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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Rechtschreib„reform“: ss nach kurzem Vokal !


Bild PI-NEWS

Von REALSATIRE | Kein Fake, sondern die reine Wahrheit. Die SPD in NRW hat sich zum Volkstrauertag bei der Kranzniederlegung erbarmungslos blamiert. Die Mülheimer GenossenInnen von Unterbezirk und Ratsfraktion ließen eine eigene Trauerschleife zu, auf der wörtlich stand: „Den Opfern von Krieg und Verschissmuss“ (Hervorhebung durch die Red.).

Natürlich hätte es „Faschismus“ heißen sollen und müssen. Aber deutsche Sprache, schwere Sprache. Offensichtlich merkte keiner der Genossen beim Niederlegen des Trauerbestecks den peinlichen Fehler oder verhinderte ihn. Auch Rodium Bakum nicht, Fraktionsvorstandsmitglied der SPD und gebürtiger Kiewer. Er vermutet Sabotage zum absichtlichen Schaden für die SPD. Diese hat sich inzwischen entschuldigt und den Fehler korrigiert, indem sie die Schleife abschnitt und textlich auf „Den Opfern von Krieg“ verkürzte...

Nicht auszuschließen ist auch, dass das Unwort unabsichtlich gewählt wurde, von wem auch immer. Auch hier stehen die Genossen im Soll. Denn schließlich ist die SPD lange Jahre bildungspolitisch verantwortlich in NRW. Man denke hier nur an den Irrweg „Schreiben nach Hören“...

pi-news.net 18.11.2019

Zwei Systemfehler in einem Wort: ss-„Reform“ und Schreiben nach „Gehör“. Aber selbst PI-News wagt nicht, als Ursache die auch dort meist unterwürfig befolgte Rechtschreib„reform“ der Altparteien zu benennen.

Sigmar Salzburg

18.11.2019 10:06   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Stegner zeigt „geistig Verwirrte“ an

Ralf Stegner muß auf Twitter von der Führungskrise der SPD ablenken:
Ralf Stegner @Ralf_Stegner 00:36 - 16. Nov. 2019
Gestern habe ich die rechtsradikale Abgeordnete von Sayn-Wittgenstein wegen Volksverhetzung angezeigt und den Landtagspräsidenten darüber unterrichtet. Wer SPD, CDU+Grüne „neue Nazis“ nennt, die „Umerziehungslager“+ „Konzentrationslager“ planten, ist vermutlich geistig verwirrt.
Tatsächlich ist Deutschland für viele schon jetzt ein Umerziehungslager – mit der GEZ-„Demokratieabgabe“ zwangsbezahlt. Und wenn führende Politiker der Altparteien die AfD verantwortlich machen für die Taten des irren Halle-Mörders, dann stehen mindestens schon Stegners Antifa-Kumpels bereit, AfDlern das Leben zum KZ zu machen.
Ralf Stegner @Ralf_Stegner 00:53 – 17. Nov. 2019
Übermorgen startet die Stichwahl um den SPD Vorsitz. Die eigentliche Herausforderung kommt erst danach: Eine geeinte, wiedererstarkte, selbstbewußte, klar links profilierte und verlässliche SPD, die das Vertrauen der Menschen zurückgewinnt und wieder erfolgreicher wird!
Den fehlerfreien Umstieg auf die u.a. von seiner „demokratischen“ Partei undemokratisch erpreßten Rechtschreib“reform“ schafft Stegner wohl nicht mehr.


Sigmar Salzburg

18.11.2019 03:23   Dokumente   >   Die SPD und die Rechtschreibreform   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der Zwangsgebührenfunk jagt mit

Die mediale und juristische Treibjagd gegen den Evolutionsbiologen Prof. Dr. Ulrich Kutschera wegen seiner Ablehnung von Genderideologie und Homoehe wird nun auch vom Zwangsgebühren-Staatsfunk unterstützt. Hier folgt ein kleiner Auszug aus Kutscheras Darstellung seiner Gegenpositionen in „Freie Welt“ (rot redaktionell):
Homo-Kinderadoption: ARD-Kontraste verbreitet Fake News

Am 14. November 2019 sendete das ARD-Magazin „Kontraste“ einen Beitrag mit dem Titel „Von wegen Meinungsfreiheit in Gefahr – Was an Hochschulen alles gesagt werden kann“. Dort wurden einige meiner Positionen zur Homoehe und dem Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare wiedergegeben (Eine „Diskriminierung von Homosexuellen an der Universität Kassel“ hat es meinerseits nie gegeben!). Hintergrundinfos und Klarstellung.

Veröffentlicht: 15.11.2019, 11:35

Folgende Informationen habe ich dem Hauptautor der Sendung, Herrn Markus Pohl-rbb, der mich am 6.11. in Kassel ca. 70 Minuten lang interviewt hatte (wovon dann 4 ausgewählte Sätze, ca. 60 Sekunden Gesamtlänge, gesendet wurden) auf Anfrage vorab übermittelt.

Ignorierte Tatsachen und Hinweise
[1. – 6.]
Auswahl an Fachartikeln , die eine Gefährdung der Jungen belegen
[...]
Anwalt unserer Kinder und Aufklärer der Öffentlichkeit

Nachdem am 7.11. die oben wiedergegebenen Infos bei ARD-Kontraste eingegangen sind, gab es eine Nachfrage von Herrn M. Pohl: „In welcher Quelle sind die von Ihnen genannten negativen Erlebnisberichte nachlesbar?“

Meine Antwort lautete wie folgt: In der Monographie von R. O. Lopez und B. Klein, 2016, Jepthahs Children. The Innocent..... sind 70 Interviews mit den Opfern von Homo-Ehen-Adoptionen zu finden. Auszüge des Buchs findet man im Internet. Herr Prof. Oscar Lopez ist bei lesbischen Müttern groß geworden, er hat seine „Horrorgeschichte“ erzählt und betrachtet das Homo-Adoptionsrecht als staatlichen Kindesmissbrauch. [...]

Ich verstehe mich als Anwalt unserer Kinder und Verteidiger der Wissenschaftsfreiheit. Kinder haben ein Recht auf Mutter und Vater, bei Adoption auf ein Hetero-Paar, um ihnen eine optimale Entwicklungsmöglichkeit zu geben. Ein männliches und weibliches Rollenmodell ist unabdingbar, um den Schutzbefohlenen eine natürliche Umwelt zu gewähren...

Ein Vollständiges – unzensiertes Interview mit U. Kutschera zur ARD-Kontraste-Problematik wurde unter dem Titel Biologie und Politik: Krautzonen-Gespräche, Teil 1– Strafsache „Homoehe“publiziert:

Link: https://www.youtube.com/watch?v=ZRDHv_-Y7XI

Weitere Infos: http://www.evolutionsbiologen.de & http://www.kraut-zone.de

freiewelt.net 15.11.2019
Kutscheras Auffassungen ähneln meinen eigenen hier angedeuteten. R.O. Lopez wurde dort schon verlinkt. Die „Freidenker“ des Humanistischen Pressedienstes veröffentlichen seit 2015 keine Texte mehr von ihm, weil er sich das freie Denken nicht nehmen läßt. Nun zieht der Staatsfunk nach. Damit teilt Kutschera das Schicksal aller seither Ausgegrenzten.


Sigmar Salzburg

17.11.2019 05:37   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nathan oder Naci ?

Wie verdient man seinen Lebensunterhalt als studierter Glaubenswissenschaftler, der über Hirnforschung & Religion promoviert hat und als Evangelist mit einer Muslima verheiratet ist? Man schreibt Bücher und betreibt „Blogs“ mit wissenschaftlichem Anstrich, in denen „Gott“ meist nur im Untergrund lauert.

Man wird schließlich Toleranz- und Antisemitismusbeauftragter in Baden-Württemberg und fordert öffentlichkeitswirksam, daß die Buchstabiertafel für deutsche Telefonierer endlich end-entnazifiziert werden soll, um anstelle von „Nordpol“ wieder dem Namen „Nathan“ Platz zu machen:
Also: Ich verwende wieder N wie Nathan und möchte diesen auch in der DIN 5009 wiederhaben!
scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens 17.8.2019
Die olle Kamelle war schon vor fast sieben Jahren im neugeschaffenen Zwangsgebührenfunk aufgerührt worden. Aber erst dieser Notschrei des Glaubens- und Gotteswissenschaftlers führte zum Erfolg:
Das Deutsche Institut für Normung (DIN) will früher als bisher geplant eine entsprechende Änderung der offiziellen Buchstabiertafel überprüfen... „Der für die DIN-Norm 5009 ‚Diktierregeln‘ zuständige Ausschuss wird die Überarbeitung der Norm auf das nächste Jahr vorziehen und die Hinweise von Dr. Blume in die Diskussion zur Überarbeitung der Norm einfließen lassen.“
welt.de 6.11.2019
Wir haben ja keine wichtigeren Probleme. In Anbetracht der Bevölkerungsentwicklung sollte man aber besser schon einen türkischen Männernamen nehmen. Wie wäre es mit „Naci“ („der das Paradies verdient“)?


Sigmar Salzburg

16.11.2019 11:06   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das Narren-(Raum)schiff der Korrekten & Bekloppten

Die Junge Freiheit berichtet (in der von Bekloppten abgeschafften traditionellen Rechtschreibung):
NASA benennt Himmelskörper um
Es kam ein Komet aus Thule


Wie politisch heikel Namensgebungen sein können, zeigen hierzulande immer wieder Auseinandersetzungen über Straßen- oder Kasernennamen, denen ein Bezug zum Dritten Reich angelastet wird. Daß es sich dabei nicht um ein deutsches Phänomen handelt, zeigt nun die US-Raumfahrtbehörde NASA bei der Umbenennung eines Himmelskörpers.

Seit seiner Entdeckung trug das Objekt die nüchterne Bezeichnung „2014 MU69“. Die Sonde „New Horizons“ war Anfang des Jahres an dem Kometen vorbeigeflogen. Dabei handelte es sich um die bislang am weitesten von der Erde entfernte Begegnung einer Sonde mit einem Himmelskörper. Das veranlaßte die Wissenschaftler dazu, ihm den Namen „Ultima Thule“ zu geben, der in der Antike und im Mittelalter für Orte jenseits der bekannten Welt genutzt wurde.

Soweit so gut – sollte man meinen. Doch schon kurz nach der Taufe schrillten in US-Medien die Alarmglocken. Denn „Thule“ sei ein Begriff, der mit dem Nationalsozialismus verbunden sei. So sei „Thule“ in der Ideologie des Dritten Reiches die Heimat der Arier, zudem seien auch die Führung des NS-Regimes von Raketen fasziniert gewesen. Solche und ähnliche Vorwürfe machten die Runde. Auch ein Ethno-Musikwissenschaftler meldete sich zu Wort und gab zu bedenken, daß es eine schwedische Rechtsrockband mit gleichem Namen gebe.
[...]
Die NASA hat sich zum Glück aus der Bredouille retten können. Der Komet wurde nun in „Arrokoth“ umgetauft. Das ist ein Wort aus der Sprache der Alguin- und Powhatan-Indianer und bedeutet schlicht „Himmel“. Das ist aufgrund der räumlichen Trennung von Mitteleuropa wahrscheinlich frei von „Nazi-Bezügen“. Bleibt zu hoffen, daß kein prominenter Vertreter des Dritten Reiches* ein Faible für die Ureinwohner Nordamerikas hatte und sie daher auch als Namensgeber unmöglich sind.

jungefreiheit.de 14.11.2019
*) Wer noch nichts gefunden hat, war nur zu faul zum Suchen.


Sigmar Salzburg

15.11.2019 11:58   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„Wir seit 1984“

Der Spiegel-Journalist Jörg Römer beschreibt die Forschung des Jenaer Paläogenetikers Johannes Krause und ein Interview mit ihm im Rahmen der Spiegel-Serie „Wir seit '89“ – die dem schwindenden „Wir“-Gefühl im Osten aufhelfen soll. Die Serie hätte wohl besser „Wir seit 1984“ heißen sollen, denn sie will neben „Neusprech“ nach dem Muster von George Orwells Dystopie auch die Durchsetzung von „Neuschreib“ und „Neudenk“.

Es fängt schon mit der Überschrift an: „Ostdeutschland“ statt „Mitteldeutschland“ – die Auslöschung des Gedächtnisse an die Umvolkung und Abtrennung der deutschen Ostgebiete:
Spitzenforschung in Ostdeutschland
Herr der Knochen
Was Wolfsburg oder Stuttgart für den Autobau sind, ist Jena für die Wissenschaft. In der Stadt in Thüringen sind ein halbes Dutzend renommierte Institute heimisch - auch das von Genforscher Johannes Krause.


... Krause ist in Leinefelde in Thüringen geboren und forscht heute am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena. Das Labor des 39-Jährigen hat sich auf die Analyse alter DNA spezialisiert und schafft damit eine Kombination der Disziplinen Archäologie und Genetik. Es gehört weltweit zu einer Handvoll Einrichtungen, die regelmäßig für spektakuläre Forschungsergebnisse zur Menschheitsgeschichte sorgen.

... nach dem Abitur wollte er lieber "etwas mit Zukunft studieren", auch in finanzieller Hinsicht. Archäologie klang eher nach dem Gegenteil, Genforschung dagegen vielversprechend. Also schrieb er sich für Biochemie ein. Es war der Beginn einer Blitzkarriere.

Sie begann in Leipzig bei Svante Pääbo, einem schwedischen Mediziner und Biologen. Schon während des Studiums zog es Krause an das Institut des Schweden, der als Gründervater der Archäogenetik gilt. ...

Dort arbeitet er an der Erforschung alter Erbsubstanz - sogenannter ancient DNA...

Die Erkenntnisse, die Krause und sein Team dabei aus alten Knochen ziehen, haben das Potenzial, ganze Generationen von Archäologen zu frustrieren. Ihre Analyse der menschlichen Erbsubstanz hat teils völlig neue Blicke auf die Vergangenheit ermöglicht und anerkannte Theorien über den Haufen geworfen...

Die Daten zeigen beispielsweise, wie sich vor Tausenden Jahren anatolische Bauern in Europa ausbreiteten - und die Landwirtschaft mitbrachten. Zuvor hatten manche Archäologen angenommen, dass sich die bis dahin in Europa lebenden Menschen ihre landwirtschaftliche Technik in Anatolien abgeschaut hatten. Nun zeigte sich, dass sich die Bevölkerung in einem langen Prozess mit den Einwanderern vermischt hatte. Genetisch tragen viele von uns Spuren dieser Menschen in sich.

"Wir sind alle Migranten"

Solche Erkenntnisse passen nicht jedem. Und schon gar nicht in Krauses Heimat Thüringen, in dem die AfD mit ihrem Rechtsaußen Björn Höcke bei den letzten Wahlen mehr Stimmen als die CDU erhielt und zweitstärkste Kraft wurde. Krause mischt sich auch in aktuelle Gesellschaftsdebatten ein und legt bei Diskussionen seine Daten auf den Tisch. Nach der Flüchtlingswelle vor einigen Jahren verkündete er, dass Migration schon vor Tausenden Jahren Teil der europäischen Kultur gewesen sei. "Wir sind alle Migranten", war der Titel eines Interviews im SPIEGEL.

Erst kürzlich beteiligte er sich mit anderen Wissenschaftlern an der "Jenaer Erklärung". Darin distanzierten sich Krause zusammen von dem aus Jena stammenden Evolutionsbiologen Ernst Haeckel und dem Begriff der Rasse. Haeckel hatte im 19. Jahrhunderts mit seiner Anordnung von Menschenrassen in einem Stammbaum zum Rassismus beigetragen...

spiegel.de 11.11.2019

1284 Wörter – „Reform“: 6 nichtsnutzige „dass“ statt daß, 1 „Prozess“ statt Prozeß, 1 „Potenzial“ statt Potential, 39-„Jährige“ statt 39jährige; traditionell: Handvoll, vielversprechend, 2 sogenannt, (Kosten dieser „Reform“ seit 1989 ca. 25 Mrd. Euro.)
Der Bericht dient nebenbei vor allem der Ausgrenzung derjenigen, denen eben von fast einem Viertel der thüringischen Wähler Vertrauen und Zustimmung geschenkt worden ist. Der Name Björn Höcke darf nicht fehlen.

Rechtzeitig vor der Wahl war die „Jenaer Erklärung“ der Anthropologen veröffentlicht worden, in der die Abschaffung des Wortes „Rasse“ gefordert wurde – eine Marotte der Genetiker seit Luigi Cavalli-Sforza. Wie dann der alle erschlagende Begriff des „Rassismus“ der linken Einheitsrassisten aufrechterhalten werden kann bleibt offen.

Der noch recht junge Prof. Johannes Krause hat der „Erhlärung“ zugestimmt, vielleicht sogar mitgewirkt. Hätte er das nicht, wären sicher die Zuschüsse für sein Institut gefährdet gewesen oder vielleicht sogar seine Stellung.

Daß der Begriff „Rasse“ heute wissenschaftlich nicht brauchbar ist, weil das menschliche Genom keine deutliche Abgrenzung zuläßt, besagt nicht, daß das Wort nicht nützlich ist. Wie sonst könnte man die Gleichbehandlung aller Staatsbürger nach dem Grundgesetz einfach ausdrücken?

GG 3.3 „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“
Man hat ja sogar „die Würde des Menschen“ an den Anfang des Grundgesetzes gesetzt, obwohl der Begriff noch schlechter einzugrenzen ist.

In der Jenaer Erklärung wird der Begriff „Rasse“ für Haustiere zugelassen, weil durch menschliche Zuchtwahl ein einheitliches Genom erzeugt worden sei. Aber genau das nimmt die Forschung jetzt auch für die blonde Haarfarbe an – natürlich in freiwilliger Zuchtwahl.

Die „vermeintlichen“ menschlichen Rassen seien nur ein Zufallsprodukt der geographischen Gegebenheiten. Aber entstand nicht das „schottische Hochlandrind“ auch unter dem Zwang der geographischen Verhältnisse, mit geringer Nachhilfe der Züchter?

Krause hat 2010 die einstige Existenz des Denisova-Menschen in ein paar Milligramm seines Knochenmaterials entdeckt. Seither wissen wir, woher das Höhen-Gen der Tibeter stammt. Sind sie damit nicht eine besondere Rasse?

Die Anthropologen machen den Evolutionsbiologen Ernst Haeckel mit seiner Einteilung der Menschheit für den „Rassismus“ seit dem 19. Jahrhundert verantwortlich.

Nun, Kopernikus hatte um 1540 gemeint, die Planeten vollführten Kreisbahnen um die Sonne. Soll man nun nach Kepler, Newton und Einstein nicht mehr sagen dürfen, Planeten, Kometen und Asteroiden „umkreisen“ die Sonne?

Leider bestärkt Krause mit seinem Schlagwort „Wir sind alle Migranten“ auch die One-World- und Antirassisnus-Ideologen in ihrem irren Eifer, möglichst schnell die erwünschte Einheitsrasse herzustellen, in der es dann Rassenkonflikte nicht mehr geben könne.

Wanderungen, die vor 8000 Jahren im recht menschenleeren Europa möglich waren, können nicht mit den Unterwanderungen der heutigen Staaten durch Millionenheere verglichen werden. Damals wurden ganze Populationen verdrängt und ausgelöscht. Das als „Kultur Europas“ zu bezeichnen ist doch etwas gewagt.


Sigmar Salzburg

15.11.2019 08:47   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Unsere ArschlOchlokratie 5

Worterklärung: Kofferwort aus bair./mitteldt. Arschl und Ochlokratie

Ochlokratie (altgriechisch ὀχλοκρατία, aus ὄχλος óchlos, deutsch ‚Menschenmenge‘, ‚Masse‘, ‚Pöbel‘, und -kratie), deutsch auch Pöbelherrschaft, ist ein abwertender Begriff für eine Herrschaftsform, bei der eine Masse ihre politischen Entschlüsse als Mehrheit oder durch Gewalt durchsetzt. [Wiki]

ὁ ὄχλος der lärmende Haufe, der Pöbel – im Gegensatz zu ὁ δῆμος dēmos „das Staatsvolk“

Arsch m. ‘Hintern, Gesäß’, ahd. (um 1000), mhd. asächs. ars, mnd. ārs, ērs, mnl. aers, eers, ers, nl. aars, naars, aengl. ærs, ears, engl. arse, anord. ars, rass führen mit griech. órrhos (ὄρρος, aus *órsos) ‘Hintern, Steiß’, ... Arschloch n. ‘After’, ahd. arsloh (11. Jh.), mhd. arsloch, mnd. ārslok. Arschkriecher m. Arschlecker m. ‘unterwürfiger, widerlicher Schmeichler’, beide 1839 lexikalisch verzeichnet, doch vermutlich älter, [DWDS]

Das im Kofferwort steckende „Arschloch“ ist heute eine freundschaftliche bis grob herabsetzende Bezeichnung für eine Person, die meist als strafbare Beleidigung gewertet wird. Es charakterisiert jedoch in seinem vielfältigen Gebrauch vor allem durchaus auch ernsthaft und treffend die niederträchtige Verhaltensweise eines Menschen, der eine zeitweise Machtstellung ausnutzt, um andere zu erniedrigen oder zu schädigen. Es ist durch andere Wörter kaum zu ersetzen. Zum Beispiel sagte Thilo Sarrazin zu Michel Friedman, bekannt für seine heimtückische Interviewführung, nach einem Fernsehinterview: „Herr Friedman, heute waren Sie ein Arschloch!“

Zu unterscheiden davon ist z.B. die rein pöbelnde Beleidigung von 92 gewählten Volksvertretern im Bundestag durch das (im Sinne Sarrazins) echte Arschloch Johannes Kahrs (SPD) pauschal als „rechtsradikale Arschlöcher“.

Die Weigerung der Wahl einer/s Parlamentsvorsitzenden der AfD ist eindeutig ein Fall von Erniedrigung und Schädigung infolge der Machtstellung der Konkurrenzparteien. Ermöglicht durch die fehlkonstruierte Parlamentssatzung zeigen sie ein eindeutig arschlochhaftes Verhalten. Da es sich um eine Institution der Demokratie handelt, markiert dies den Übergang zur „ArschlOchlokratie“.

Noch schlimmer ist die Abwahl des Vorsitzenden des Rechtsausschusses, Stephan Brandner. Er hatte von seinem Recht auf Meinungsfreiheit und von seiner Pflicht zur Aufdeckung von Fehlentwicklungen Gebrauch gemacht und die zweite (grundlose) Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Udo Lindenberg durch den kryptokommunistischen BundespräsidentenJudaslohn“ genannt – weil der linke Nuschelbarde prompt wie gewünscht gegen die AfD hetzte:
„... die gleiche kalte Kotze (wie vor 80 jahren) schwappt ihnen wieder aus dem Mund...“.

Die Affenarschzirkel der Parteien und Medien kreischten sogleich „Antisemitismus“. Diese Falschmünzerei wagte der Rechts„ausschuß“ nicht mehr, aber die Schweißhunde hatten nun Blut geleckt: Brandner hatte einen Tweet „gelikt“, in dem Politiker in Moscheen und Synagogen „herumlungerten“. Er hatte sich entschuldigt, aber tatsächlich hat es unsere oberste Kriecherin vorgemacht: Kriechen für das eigene Fortkommen bei den Einflußmächtigen, mißachten der einfachen Opfer wie am Breitscheidplatz.

Die Abwahl Brandners war wieder die Ausnutzung einer Machtstellung zur ungerechtfertigten Erniedrigung und Schädigung – auch seiner Partei, und eben der Anfang vom Wandel unserer Demokratie zur „ArschlOchlokratie“.


Siehe auch: https://youtu.be/jPOJF0qqBBM


Sigmar Salzburg

14.11.2019 07:44   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Richard David Precht

Die Kunst, kein Egoist zu sein
Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält


EAN: 9783442312184

Gebraucht - Gut 3,97 € - medimops.de

Meine Frau hat das Buch, fast zehn Jahre alt, gerade durchgelesen. Gestern abend erzählte sie mir, es läse sich wie von einem anderen Stern. Alle Probleme, unter denen die Welt heute leidet, kämen darin kaum vor. Aber Precht vermißte schon damals eine echte Opposition im Parlament.

Sigmar Salzburg

13.11.2019 06:46   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Bücher   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Deutsche „Demokratur”

Wie wir wissen, regieren die Altparteien vielfach mit Lücken in den Gesetzen, die sie selber aus Doof- oder Bosheit hineinpraktiziert haben.
1. Bestes Beispiel ist die Annullierung des Volksentscheids SH gegen die Rechtschreib„reform“ 1999 – nach nur neun Monaten praktischer Gültigkeit. Die staatlichen Rabulisten fanden, daß Volk und Volks„vertreter“ im Gesetz gleichrangig genannt seien, letztere also das Recht hätten, ein Gesetz des Volkes sogleich wieder aufzuheben.

Scheinheilig beschlossen sie nach getaner Tat eine Schamfrist von zwei Jahren, die es fürderhin einzuhalten gälte. Das kann man „Demokratur“ nennen.
Vor langer Zeit hatten die damaligen Parteien im Bundestag beschlossen, daß jede dort vertretene Partei einen stellvertretenden Parlamentspräsidenten stellen dürfe. Die Zusatzregelung, dieser sei durch eine Mehrheit im Bundestag zu wählen, erwies sich als heimtückischer Verhinderungstrick.
2. Die wenigsten Beobachter hatten wohl bemerkt, daß das ein Hebel ist, unliebsamen Parteien, wie jetzt der AfD, ganz „demokratisch“ ihr Recht vorzuenthalten.

Die umbenannte Mauermörderpartei darf Bundestagssitzungen leiten, auch die dummdreiste*) Grüne Claudia Roth – die studierte Juristin Marian Harder-Kühnel aber nicht, bloß weil sie einer Partei angehört, die sich der Umgestaltung Deutschlands durch Masseneinwanderung widersetzt.
Von Rechts wegen hätte das Bundesverfassungsgericht in beiden Fällen eingreifen müssen, aber das ist dafür nicht vorgesehen. Außerdem ist es so konstruiert, daß dort nur ausgekungelte Parteiengünstlinge sitzen – wie jetzt der (nun ehemalige) CDU-Abgeordnete Stephan Harbarth, der eben noch Merkels „Compact of Migration“ bejubelt hat.

Nach diesem Compact-Komplott werden jetzt fortlaufend Zehntausende Afrikaner ohne Fluchtgründe zur Neuansiedlung („resettlement“) nach Deutschland eingeflogen.
*) Im Bundestag wollte die AfD am 28.6.2019 gegen 1.30 Uhr morgens die Beschlußfähigkeit feststellen lassen. Die Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth verhindert es.
https://youtu.be/TNo872pLcE4

Die Anwesenheit von 355 Abgeordneten wäre zur Beschlußfähigkeit nötig gewesen. Wie man leicht nachzählen kann, waren deutlich weniger als hundert anwesend.


Sigmar Salzburg

13.11.2019 04:25   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Was Wikipedia wichtig ist:

Björn Höcke ist wesentlich wichtiger als Helmut Kohl!

Nachdem ich vorgestern erstmalig bei Wikipedia den Eintrag „Björn Höcke“ aufgesucht hatte und eine umfangreiche Stasi-ähnliche Akte vorfand, habe ich gestern am 11.11., 11:11 Uhr spaßeshalber meinen Rechner Wörter zählen lassen, einschließlich aller Verweise und Anmerkungen. Das Ergebnis war:

Wikipedia-Eintrag zu Björn Höcke: 16297 Wörter
Wikipedia-Eintrag zu Helmut Kohl: 10600 Wörter

Der Umfang des Höcke-Artikels erklärt sich wohl daraus, daß jede angreifbare Äußerung von ihm und jeder lautere Furz linker Sozial„wissenschaftler“, Politologen und Journalisten über ihn dort aufgeführt wurden, um ihn als „Nazi“ oder gar „Hitler 2.0“ darzustellen.

Vor neun Jahren hatte ich für Helmut Kohl 4480 Wörter (netto), gezählt.
Zum Vergleich noch einige teilweise schon genannte Namen und Begriffe:

Weißsein: 7521 Wörter;
Anetta Kahane: 4960 Wörter;
Anetta Kahane: 1356 Wörter (en.wiki);
Thor Steinar: 3051 Wörter;
Michael Schmidt-Salomon: 3034 Wörter;
Michaela Schaffrath: 1456 Wörter;
Deepthroating: 780 Wörter (s.a. hier);
Hass: 787 Wörter;
Michael Kohl (Rot-Kohl): 393 Wörter.



Sigmar Salzburg

12.11.2019 08:50   Rechtschreibreform und Gruppendynamik   >   Wikipedia   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Hassen, aber die Richtigen!

Die Links- und Staatsmedien bekämpfen den zum „Hass“ reformierten Haß und ernten damit naive gutmenschliche Zustimmung. In Wirklichkeit wollen sie mehr Haß, aber auf jene Normaldeutschen gerichtet, die sich gegen die derzeitige staatlich geförderte Überwältigung durch Eurokratie und Masseneinwanderung wehren. Jan Fleischhauer, neuerdings bei „Focus“, darf nun sogar einen ehemaligen Spiegel-Kollegen angreifen:
Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
„Wir müssen alle AfD-Wähler ächten“: Linke steigern sich in Nazi-Notstand hinein


FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer
Samstag, 09.11.2019, 10:00

Im linken Lager heißt es jetzt, man müsse AfD-Wähler ausgrenzen: „Wir müssen wieder hassen lernen, aber richtig“. Was als Kampfansage gemeint ist, ist in Wahrheit eine Kapitulationserklärung.

Vergangene Woche setzte der „Spiegel“- Redakteur Hasnain Kazim auf Twitter eine Empfehlung zum Umgang mit AfD-Wählern ab. „Es geht nicht darum, AfD-Wählerinnen und AfD-Wähler zu, erreichen’“, schrieb er. „Es geht darum, sie auszugrenzen, zu ächten, sie kleinzuhalten, ihnen das Leben schwer zu machen, sie dafür, dass sie Neonazis und Rassisten den Weg zur Macht ebnen wollen, zur Verantwortung zu ziehen.“ 448 Menschen versahen den Beitrag spontan mit einem Herzen.

Am Tag zuvor hatte der Deutschlandfunk einen Kommentar gesendet, in dem der Kommentator seine Zuhörer aufforderte, mehr Hass auf AfD-Anhänger zu entwickeln. „Wir müssen wieder hassen lernen – und zwar richtig“, empfahl er. „Wer glaubt, dass Hass generell von gestern ist, der glaubt auch an die Unumkehrbarkeit der Geschichte und der demokratischen Zivilisierung. Dass dieser Glaube ein Irrglaube ist, wenigstens diese Einsicht sollte sich inzwischen durchgesetzt haben.“ ...

focus.de 9.11.2019
Daß der Deutschlandfunk mit unser aller Zwangsgebühren zu Haß und Hetze gegen einen beträchtlichen Teil von uns Normalbürgern aufrufen darf, zeigt den üblen Zustand unserer vielgepriesenen Demokratie. – Die „Reform“ von Haß zu „Hass“ ist dabei etlichen Extremen noch nicht genug. Bei Kahane & Co. wird „Hassrede“ schon durch „Hate Speech“ ersetzt.


Sigmar Salzburg

11.11.2019 06:40   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


21,2 Prozent für eine nette Islamisierung

Hannover:
Grüner übernimmt nach 70 Jahren SPD das Rathaus
Belit Onay wird der erste Oberbürgermeister mit Migrationshintergrund in einer Landeshauptstadt. Er setzte sich in der Stichwahl gegen einen CDU-Kandidaten durch.
10. November 2019, 20:48 Uhr

[Untypische Zeit-Leser:]

Dogwalker
#20 — vor 2 Stunden
Die SPD ist für die möglichen persönlichen Verfehlungen des ehemaligen OB abgestraft worden- das kommt in den besten Familien vor.
Die Wahl eines Grünen zum OB zeigt, dass kein roll back in Richtung einer konservativen Politik damit verbunden ist.
Durchaus positiv ....

Traro.
#20.1 — vor 1 Stunde
Soo fett war die Mehrheit jetzt auch nicht: 52,9 zu 47,1%.
Daß bereits 16-jährige Jugendliche mitwählen durften, dürfte den letzten kleinen Ausschlag gegeben haben.

Thistoowillpass
#25.1 — vor 1 Stunde
Der Kampf gegen Rechts zeigt erste Erfolge. Ich gehe davon aus, daß das Wahlergebnis von Hannover nur der Auftakt für ähnliche Wahlausgänge in anderen Kommunen, Bundesländern bis hin zum Bund ist.

incredulos et observet somnia
#51 — vor 1 Stunde
53% von 40% Hannoveraner haben ihn gewählt, also netto 21...22%. Ja wo waren den die ganzen anderer Tapferen, Ehrlichen, Aufrichtigen, Heimat liebenden Hannoveraner? Hat die AfD diese Wahl gänzlich verpennt, oder war des Wetter zu schön um wählen zu gehen...

zeit.de 10.11.2019siehe auch freiewelt.net, pi-news

Nach den Volksabstimmungsquoren in Niedersachsen und Schleswig-Holstein zur Zeit der Rechtschreib„reform“ wäre die Wahl ungültig.


Sigmar Salzburg

10.11.2019 23:17   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Hate Speech

Kürzlich ging mir eine mehrseitige Schrift unbekannter Herkunft zu, deren Einleitung Anetta Kahane verfaßt hat. Unter der Überschrift »Der Kulturkampf der Gegenwart« beginnt sie „Hass ist ein seltsames, sehr heftiges Gefühl ...“

Auch die übrigen Teile befassen sich mit ähnlichen Themen: „Hate Speech als Strategie der extremen Rechten“, „Gegenstrategien“, „Die direkte Bedrohung durch Hate Speech darf nicht unterschätzt werden“, „Wie lebt es sich in einem Shitstorm“. „Was ist überhaupt Hate Speech“, „Wie erkenne ich Hate Speech“ „BÜRGER-Test für Rassismus“ u.a.

Die Texte stammen wohl aus Kahanes Privat-Stasi „Amadeo-Antonio-Stiftung“, die vom Linksstaat mit mehrfachen sechsstelligen Zuschüssen gefördert wird. So ist es ihr gelungen, ihre achtjährige Erfahrung im Spitzel- und Zersetzungsdienst der DDR im „zivilgesellschaftlich“ anerkannten „Kampf gegen rechts“ wiederzuverwenden. Noch vor Merkels Zulassung der großen Invasion von „Geflüchteten“ prangerte sie an:
Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb“. Kahanes Stiftung engagiert sich seit Jahren gegen Rassismus und für den Aufbau demokratischer [?] Gegenstrukturen, vor allem in den östlichen Bundesländern.
tagesspiegel.de 15.7.2015
Da das auch Merkels heimlichen Planungen in der Großen Koalition entsprach, blieben am 4. September 2015 die Grenzen offen. – Ein ehemaliger SPD-Mann, jetzt Harvard-Dozent, Yascha Mounk, sprach die Wünsche des linken Flügels noch unverhohlener aus:
In der Migrationsfrage begrüßt Mounk die Zuwanderung aus fremden Kulturen nach Europa und die damit verbundenen Veränderungen ausdrücklich. Gegner einer multiethnischen Gesellschaft, die mit Hass darauf reagieren, sollen nach Mounk vom Staat wegen Hassverbrechen bestraft werden. (Presseclub vom 8. Juli 2018,Wiki)
Seit der Invasion 2015 jubelt er mit verhaltener Genugtuung:
„In Westeuropa läuft ein Experiment, das in der Geschichte der Migration einzigartig ist: Länder, die sich als monoethnische, monokulturelle und monoreligiöse Nationen definiert haben, müssen ihre Identität wandeln. Wir wissen nicht, ob es funktioniert, wir wissen nur, dass es funktionieren muss.“
– Yascha Mounk: Der Spiegel 40/2015
Das „souveräne“ Volk wird also überhaupt nicht gefragt, ob es seine Identität wandeln will. Wer sich dennoch dem entgegenstemmt, begeht ein „Hassverbrechen“. Dieser Zustand wird möglich in einer Parteien-„Demokratur“ wie der Bundesrepublik, wo die Bürger gewohnheitsmäßig zwei große Parteien wählen. Sie begreifen viel zu spät, wenn ihre Partei, hier die CDU, auf fremde Ziele umgeschwenkt ist.

Hätte es rechtzeitig bundesweite Volksabstimmungen gegeben, dann wäre viel Unheil vermieden worden: die Rechtschreib„reform“, die D-Mark-Abschaffung, die Eurorettung, die Eurokratie, die laufende „Umvolkung“. SPD-Gabriel hatte sich noch für Volksentscheide eingesetzt, muß nun aber erkennen, daß sich das Volk im Osten im Wahl-Entscheid für eine baldige Abschaffung der SPD ausgesprochen hat.

Die CDU lehnt Volksabstimmungen ab. Sie weiß: Hätte es Volksabstimmungen gegeben, dann hätte sie vorgenannten Ziele nie erreichen können. Dann stimmt nämlich das Volk nach Sachlage und eigenem Urteil, eben nach dem Volkswillen, und nicht nach Parteienzugehörigkeit.



Sigmar Salzburg

09.11.2019 08:22   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wir sehen beliebige Großschreibung

Mikroskop sieht Spin einzelner Atome
... Wissenschaftler haben das seit Langem bekannte Rastertunnelmikroskop derart weiterentwickelt, dass man damit den Spin einzelner Atome erfassen kann...
Rastertunnelmikroskope werden bisher vor allem dazu genutzt, die Anordnung der Atome in einem Material zu bestimmen...
Um auch deren Spin zu messen, hat das Team ... ein einzelnes Molekül an die Spitze eines Rastertunnelmikroskops gepackt, ...
Das Molekül enthielt unter anderem ein Nickelatom, dessen Eigenschaften die Forscher genau kennen...
spektrum.de 7.11.2019


Sigmar Salzburg

08.11.2019 10:17   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 5   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„Klimawandel“ muß heute immer die Hauptursache sein


(Bild: Martin Fellendorf/ Universität Ulm)

... dieser Grashüpfer ist einer von vielen Insektenarten, die von einem drastischen Schwund betroffen sind. Der Eindruck trügt leider nicht: Bei uns gibt es heute deutlich weniger Insekten als früher...

Was aber ist der Grund für dieses Sterben? Als wahrscheinliche Ursache für das Schwinden der Insekten gilt neben dem Klimawandel die Landwirtschaft. Der Einsatz giftiger Pestizide bedroht die Tiere dabei wahrscheinlich ebenso wie der Verlust von Nahrung und Lebensraum durch Monokulturen. Diese Annahme wird durch die neueste Erhebung bekräftigt...

wissenschaft.de 7.11.2019

Political Correctness: Klimawandel als Ursache muß immer obenan stehen, obwohl der nur den Schwerpunkt des Lebensraums der Insekten geringfügig nach Norden verlagern würde und dafür reichhaltig andere Arten Einzug hielten. Auch der ZDF-Physiker Harald Lesch beförderte diesen Schwindel.


Sigmar Salzburg

08.11.2019 09:29   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


BILD tut was für die Bildung ...

... aber kann die Vereinfachung gelingen?
Alltagsfrage
Um was geht es in Einsteins Relativitätstheorie?




Als limitierte Sonderausgabe gibt es jetzt eine restaurierte, großformatige Reproduktion von Einsteins Relativitätstheorie (Verlag Éditions des Saints Pères)Foto: Verlag Editions des Saints Peres / SP Books
Einsteins schöne, klare ß-lose Lateinschrift, wie sie neben der deutschen Kurrentschrift um 1915, meist als Zweitschrift, weitverbreitet war. Leider wird das verbundene Schönschreiben heute durch eifernde Erleichterungsideologen nach Möglichkeit abgeschafft.
veröffentlicht am 07.11.2019 - 17:00 Uhr

Es gilt als einer der größten Schätze der Wissenschaft: Das Originalmanuskript der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein (1879–1955) aus dem Jahr 1915 liegt geschützt in den Archiven der Universität Jerusalem.

Jetzt, 100 Jahre nachdem diese Theorie erstmals bestätigt wurde, gibt es eine restaurierte, großformatige Reproduktion des Manuskriptes als limitierte Sonderausgabe (1000 Stück, 100 Euro).

Aber um was geht es eigentlich in Einsteins Sensations-Werk?

Spezielle Relativitätstheorie

► Es begann 1905 mit der sogenannten Speziellen Relativitätstheorie. Einstein entdeckte: Die Zeit schreitet nicht immer gleich voran, sondern kann mal langsamer, mal schneller vergehen. Das Licht hingegen bewegt sich immer gleich schnell, mit der Lichtgeschwindigkeit von rund 300 000 km pro Sekunde.

Beispiel: Wenn man einen Lichtstrahl losschickt und ihm hinterherrennt, entfernt sich das Licht immer mit der gleichen Geschwindigkeit. Egal, wie schnell man rennt! Wenn sich also die Geschwindigkeit nicht ändert, müssen es Raum und Zeit tun.

Prof. Heinrich Päs (TU Dortmund): „Je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die persönliche Zeit. Sie wird gedehnt, während der Raum gestaucht wird.“
In Wirklichkeit geht es um die Perspektive, aus der nur heraus andere Bewegungszustände („bei Licht“) gesehen werden können – zwingender hier erklärt.
Deshalb würde in einem Raumschiff, das fast so schnell wie das Licht fliegt, die Zeit viel langsamer vergehen als auf der Erde.
Etwas „Gott“ und Aberglaube muß in BILD immer dabei sein. Einsteins Brief steht hier.
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Millionen-Rekordsumme für Brief von Einstein

Ein handgeschriebener Brief des Physik-Genies Albert Einstein ist für eine Rekordsumme von 2,6 Millionen Euro versteigert worden.

Parallelen zu Einstein
Ist es Zufall, dass Hawking am 14. März starb?

Schaut man sich seine Lebensdaten (Alter, Geburts- und Todestag) genau an, lassen sich beinah unheimliche kosmische Bezüge herstellen.
Allgemeine Relativitätstheorie

► Einsteins weiterführende Allgemeine Relativitätstheorie von 1915 erklärt: Die Masse krümmt den Raum.
Das wußte auch mein Stiefvater schon, aber er glaubte es nicht:
Prof. Päs: „Licht und massive Körper bewegen sich dann auf gekrümmten Bahnen.“

Beispiel: Der Mond bewegt sich um die Erde, weil der Raum gekrümmt ist – und nicht, weil die Erde ihn magisch anzieht.

bild.de 7.11.2019
Auch BILD folgt nicht mehr der bei „Spektrum“ noch krampfhaft aufrechterhaltenen „Reform“-Kleinschreibung „allgemeine Relativtätstheorie“.


Sigmar Salzburg

08.11.2019 05:14   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nichts davon blieb in den heutigen Affenarschzirkeln übrig!

Tübinger Professorin mit Weltsensation
Aufrechter Gang entwickelte sich im Allgäu


Prof. Dr. Madelaine Böhme (52) aus Tübingen hat einen spektakulären Fund gemacht. Uralte Knochen aus dem Allgäu. Sie beweisen: Der erste Menschenaffe, der aufrecht ging, lebte nicht in Afrika – sondern in Süddeutschland! Vor 12 Millionen Jahren! Er wird „Udo“ genannt...

Böhme und ihr Team entdeckten die Fossilien auf dem Gelände einer alten Ziegelei in Pforzen (Allgäu). Es waren 20 Knochen und Wirbel sowie der Unterkiefer eines Menschenaffen. Rund ein Meter groß, 31 Kilo schwer. Udos wissenschaftlicher Name: Danuvius guggenmosi – nach Hobby-Archäologe Siegfried Guggenmos, der die Fundstelle in den 70er Jahren entdeckte.

Die Forscherin: „Der Menschenaffe lebte mit einem Harem weiblicher Artgenossen die meiste Zeit auf Bäumen...“

Böhme untersuchte die Skelettteile, kam aus dem Staunen nicht heraus: „Die Form der Knochen verrät uns, dass Udo aufrecht auf zwei Beinen gehen konnte.“

Im Gegensatz zu anderen Menschenaffen musste sich Udo nicht mit den Armen auf dem Boden abstützen. Das klappte, weil er u.a. X-Beine, stabile Fußgelenke und eine S-förmige Wirbelsäule hatte – wie beim modernen Menschen.

Böhme: „Was uns überrascht hat, ist, dass die Merkmale der Knochen mehr denen des Menschen ähneln als denen von Menschenaffen.“...

▶︎ Böhme glaubt, dass sich der Mensch in Europa entwickelt hat. Die Forscherin: „Dieser Fund stellt die Geschichte der frühen menschlichen Evolution komplett auf den Kopf.“...

Übrigens: Menschenaffe Udo hat seinen Namen von Rocksänger Udo Lindenberg (73). Böhme: „Wir machten den Fund an Lindenbergs 70. Geburtstag. Seine Songs liefen an diesem Tag im Radio rauf und runter.“

bild.de 6.11.2019

Da wollte man wohl Donald Johanson mit seiner Urfrau „Lucy“ („... in the sky“, Beatles) Konkurrenz machen.

Der echte Udo hetzte zur Ordensverleihung durch den obersten Steinbutt-Fischfilet-Fan im Arschkriechgang gegen die AfD:
... die gleiche kalte Kotze (wie vor 80 jahren) schwappt ihnen wieder aus dem Mund...“.

Der berechtigte Spott des AfD-MdB Stefan Brandner, „Judaslohn“, erzeugte darauf bei den Altparteien-Zirkeln und Mitläufern ein künstliches „Antisemitismus“-Gekreische, das die Bedeutung des Wortes völlig verkennt. Hier bezeichnet es den Lohn in Gestalt eines billigen Blechs, für das der Empfänger das aufrecht gebliebene Restvolk verrät.

PS: Zu letzterem von Thorsten Hinz ein trefflicher Kommentar in der JF v. 5.11.19 in traditioneller Rechtschreibung.



Sigmar Salzburg

07.11.2019 06:28   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


ZDF-Programm pausenlos gegen „Rechts“



Wo bleiben Maß und Ausgewogenheit? Der Jurist Dr. Alexander Wolf (AfD) hat die Zahl der wirklichen Gefährder nach dem (Hamburger) Verfassungsschutzbericht 2018 in seinem Vortrag https://youtu.be/jVQUYx_6UHk vergleichend dargestellt (ab Minute 32:00):

Nach den Angaben errechnet sich, daß der rechtsextreme Anteil an Personenpotential, Gewaltorientierung und Gewaltdelikten neben Islamisten, Ausländer- und Linksextremisten immer unter 10 Prozent der Gesamtzahl beträgt.
Personenpotential
Islamisten 1611
Linksextremisten 1135
Ausländische Extremisten 845
Rechtsextremisten 340

Davon Gewaltorientierte
Linksextremisten 935
Salafisten 776
Rechtsextremisten 130

Gewaltdelikte
Linkextremisten 81
Ausländische Extremisten 19
Rechtsextremisten 11
Der Islamismus und Linksextremismus hat, wie wir seit dem 11. September und seit G20 wissen, in Hamburg ein Nest. Offensichtlich soll aber der Staatsfunk das Volk mit seinem eigenen Zwangsbeitrag so einschüchtern und umerziehen, daß es seiner Verdünnung, Unterwanderung und schließlichen Abschaffung keinen Widerstand entgegenzusetzen vermag.


Sigmar Salzburg

07.11.2019 04:09   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Bewußtsein

1981 las ich an einem Strand nahe Genua Karl Poppers Buch über Wissenschaftstheorie. Die darin vertretene Deutung von Relativitäts- und Quantentheorie im Kapitel „Von Uhren und Wolken“ fand ich unzureichend. Darauf folgend las ich „Das Ich und sein Gehirn“ von Karl R. Popper und John C. Eccles, dem Neurophysiologen und Nobelpreisträger. Bemerkenswert ist die Einleitung im Vorwort:
„Ein wichtiger Unterschied zwischen den Autoren sollte indes sogleich erwähnt werden: er betrifft den religiösen Glauben. Einer von uns beiden (Eccles) glaubt an Gott und ein Übernatürliches, während der andere (Popper) als Agnostiker bezeichnet werden könnte...“
Aus der ausführlichen anatomischen und philosophischen Darstellung und Diskussion der beiden ging aber nicht eigentlich hervor, wie denn nun Bewußtsein zustande kommen könnte. Deshalb war ich begierig zu erfahren, wieviel weiter heute die Wissenschaft gekommen sei – im Spektrum-Artikel von Christof Koch:
Kognition: Was ist Bewusstsein?
Erst allmählich lüften Naturwissenschaftler ein Geheimnis, das Philosophen seit der Antike beschäftigt...

Die Theorie der integrierten Information (integrated information theory, IIT), die Tononi und andere, ich eingeschlossen, entwickelten, wählt einen anderen Ausgangspunkt: das Erlebte selbst. Jede erlebte Erfahrung besitzt bestimmte grundlegende Eigenschaften. Sie ist intrinsisch, existiert also nur für ihren »Besitzer«; sie folgt in einer zeitlichen Chronologie ... Außerdem bilden alle Eindrücke eine untrennbare Einheit...

Die IIT sagt voraus, dass keine noch so ausgereifte Computersimulation eines menschlichen Gehirns Bewusstsein erlangen kann – selbst, wenn sich ihre Antworten nicht von denen eines Menschen unterscheiden lassen...

Zwei Herausforderungen liegen nun vor uns. Zum einen müssen wir die neuronalen Spuren des Bewusstseins weiter herausarbeiten... In Anbetracht der immensen Komplexität unseres zentralen Nervensystems wird dieses Unterfangen allerdings noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Zum Zweiten müssen wir die beiden konkurrierenden Theorien des Bewusstseins mit Daten bestätigen oder widerlegen.

Vielleicht entsteht auch aus den Trümmern der beiden eine bessere Theorie, die das große Rätsel unserer Existenz befriedigend erklärt: wie aus einem drei Pfund schweren Organ mit der Konsistenz von Tofu ein Gefühl für das Selbst entspringt.

Christof Koch ist wissenschaftlicher Direktor und Präsident des Allen Institute for Brain Science in Seattle (USA)... Am California Institute of Technology in Pasadena entwickelte er zusammen mit dem Nobelpreisträger Francis Crick (1916–2004) eine neue Theorie des Bewusstseins.

spektrum.de 2.11.2019
Aus dem Bericht geht eigentlich nur hervor, daß nach letzten Untersuchungen der Bereich des Gehirns, der für das Bewußtsein zuständig ist, in der „heißen hinteren Zone“ zwischen Stirn- und Hinterhauptlappen zu verorten ist.

Gewaltsame „Fortschritte“ hat seit Popper und Eccles stattdessen die „Wissenschaft“ vom „leichteren Schreiben“ in Deutschland gebracht – auf erpresserischen Druck von Politik und Presse:
2651 Wörter: 13 nichtsnutzige dassstatt „daß“; 80 andere Reform-„ssstatt „ß“ , (davon 67 mit /bewusst/) 3 so_genannt, 1 nahe_gelegenen, zum Zweiten; traditionell: zum einen...
Zum eigentlich im Text Beschriebenen vermute ich, daß die Gesamtheit der am Bewußtsein beteiligten Neuronen zusammenwirken könnte wie in der Quantenphysik eine Simulation von gleichzeitig überlagerten quantenphysikalischen Zuständen.


Sigmar Salzburg

05.11.2019 06:59   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Spektrum der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Aus Eduard Engel: Sprich Deutsch!

4. Vom Verdeutschen

Den gewichtigsten Rat fürs Verdeutschen hat Lessing erteilt, als er Boden 1768 ›empfindsam‹ für sentimental (›Yoriks empfindsame Reise‹) empfahl mit dem Zusatz: › Wagen Sie es! Was die Leser fürs erste bei dem Worte noch nicht denken, mögen sie sich nach und nach dabei zu denken gewöhnen.‹ Der feine Purist Lessing hat damit alles in zwei Zeilen gesagt, was wir arme Nachfahren auf 20 Seiten sagen müssen, um besser verstanden zu werden; ...

gutenberg.spiegel.de 5

Lessings Original kenne ich nicht, aber ist es nicht unsäglich plump von den Kultusministern und den ihnen vorarbeitenden Schreib„reformern“, auf der Suche nach „Reformbedarf“ nun zur „Erleichterung“ aller Klippschüler die Großschreibung „fürs Erste“ vorzuschreiben?


Sigmar Salzburg

04.11.2019 05:22   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 5   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln