfunk mehrfach bei der Übertragung von Parlamentsdebatten des Landtags die Reden von Abgeordneten, die kritisch zu den Maßnahmen stehen, nicht ausgestrahlt hat.

Dass es sehr wohl anders geht, zeigt der österreichische Sender Servus TV. In der Sendung „Corona-Quartett“ / „Talk im Hanger 7“ kommen Befürworterinnen und Kritiker gleichermaßen zu Wort. Warum soll das im deutschen Fernsehen nicht möglich sein? „Man darf nicht jedem Spinner eine Bühne geben“, lautet die schnelle Antwort...

multipolar-magazin.de 5.10.2021
Eine Randbemerkung zum beim Funk anscheinend schon eingeübten „Gendern“: Der Autor vermischt, um keine Bandwurmverdoppelungen zu erzeugen und doch „Geschlechtergerechtigeit“ vorzutäuschen, den üblichen (generischen) Plural mit dem femininisierten Plural in der nächsten Kategorie, so daß der Eindruck entsteht, die zweite Gruppe bestünde nur aus Frauen.


Sigmar Salzburg

08.10.2021 07:00   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das „Gendern“ wird schleichend durchgesetzt

Geschlechtergerechte Sprache
Gibt es eine Genderpflicht an Bayerns Hochschulen?

Von Michael Watzke [Deutschlandfunk]

In Bayern tobt eine Diskussion darüber, wie mit dem Gendern umgegangen werden soll. Ministerpräsident Markus Söder sprach von einem „Gender-Strafzettel“ an Universitäten. In manchen Seminaren gibt es tatsächlich Punktabzug, wenn nicht gegendert wird.

„Söders Gender-Strafzettel ist eine reine Erfindung!“, wettert Markus Rinderspacher von der bayerischen SPD. Der Landtags-Vizepräsident wirft Söder vor, „einen Umstand vorzugeben, der so gar nicht existiert ...!“

... nach Deutschlandfunk-Kultur-Recherchen gibt es zumindest an einer bayerischen Hochschule tatsächlich eine Art Gender-Strafzettel. Uns liegt ein Dokument vor, das die Pflicht zum Gendern belegt. Und die betroffene Uni schreitet nicht dagegen ein.

Die Münchner Jurastudentin, RCDS-Vorsitzende in Bayern und Mitglied im CSU-Vorstand Anna-Maria Auerhahn sagt, dass in Hausarbeiten explizit auf die Richtlinien verwiesen wurde, was unterschwellig das Gefühl vermittelt hätte, dass eine Umsetzung davon für eine gute Note Pflicht gewesen sei.
[...]
An der LMU gibt es keinen eigenen Gender-Leitfaden – man richte sich nach der Verordnung der bayerischen Staatsregierung für Ämter und Behörden, sagt die Uni. Diesen Leitfaden hatte Bayerns Ministerpräsident Söder höchstpersönlich vorgestellt – mit den Worten:

„Wir brauchen eine geschlechtersensible Sprache. Deswegen ist für uns wichtig, dass sich in der Weiterentwicklung aller staatlichen Vorhaben – ob das Geschäftsordnungen oder Leitfäden sind – Frauen und Männer gleichberechtigt wiederfinden.“...

Punktabzug wie bei Rechtschreibfehlern

An der Ludwig-Maximilians-Universität München fühlen sich manche Studentinnen und Studenten überfordert vom Gendern. In einem Politikwissenschaftsseminar zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ verschickte die LMU-Dozentin Lisa K. einen „Bewertungsbogen“ für die Benotung der Klausuren und Hausarbeiten der Seminarteilnehmer. Dieses interne PDF-Dokument liegt Deutschlandfunk Kultur vor. Laut diesem Bewertungsbogen wird jeder, der oder die keine genderneutrale Sprache benutzt, mit Punktabzug bestraft.*)

Die Note verschlechtert sich dadurch im selben Maße wie etwa bei Rechtschreibfehlern oder falscher Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit. Auf die Frage, ob die Dozentin den Bewertungsbogen selbst entwickelt oder von ihrem Institut bekommen hat, verweigert sie die Aussage – sie sei derzeit nicht im Dienst.[...]

deutschlandfunkkultur.de 5.10.2021

*) Boshafte Anmerkung: Es müßte in Umstandsdeutsch natürlich heißen:... wird jeder und jede, der oder die keine genderneutrale Sprache benutzt...


Sigmar Salzburg

07.10.2021 07:49   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Eben bei Klonovsky gelesen ...

„Andere Völker lieben ihr Land
und verachten den Staat.
In Deutschland ist es umgekehrt.”
Irgendwo im Netz gelesen. Erklärt zwar nichts, erhellt aber einiges.
5. Oktober 2021

... und gleich einen solchen verkehrten Deutschen im Netz gefunden:

Bundesvorsitzender der Grünen,
Texter und „Philosoph“ Robert Habeck.

Er will jetzt Staatsminister werden:
»Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen.
Ich wusste mit Deutschland nie etwas anzufangen
und weiß es bis heute nicht.«
Linkes correctiv.org:
Richtig
Über diese Bewertung
Das Zitat stammt aus einem Buch Robert Habecks.
Eine Google-Suche ergibt: Ja, diesen Satz hat Robert Habeck
in seinem Buch „Patriotismus – Ein linkes Plädoyer“ geschrieben.
correctiv.org 14.6.2019


Sigmar Salzburg

06.10.2021 18:45   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Black Loves Lametta

Der Schlagersänger Roberto Blanco hat den Wiener Bürgermeister aufgefordert, Ludwig van Beethoven exhumieren zu lassen [zwecks DNA-Test]. Der sei nämlich ein Schwarzer gewesen und könnte so Identifikationsfigur für alle People of Color werden.

welt.de 5.10.2021

Arglos begann Roberto Blanco gegen Ende meiner Schulzeit seine Schlagerkarriere und sang gleich nach seiner Einbürgerung 1972Ein bißchen Spaß muß sein“. Er hätte gewarnt sein können, aber erst zehn Jahre später untersuchte die schwarze Ethnologin Diana Bonnelame, filmisch dokumentiert von Peter Heller, die Deutschen mit den Methoden der damaligen Ethnologie und kam zu dem Schluß:

Sie sind »Wie andere Neger auch« ... „Wenn die Neger drei Takte Beethoven hören, machen sie Schluß mit ihrem Tamtam...“.

Damals schon eiferten „taz“ und ihre „Säzzer“ für die „Entnegerung“ der deutschen Sprache. Aber noch 2020 mußte er vom bayrischen Innenminister Herrmann hören, er sei „immer ein wunderbarer Neger“ gewesen. Blanco nahm es mit Humor und „ein bißchen Spaß“.

Was mag aber seinen Vorstoß für den Nachweis der negerischen Abstammung Beethovens ausgelöst haben? Die einst „fälisch“ genannte Gesichtsarchitektur des Komponisten, die Behauptung des Paläogenetikers Krause, wir Deutschen seien nur ausgeblichene Ostafrikaner oder die Weitsicht des Schlagersängers, sich mit den „Black lives Matter“ gutzustellen? – Oder einfach nur der Wunsch, in die einstige deutsche Hochkultur eingereiht zu werden?



Sigmar Salzburg

06.10.2021 11:02   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das elende Erbe der „Reformer“

Neuro-Studien bestätigen Montessori-Lerntechnik
Nachzeichnen mit dem Finger verbessert Lernen selbst abstrakter Inhalte

Multisensorisches Lernen: Schon vor gut 100 Jahren stellte Maria Montessori fest, dass Kinder besser schreiben lernen, wenn sie Buchstaben zuvor mit dem Finger nachfahren. Jetzt zeigen zwei Studien, dass dieses haptische Lernprinzip sogar bei abstrakten Inhalten wirkt ...

Eine Variante dieses bewegungsgestützten Lernens nutzt auch die Montessori-Pädagogik: Kinder nutzen dabei intensiv ihre Finger, um beispielsweise raue Buchstaben oder Zahlen nachzufahren und sich so ihre Form einzuprägen...

Nach Ansicht der Forschenden könnte es sich in jedem Fall lohnen, diese Methoden in das Lernen einzubauen...

scinexx.de 5.10.2021

Mit der dummdreisten Verstümmelung des „Rauhen“ durch die Rechtschreibreformer wurde eine Komponente des ganzheitlichen Lernens und Erlebens abgetötet: rauhe Winde und rauhe Flächen (beim Darüberstreichen) werden lautmalerisch (onomatopoetisch) im Hauchlaut des Wortes nachgeahmt und körperlich miterlebt. Der verlinkte Quelltext der Veröffentlichung zeigt das noch deutlich:
Historical descriptions of children’s tracing behaviours while learning with Montessori’s “sandpaper letters” suggest some children would sequence their own learning with sandpaper letters by first tracing the lesson materials with eyes open, then with eyes closed.

+
Montessori Activities for Toddlers ...
Tracing the rough sandpaper lets the child feel the shape of each letter even before she is ready to write.
Frau Montessori hat nicht „raue Buchstaben“, sondern rauhe „Sandpapierlettern“ in ihren Lernmaterialien benutzt. Das Amputieren des „h“ in „rauh“ entspräche im Englischen dem Übergang von „rough“ zu „raw“, also „ungekocht, roh“.


Sigmar Salzburg

05.10.2021 09:56   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   rauh__rau   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nächster Nobelpreis an deutsche Un-Sinnsforscher*innen?

Nobelpreis für Medizin geht an Sinnesforscher

... Ardem Patapoutian ... entdeckte eine neue Klasse von Sensoren, die auf mechanische Reize in der Haut und in inneren Organen reagieren. Zwar hatten Forschende zuvor schon mechanische Sensoren in Bakterien nachgewiesen... Anschließend entdeckten sie ein Gen, das für diesen Vorgang notwendig ist. Auf diesem Weg stießen die Forschenden schlussendlich auf die Sensoren.

Gestiftet vom Dynamit-Erfinder

Der Nobelpreis gilt als eine der höchsten Ehrungen in der Wissenschaft. ... Das Ziel war, mit dem Geld Forschende auszuzeichnen, die »im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben«. irb/dpa

spiegel.de 4.10.2021

Deutsche Gender-Forscher*innen sind bei der Vergabe der Nobelpreise mal wieder nicht berücksichtigt worden. Deren bahnbrechende Erkenntnis ist, daß seit der Übernahme der spätrömischen Endung -er (von -arius, auch -aria möglich), mit der Berufe, Tätigkeiten oder Abstammungen bezeichnet wurden, im Deutschen immer nur Männer gemeint sind.

Nun gibt es zwei genderwissenschaftliche Lösungen dieses Problems: Zum einen die Doppelnennung, „Radfahrerinnen und Radfahrer“, zum anderen die „Verschwurbelung“ durch das Partizip Präsenz „Radfahrende“. Die erste führt zu einer in der Welt einmaligen Verdopplung des Grundworts im Plural. Die grammatische Regel lautet dann:
Der Plural von gemischtsexuellen menschlichen Personen wird gebildet durch Verdoppelung des Grundwortes mit „und“ sowie Erweiterung des ersten Wortes durch die Pluralendung „-innen“.*)
Die zweite Lösung sucht die etwas umständliche Verdoppelung zu umgehen:
Wenn eine verbale Beschreibung der Tätigkeit existiert, bilde man davon das Partizip Präsenz, das ihr gegenwärtiges Andauern beschreibt und setze das Plural-die davor, wenn erforderlich.
Das wird den meisten Deutschsprachigen, die noch das frauenfeindliche generische Maskulinum gelernt haben, ihrem scheinbar natürlichen Empfinden nach zuwiderlaufen.

Aber das war bei der Relativitätstheorie Albert Einsteins nicht anders. Selbst die schwedische Akademie hatte sich vor 100 Jahren nicht getraut, ihm dafür den Nobelpreis zuzuerkennen. Und Alfred Nobel hätte heute aufgrund der Struktur seiner schwedischen Sprache nicht erkennen können, welch »größten Nutzen« die deutschen „Forschenden“ in den vergangenen Jahren »der Menschheit geleistet haben«.


*) Die Zusammenziehung zu z.B. „Radfahrer^innen“ ist nichts anderes, als ein verkapptes generisches Femininum, das nach Machtphantasien einiger Feminist^innen nun weitere tausend Jahre vorherrschen soll. Bei „Ju/üd^innen“ und „Na/ärr^innen“ ist sie unmöglich. Die Gender-Gedenklücke, gesprochen als Sprachstockung, geschrieben als Stern, Binnen-I, Unterstrich, Doppelpunkt o.ä., soll nun nach den verquasten Vorstellungen der Gender-Ideolog^innen an die vielen herbeihalluzinierten, aber angeblich unterdrückten Geschlechter erinnern.

Sigmar Salzburg

04.10.2021 17:47   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Lese-Empfehlung von Prof. Kutschera

Josef Kraus, (2021)
Der Deutsche Untertan.
Von der Entwöhnung des eigenen Denkens.

Langen-Müller, München.
[...]
Herr Josef Kraus hat ein exzellentes Buch publiziert, das den "typischen Deutschen" charakterisiert -- und begründet auch, warum diese angepasst- identitätslosen Zeitgenossen so sind, ohne dabei ins Polemische zu verfallen. Ich hoffe, dass dieses Werk viele Leser finden wird, und dem ein oder anderen deutschen "Duckmäuser" die Augen öffnet.

Webpage des Autors U. Kutschera:
http://www.evolutionsbiologen.de

Vollständiger Text bei freiewelt.net 30.9.2021

Mehr zum Buch wurde weiter unten im Juli schon gesagt. Leider haben beide Autoren nicht den Mut,die Macht oder den Willen, ihre Texte in der traditionellen Orthographie erscheinen zu lassen.


Sigmar Salzburg

03.10.2021 15:58   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Bücher   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln